Aus dem Grundsatzprogramm der Umweltgewerkschaft e.V.:
„Um… eine globale Umweltkatastrophe abzuwenden, braucht es eine neue Qualität der Umweltbewegung und eine weltweit überlegene Kraft gegen die Hauptverursacher in Konzernzentralen, Banken und Regierungen. (…) Wir suchen den engen Schulterschluss zwischen Arbeiter- und Umweltbewegung und schließen uns auf der Grundlage gewerkschaftlicher Prinzipien als Umweltorganisation zusammen – lokal, national und international. Der Gewerkschaftsgedanke steht für den gemeinsamen Kampf um unsere existenziellen Lebens- und Zukunftsinteressen, für Kampfgeist, Solidarität und breitesten überparteilichen Zusammenschluss. Wir treten für eine gesellschaftliche Alternative ein, in der die Einheit von Mensch und Natur verwirklicht wird.”
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UG Berlin: Gelungene Aktion zum Hiroshima-Tag, 6.8.2025

6. August 2025, Hiroshima-Nagasaki-Platz in Potsdam: Gedenk- und Protestaktion der Umweltgewerkschaft zum 80.Jahrestag der Zerstörung der Stadt Hiroshima durch eine Atombombe am 6.8. 1945. (Im Hintergrund die Villa des damaligen US-Präsidenten Truman, der dort den Befehl zum Einsatz von Atombomben gab. Im Vordergrund die Gedenksteine mit Inschriften auf englisch, japanisch und deutsch).
Beim "Internationalen Umweltratschlag 2026" wird die Hochrüstung und atomare Weltkriegsgefahr als einer der Hauptfaktoren einer globalen Umweltkatastrophe behandelt werden. Aktivisten der Friedensbewegung: Beteiligt euch an den Vorbereitungen!
Umweltgewerkschaft ruft zum 80.Jahrestag der Hiroshima- und Nagasaki-Zerstörung zu Aktionen auf!
Hiroshima-Nagasaki-Jahrestage
Umweltgewerkschaft ruft zum 80.Jahrestag
der Hiroshima- und Nagasaki-Zerstörung
durch Atombomben zu Gedenk- und Protest-Aktionen auf!
Am 6.8. und 9.8. 1945 wurden zum ersten Mal - und bisher einzigen Mal - Atombomben in einem Krieg eingesetzt. Der Abwurf der zwei Atomwaffen durch US-Flugzeuge auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki hatte verheerende Folgen. Etwa 100.000 Menschen wurden auf der Stelle getötet – fast ausschließlich Zivilisten. Bis Ende 1945 gab es zusätzlich 130.00 Tote durch radioaktive Verstrahlung und schwere Verbrennungen. In den folgenden Jahrzehnten starben noch viele Tausende an Spätfolgen.
Heutige Atombomben haben – unvorstellbar – die tausendfache Stärke der Hiroshima-Bombe! Zugleich wurden vor allem von USA und Russland „kleine taktische Atombomben“ entwickelt. Warum? Um sie leichter einsetzbar zu machen? Damit wird immer mehr ein Atomkrieg riskiert! Ein Atomkrieg aber hat das Potenzial die Menschheit zu vernichten, da selbst die Detonation nur einiger Dutzend großer Atombomben eine vollständige globale Klima- und Ernährungskatastrophe nach sich ziehen würde.
Deshalb muss der Einsatz jeglicher Atomwaffen verhindert werden!
Für die feierliche Verpflichtung der Atomwaffenstaaten, niemals und unter keinen Umständen als Erste Atomwaffen einzusetzen! (Es ist bezeichnend, dass kein Atomwaffenstaat eine solche Erklärung bisher abgegeben hat, mit Ausnahme von China 1964).
Für das Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen!
Und ganz aktuell: Keine Stationierung neuer atomarer Mittelstreckenraketen der USA in Deutschland und Europa!
Organisiert selbst (oder beteiligt euch) am 6. und 9. August gut sichtbare Gedenk- und Antikriegs-Aktionen an geeigneten Plätzen in eurer Stadt! Nutzt dazu die Anti-Atomkriegs-Plakate der Umweltgewerkschaft „Aktiv werden gegen Weltkriegsgefahr!“
Verbreitet die UG-Broschüre „Atomkraftwerke sind keine Klimaretter“, denn Atombombenbau und Atomkraftwerke sind untrennbar miteinander verknüpft!


