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Liebe Mitglieder der Umweltgewerkschaft
Treffpunkt am 14.1. bei der Demonstration beim UG Transparent.
Bitte grüne Weste anziehen und eigenes Info Material mitbringen - Magazine und Mitmachlisten mit Kladde. Wir vertreiben gemeinsam die Broschüre zur Studie der Vergiftung von Bergleuten durch PCB.
Ein UG Einsatz am 8.1. hat viele Magazine in Windeseile verkauft.
Wir freuen uns auf euch!
Wenn ihr Soli Aktionen macht oder euch daran beteiligt, bitte schreibt uns kleine Berichte.
Bisher gab es Aktionen in Ulm, Wolfsburg,
Braunschweig, Bremen, Hamburg, Essen, Köln, Gelsenkirchen und Duisburg.
Wisst ihr noch mehr? Dann schreibt es uns! ;-)
Viele Grüße euer Regionalteam West
Solidaritätsbesuch im Widerstandscamp Lützerath – ein Bericht:
Am 9.1.23 besuchten wir mit drei Mitgliedern der Umweltgewerkschaft das besetzte Dorf Lützerath. (In den vergangenen Wochen waren immer wieder Einzelne oder kleine UG-Gruppen vor Ort gewesen).Wir kauften für 60€ vor allem Lebensmittel für die Besetzer*innen ein und spendeten noch einen Schlafsack und eine Isomatte.
Schon auf dem Weg nach Lützerath, einem ca 1 km langen Feldweg, begegneten wir vielen Menschen, die auch auf dem Weg zu einem Solidaritätsbesuch waren.

Im Ort wurde sich auf die bevorstehende Räumung vorbereitet. Viele junge Leute, vorwiegend aus der autonomen Szene, bauten oder stapelten Pflastersteine oder spannten Seile in die Bäume. Man spürte die Entschlossenheit, die Räumung doch noch zu verhindern. Wir gingen zur Abbruchkante des Braunkohle-Tagebaus von RWE, die sich keine 10 Meter vom Dorf entfernt befindet. Diese Kante zeigte deutlich die Zerstörungskraft des Braunkohletagebaus. Das Ökosystem wird durch diese Art des Bergbaus unwiederbringlich zerstört. Wir hören außerdem eine Weile einem Plenum der Besetzer zu, die mit Infos und Durchsagen die folgenden Tage ausrichtet.

Die Menschen in Lützerath haben völlig Recht in ihrem Anliegen. Schmerzhaft fehlt hier die Einheit von Arbeiter und Umweltbewegung.
Solidarität mit Lützerath #lützibleibt
Die Umweltgewerkschaft unterstützt den Protest gegen die bevorstehende Zerstörung von Lützerath, Kreis Erkelenz im Braunkohletagebaugebiet von RWE.
es ist soweit, RWE hat seit Mitternacht alle Zufahrten blockiert und #Lützilebt hat Tag X aufgerufen.



