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Kontakt: Suse Hawer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 0176-34679232
RG MV Ostermarsch-Impression 2026 Rostock und Saßnitz
Steife Brise über die Kaimauern lies wieder die Fahnen wehen und empfahl an den Bannern ein festes Zugreifen.
In Rostock kamen am Ostersamstag ca. 150 Menschen zusammen, in Saßnitz, am Ostermontag, ca. 50 Friedensbewegte und der Osterhase.
(Ergänzung: Ostermarsch in Schwerin organisiert vom Norddeutschen Friedensbündnis/ Querdenker, ca. 300 Teilnehmer, Reden GEGEN die AfD, egal zu welchen Themen (so der Veranstalter), waren nicht erwünscht, die Umweltgewerkschaft explizit von Redebeiträgen ausgeschlossen!)
Vor allem die Jugend war stärker vertreten und offener am Mikrofon, als in den Jahren zuvor, auch wenn die Teilnehmerzahl insgesamt geringer war.
Die Rednerthemen waren vielfältig von Schulstreik gegen die Wehrpflicht, über den Sozialabbau bis hin zur Umweltzerstörung (entsprechend der Vielfalt der sozialen Herkunft der Redner)...alles unter dem großen Thema: Friedenstüchtig statt Kriegstüchtig! In Rostock gab es den Versuch, die Partei der MLPD nach deren Rede zu diskreditieren, sie wolle ja den Staat stürzen. Damit könne sie, die "Anklägerin", als Beamte im Sinne ihres Beamteneides nicht einverstanden sein. Die Veranstaltungsleiterin klärte die Diskrepanz ruhig und sachlich, die "Anklägerin" verließ die Veranstaltung. Die Mehrzahl der Teilnehmer fanden deren Auftritt eher peinlich, wo doch auch Beamte von der Kriegsgefahr betroffen seien und das gleiche Recht hätten, vor dieser Gefahr zu warnen....In Rostock kam auch das Gerangel um die Gedenkstätte Buchenwald und die dortigen Veranstaltungen zur Sprache, gleichwohl unter dem Gesichtspunkt, dass in der gesamten Bundesrepublik versucht wird, die antifaschistische Erinnerungskultur zu unterdrücken oder auszumerzen (Rote Runde Rostock).
In Saßnitz war die Rednerliste ähnlich gut strukturiert. Schüler, Politiker, Parteivertreter, die Kirche und wir als Umweltgewerkschaft kamen zu Wort. Vor allem die Wortankündigung des Kirchenvertreters: "Wenn der römisch-katholische Diakon gemeinsam mit der Linkspartei auftritt, dann brennt bereits die Luft!" fand ungeteilte Aufmerksamkeit. Auch, das er die Rolle der Frau als doppelt geschädigt (Kriegsgeschehen, Familienschicksale und Mühsal des Wiederaufbaus) hervorhob, das Trauma der Kriegskinder, verwundet an Leib und/ oder Seele anprangerte, brachte ihm viel Respekt ein. Da meine gesamten Vorredner "meine" Rede eigentlich vorweggenommen hatten, hielt ich mich kurz und spann den Bogen der heutigen Kriegsvorbereitung, der Kriege, seinen Folgen im Ressourcenverbrauch, Umweltschäden bis hin zum Ökozid zurück zu den Umweltschäden aus den bereits geschehenen Weltkriegen. (Ich bekam anschließend eine Kontaktadresse von NVA-Veteranen der Marine hinsichtlich des Themas :Altlastmunition im Meer). Da die Jugend von SOLID für das Thea GAZA und dem Völkermord eindringliche Worte fand, machte ich sie mit dem Projekt "Gaza soll leben" und der Spendensammlung zum Al-Awda-Projekt bekannt, den Internationalen Brigaden und der United-Front. Hier hoffe ich ebenfalls auf einen Kontakt.

Fotos privat (über dem Text Rostock-, unter dem Text Saßnitz-Impressionen)
Suse/ Stralsund
RG MV beim Frühlingssubbotnik in Alt Schwerin
Wachet auf! Wachet auf! So singt es von den Bäumen.
Schüttelt ab des Winters Farben!
Schwingt den Rechen, den Spaten, die Pinsel!
Schaffet gemeinsam, packt alle mit an!
Ein Friedenswerk, ein Herzensgut gilt es zu formen.
Gemeinsam, gemeinsam!
Ein Lachen, ein Lied, gemeinsame Träume.
Zukunft beginnt heute!