Die Koordinierungsgruppe des Internationalen Umweltratschlags ruft zusätzlich international auf,
am 6. und 9. August bei den Aktionen
je 1 Foto zu machen mit einem Plakat oder Banner „Unterstützt den Internationalen Umweltratschlag 2026!“
Bei dieser mehrtägigen Konferenz wird der Zusammenhang von globaler Umweltzerstörung, Hochrüstung und Atomkriegsgefahr eines der zentralen Themen sein. (Kopiervorlagen in mehreren Sprachen unten zum Download; das Foto dann bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

UG-Bundesvorstand: Erklärung zum völkerrechtswidrigen Überfall der USA auf den Iran
Berlin 27.6.2025, Umweltgewerkschaft e.V., geschäftsführender Vorstand
Stoppt die Kriegstreiber!
Aktiver Widerstand gegen die wachsende Weltkriegsgefahr!
Verbot und Ächtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen!
Mit dem Angriff Israels auf den Iran ist ein offener Krieg im Nahen Osten entbrannt. Das Eingreifen der USA mit der Bombardierung von iranischen Atomanlagen hat die Gefahr eines 3. Weltkriegs verschärft. Merz und Söder gratulierten genauso wie der gesamte NATO-Gipfel Donald Trump zu seinem "beherzten" Eingreifen.
Heuchlerisch soll angeblich ein Atomkrieg damit verhindert werden, dass die US - Armee die iranischen Atomanlagen zerstört. Also sind alle anderen Atomwaffenländer vernünftig, nur die Atomwaffen des iranischen Regierung sind eine Bedrohung? Das stimmt nicht. Die Initiative ICAN des IPPNW (Ärzte gegen Atomkrieg) fordert schon seit Jahrzehnten alle Länder mit Atomwaffen auf, den Erstschlag mit Atomwaffen auszuschließen – ohne Erfolg. In Wirklichkeit will nur Trump entscheiden, wer Atomwaffen haben darf oder nicht. Mit diesem Aufspielen als Weltpolizei verschärft er die Konflikte. Das iranische Regime wird gerade jetzt verstärkt versuchen, wieder oder immer noch ihre Fähigkeit für den Bau einer Atombombe weiter zu verfolgen. Außerdem legitimieren sich damit alle anderen Länder scheinbar zum Besitz von Atombomben, nur die „falschen“ dürfen diese nicht haben. Wer glaubt, dass uns das vor einem Atomschlag oder sogar Atomkrieg schützt, der irrt sich.
„Ein Atomkrieg stellt die größte Katastrophe in der Menschheitsgeschichte dar. Bereits ein regionaler Nuklearschlag würde einen nuklearen Winter verursachen, der eine 10 Jahre lange, weltweite Hungersnot auslösen würde.“ (Angelika Claußen, Ärztin und Präsidentin des IPPNW Europa)
Auch wenn derzeit eine Atempause ist, sind die Ursachen dieses Konfliktes nicht behoben, sondern haben sich sogar noch verschärft.
Es werden derzeit in der öffentlichen Debatte weiter rote Linien verschoben. Wir als Weltgemeinschaft dürfen nicht zulassen, wie ein völkerrechtswidriger Überfall auf ein anderes Land als legitime Verteidigung verkauft wird. Das bedeutet nicht, dass wir auf der Seite der iranischen Regierung stehen, sondern das wir keine Kriegstreiberei akzeptieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass Atomwaffenbesitz legitimiert wird.
Gäbe es einen 3. Weltkrieg, wären alle vorherigen Bemühungen zur Rettung der Umwelt dahin. Eine neue Friedensbewegung muss sich entwickeln.
Verbot und die Ächtung alle Atomwaffen!
Wir rufen auf zur Beteiligung und Initiierung von Demonstrationen und Protesten gegen die Kriegstreiber.
Machen wir die Gedenktage zu 80 Jahre Atombombenabwurf von Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.) zu einem Teil einer neuen Friedensbewegung.
INTERNATIONAL EDITIONS - Beliebte UG-Broschüre jetzt auch fremdsprachig: "AKWs sind... keine Klimaretter!"