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RAG will hochriskante Flutung der Zechen durchdrücken
– Aber unser letztes Wort ist noch nicht gesprochen!
15. Dezember,
ab 17 Uhr bei einem Info- und Proteststand auf dem Altmarkt in Dinslaken
und anschließender Versammlung in der Gaststätte König
am Altmarkt (Eppinghovener Str. 36) 18 Uhr
RAG will hochriskante Flutung der Zechen durchdrücken
Doch Kumpel für AUF meint:
Aber unser letztes Wort ist noch nicht gesprochen!
Noch dieses Jahr sollen die Gemeinden von Dinslaken, Voerde und Hünxe dem Bau einer 14,5 Kilometer langen Trasse zur Einleitung der Grubenwässer in den Rhein zustimmen. Die jeweiligen parlamentarischen Vertretungen dürfen noch ihr Ja abnicken. Sie dürfen nicht darüber entscheiden, welche Wasserqualität durch die Rohre fließen soll. Sie haben keinen Einblick darüber, auf welche Steuergelder künftig zugegriffen wird. Über das Grubenwasserkonzept entscheidet selbstherrlich die RAG. Demokratie in Deutschland!!!
Nach der Schließung der letzten Steinkohlezeche in Deutschland Ende 2018 begann die RAG gegen Widerstand von Bergarbeitern und Umweltschützern aus reinen „Kostengründen“, die Wasserhaltung zur Trockenhaltung der Stollen zurück zu fahren und die stillgelegten Zechen schrittweise zu fluten.
Die Pumpwasserhaltung wird auf Brunnenwasserhaltung umgestellt. Damit nimmt die RAG mutwillig eine langfristige Verseuchung unseres Trinkwassers in Kauf. Durch die Flutung gelangen früher oder später Giftstoffe in oberflächennahe Grundwasserströme: nämlich aus dem unter Tage eingelagerten Giftmüll von insgesamt 1,6 Millionen Tonnen und verbliebenen 10.000 Tonnen des Ultragiftes PCB, das in Hydraulikölen eingesetzt wurde. Bisher konnte die RAG trotz großem Medienaufwand die Bevölkerung an den Zechenstandorten im Ruhrgebiet nicht beruhigen. Im Saarland sind ihre Pläne zur Flutung der stillgelegten Zechen bisher am breiten Widerstand der Bevölkerung gescheitert.
Pumpwasserhaltung (links): Grubenwasser wird vom tiefsten Punkt aus nach oben geleitet und abgeführt. Schächte und Stollen bleiben trocken. Mit der Brunnenwasserhaltung (rechts) wird die stillgelegte Zeche geflutet. Das Grubenwasser durchfließt den gesamten Raum der Zechenanlage und löst darin enthaltene Stoffe (Vereinfachte Grafik von Ibbenbüren).
Zusätzlich zur drohenden Verseuchung des Grundwassers erhöht der Anstieg auch die Gefahr von Bodenhebungen, die Häuser, Straßen und Versorgungsleitungen beschädigen können. Noch gravierender ist, dass auch Grubengas nach oben gedrückt wird und in die Umwelt entweichen kann. Grubengas besteht vor allem aus Methan, das 25-mal klimawirksamer ist als Kohlendioxid. Bisher wird Gubengas für den Betrieb von über 100 Blockheizkraftwerken genutzt. Ob die RAG das weiterführen wird, wenn die staatlichen Subventionen wegfallen, ist ungewiss. Bei einem Wegfall der Verwertung von Grubengas würden nach Berechnungen der NRW-Landesregierung bis 2035 1,57 Milliarden Kubikmeter Methan in die Atmosphäre freigesetzt!
Und wer kontrolliert, dass die Flüsse und stehenden Gewässer nicht verunreinigt werden? Natürlich die RAG selbst und lässt sich das aus Steuergeldern für ihre Umweltvorsorge fürstlich belohnen. Sie hat die Technik und die bezahlten Wissenschaftler. Parlamente dürfen allenfalls das demokratische Feigenblatt liefern.
Das ganze Zusammenspiel über die Köpfe der Bevölkerung weg heißt staatsmonpolistischer Kapitalismus. Die führenden Konzern haben sich den Staat völlig untergeordnet und deren Organe sind mit denen des Staates verschmolzen. Die einzige Methode, dem Grenzen zu setzen ist der Widerstand der Bevölkerung.
Keine Flutung der Zechen!
Alle Pumpen auf den Zechen, auf denen verseuchtes Wasser bereits angestiegen ist, müssen wieder eingesetzt werden! Einbau modernster Technik zur Filterung und Reinigung des Grubenwassers von PCB und anderen hochgiftigen Stoffen!
Solange muss ein Moratorium zum Aufschub der weiteren Planungen erfolgen! Was sich bei uns abspielt, ist längst ein grenzüberschreitendes, ja weltweites Problem.
Kumpel für AUF unterstützt dagegen den internationalen Zusammenschluss der kämpferischen Bergarbeiter und der kämpferischen Umweltbewegung. Das ist auch Thema der 3. Internationalen Bergarbeiterkonferenz, die nach Peru (2013) und Indien (2017) im nächsten Jahr vom 31. August bis 3. September in Deutschland/Thüringen stattfinden wird. Darüber besteht Gelegenheit zur öffentlichen Aussprache:
15. Dezember, ab 17 Uhr bei einem Info- und Proteststand auf dem Altmarkt in Dinslaken und anschließender Versammlung in der Gaststätte König am Altmarkt (Eppinghovener Str. 36) 18 Uhr / Glück auf!

