Lebhafte Auseinandersetzungen am Internationalen Umweltaktionstag in München
Wir Aktivisten von der Umweltgewerkschaft München haben uns dieses Jahr entschieden, eine Kundgebung zu machen ohne Straßenumzug, weil wir vor allem mit vielen Leuten sprechen wollten. Das ist uns gelungen. Rund 25 Umweltschützerinnen und Umweltschützer waren meist die ganze Zeit anwesend und unterstützten dieses Anliegen durch Redebeiträge am offenen Mikrofon und durch Gespräche mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie mit Passanten. Manch einer hörte auch von Weitem interessiert zu.
Es sprachen neben Rednern der Umweltgewerkschaft, Gewerkschafter, Vertreterinnen und Vertreter des Internationalen Automobilarbeiter Ratschlags, der ÖDP sowie vom Bündnis gegen Gentechnik in Ebersberg, der MLPD, von Allforfuture, vom Frauenverband Courage, ShalomSalam und andere. Großen Applaus bekam ein Umwelt-Rap und das Lied „Die Zeit ist reif“.
Da wir betonten, dass auf der Kundgebung alle sprechen dürfen, außer Faschisten wie die AFD, kam ein Mann daher und griff die Versammlungsleiterin verbal an. In der Auseinandersetzung bezeichnet er die Veranstalter als Faschisten, weil sie der „demokratischen Partei AFD“ nicht erlauben würden, auf der Kundgebung zu sprechen. Die Versammlungsleiterin konterte darauf mit einem Redebeitrag, der darlegte, dass die AFD das Gegenteil von dem ist, was sie behauptet, nämlich Anwalt der kleinen Leute zu sein. Sie will den Sozialabbau und eine faschistische Politik gegenüber Migranten und Oppositionellen vorantreiben und den Umweltschutz komplett aus dem Regierungsprogramm streichen.






