Aus dem Grundsatzprogramm der Umweltgewerkschaft e.V.:
„Um… eine globale Umweltkatastrophe abzuwenden, braucht es eine neue Qualität der Umweltbewegung und eine weltweit überlegene Kraft gegen die Hauptverursacher in Konzernzentralen, Banken und Regierungen. (…) Wir suchen den engen Schulterschluss zwischen Arbeiter- und Umweltbewegung und schließen uns auf der Grundlage gewerkschaftlicher Prinzipien als Umweltorganisation zusammen – lokal, national und international. Der Gewerkschaftsgedanke steht für den gemeinsamen Kampf um unsere existenziellen Lebens- und Zukunftsinteressen, für Kampfgeist, Solidarität und breitesten überparteilichen Zusammenschluss. Wir treten für eine gesellschaftliche Alternative ein, in der die Einheit von Mensch und Natur verwirklicht wird.”
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11. Offene Akademie vom 4.-10. April
11. OFFENE AKADEMIE VOM 4.-10. APRIL IN GELSENKIRCHEN, ARBEITERBILDUNGSZENTRUM, KOSTSTR. 8
ACHTUNG! ----- ABGESAGT! -----
(Corona-Krise)
Das vollständige Programm finden Sie unter www.offene-akademie.org [1].
„Die Offene Akademie will eine Breitenbildung auf wissenschaftlichem Niveau fördern und betreibt eine fortschrittliche Wissenschaft und Kultur. Hier können sich wissenschaftliche Fachleute und interessiertes Publikum auf gleicher Augenhöhe begegnen….."
Als Umweltgewerkschaft wollen wir auf die beiden Umwelttage
am Sonntag, 05.04.: Umweltkrise, Umweltbewegung, Antifaschismus
und am Montag, 06.04.: „Umweltfolgen für Mensch und Landwirtschaft“ hinweisen:
Fukushima-Jahrestag, Demo am 08.03.2020 zum AKW Neckarwestheim; UG im Unterstützerkreis

DEMO
So, 8.3.2020
Start: 13 Uhr Bahnhof Kirchheim/Neckar
Ziel: AKW Neckarwestheim
Die Atomruinen und die Olympiade in Tokio 2020
Am 11. März 2011 kam es in Fukushima (Japan) in drei Atomreaktoren zur radioaktiven Kernschmelze. Die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Verstrahlung werden weiter verharmlost und geleugnet.
Eine Voraussetzung für die Vergabe der Olympischen Spiele 2020 an Japan war die Zusicherung des japanischen Präsidenten an die Olympische Gemeinschaft, dass die Atomkatastrophe in Fukushima unter Kontrolle sei. Die Wirklichkeit sieht anders aus! Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheitsgefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Im Distrikt Fukushima besteht zudem die anhaltende Gefahr, dass erneut Radioaktivität durch schwere Stürme aufgewirbelt, durch Überflutungen oder Waldbrände freigesetzt wird.
Die japanische Regierung hat nach dem Super-GAU die Grenzwerte per Dekret von 1 mSv auf 20 mSv erhöht, um eine Rückkehr der Bewohnerinnen und Bewohner in die dekontaminierten Gebiete zu erzwingen. Sie verstößt damit gegen international geltende Strahlenschutz-Regularien. Insbesondere Kinder, Schwangere sowie Kranke und ältere Menschen sind dadurch nachhaltig in ihrer Gesundheit bedroht.
Zur Olympiade ist die Austragung olympischer Baseball- und Softball-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima geplant – 50 Kilometer von den havarierten Atomkraftwerken Fukushima Daiichi entfernt. Und in nur 20 Kilometer Entfernung von den Reaktoren startet am 26. März 2020 im sogenannten J-Village der olympische Fackellauf, der durch offiziell dekontaminierte Gebiete führt, die jedoch bis heute von radioaktiven Hot-Spots übersät sind.
Wir fordern den Verzicht auf die Austragung der olympischen Baseball- und Softball-Wettkämpfe in Fukushima-City! Kein olympischer Fackellauf in den verstrahlten Gebieten!
Zum Jahrestag Fukushima 2020
Meine lieben Freundinnen und Freunde,
sowohl Tschernobyl als auch Fukushima, sogar überhaupt die ganze Geschichte von Nuklearwaffen und Atomkraftwerken lehren uns immer wieder, welche existenzielle Zerstörungsgefahr des Menschenlebens und der ganzen Umwelt imgrunde nur von kleinerer Zahl bestimmter Menschengruppen aus Politik und Wirtschaft mit ihrer Macht-und Wirtschaftsgier verursacht werden kann. Und es zeigt sich jedesmal heraus, daß diese Gruppen zu allen verbrecherischen Taten bereit sind und auch gerne über Leichen gehen, um ihre Gier zu befriedigen.
Für sie kommen nicht erst Menschenleben oder Umwelt in Frage, sondern stets ihre eigene Machtgier und Wirtschaftsinteressen.
Das stellt sich in dem Fall Fukushima auch deutlich heraus, daß die Regierung und die Wirtschaftsriesen alle für sie ungünstigen Wahrheiten verheimlichen oder manipulieren, unbegründete falsche Hoffnungen erwecken, als ob keine Gefahr fürs Leben in Fukushima bestünde.
