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Kontakt: Axel Korn, Ochsensteige 12/4, 89075 Ulm. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es war eine gemeinsame Aktion von 10 Gruppen unter der Moderation des Ulmer Interbündnisses, wo wir mitarbeiten. Von den der lokalen Gruppen, die wir angeschrieben haben, und gerne dabei gehabt hätten, entschuldigten sich zwei wegen anderweitiger Verpflichtungen. 

Unser Umweltgewerkschafts-Stand und unser Transparent mitten im Passantenstrom am Einstein-Denkmal waren weithin sichtbar.

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In unserer Rede ging es um das diesjährige Motto "Für Frieden, Umwelt und gegen Faschismus". Auszüge:

"Jeder spürt es: Die Menschheit befindet sich heute in einer besonders bedrohlichen Situation befindet. Faschistische Regierungen, wie Trump, Netanjahu, Orban, Putin, Erdogan, leugnen nicht nur die Klimakrise, sie streichen auch alle Mittel für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit  und setzen weiterhin auf die noch gewinnträchtigen fossilen Brennstoffe. Nicht nur das. Sie führen auch Kriege, siehe den Genozid in Gaza, und den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Und sie treiben eine massive Aufrüstung voran. Die Gefahr eines Weltkriegs verschärft sich."  Und weiter: 

"Mit jeder Waffenlieferung und jedem Abfeuern dieser Waffen wird die globale Umweltkatastrophe beschleunigt. Das Militär hat einen horrenden Anteil an Treibhausgasemissionen. Und schon mal was von Ökozid gehört? Ökozid ist, wenn in einem Krieg nicht nur gegnerische Truppen bekämpft werden, sondern darüber hinaus die gesamten Lebensgrundlagen systematisch zerstört werden: Böden, Grundwasser, Pflanzen, Nutztiere, Energie- und Abwassersysteme, ja selbst die Luft zum Atmen wird durch verseuchten Trümmerschutt aus MBroschüre Altdorfer Waldillionen Granatexplosionen und Bränden mit jedem Windstoß lebensgefährlich. Genau das ist die Situation in Gaza. Aber Gaza soll leben. Deshalb haben wir die Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung in unseren Weltklimatag-Aufruf mit aufgenommen." Weltumwelttag 2025 Kind

 Das Offene Mikrofon war die zwei Stunden pausenlos im Einsatz. Bestimmt über ein Dutzend Beiträge, und einige der vorbereiteten Reden konnten nicht mehr gehalten werden. Die UG-Gruppe aus Ravensburg unterstützt die Waldbesetzer im Altdorfer Wald. Dort will eine Baufirma den Kies unter dem Waldboden profitabel in die Schweiz verkaufen. Diese Broschüre ist neu erschienen und kann auch über uns bestellt werden. Die "Rotfüchse" waren auch dort gewesen und erklärten uns die Bedeutung des Waldes.

 Ein junger Geflüchteter wies auf die Bedeutung von Blühwiesen und warum der Mensch die Insekten braucht. Kinder der Gruppe "Rotfüchse" erklärten die Bedeutung des Waldes. Ein Oststadtbewohner berichtete vom Austrocknen der Grünflächen. Gewinner und Stürme brechen Äste ab, die wiederum die Keimlinge neuer Pflanzen zerstören. Eine Gaza-Solidaritätsgruppe sammelte 160,00 Euro für ein neues Gesundheitszentrum.

Nebenher suchten wir das Gespräch vorwiegend mit jüngeren Menschen. Für unsere Vorbereitungsgruppe des Internationalen Umweltratschlags 2026 haben wir fünf Interessenten gewonnen und 40,00 Euro eingenommen. 

Wir sind auf die gemeinsame Aktion stolz.

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Liebe Umwelt-Aktive!     (Dieses Schreiben ging an Klimanetz Ulm, FFF, Widerstandsgruppe, Linke, MLPD, Rebell, IB, Greenprace, ÖDP, Tierschutzpartei, Naurfreunde, Friedenswerkstatt und weitere Adressen von Umweltengagierten)

Die Treibhausgaskonzentration erreicht immer neue Rekordhöhen (laut WMO von 2023 auf 2024 um 3,5 ppm auf jetzt 423,9 ppm). Die Klimapolitik vertuscht ihr Scheitern mit Vertröstungen wie „das 1,5 Grad Ziel muss in Reichweite bleiben“ (EU- Ursula von der Leyen). Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen! Drastische Senkungen der Treibhausgas-Emissionen sind jetzt nötig!

