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01.05.25 Rostock 1. Mai 2025, Rostock

RG MV, Seite an Seite mit der Arbeiter-, Frauen- und Jugendbewegung am kämpferischen 1. Mai

Moin! Bei strahlendem Sonnenschein gestalteten wir unseren Umweltgewerkschaftstand zwischen Kinderspielplatz und Landfrauen-Bewegung. Zum ersten Mal seit Jahren, gab es hier in Rostock eine freie Standortwahl und keine Nachfrage, ob man überhaupt angemeldet sei.

Das Interesse war auf Grund der Plakate groß. Es kam viel Zustimmung zum Thema Weltkriegsgefahr, die Rolle der zukünftigen Bundesregierung dabei, ja, sogar die begonnene Umweltkatastrophe wurde bejaht. Der Kampf um Erneuerbarer Energien spielte, für die meisten Gäste am Stand, eine entscheidende Rolle. Das Für und Wider von Fracking und LNG wurden diskutiert, Erneuerbare Energien kontra fehlende Speichertechnologie, siehe Blackout in Spanien. Es waren inhaltsvolle, manchmal etwas hitzige Diskussionen, kontrovers, nicht immer einig werdend. Doch immer trennte man sich mit einem Dankeschön und Händedruck. Ein, sich selbst als AfD-Wähler outender Gast, bedankte sich herzlich dafür, dass ich ihn nicht gleich so abkanzelte, wie er es an anderen Ständen erlebte, sondern bis zum Schluss offen auf seine Ansichten eigegangen bin. Einige Argumente hätten ihn zum Nachdenken gebracht.

Die Wasserstoffbroschüre fand das lebhafteste Interesse, die Aufkleber mit dem Fossil-Dino und Gegen die Weltkriegsgefahr wurden gegen Spende gegeben. Da viele andere Stände massig unentgeltliches Werbematerial unter die Leute brachten, schreckten einige Menschen zurück, als ich um eine Spende für einige der Materialien bat, doch man verstand das Ansinnen und so gaben einige eine Spende, andere legten das Material halt zurück. Es kamen 24,40 Euro zusammen. 

Ich konnte zwei ernsthafte Gespräche führen zum Thema IEC 2026 und seine Vorbereitung. Einmal mit einer älteren Dame, die eine sinnvolle Betätigung suchte und der das Thema Umweltschutz und Weltkriegsverhinderung sehr auf den Nägeln brannte, wie man sagt. Zum anderen ein junges Mädel aus dem Südosten der BRD, zu Besuch hier bei Verwandten. Sie ist noch nirgends organisiert, jedoch sehr interessiert an unseren Themen.

Viele gaben zu, die Umweltgewerkschaft nicht zu kennen. Am Gesprächsende wurden die Flyer des 1. Mai-Aufrufes gerne mitgenommen.

Die Gewerkschaftliche Rede von der Wiesentribüne war kapitalismuskritisch, für die Einbeziehung der Migranten in unsere Gesellschaft und nicht für die Spaltung, wie sie derzeit betrieben werde. Jedoch auch mit Befürwortung für die Bewilligung der Sonderschulden für die künftigen Investitionen in der Infrastruktur, Digitalisierung usw. 

Zum Umweltschutz wurde sich dagegen nicht geäußert.

Die Gespräche taten gut, Umweltschutz ist NICHT in der Bevölkerung vergessen, so sehr sich die Regierung und ihre Medien sich auch darum bemühen. So bleibt die Hoffnung und die Gewissheit, es ist ein noch immer hartes Stück Ringen um jeden Menschen, um jede Einsicht und um jeden Willen, aktiv zu werden.

LG Suse/ Stralsund

 

 

 

 

 

 

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