Aus dem Grundsatzprogramm der Umweltgewerkschaft e.V.:
„Um… eine globale Umweltkatastrophe abzuwenden, braucht es eine neue Qualität der Umweltbewegung und eine weltweit überlegene Kraft gegen die Hauptverursacher in Konzernzentralen, Banken und Regierungen. (…) Wir suchen den engen Schulterschluss zwischen Arbeiter- und Umweltbewegung und schließen uns auf der Grundlage gewerkschaftlicher Prinzipien als Umweltorganisation zusammen – lokal, national und international. Der Gewerkschaftsgedanke steht für den gemeinsamen Kampf um unsere existenziellen Lebens- und Zukunftsinteressen, für Kampfgeist, Solidarität und breitesten überparteilichen Zusammenschluss. Wir treten für eine gesellschaftliche Alternative ein, in der die Einheit von Mensch und Natur verwirklicht wird.”
Zu den Ortsgruppen
bitte ganz nach
unten scrollen!
UG-Aufruf: Alle gemeinsam gegen Faschismus und für Umweltschutz!
Aufruf der Umweltgewerkschaft:
Alle gemeinsam gegen Faschismus
und für Umweltschutz!
Umweltgewerkschaft_FFF_Februar_2025_farbig_Druckversion.pdf
Umweltgewerkschaft_FFF_Februar_2025_sw_Druckversion.pdf
Umweltgewerkschaft_FFF_Februar_2025_farbig_Mail-Version.pdf
Ein Faschist wird Präsident der USA, fördert weltweit faschistische Kräfte und die Abschaffung von Umweltschutz!
Während in Los Angeles Waldbrände nie gekannten Ausmaßes wüten, und wir weltweit eine Klimaerwärmung um 1,6 Grad haben, verkündet Donald Trump, dass er aus dem Pariser Klima-Abkommen aussteigt. Ab jetzt will er weltweit eine Offensive für fossile Brennstoffe made in USA entwickeln. Das ist eine Kampfansage an die weltweite Umweltbewegung. Jetzt erst recht: Wir brauchen Sofort- und Schutzmaßnahmen, um die beschleunigte Umweltkatastrophe einzudämmen oder aufzuhalten.
Die Rettung der Umwelt – kein Thema mehr?
Im Wahlkampf zur Bundestagswahl scheinen die großen Parteien das Umweltthema zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Gemeinsam müssen wir das verhindern und das Umweltthema wieder ins Zentrum der gesellschaftlichen Debatte rücken – wo sie
hingehört. Auch dafür sind wir auf der Straße.
Klimaleugner wittern Morgenluft – durchkreuzen wir ihre Pläne!
Penetrant und entgegen aller wissenschaftlicher Beweise wird die Umweltkatastrophe geleugnet und Hetze gegen Umweltaktivisten
betrieben. Alice Weidel (AfD) ist ganz auf Linie von Trump, wenn sie im Bundestag fordert: „Freies Unternehmertum statt Klimasozialismus“. Auch Trump bezeichnet alle politischen Gegner als Sozialisten und Kommunisten.
Lassen wir uns nicht antikommunistisch spalten!
Freie Fahrt für Profite des Unternehmertums bedeutet freie Fahrt für die Umweltkatastrophe. Diese Denkweise fordert Todesopfer. Mindestens 200 Menschen mussten in Valencia, Spanien bei der Flutkatastrophe Ende Oktober 2024 sterben, weil die spanische Regierung den Klimawandel nicht ernst nahm. Wir brauchen ein breites Bündnis von Religion bis Revolution gegen Faschismus und
Umweltkatastrophe.
Sichere und bezahlbare Energie …
wünscht sich jeder. Tatsächlich sind die Energiekosten für private Haushalte in Deutschland mit am höchsten mit 41 Cent pro Kwh. Die AfD will sichere und bezahlbare Energie schaffen „… durch die Rückkehr zur Kernenergie und und den Ausbau von Kohlekraftwerken.“ (AfD-Wahlprogramm 2025). Was die AfD nicht sagt ist, dass die Industrie im Schnitt nur 16 Cent/KWh an Stromkosten hat, die ganz großen Konzerne sogar noch weniger. Privathaushalte zahlen zum Beispiel noch 1,5 Cent Stromsteuer pro KWh. Diese ist seit 2024 für die Industrie abgeschafft. Eine 12 Milliarden Finanzspritze. Nicht die Energiewende verteuert den Strom, sondern eine Zweiklassengesellschaft beim Stromverbrauch. Haushalte bezahlen als nicht-privilegierte Stromverbraucher wesentlich mehr, als privilegierte Großverbraucher der Industrie, die sich mit billigem Börsenstrom eindecken. Kernkraft ist die teuerste und unzuverlässigste Art der Energie. Windenergie ist die günstigste mit Produktionskosten von 4 bis 10 Cent/KWh.
Bezahlbare Energie entsteht durch die Umstellung auf erneuerbare Energie mit Solar und Windenergie – und durch die Abschaffung der Bevorzugung der Großindustrie beim Strompreis.
Die Umweltbewegung ist Teil der antifaschistischen Bewegung!
„Reißt die Windräder nieder“ schrie Alice Weidel beim Parteitag der AfD am 10.1. in Riesa. Beleidigungen und Aggression schlagen uns teils entgegen. Wir lassen uns von davon nicht einschüchtern!
Auch sind wir in Sorge aufgrund der wachsenden Kriminalisierung von aktivem Widerstand gegen Umweltverbrechen. Wir verteidigen unsere demokratischen Rechte und sind solidarisch mit allen Betroffenen! Faschismus ist ein Verbrechen an Mensch und Umwelt. Faschistische Parteien müssen verboten werden.
Migration und Umwelt
In den letzten 10 Jahren haben wetterbedingte Katastrophen zu 220 Millionen Binnenflüchtlingen geführt, also 60.000 pro Tag. Die Zahl der Länder, die extremen klimabedingten Gefahren ausgesetzt sind wird von 3 auf 65 im Jahr 2040 steigen. (Quelle: UN) Wer Migration verhindern will, muss die Klimakatastrophe bekämpfen! Zugleich benötigen die Menschen ein Recht auf Flucht. Die Migrationsfrage kann nur gelöst werden, wenn die Umweltfrage gemeinsam mit der sozialen Frage gelöst wird.
Arbeiter – und Umweltbewegung gemeinsam gegen den Stellenabbau der Autokonzerne
Ein umweltgerechtes Verkehrssystem mit dem Ausbau des ÖPNV, dem Güterverkehr auf Schiene und der Reduzierung des Individualverkehrs zu entwickeln, das schafft Millionen Arbeitsplätze. Jede Hand wird gebraucht – eigentlich. Verhindert wird das durch
das Profitstreben der Autokonzerne VW, Mercedes, Ford und ihre Zulieferer Bosch, ZF oder Continental. Sie wollen ihre Rendite erhöhen und sich gegen die Konkurrenten durchsetzen, und müssen dafür die Löhne und Arbeitsplätze in Deutschland angreifen. Umweltzerstörung und Armut ist die Folge. Dagegen wehren sich zu Recht schon viele Belegschaften. Wir rufen auf: fahrt mit uns zum Aktionstag der IG Metall am 15.3. Lasst uns den Kampf um Arbeitsplätze und Umweltschutz vereinen!
Solidarität mit den Umweltprotesten im serbischen Jadar-Tal!
In Serbien soll auf Betreiben der EU und der deutschen Autoindustrie im Jadartal Lithium auf umweltzerstörerische Weise durch den Bergbaukonzern Rio Tinto abgebaut werden. Das Tal ist ein Hauptanbaugebiet für Landwirtschaft und das größte Trinkwasserreservoir in Serbien. Seit Jahren kämpfen Bewohner und Umweltschützer gegen die Zerstörung des Jadartals. Wir sind in Kontakt mit der dortigen großen Umweltbewegung und sammeln spenden für ihre Arbeit – mehr dazu hier <QR-Qode>. Spenden per PayPal einfach an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Unser Zukunftsprojekt – Internationalistisch und mit Perspektive!
Wir brauchen einen internationalen Zusammenschluss gegen Umweltkatastrophe und Faschismus. Unser wichtigstes gemeinsames Großprojekt ist der Internationale Umweltratschlag (IEC) Ende 2026. Er ist die positive Antwort auf die gescheiterten UN-Umweltkonferenzen, die weltweite faschistische Tendenz und den gewachsenen Drang nach gesellschaftlicher Lösung der Umweltfrage. Er ist eine Konferenz der Basisaktivisten, der Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung.
Mehr dazu lest ihr hier <QR-Qode>
Kontakt & Infos:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
| www.environmental-union.org
Umweltgewerkschaft e.V. | Bremer Str. 42 | 10551 Berlin
V.i.S.d.P.: Umweltgewerkschaft e.V. | Bremer Str. 42 | 10551 Berlin
UG-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2025:
Wahlprüfsteine der Umweltgewerkschaft zur Bundestagswahl 2025:
Zum Herunterladen und Ausdrucken: PDF
In dieser krisenhaften Situation nimmt, neben allen anderen Problemen, der Umschlag in die globale Umweltkatastrophe an Fahrt auf. Die nächsten 10 Jahre werden entscheiden, ob wir noch eine lebenswerte oder eine immer weiter zerstörte Umwelt haben bis hin zum Kollaps der Erde. Aufgrund des wachsenden Umweltbewusstseins gibt es mittlerweile keine Partei mehr, die die Umweltfrage nicht in ihrem Wahlprogramm hat. Welche Partei soll man als umweltbewusster, kämpferischer, nachdenklicher Mensch nun wählen?
1. Unterstützt eine Partei die Umweltbewegung in Theorie und Praxis gegen die drohende globale Umweltkatastrophe oder hat sie in der Vergangenheit die Umweltkrise geleugnet oder kleingeredet und die Hauptumweltverbrecher in den Konzernen und Banken sogar gedeckt?
UG Stuttgart: Widerstand gegen die Zerstörung des Jadartals durch Lithiumabbau!
Massenproteste in Serbien
Spendet für den Widerstand gegen die Zerstörung des Jadartals durch Lithiumabbau!
In Serbien protestieren seit längerem die Menschen gegen die gesellschaftlichen Zustände und gegen die Regierung und Präsident Vucic. Es sind in ganz Serbien mittlerweile hunderttausende. Das Bild zeigt das Symbol der Proteste, eine rote Hand mit der Aufschrift „An euren Händen klebt Blut“. Es sind v.a. junge Leute, Studenten die in großer Zahl auf die Straße gehen.
Mittlerweile haben sich Studenten aus Melbourne und Zagreb solidarisiert. Auch in Deutschland gab es Kundgebungen zur Unterstützung.
https://www.facebook.com/share/r/18T8Co9SdL/?mibextid=wwXlfr
https://www.facebook.com/share/r/1Nosc8JdPE/?mibextid=wwXlfr
https://www.facebook.com/share/1BLpftU84i/?
Der Widerstand gegen die Zerstörung des Jadartals durch Lithiumabbau ist Teil des Widerstands im Land. Der internationale Konzern Rio Tinto will dort Lithium auf umweltzerstörerischer Weise abbauen.
Um den Widerstand zu brechen wurde Aktivisten der Job gekündigt, von Gerichten verurteilt und den Bauern der Strom abgestellt. Sie müssen nun mit Dieselaggregaten die Stromversorgung aufrechterhalten.
Schon Probebohrungen durch Rio Tinto führten zu einer Verseuchung landwirtschaftlicher Flächen mit Schwermetallen und Bor. 22 000 Menschen, 20 Dörfer und ca. 300km2 wären direkt betroffen. Dort wo Rio Tinto die Mine baut liegt die größte unterirdische Trinkwasserquelle Serbiens! 
Der Widerstand im Jadartal gegen die Zerstörung des Tals durch Rio Tinto ruft nun zur Solidarität und Spenden auf. Spendet über PayPal!
Die Adresse für die Spenden auf der PayPal App ist:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Umweltgewerkschaft beteiligt sich zurzeit aktiv an der Vorbereitung eines internationalen Umweltratschlags 2026 (International Environmental Council – IEC). Mittlerweile gibt es fast 100 internationale Kontakte, die Interesse daran haben. Am 26.4. wird ein Vorbereitungstreffen in Göttingen stattfinden. Macht mit!
COP29-Protest-Delegation Baku: weiterer Bericht und Bilder
Chaosgipfel COP 29 in Baku gescheitert – großes Interesse am International Environmental Council 2026
Nur mit Mühe konnte eine völlige Ergebnislosigkeit der 29. UN-Klimakonferenz verhindert werden. Gastgeber Aserbaidschan hatte auf der Konferenz seine Öl- und Gasvorräte als „Gottesgeschenk“ bezeichnet. Kurzerhand wurden kritische Wortmeldungen vom aserbaidschanischen COP Präsidenten „übersehen“ und einfach abgestimmt. Unter Tumulten verließen einige Delegationen der ärmsten Länder den Saal. Papua-Neuguinea war gar nicht erst angereist.
Die Ergebnisse der COP29 verdienen nicht einmal dieses Wort. Während gerade noch 300 Mrd an vergünstigten oder zinslosen Krediten für Entwicklungsländer zugestanden wurde betrugen allein die Übergewinne durch Preistreiberei der Öl- und Gaskonzerne weltweit 490 Mrd $. Dazu kommen nochmal 753 Mrd $ üblicher Gewinne, Also insgesamt 1,24 Billionen $ Gewinne, nur der Öl- und Gaskonzerne!1 Seit der UN-Konferenz in Paris investierten die 60 größten Banken der Welt ca. 6,9 Billionen $ in die Erschließung neuer Vorkommen fossiler Energien.2 Offensichtlich sehen die Öl- und Gasvorkommen noch mehr Regierungen und internationale Banken und Konzerne als „Gottesgeschenk“ für märchenhafte Profite. Warum sonst schaffte es der Ausstieg aus fossiler Verbrennung noch nicht einmal als Worthülse in die Abschlusserklärung?
Internationaler Umweltaktionstag 2024: Bild-Bericht von COP29-Protestdelegation in Baku!
Schöne Grüße aus Baku an alle Umweltbewegten zuhause!
Wir, eine kleine Delegation aus Umweltgewerkschaftlern und ICOR, sind vor Ort auf der COP29 in Baku, Aserbaidschan. Auf der UN-Klimakonferenz sind rund 40.000 Teilnehmer anwesend. Ihnen wird von ca 50 Unternehmen viel Greenwashing präsentiert.
Viele, vor allem junge Firmenvertreter*innen sind motiviert und glauben an ihre Projekte. ABER: jeder hat seine Zweifel geäußert und gab uns die Möglichkeit, das Projekt des „International Environmental Counsil 2026“, IEC, (Internationaler Umweltratschlag) vorzustellen. Wir haben gute Kontakte geknüpft – bisher am 1.Tag 13 aus 8 Ländern -, darunter Vertreter aus Pakistan, Südafrika, den USA, Kongo, Tibet und aus Aserbaidschan selbst.
Das Buch „Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen“ stieß auf Interesse, wurde oft fotografiert und auch verkauft. Ein Mitarbeiter der Fracking-Industrie, der sich mit „but I am the good guy!“ entschuldigte, kaufte es, ebenso wie eine Frau aus Mexiko. Insgesamt ist die COP eine große Show mit viel Polizeipräsenz, ehrenamtlichen Studenteneinsatz als Helfer, vielen Straßenreiniger*innen, die alles blitzblank halten. Und einheimische Bakuer, die froh sind, wenn ihr normales Leben nach der COP wieder weitergeht.
Außer den kapitalistischen Hotel- und Gastronomiebetrieben, die ihre Preise während der COP drastisch erhöht haben, hat das „Fußvolk“ in der Stadt keinen wirklichen Vorteil – und es riecht auch nach 29 Weltklimakonferenzen hier immer noch überall nach Öl!
Wir wünschen euch allen heute eine guten und kämpferischen Internationalen Umweltweltaktionstag!
Hier ein paar Bild-Eindrücke vom 1.Tag:

