Statt die Hauptverursacher und Profiteure der begonnenen Klimakatastrophe zur Kasse zu bitten, werden die Kosten auf die Bevölkerung abgewälzt, ob mit roter, schwarzer oder grüner Regierungsbeteiligung. Das bildet einen Nährboden für die AfD. International wächst die faschistische Gefahr. Ihr Ziel ist diktatorisches Durchregieren ohne Rücksicht auf die natürliche Existenzgrundlage der Menschheit. Hunderte Milliarden werden dagegen für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung ausgegeben.

Jeder Krieg ist auch ein Ökozid – aktuell zeigt das die regionale Umweltkatastrophe in Gaza. 37 Millionen Tonnen Trümmer liegen dort, verseucht mit Asbest, Chemikalien und Schwermetallen. Zwei Drittel der Ackerflächen sind zerstört, das Wasser blockiert, siebzig Prozent der Bäume entwurzelt. (Quelle: Etos Media).

Die COP 30 in Belém vom 10.-21.11.2025 ist auch Anlass für einen Gegengipfel in Brasilien und Proteste in vielen Städten – und wir wollen uns diesem Widerstand auch in Ulm anschließen! Mit einem Weltklima-Aktionstag am 15.11.25. Vorsorglich ist eine Kundgebung/Demonstration um 15 Uhr auf dem Hans- (neu:) in der Bahnhofstraße / Einsteindenkmal /Sedelhöfe angemeldet. Alle können mit Infotisch, Rede- und Kulturbeiträgen teilnehmen (auf antifaschistischer Grundlage). Wir laden euch Umweltaktive aus Initiativen und Parteien der Region dazu ein. Gebt es gerne weiter.

Lasst uns auf einem Vorbereitungstreffen einvernehmlich beraten: Prinzipien der Zusammenarbeit, Erscheinungsbild, Sharepic usw.. Ort und Zeit: Dienstag, 28.Oktober, 18.30 Uhr Vereinsheim Tohum, Bleichstraße 1.

 

Hinweis: Fridays For Future Ulm organisiert anlässlich der COP 30 am 14.11. um 17 Uhr ab Münsterplatz einen Laternenumzug für Klimagerechtigkeit.

Wie ordnet sich der Internationale Umweltratschlag 2026 in die aktuelle Lage ein?

Die Flutkatastrophe in Texas forderte 110 Tote und 173 Menschen werden noch vermisst. Vorangegangen war ein Extremwetterereignis: Starkregen mit 300 Liter auf den Quadratmeter führte zu einem Anstieg des Guadalupe innerhalb von 45 Minuten um 8 Meter. Und das in der Nacht.

Dazu kommt das Versagen der Behörden. Zum einen die Entlassung hunderter Meteorologen durch das DOGE-Programm von Trump und Elon Musk. Es gab keine Vorwarnung, die Stelle für die lokale Wetterwarnung war vakant. Zum anderen lag das Kindercamp (ein Drittel der Todesopfer waren Kinder) in einem Gebiet mit bekanntem Überschwemmungsrisiko!

An diesem Ereignis ansetzend diskutierten wir: Solche Extremwetterereignisse sind mit der begonnenen globalen Umweltkatastrophe immer häufiger zu erwarten. Das verlangt inzwischen eine koordinierte, internationale Widerstandsfront. Sie muss die Hauptverursacher ins Visier nehmen und Kämpfe organisieren. Es handelt sich inzwischen um eine Existenzfrage der Menschheit. 

Ein Schritt in diese Richtung ist der internationale Umweltratschlag (International Environmental Council) im kommenden Jahr. Eine Koordinierungsgruppe, gebildet auf der Umweltstrategiekonferenz in Potsdam, hat mit den Vorbereitungen begonnen.

Welchen Beitrag kann unsere Ulmer Gruppe dafür leisten? 

Alle Anwesenden begrüßten das Projekt. Die Vorschläge waren: 

- Die Patenschaft für eine ausländische Teilnehmergruppe übernehmen (Kennenlernen, Austausch...)

