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RG MV Ostermarsch-Impression 2026 Rostock und Saßnitz
Steife Brise über die Kaimauern lies wieder die Fahnen wehen und empfahl an den Bannern ein festes Zugreifen.
In Rostock kamen am Ostersamstag ca. 150 Menschen zusammen, in Saßnitz, am Ostermontag, ca. 50 Friedensbewegte und der Osterhase.
(Ergänzung: Ostermarsch in Schwerin organisiert vom Norddeutschen Friedensbündnis/ Querdenker, ca. 300 Teilnehmer, Reden GEGEN die AfD, egal zu welchen Themen (so der Veranstalter), waren nicht erwünscht, die Umweltgewerkschaft explizit von Redebeiträgen ausgeschlossen!)
Vor allem die Jugend war stärker vertreten und offener am Mikrofon, als in den Jahren zuvor, auch wenn die Teilnehmerzahl insgesamt geringer war.
Die Rednerthemen waren vielfältig von Schulstreik gegen die Wehrpflicht, über den Sozialabbau bis hin zur Umweltzerstörung (entsprechend der Vielfalt der sozialen Herkunft der Redner)...alles unter dem großen Thema: Friedenstüchtig statt Kriegstüchtig! In Rostock gab es den Versuch, die Partei der MLPD nach deren Rede zu diskreditieren, sie wolle ja den Staat stürzen. Damit könne sie, die "Anklägerin", als Beamte im Sinne ihres Beamteneides nicht einverstanden sein. Die Veranstaltungsleiterin klärte die Diskrepanz ruhig und sachlich, die "Anklägerin" verließ die Veranstaltung. Die Mehrzahl der Teilnehmer fanden deren Auftritt eher peinlich, wo doch auch Beamte von der Kriegsgefahr betroffen seien und das gleiche Recht hätten, vor dieser Gefahr zu warnen....In Rostock kam auch das Gerangel um die Gedenkstätte Buchenwald und die dortigen Veranstaltungen zur Sprache, gleichwohl unter dem Gesichtspunkt, dass in der gesamten Bundesrepublik versucht wird, die antifaschistische Erinnerungskultur zu unterdrücken oder auszumerzen (Rote Runde Rostock).
In Saßnitz war die Rednerliste ähnlich gut strukturiert. Schüler, Politiker, Parteivertreter, die Kirche und wir als Umweltgewerkschaft kamen zu Wort. Vor allem die Wortankündigung des Kirchenvertreters: "Wenn der römisch-katholische Diakon gemeinsam mit der Linkspartei auftritt, dann brennt bereits die Luft!" fand ungeteilte Aufmerksamkeit. Auch, das er die Rolle der Frau als doppelt geschädigt (Kriegsgeschehen, Familienschicksale und Mühsal des Wiederaufbaus) hervorhob, das Trauma der Kriegskinder, verwundet an Leib und/ oder Seele anprangerte, brachte ihm viel Respekt ein. Da meine gesamten Vorredner "meine" Rede eigentlich vorweggenommen hatten, hielt ich mich kurz und spann den Bogen der heutigen Kriegsvorbereitung, der Kriege, seinen Folgen im Ressourcenverbrauch, Umweltschäden bis hin zum Ökozid zurück zu den Umweltschäden aus den bereits geschehenen Weltkriegen. (Ich bekam anschließend eine Kontaktadresse von NVA-Veteranen der Marine hinsichtlich des Themas :Altlastmunition im Meer). Da die Jugend von SOLID für das Thea GAZA und dem Völkermord eindringliche Worte fand, machte ich sie mit dem Projekt "Gaza soll leben" und der Spendensammlung zum Al-Awda-Projekt bekannt, den Internationalen Brigaden und der United-Front. Hier hoffe ich ebenfalls auf einen Kontakt.

Fotos privat (über dem Text Rostock-, unter dem Text Saßnitz-Impressionen)
Suse/ Stralsund
RG MV beim Frühlingssubbotnik in Alt Schwerin
Wachet auf! Wachet auf! So singt es von den Bäumen.
Schüttelt ab des Winters Farben!
Schwingt den Rechen, den Spaten, die Pinsel!
Schaffet gemeinsam, packt alle mit an!
Ein Friedenswerk, ein Herzensgut gilt es zu formen.
Gemeinsam, gemeinsam!
Ein Lachen, ein Lied, gemeinsame Träume.
Zukunft beginnt heute!





