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Abb S21 Gelände 02 Luftbild Screenshot Gietinger AUSAus dem aktuellen Newsletter von SÖS Stuttgart vom 23. September 2026

Das Video „Die sieben Todsünden von Stuttgart 21“ (https://youtu.be/q9IXQ0L3X20), zeigt die ganze Arroganz, mit der Stuttgart21 bis heute durchgezogen wird. Filmemacher Klaus Gietinger weist nach, wie nach der Geisler-Schlichtung der Weiterbau von S21 mit gefälschten Kapazitätszahlen legitimiert wurde und auch die Volksabstimmung auf diesen Fakes beruhte. Kritiker wurden lächerlich gemacht. Für diese Arroganz, ob bei S21, den Haushaltsberatungen im Gemeinderat und in der Bundespolitik bekommen die Parteien derzeit die Quittungen: Kanzler Merz Zustimmungswerte sinken auf 10%, die Wahlerfolge der AfD sind ein Ergebnis dieser Arroganz der Macht. Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt kommt es bei einigen Politikern zu Ansätzen von Selbstkritik:

„Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) hatte am Sonntagabend eine „schonungslose Selbstkritik aller demokratischer Parteien mit dem Ergebnis, dass sich Art und Inhalt, wie wir alle Politik machen, dramatisch verändern müssen“, gefordert. Der Wahlsieg der AfD müsse „für alle demokratischen Kräfte bedeuten, dass nichts mehr bleiben kann, wie es ist, dass wir unsere Politik und unseren Politikstil grundlegend überdenken müssen.“ (StZ, 8.9.26)

Und die CDU vermutet: „Vertrauen werde wieder entstehen, wenn Politik die Probleme und Fragen löst, die die Menschen in ihrem Alltag beschäftigen.“ (StZ, 17.9.26)

Nun, Grüne und CDU, ihr könnt sofort damit anfangen. Beendet das Schmierentheater Stuttgart 21, nehmt die Kritiker endlich ernst. Was ihr tun könnt, Herr Özdemir, Herr Hagel und Herr Nopper, das könnt ihr der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses entnehmen. 

S21: Stadtzerstörung und Milliardengrab, auf Lügen von CDU, SPD und GRÜNEN gebaut

Stress mit dem Stresstest zu Stuttgart 21

Stuttgart 21: Weiterbau mit „wertlosem“ Gutachten durchgesetzt

Was renommierte Fachleute schon immer beklagten: Der Stresstest im Jahr 2011 war manipuliert. Das Testat („Audit“) von SMA, der Test sei korrekt durchgeführt worden, war lediglich eine Gefälligkeitsaussage für den Auftraggeber Deutsche Bahn. Jetzt wurde bekannt: SMA-Verantwortliche wussten, dass die Bahn getrickst hatte: 49 Züge pro Spitzenstunde können auf den 8 Gleisen des Tiefbahnhofs nicht wirklich gefahren werden – sie passen lediglich rechnerisch hinein. Mit Wegfall des Nachweises der Leistungsfähigkeit ist damit die zentrale Legitimation für das Projekt entfallen.

Wegen dieses Betrugs kam es zum Weiterbau, obwohl nach dem Ergebnis der „Schlichtung“ unter Heiner Geißler S21 nur bei nachgewiesener Leistungsfähigkeit gebaut werden durfte. Auch für die nachfolgende Volksabstimmung war die Leistungsfähigkeit das entscheidende Kriterium. Unmittelbare Folge des nicht legitimierten Weiterbaus ist ein Milliardenschaden bei den Projektpartnern Land, Stadt, Region und Flughafen.

Den Betrug ans Tageslicht gebracht hat der Filmemacher Klaus Gietinger mit seinem am 21.9. uraufgeführten Kurzfilm „Die sieben Todsünden von Stuttgart 21“, frei abrufbar unter: https://y-outu.be/q9IXQ0L3X20. Er zeigt ein Interview mit Werner Stohler, der zerknirscht sein Fehlverhalten eingesteht. Nach dem früheren Bahnchef Heinz Dürr und dem ehemaligen Amtschef im Landesverkehrsministerium, Hartmut Bäumer ist Stohler schon der dritte Rentner, der über Manipulationen bei S21 auspackt.

Klaus Gietinger über erste Reaktionen: „Ein mir bekannter Mensch aus dem TV-Bereich meinte, das nenne er die `Stohler-Bombe´. Ich hoffe, sie zündet mächtig in der Medienlandschaft.“

Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses, ergänzt: „Bei S21 wurden über Jahrzehnte Lügen eingesetzt, aufrechterhalten und fortgeschrieben. Zu wenig haben auch viele Medien nachgehakt. In Zeiten, in denen unsere Demokratie massiv gefährdet ist, trägt Vertuschung zur Staatsverdrossenheit bei.“

Das Aktionsbündnis fordert angesichts der fehlenden Leistungsfähigkeit von S21

  • den Erhalt des Kopfbahnhofs mit dem oberirdischen Anschluss der Gäubahn über die Panoramastrecke.
  • Verzicht auf den damit überflüssigen Pfaffensteigtunnel.
  • Aufgabe der Pläne zur Rosensteinbebauung, welche sich die Stadt Stuttgart ohnehin finanziell nicht mehr leisten kann.
  • Die für die Täuschung der Öffentlichkeit Verantwortlichen müssen öffentlich zur Rechenschaft gezogen werden.
  • Unverzüglich ist ein Runder Tisch einzurichten. Bei diesem sollen Bahn, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam Auswege aus der verfahrenen Situation suchen.

Verbreiten Sie den Kurzfilm „Die sieben Todsünden von Stuttgart 21“, frei abrufbar unter: https://y-outu.be/q9IXQ0L3X20.

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