- Für die Reisekosten in Ulm Spenden sammeln und über den Charakter des Ratschlags in die Öffentlichkeit gehen

- Das Projekt bei Umweltaktivistis der Region vorstellen mit dem Ziel, dass sie als Einzelpersonen oder als Gruppe am Ratschlag teilnehmen

- Den Ratschlag zunehmend ins Bewusstsein der Region rücken (Infostände, Social Media, Pressemitteilungen, neue MitstreiterInnen gewinnen)

- Am Veranstaltungsort praktische Unterstützung anbieten wie Gästebetreuung, Fahrdienste usw.

Wir sind sicher dass die Vorschläge allmählich konkretere Gestalt annehmen werden. Ein Anfang ist gemacht. Ab jetzt ist Überzeugungsarbeit gefragt, denn die meisten Umweltaktiven beschränken sich auf "lokal handeln" - was okay ist, aber absolut nicht ausreicht.

 

 

 

 

Zu einer solchen "Sponge-City" entwickelt sich Kopenhagen. "2011 verloren viele Menschen nach einer Überschwemmungskatastrope ihr Hab und Gut. Die Stadtverwaltung reagierte vorausblickend. Ein ganzer Park wurde tiefergelegt und kann große Niederschlagsmengen aufnehmen. Bis zu 23 Millionen Liter Regenwasser ganzer Stadtviertel werden in unterirdischen Bassins aufgefangen und allmählich für Bewässerung und Straßenreinigung verwendet. Durch die begonnene globale Umweltkatastrophe sind Extremwetterlagen und perspektivisch Trinkwasserknappheit zu erwarten. Bund, Länder und Kommunen auch in Deutschland müssen sich darauf einstellen und die Daseinsvorsorge der nächsten Generationen ernstnehmen! Denn bestimmte Bereiche der Umweltkatastrope sind bereits irreversibel eingeleitet. Dort wo es noch nicht so weit ist, muss der Kampf intensiviert werden, nicht noch mehr Treibhausgase in die Atmosphäre abzugeben bzw. ihr sogar zu entziehen.

Also ist Wassermanagement das Gebot der Stunde! DieTatsache ist dabei unterbelichtet, dass die profitorientierte Wirtschaft drei Viertel des gesamten Wasservorkommens verbraucht. Uwe Ritzer, "Zwischen Dürre und Flut" recherchierte, dass viele Firmen über eigene Brunnen verfügen. Sie holen das Allgemeingut Wasser aus dem Boden und verwenden es kostenlos. Das gilt auch für Landwirte, sie bekommen ein Kontingent Wasser zugewiesen, aber aus Personalmangel wird das kaum kontrolliert.

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Der Konzern RWE ist zusammen mit der LEAG (Braunkohle-Tageabbau in der Lausitz) mit jeweils 500 Millionen Kubikmetern jährlich Spitzenreiter. Das ist jeweils so viel wie eine 10 Millionenstadt braucht. Oder die Wasserpolitik von Tesla in Grünheide.

Von Bund, Ländern und Kommunen müssen wir fordern dass die Wasserreserven als Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge nachhaltig gemanagt werden.  

In Ulm versorgt sich die Brauerei Gold Ochsen über einen "eigenen" Brunnen. Für 1 Liter Bier sind 3 bis 4 Liter Wasser (inklusive Maschinen) nötig. Bei ihrem Jahresumsatz sind das 210 Millionen Liter Grundwasser. Das entspricht dem (individuellen) Bedarf 4500 Einwohnern. Der 234 m tiefe Brunnen ist artesisch (unter Druck stehend) und hat eine sehr langsame Neubildung (Jahrzehnte bis Jahrtausend). Gibt es ein hydrogeologisches Gutachten? Gibt es ein Monitoringprogramm? Das bleibt ein Geheimnis des Regierungspräsidiums...

In Ulm ist das Thema Wassermanagement noch sehr unterentwickelt. Sowohl seitens der Stadt wie auch der Einwohnerschaft, mit Ausnahme der Klimaliste Ulm in ihrem Kommunalwahlprogramm. Das wollen wir ändern.

Wie ein Schwamm müssen die Oberflächen unserer Stadt große Wasser aufnehmen und langsam sinnvoll abgeben können. Es kann nicht sein, dass nach Extremniederschlägen alles über die Kanalisation der Donau zugeführt wird und dann in Trockenperioden Wasser gespart werden muss. Wir rufen dazu auf, Ideen zu entwickeln und auch Forderungen an die Behörden zu stellen.

Beispiele bisher sind:

Alle nicht unbedingt erforderlichen Beton- und Asphaltoberflächen entsiegeln! Regen muss aufgefangen und sinnvoll verwendet werden (Grünanlagenbewässerung, Stadtreinigung ...)! Dachbegrünung / Solargründächer fördern (10 cm Erde reichen für pflegeleiche, wasserspeicherne Dickblattgewächse) Regenwassermanagement fürgeplante Wohnanlagen! Umstellung auf resistentere Bäume wie Silberlinen, Platanen und neue Ahornsorten.

Förderung einer Urban-Gardening-Bewegung. Neupflanzung von Hunderten neuer Bäume in der Stadt mit größeren Baumgruben!

Die Vorschläge könnten in einer Grünen Charta für Ulm als Programm und Selbstverpflichtung zusammengefasst werden. 

Nächstes offenes Treffen: Mo 7.7. 18 Uhr draußen am Cafe Einstein (Kornhausplatz) oder bei schlechtem Wetter in einer Sitzecke in der Volkshochschule.

 

  

Bild: Rhein bei Bonn (Wikimedia Commons Sir James) Niedrigwasser

Die Gewässer im Alb-Donau-Kreis führen zu wenig Wasser, der Pegelstand des Bodensees, eine Trinkwasserquelle für Millionen, lag im Februar knapp oberhalb des historischen Tiefstwerts. Geringer Schneefall in den Alpen und zurückgehende Gletscher durch die Klimaerwärmung sind die Ursache. Doch betrachten wir das genauer: 

In unserer 14-tägigen Diskussionsgruppe zum Buch „Die globale Klimakatastrophe hat begonnen“ waren die Trinkwasser-Kreisläufe unser Thema. 3,6 Mio. Menschen müssen ohne sauberes Wasser oder hygienische Sanitäreinrichtungen (UN-Weltwasserbericht).

In den Ländern der Sahel-Zone ist die Trinkwasserkatastrophe bereits dauerhaft und wird sich verschärfen. Die Wasserkrise nähert sich aber auch den Industrieländern der „gemäßigten“ Klimazonen: Wasserreserven sanken in Deutschland in 20 Jahren um 8,6 %, jedes fünfte Wasserwerk hat Engpässe, um das Grundwasser ganz aufzufüllen müsste es 1,5 Jahre durchregnen (ZDF 23.6.2023 und 2.7.23)

Im Schnitt nutzt jede Person, also rechnerisch auch in Ulm, 126 Liter Trinkwasser zum Kochen, Waschen etc. Für die Herstellung von Lebensmitteln, Bekleidung und anderen Bedarfsgütern wird dagegen so viel Wasser verwendet, dass es 7.200 Litern pro Person und Tag entspricht (Umweltbundesamt).

Unser Trinkwasser stammt zu 70 % aus dem Grundwasser. Dessen Spiegel sinkt seit Jahrzehnten infolge des gestörten natürlichen Wasserkreislaufs in der begonnenen globalen Umweltkatastrophe:

Die Erwärmung der Atmosphäre: Ein Grad mehr bedeutet, dass die Luft 7% mehr Wasser aufnimmt. Die höhere Luftfeuchtigkeit bringt mehr Niederschläge, immer häufiger in extremen Mengen. Statt allmählich ins Grundwasser zu versickern, fließen sie über Kanalisation, Bäche und Flüsse ab. Das sind keine „natürlichen Schwankungen“, wie die AfD behauptet. Die zunehmende Versiegelung der Landschaft verstärkt dies. Wir fordern eine Entsiegelung, sowie die Anwendung des „Schwammstadt“-Konzepts. Die ungeregelte Entnahme von Trinkwasser durch Bergbau, Industrie und Landwirtschaft muss beendet werden. Sie zahlen dafür nur einen Bruchteil von dem, was Einwohner an Wassergebühr bezahlen, teilweise sogar gar nichts. Wir fordern ein Wassermanagement, das sich am Gemeinwohl und nicht an der Profitwirtschaft orientiert! Wasserreservoire, Wiederverwendung von „Grauwasser“.

Hinzu kommt die Gefährdung der  Qualität des Trinkwassers: Die Abwässer der Kommunen enthalten Hormone, Weichmacher, Antibiotika, Lösungsmittel, Schwermetalle und Nitrat. Ulm hat zum Glück im Klärwerk Steinhäule eine 4. Klärstufe, die einen Großteil herausfiltert. Wir fordern: Die 4. Klärstufe muss überall zum Standard  werden!