(Fotos privat)
RG MV beim Subbotnik-Einsatz im Ferienpark Plauer See
Die Landesleitung Nord der Marxistischen Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) hatte zum ersten Subbotnik 2026 in den Ferienpark eingeladen. Trotz krankheitsbedingter Absagen, trafen sich ca. 20 Menschen. Aus MV, Hamburg, SH, Berlin und anderen Orten, Parteimitglieder, Umweltgewerkschafter, Rebellen und unorganisierte Freunde des Ferienparks.
Vor Beginn der neuen Saison standen die Grundreinigungen in den Hotelzimmern, der Sanitär- und Saunaanlage, Malerarbeiten, Elektro- und Sanitärreparaturen und mehr an. Die Außenarbeiten entfielen auf Grund des Frosts, doch im Haus war genug zu tun für alle. Selbst die Gastkinder erfüllten freudig ihre Aufgabe. Sie sortierten u.a. das vor Ort verfügbare Spielzeug.
Gut 180 Stunden wurden so für das Hotel geleistet.
Die Arbeitsatmosphäre war klasse. Schnell fand man auch zu „fremden“ Helfern einen guten Draht und gemeinsam wurde hart gearbeitet und alle lauschten interessiert am Samstagabend dem Bericht einer Indien-Reise von und im Rahmen der 3. Automobilarbeiter-Konferenz.
Die Hotelleitung und ihre Mitarbeiter hatten den Subbotnik gut vorbereitet. Materialien und Arbeitsabläufe waren klar vorgegeben. Die Verpflegung war wieder super und auch für notwendige gesundheitliche Abweichungen der Nahrungsmittel von der Norm, war gesorgt.
Der nächste Subbotniktermin ist das Wochenende 21./22.03.2026. Eine rechtzeitige Anmeldung im Ferienpark ermöglicht eine gute Vorbereitung durch das Hausteam.
Als nach dem ersten Weltkrieg die junge Sowjetunion im strengen Winter und von vielen Feinden umzingelt, bedroht und bekämpft wurde, beschlossen Arbeiter der Sowjetunion, unentgeltlich am Samstag (Subbota) zu arbeiten, Bahnstrecken in die Städte zu bauen, Holz und Kohle für die Bevölkerung der Städte zu transportieren. Diese Arbeitsleistung wurde im gesamten Land übernommen. W.I. Lenin sprach da von der Subbotnik-Bewegung.
In diesem Sinne sehen wir auch unsere Arbeitsleistung für den Ferienpark Plauer See. Damit ermöglichen wir den weitere ökologischen Umbau des Hauses und preiswerten Urlaub für die Gäste.
i.A. Suse/ Stralsund
Grundreinigung der Hotelzimmer
Sanitärreparaturen
Malerarbeiten und Sortierung des Spielzeuges
Grundreinigung der Sauna
(alle Fotos mit Genehmigung/ privat)

RG MV/ Stralsund
Das Stralsunder Friedensbündnis rief zum heutigen Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27.01.1944 auf.
Ca. 20 Menschen erschienen an der Gedenkstehle im St. Johannis Kloster in Stralsund. Erfreulich das Erscheinen von drei Vertretern des Jugendparlaments Stralsunds.
Die kurze Gedenkrede verwies auf die vielen Schriftstücke, die man über das Geschehen in Auschwitz lesen kann. Verwies auf das Versagen des "Völkerbundes" in jener Zeit und lobte das Festlegen des Begriffes: Kriegsverbrechen und erklärte sie kurz. U.a. den Völkermord durch massive Tötung von Menschen einer Gruppe und Vernichtung von deren Lebensgrundlagen. Der Redner mahnte: Wehret den Anfängen!, ohne jedoch irgendwelchen Bezug auf das aktuelle Geschehen in der Welt zu nehmen. Ohne darauf zu verweisen, dass es nicht nur die jüdische Bevölkerung war, die der systematischen Vernichtung im Konzentrationslager ausgesetzt war.
Die zweite Rede zitierte aus dem Tagebuch des Vaters Fritz Lettow: "Arzt in den Höllen", einem Tagebuchbericht u.a. aus Auschwitz. Der Autor war 10 Jahre in den verschiedensten Konzentrationslagern inhaftiert. Sie beschrieb die Hilfe der Häftlinge im Lager gegenüber den Tausenden russischen Kriegsgefangenen, vor allem durch die politischen Häftlinge.
Nele schaffte zwischen den Reden eine tragende Atmosphäre mit ihren Posaunenstücken.
Ich legte am Ende mit den anderen im Namen der Umweltgewerkschaft ein paar Blumen ab mit der Bindenaufschrift:
Imperialistische Kriege - Verbrechen an Mensch und Natur - Ihr mahnt uns!
Heute Abend fand in der Stadtbibliothek Stralsund noch eine Lesung des Theaters Stralsund aus dem Tagebuch von Anne Frank statt. Eine sehr gelungene Veranstaltung. Danke!
Suse/ Stralsund
Meine Gedanken verweilen nicht nur in der Vergangenheit. Völkermord geschieht bereits wieder, weltweit! (Fotos privat)

Ferienpark Plauer See, Alt Schwerin am Morgen
UG Nord, Wintersubbotnik Ende November 2025
Das Subbotnik-Jahr ´25 geht zu Ende mit einem sehr gut organisierten Subbotnik im Ferienpark Plauer See, Alt Schwerin.
25 Menschen, nicht nur aus dem Norden, leisteten rund 200 Arbeitsstunden. Bei frostig klarem Spätherbst-Wetter harkten sie das letzte gefallene Laub zusammen und gruben den Hausgarten um, zwei Sporträume wurden malerisch wieder in einem einladenden Zustand versetzt. Andere Subbotniker halfen in der Verwaltung, ein Team bewarb im Umfeld von Malchow das Brunch-Event und die Weihnachtsstraße am 6.12.25 im Haus. Im Jugendgästehaus wurden tiefenrein geputzt, im Hotel Zimmer für die nächsten Gäste vorbereitet und der Eingangsbereich gereinigt. Zwei Teilnehmer nahmen den anderen die Arbeit in der Spülküche ab. Im Eingangsbereich wurde der Bücherturm neu bestückt und eine längerfristige Hilfe in der Küche organisiert.
Der Samstagabend gehörte wieder der Kultur und wir lernten durch einen lektoraten und musikalischen Vortrag den Sänger, Antifaschisten und Spanienkämpfer ERNST BUSCH kennen. So manch ein Lied wurde von Ost und West gemeinsam mitgesungen.
Zudem konnten mehr als 100 Euro Spenden für die GAZA-Solidarität gesammelt werden.
Es war ein gelungenes Wochenende mit Freunden und Weggefährten. In einer harmonischen Stimmung und einem Enthusiasmus der spüren lies, dass die auf uns einwirkenden politischen Beschlüsse, die gestiegene Weltkriegsgefahr und die zunehmende Umweltzerstörung nicht nur spalten, sondern auch uns zusammenbringen, uns verbinden und wir darin unsere Stärken finden, eine Gesellschaft aufzubauen in Einheit von Mensch und Natur, in Einheit der Völker ohne Kriege und Ausbeutung.
Die Subbotniktermine 2026 stehen fest.
Wir empfehlen die Teilnahme in diesem schon fast familiär geführten und auf hohem ökologisch Niveau betriebenen Ferienpark.
Suse/ RG MV/ Bilder i.A.
Das Streich-Team im Hobby-Raum

Spüldienst tut man nicht nur einfach so.

Super Wetter für die Gartenarbeiten

Tiefenreinigung im Jugendhaus

notwendige Verwaltungsarbeiten im Zusammenwirken mit dem Hauspersonal

ERNST-BUSCH-Abend auch von Gästen des Hauses besucht
Kämpferischer Klima-Aktionstag in Lübeck
15.11.25
Samstagmittag war die zweistündige Kundgebung unserer Umweltgewerkschaftsgruppe in der belebten Lübecker Innenstadt unüberhörbar. Wir nahmen die Weltklimakonferenz in Brasilien auf’s Korn, die zum 30. Mal erklären wird, den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen verringern zu wollen. Es passiert das Gegenteil.

Inzwischen ist u.a. durch Verbrennung fossiler Energieträger die CO-2-Konzentration in der Atmosphäre auf den Rekordwert von 422 ppm gestiegen. Die Erde hat sich schon um mehr als 1,5° erwärmt. Aktuell griffen wir auch die Bundesregierung an, die neue Gaskraftwerke für 10 GigaWatt Leistung errichten lassen will, statt Geld in den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und großer Stromspeicher zu investieren.
Ein Mitglied von uns machte deutlich, dass der Krieg Israels in Gaza nicht nur Völkermord bedeutet, sondern auch einen Ökozid, wo durch Einsatz extrem giftiger Bomben kein Ackerbau mehr möglich ist. Ein Vertreter der MLPD erklärte, dass an diesem barbarischen Krieg die Verachtung der Imperialisten am Erhalt unserer Umwelt und der menschlichen Existenz deutlich wird und dass sie durch den echten Sozialismus abgelöst werden müssen. Ein neuer Mitstreiter wies darauf hin, dass die geplante Rodung von 10 Hektar Wald in Lübeck-Moorgarten durch den Netzbetreiber TenneT auch den Artenschutz und das Grundwasser gefährdet.
Aufsehen erregte unser zwei Mal aufgeführter Straßentheater-Sketch , in dem wir die mutwillige Zerstörung unserer Umwelt durch den Exxon/Mobil-Konzern angriffen. Er hatte 2023 den Konzern Pioneer Natural Ressources gekauft, der es bei den „natürlichen Ressourcen“ besonders auf das extrem umweltschädliche Fracking-Gas abgesehen hat. Robert Habeck hat in seiner Zeit als Wirtschaftsminister 4 Terminals für den Import dieses Frackinggases bauen lassen und dafür die Umweltverträglichkeitsprüfung auf Rügen außer Kraft gesetzt. Es trat auch ein widerwärtiger faschistischer AfD-Vertreter auf, der die von Menschen gemachte Klimaerwärmung abstritt und sich für weitere Verbrennermotoren, für Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke einsetzte. Das AfD-Schild an unserem Darsteller entsetzte zwei vorüber gehende Männer, die sich empört abwandten.
Zum Schluss skandierten wir gemeinsam „Stoppt Fracking“ „Wir wollen 100 Prozent erneuerbare Energien“ und „Rettet den Lübecker Stadtwald“ Für die Petition unseres Waldbündnisses sammelten wir 12 Unterschriften. Besonders lebhaften Anteil nahmen drei junge Frauen aus Hamburg, die das Magazin Perspektive mit unserem Artikel zur geplanten Abholzung kauften und sich an die Hamburger Gruppe wenden wollen.
Es war kalt an diesem Tag, das tat unserer guten Stimmung aber keinen Abbruch. „Wir haben deutlich Flagge gegen die Umweltverbrecher gezeigt“, meinte einer von uns beim anschließenden Mittagessen.
Wir brauchen unbedingt neue Mitstreiter. An jedem ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns um 18 Uhr im AKZENT in der Hüxstraße 79.

RG MV/ Rostock
Gemeinsam mit dem Jugendverband REBELL und der MLPD veranstalteten wir einen Informationsstand am Gertrudenplatz in Rostock.
Themen wie: Aktiver Widerstand gegen die Verschärfung der begonnenen globalen Umweltkatastrophe, Ökozid durch den Krieg im Gaza und ähnliche Umweltzerstörungen in der Ukraine und im Jemen, Krisenlastabwälzung auf die Bevölkerung und Kriegsfinanzierungen durch Sozialabbau, das neue Energiegesetz, die Berichterstattung aus Brasilien vom COP 30 im Sinne der Monopolverbände...und vieles mehr, kam in kurzen Redebeiträgen zur Sprache und bildeten die Grundlage für unsere Straßengespräche.
Ca. 40 Menschen nahmen den Aufruf für den heutigen Umweltkampftag entgegen. Intensive Unterhaltungen entspannen sich mit ca. fünf Menschen. Dort wurde auch explizit nachgefragt, was man denn jetzt tun könne. Man sehe eher eine Allmacht der Regierungen und Monopole und bleibe liebe im Kleinen. Wir machten Mut, auch für diese KLEINEN Bemühungen.
So konnten wir Interesse an dem Moorbündnis Rostock wecken, dem LNG-Protest auf Rügen und der Arbeit der ICOR, hinsichtlich der Internationalen Brigaden zum Wiederaufbau im Gaza.
Mit REBEL und MLPD waren wir 12 Teilnehmer vor Ort. Offenes Mikrofon wurde angeboten, doch nicht genutzt. Umweltkampf-Musik lockte viele Blicke zu unserem Stand und manch einer blieb dann doch stehen, um sich Plakate und ausgelegte Literatur zu betrachten.
Wie erwartet wieder ein zähes Ringen um jedes Gespräch. Dennoch konnten 8 Euro an Spenden für die Gaza-Hilfe gewonnen und 1 neues Perspektive-Heft verkauft werden.
Ein von uns bejubelter Beitrag war der überraschende Kurzbericht aus Brasilien von unserer Mitstreiterin vor Ort.
Suse/ Stralsund-Rostock