Seit dem Erscheinen der Umweltgewerkschafts-Broschüre „Atomkraftwerke sind... keine Klimaretter!“ im Jahr 2022 gab es eine hohe Nachfrage insbesondere der online-Ausgabe. Die Download-Zahlen gingen in die Tausende!
Deshalb - und aufgrund des neuen weltweiten „Atomkraft-Hypes“ - haben wir uns vor einiger Zeit entschlossen, die Broschüre in mehrere Sprachen zu übersetzen. Eine PDF-Version steht inzwischen in englisch, spanisch, französisch, russisch und polnisch zur Verfügung. An dieser Stelle besten Dank an alle ehrenamtlichen Übersetzerinnen und Übersetzer!
Das extra Vorwort der fremdsprachigen Ausgaben - einschließlich Werbung für den Internationalen Umweltratschlag 2026 - ist in der deutschen PDF-Version der Broschüre jetzt als letzte Seite ergänzt.
Wir wünschen allen Ausgaben eine weite Verbreitung!
DOWNLOAD jeweils komplette Broschüre im PDF-Format (ca.2MB):
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UG-Bundesvorstand: 1.Mai-Aufruf 2025
1.Mai 2025:
Arbeiter- und Umweltbewegung
gemeinsam für eine befreite und solidarische Welt!
Wir begrüßen eine deutliche Zunahme von Kämpfen und Streiks um Arbeitsplätze, Löhne, kürzere Arbeitszeiten – sehr gut! Die Gegner sind die gleichen wie beim Umweltschutz.
Konzern-Vorstände, Banken, der kommende „Black-Rock“-CDU-Kanzler und vor allem die AfD sind sich einig: Umweltschutz ist „lästig“ bei der „Rettung“ der deutschen Industrie. Ihr meint wohl: lästig bei der Rettung eurer Profite? Habt ihr schon vergessen: Ahrtal und Eifel 2021, Valencia 2024 - jeweils Regenflut-Katastrophen mit über 200 Toten und Milliarden-Schäden: die „Einschläge“ der globalen Umweltkatastrophe kommen näher! Oder habt ihr überlesen: Für 2025 sind vom Deutschen Wetterdienst Hitzewellen bis 45 Grad vorhergesagt, aufgrund wärmerer Meere, Austrocknung der Böden - und gleichzeitig wieder regional Extrem-Regen. Geht es nach den Konzernen, werden Mensch und Umwelt weiter rücksichtslos für Profite geopfert. Es ist an der Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen! Auch dafür braucht es ein politisches Streikrecht: Konzerne und Banken, die Hauptverursacher der Umweltkatastrophe, müssen zur Kasse gebeten werden! Eine Exit-Strategie aus dem Kapitalismus muss her!
Internationaler Umweltratschlag 2026 (IEC2026), NEWSLETTER 3
IEC2026 - Newsletter April ́25
Herzlich willkommen zum 3. Newsletter der Koordinierungsgruppe zur Vorbereitung des Internationalen
Umweltratschlags 2026 (International Environmental Council 2026).
Der Zeitpunkt unseres Arbeitstreffens am 26.04. in Göttingen zur Vorbereitung des IEC 2026 rückt näher.
Wir haben mittlerweile viele nationale und internationale interessierte Personen und Institutionen kontaktiert und eingeladen.
Dabei hat sich als Tendenz ergeben, dass der Wunsch vieler eher in Richtung Online-Teilnahme als in Präsenz-Teilnahme geht. Das hat auch den Hintergrund, dass viele neue Kräfte interessiert sind an unserer Idee, jedoch die weiter Reise nach Göttingen noch nicht dafür bestreiten würden. Wir werden uns also nach wie vor in Göttingen treffen, doch alle Mitstreiter*innen können auch gerne die Option wählen, sich online zu unserem Treffen dazu zu schalten.
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mit den Arbeitsunterlagen der bevorstehenden Konferenz, sowie einer interessanten kritischen Beurteilung des Koalitionsvertrags der bevorstehenden Bundesregierung. Lesenswert!
IEC 2026-Koordinierungsgruppe: Internationaler Umweltratschlag, Einladung zur Vorbereitungskonferenz am 26.4.25 in Göttingen

DOWNLOAD als PDF, 1 Seite:
.... und hier der Download AUFRUF zum Internationalen Umweltratschlag - deutsch und englisch:







