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001 20260921 auf dem Bahnhof Poznan

21.09.2026 Bundesweiter Streiktag, RG MV unterstützt die MLPD am Werkstor bei VW in Poznan

Mit nachfolgenden Slogan:

Polnische und deutsche Arbeiter - heute branchenweiter Streiktag gegen die Arbeitsplatzvernichtung bei VW!

Internationale Arbeitersolidarität - eine Klasse, ein Gegner, ein Kampf!

Kampf dem Ausbeutersystem Kapitalismus!

begaben wir uns an das Werkstor von VW (Ortsteil Poznan Antoninek) und verteilten während des Schichtwechsels ca. 230 Flyer zum Aktionstag an die Arbeiter.

Wir stellten uns strategisch günstig auf, so dass die Plakate gut lesbar waren und so manchen Fahrer dann direkt am Tor auch den Flyer entgegennahm. 

Leider waren auf unser Anfragen der Betriebsrat oder ein Abgesandter der Gewerkschaft nicht ansprechbar, man bat um vorherigen telefonischen Kontakt für ein Meeting.

Für uns als Umweltgewerkschafter, war das Auftreten mit der MLPD am Werk auch Teil der Zusammenarbeit zwischen Umweltaktivisten und Arbeiterbewegung. Während deutsche Automobilkonzerne in der BRD Werke schließen wollen, siedeln sie verstärkt in Niedriglohnländern, wie auch Polen, ihre Produktion an. Das Werk in Poznan soll noch erweitert werden. Dafür werden weitere Waldflächen am jetzigen Standort gerodet werden.

VW zahlt im Vergleich zum Landesdurchschnitt höhere Arbeitslöhne, doch immer noch weitaus weniger als in der BRD derzeit. Es ist also für den Konzern lohnend.

Doch die Arbeiter können mehr als nur Verbrenner bauen oder Rüstungsprodukte!

003 langer Weg zur Toreinfahrt an der Geländerückseite

ein gut halbstündiger Fußmarsch vom Bahnhof Antoninek zum geländerückseitigem Werkstor 

004 VW zu 100 aus Poznan

100% aus Poznan, regionaler Nationalstolz!

006 gut lesbare Plakate ermöglichten das Verteilen von ca. 230 Flyern

gut lesbare Plakate, strategisch platziert, erleichterten die Verteilung von gut 230 Flyern zum Aktionstag zum Schichtwechsel

007 Abschluss am Tor nach Schichtwechsel

Gespräche waren auf Grund der Zu-und Ablaufdichte der PKW/ LKW/ Busse beim Schichtwechsel und natürlich der Sprachbarriere, nicht tiefgreifend möglich, so dass wir zwar ein paar Grundbausteine legen konnten, doch keine festen Kontakte gewinnen.

Wir hatten den Eindruck, dass die VW- Belegschaft im dortigen Werk nicht wirklich mit der Situation in der BRD vertraut war.

Dennoch waren wir mit unserem kleinen Einsatz zufrieden.

Herzlichst aus Poznan,

Suse/ Stralsund

 

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