16.2.2020: Bündnis-Kongress des Internationalistischen Bündnisses in Kassel
3. Bündnis-Kongress des Internationalistischen Bündnisses am 16.2.2020 von 10 bis 16 Uhr in Kassel
Adresse ist:
Philipp Scheidemann Haus
Holländische Straße 74
34127 Kassel
Umweltgewerkschaft unterstützt Aufruf zur bundesweiten antifaschistischen Großdemo am 15.2. in Erfurt!
Kein Pakt mit den Faschisten – niemals und nirgendwo !
Die Umweltgewerkschaft ruft dazu auf, sich an der Demo gegen Faschismus, Rassismus und jegliche Zusammenarbeit mit der AfD zu beteiligen.
Wir sind für internationale Zusammenarbeit, die Rechte von Arbeiter*innen und einen entschiedenen Kampf, um die Erde vor dem Kollaps zu retten.
Besonders nach den Vorgängen in Thüringen, die aber nur exemplarisch sind, werden wir unseren Protest gegen den Rechtsruck lautstark auf die Straße tragen.
Kommt am 15.2.2020 nach Erfurt – die Demo beginnt um 13.00 Uhr am Domplatz
Link: Unteilbar.org
Der Treffpunkt für uns Umweltgewerkschafter*innen ist um 12.00 Uhr an der untersten Stufe zum Domaufgang.
Siemens-Adani-Kohleminenprojekt: UG-FLYER zum Protest am 5.2. in München!
Aufruf zum Protest!
In Australien will der ADANI-Konzern nächstes Jahr die größte Kohle-Mine der Welt eröffnen. 60 Millionen Tonnen Kohle sollen pro Jahr gefördert, exportiert und verfeuert werden – zusätzlich zu der enormen Kohle-Öl-Gas-Verbrennung, die die globale Umweltkrise antreibt. Das ADANI-Projekt ist ein Verbrechen an der Menschheit – und SIEMENS beteiligt sich audrücklich!
Siemens-Chef Kaeser‘s dreiseitige Stellungnahme vom 13.1. ist eine Provokation der Umwelt- und Arbeiterbewegung.
Fridays-For-Future, Umweltgewerkschaft, Kritische Aktionäre und umweltbewegte Siemens-Kolleg*innen
rufen auf zum Protest bei der
Siemens-Hauptversammlung, Mittwoch, 5.2.2020 ab 8 Uhr, Coubertin-Platz München (Olympiagelände) Beginn Siemens-HV ist 10 Uhr.
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FLYER der Umweltgewerkschaft zum 5.2., hier klicken:
Links zu weiteren Infos:
https://fridaysforfuture.de/siemens-hauptversammlung/
https://www.kritischeaktionaere.de/siemens/gegenantraege-2020-2/
https://www.rf-news.de/2020/kw04/provokation-heuchelei-greenwashing-und-massiver-protest
https://www.acf.org.au/stop_adani
https://www.tiki-toki.com/timeline/entry/1006867/Timeline-of-StopAdani-actions
Teilnahme am Protest gegen Kohlekraftwerk Datteln IV am Freitag 24.1.
Fridays for Future Castrop-Rauxel ruft zu einer Demonstration am Freitag (24.1.) gegen das Kohlekraftwerk Datteln 4 auf. Parallel wird auch in Berlin gegen das Kraftwerk demonstriert. Castrop-Rauxel, Datteln
kommenden Freitag gibt es in Datteln um 12 Uhr im Rahmen der FFF-Proteste eine Demonstration gegen den Betrieb des Kohlekraftwerks IV in Datteln.
Berechtigt! Denn mit diesem Plan der Regierung und Energiekonzerne wird - im Rahmen des sogenannten "Stilllegungspfades" die Verfeuerung fossiler Energieträger unter anderem mit diesem größten Steinkohlekraftwerk für weitere 40-50 Jahre festgeschrieben.
Das muss verhindert werden. Und da sind auch wir als Umweltgewerkschafter herausgefordert. Wer hat die Möglichkeit (oder kann sich die Möglichkeit einrichten) daran teilzunehmen?
Aus der Teilnahme und Zusammenarbeit mit vielen weiteren jungen Umweltkämpfern können und müssen wir auch viele neue junge Umweltgewerkschafter gewinnen. Mit unseren Profilen und Alleinstellungsmerkmalen des organisierten Kampfs gegen die hauptverantwortlichen Umweltzerstörer, der Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung und des breiten überparteilichen Zusammenschlusses mit einer gesellschaftsverändernden Perspektive der Einheit von Mensch und Natur jenseits dem Profit-Diktat.
Und am Besten machen wir das als Gemeinschaftswerk der NRW-Gruppen der Umweltgewerkschaft. Es gibt meines Wissens nach in Datteln keine Umweltgewerkschaftsgruppe. Nur eine in Recklinghausen.
Was haltet Ihr davon? Wer will und kann von Euch daran teilnehmen?
Bitte meldet Euch zurück, damit wir das zusammen mit der NRW-Koordinierung absprechen können.