Die Umweltgewerkschaft unterstützt den Protest
gegen die bevorstehende Zerstörung von Lützerath,
Kreis Erkelenz im Braunkohletagebaugebiet von RWE.
Der Deal mit RWE, der am 4.10.2022 zwischen Mona Neubaur (Wirtschaftsministerin von NRW), Robert Habeck und Herrn Krebber von RWE ausgehandelt wurde, war eindeutig ein Schritt in die falsche Richtung und die vereinbarte Opferung von Lützerath ist laut der BUND-Geschäftsführerin eine "Katastrophe."
Am 23.10.2022 verurteilte die Landesdelegiertenversanmmlung vom BUND NRW einstimmig das Abkommen mit RWE und ruft zum Widerstand auf: "eine Räumung Lützeraths muss ausgeschlossen werden." (...)
In der vergangenen Woche ließ RWE das geräumte Dorf Immerath weiter abbaggern und mindestens 8 Windräder werden für den Braunkohletagebau abgerissen.
Hier gehen die Profite durch die Auslastung der Braunkohlekraftwerke vor und verdrängen die notwendigen Erneuerbaren Energien.
Die Umweltgewerkschaft schließt sich dem Widerstand gegen eine Räumung Lützeraths an. Wir unterstützen die Initiativen „Lützerath lebt“, „Alle Dörfer bleiben“ und die Mahnwache Lützerath.
Wir sprechen den Klimaaktivist*innen vom Camp in Lützerath
unsere Solidarität aus und unterstützen ihren Einsatz.
Sollte es zu einer Räumung kommen,
werden die Ortsgruppen überregionale Proteste organisieren.


vom 5. bis 10. Juli 2022, fand in der Eifel
das von IPPNW und ICAN organisierte 'Aktionscamp Büchel - Nuclearban' statt
und in diesem Jahr hatte sich auch die Umweltgewerkschaft mit mehreren Ortsgruppen an diesem Protest beteiligt.
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Wir konnten im Infozelt auf dem Campingplatz an der Mosel Material von uns auslegen und haben hier viele neue Kontakte geknüpft, es wurden Broschüren für 15 Euro verkauft
Am Freitag, den 8.07., hatten wir gemeinsam vor der Einfahrt zum Flughafen Büchel demonstriert.
In Büchel werden ca. 20 amerikanische Atombomben gelagert, die Bundeswehr übt hier mit Tornado-Bombern den Abwurf von Atombomben. Der Flughafen soll umfangreich erneuert werden, ab 2023 sollen hier neue modernere Atomwaffen gelagert werden. Auch die F35-Flugzeuge, die aus dem 100 Milliarden-Sondervermögen beschafft werden sollen, werden in Büchel stationiert.
Seit 26 Jahren wird gegen die Atomwaffen in Büchel demonstriert.
In diesem Jahr war das Medienecho nur verhalten, aber der SWR berichtete kurz davon und auch die aktuellen Plakate der UG waren dabei zu sehen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Veranstaltern des Camps, IPPNW und ICAN, für die Organisation des Aktionscamps und die Einladung. Wir hoffen auch in Zukunft auf weitere Zusammenarbeit!
Hier die Forderungen, die auf der Internetseite von buechel.nuclearban. de veröffentlicht wurden: ...
Wir fordern von der Bundesregierung
- Deeskalation und Abrüstung
- den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
- den Einsatz für eine gemeinsame Sicherheit in Europa und
- den Abzug der US-Atombomben aus Büchel endlich auf den Weg zu bringen!
Nur eine Welt ohne Atomwaffen wird eine sicherere Welt.
Am Freitag wurde auf dem Aktion-Camp des IPPNW auch ein kleines improvisiertes Theaterstück über die Probleme der Welt aufgeführt, das zu interessanten Diskussionen verleitete.
Jedes Problem wurde durch je eine Schauspieler:in dargestellt, das Publikum als "Univerum" mit einbezogen, und auch die Erde spielte mit, die zu jedem Problem nur sagen konnte, dass sie drehe.
Diejenige, die die Erde darstellte, muss einen Drehwurm bekommen haben. Das war ganz lustig. In der Nachbesprechung wurden dann aber einige ernste Gedanken geäußert, die ganz wichtig waren.

Dass der Widerstand gegen Hochrüstung, Atomwaffen und Kriegsgefahr nicht bunt genug sein kann. Es kann viele Gründe und Motive geben sich gegen Kriegstreiberei aufzulehnen.
Mit religiösen Motiven fängt es an. (siehe Bild von Jesus mit zerbrochenem Gewehr nebenan)
Aber auch linke Kritiker des Kapitalismus, auch Kommunisten, haben dazu etwas zu sagen.
Die Umweltgewerkschaft hat in Ihrem Programm formuliert:
"Wir begrüßen, unterstützen und fördern eine bewusste Verhaltensänderung im Sinne eines nachhaltigen Umweltschutzes. Doch die Unterwerfung der gesamten Gesellschaft unter das kapitalistische, umweltzerstörerische Profitprinzip trennt Mensch und Natur. Das kann nur gesellschaftlich und nicht allein durch individuelle Verhaltensänderung gelöst werden." - zum Weiterlesen:Programm der Umweltgewerkschaft

Auch der SWR interessierte sich für diese Aktion, und sendete einen Bericht
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/anti-atomwaffen-100.html




