Auch wenn am Ende sauberes Abwasser in Gewässer zurückfließt, bedroht es durch den geringeren Sauerstoffgehalt die dortigen Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen.

 

Nächstes Treffen Montag, 23.6.  18 Uhr Alberts Cafe (vh) (bei schlechtem Wetter in einer Sitzecke der Volkshochschule)

Thema  Ulm muss „Schwammstadt“ werden:  Regenwasser-Management!  Dach- und Fassadenbegrünung! Mehr Bäume und Grünflächen! Entsiegelung! Donau und Blau in kühlende und erlebbare Erholungsgebiete einbetten! Bringt eure Ideen ein.

Die Lese- und Diskussionsgruppe der Umweltgewerkschaft Ulm wird ab jetzt wieder 14-tägig fortgeführt! Neue können jederzeit einsteigen, auch ohne das Buch zu besitzen.  Beginn Montag 12.5.25 18 Uhr und dann alle geraden Wochen, in Alberts Cafe vor der Volkshochschule oder bei regnerischem Wetter in einer Sitzecke in der VH.

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Wir wollen vor allem das „Kampfprogramm der Sofort- und Schutzmaßnahmen“  besprechen, also strategisch nach vorn schauen. 

Dass eine globale Umweltkatastrophe abläuft, stellt kaum jemand der am Thema Interessierten in Frage.

Auseinandersetzungsbedarf besteht vor allem bei den gesellschaftlichen Ursachen. Die Profitwirtschaft wird in den Medien sowieso, aber auch in der bürgerlichen Wissenschaft und in der Umweltbewegung unterbelichtet oder gar ausgeblendet.

Auch aktuelle Ereignisse und lokale Aktivitäten sollen aufgegriffen werden. Und es bleibt Zeit zum Kennenlernen und Austausch.

Wir stützen uns auf dieses Buch, weil es wie kein anderes diese Hauptursachen herausarbeitet und eine Perspektive im gesellschaftsverändernden Umweltkampf zur Diskussion stellt.

Bringt neue Interessierte mit!

"Nie wieder ist jetzt!" - Ulm, Münsterplatz, Sonntag 12.30 Uhr                 (bringt UG-Westen/Fahne, eigene Schilder .... mit)

Der Widerstand gegen die faschistische Gefahr wächst in diesen Wochen, und das ist auch notwendig!  Auf eine parlamentarische "Brandmauer" gegen die AfD können wir uns nicht mehr verlassen - sondern wir müssen sie selber bilden.

Trump (USA), Meloni (Italien), Orban (Ungarn), Milei (Argentinien), Kickl (Österreich) sowie Weidels AfD sind allein schon wegen der Leugnung der begonnenen globalen Klimakatastrophe und der Aufkündigung aller internationalen und nationalen Klimavereinbarungen eine existenzielle Bedrohung. Dieses Jahrzehnt ist wohl entscheidend, um das irreversible Umkippen des Weltklimas zu verhindern.

Auch deshalb darf die faschistische Gefahr nicht reduziert werden auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Remigration etc.,  so prinzipiell wichtig diese Fragen auch sind. Letztlich ist Faschismus - und wir sollten diese Bezeichnung verwenden!-  vom Wesen her extreme kapitalistische Ausbeutung von Mensch und Natur.  Trumps Regierung arbeitet auf das Ziel hin, dass von den Konzernen  Musks, Bezos, Zuckermans, der Energiewirtschaft usw. durchregiert werden kann, ungehindert durch Parlament, Umweltschutz, Grundrechte oder Gerichte. Curtis Yarvin, einer von Trumps Chefideologen sagt, Sklaverei sei natürlich und Feudalismus immer noch besser als Demokratie und die demokratischen Politiker solle man wie einen Tumor herausreißen, Amerika solle wie ein Konzern regiert werden.

Die Umweltgewerkschaft tritt deshalb für einen gesellschaftsverändernden Umweltkampf ein. Wir brauchen eine freimütige Diskussion um eine gesellschaftliche, nicht mehr von der Profitwirtschaft abhängige Perspektive,  wo ein Leben in Einheit von Mensch und Natur gesichert ist.  Als nächstes großer Projekt bereiten wir einen internationalen Umweltratschlag für 2026 gemeinsam mit möglichst vielen Kräften vor.

Für diese Arbeit brauchen wir viele neue Miglieder und Spenden.

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