(Fotos privat)
RG MV beim Subbotnik-Einsatz im Ferienpark Plauer See
Die Landesleitung Nord der Marxistischen Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) hatte zum ersten Subbotnik 2026 in den Ferienpark eingeladen. Trotz krankheitsbedingter Absagen, trafen sich ca. 20 Menschen. Aus MV, Hamburg, SH, Berlin und anderen Orten, Parteimitglieder, Umweltgewerkschafter, Rebellen und unorganisierte Freunde des Ferienparks.
Vor Beginn der neuen Saison standen die Grundreinigungen in den Hotelzimmern, der Sanitär- und Saunaanlage, Malerarbeiten, Elektro- und Sanitärreparaturen und mehr an. Die Außenarbeiten entfielen auf Grund des Frosts, doch im Haus war genug zu tun für alle. Selbst die Gastkinder erfüllten freudig ihre Aufgabe. Sie sortierten u.a. das vor Ort verfügbare Spielzeug.
Gut 180 Stunden wurden so für das Hotel geleistet.
Die Arbeitsatmosphäre war klasse. Schnell fand man auch zu „fremden“ Helfern einen guten Draht und gemeinsam wurde hart gearbeitet und alle lauschten interessiert am Samstagabend dem Bericht einer Indien-Reise von und im Rahmen der 3. Automobilarbeiter-Konferenz.
Die Hotelleitung und ihre Mitarbeiter hatten den Subbotnik gut vorbereitet. Materialien und Arbeitsabläufe waren klar vorgegeben. Die Verpflegung war wieder super und auch für notwendige gesundheitliche Abweichungen der Nahrungsmittel von der Norm, war gesorgt.
Der nächste Subbotniktermin ist das Wochenende 21./22.03.2026. Eine rechtzeitige Anmeldung im Ferienpark ermöglicht eine gute Vorbereitung durch das Hausteam.
Als nach dem ersten Weltkrieg die junge Sowjetunion im strengen Winter und von vielen Feinden umzingelt, bedroht und bekämpft wurde, beschlossen Arbeiter der Sowjetunion, unentgeltlich am Samstag (Subbota) zu arbeiten, Bahnstrecken in die Städte zu bauen, Holz und Kohle für die Bevölkerung der Städte zu transportieren. Diese Arbeitsleistung wurde im gesamten Land übernommen. W.I. Lenin sprach da von der Subbotnik-Bewegung.
In diesem Sinne sehen wir auch unsere Arbeitsleistung für den Ferienpark Plauer See. Damit ermöglichen wir den weitere ökologischen Umbau des Hauses und preiswerten Urlaub für die Gäste.
i.A. Suse/ Stralsund
Grundreinigung der Hotelzimmer
Sanitärreparaturen
Malerarbeiten und Sortierung des Spielzeuges
Grundreinigung der Sauna
(alle Fotos mit Genehmigung/ privat)

RG MV/ Stralsund
Das Stralsunder Friedensbündnis rief zum heutigen Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27.01.1944 auf.
Ca. 20 Menschen erschienen an der Gedenkstehle im St. Johannis Kloster in Stralsund. Erfreulich das Erscheinen von drei Vertretern des Jugendparlaments Stralsunds.
Die kurze Gedenkrede verwies auf die vielen Schriftstücke, die man über das Geschehen in Auschwitz lesen kann. Verwies auf das Versagen des "Völkerbundes" in jener Zeit und lobte das Festlegen des Begriffes: Kriegsverbrechen und erklärte sie kurz. U.a. den Völkermord durch massive Tötung von Menschen einer Gruppe und Vernichtung von deren Lebensgrundlagen. Der Redner mahnte: Wehret den Anfängen!, ohne jedoch irgendwelchen Bezug auf das aktuelle Geschehen in der Welt zu nehmen. Ohne darauf zu verweisen, dass es nicht nur die jüdische Bevölkerung war, die der systematischen Vernichtung im Konzentrationslager ausgesetzt war.
Die zweite Rede zitierte aus dem Tagebuch des Vaters Fritz Lettow: "Arzt in den Höllen", einem Tagebuchbericht u.a. aus Auschwitz. Der Autor war 10 Jahre in den verschiedensten Konzentrationslagern inhaftiert. Sie beschrieb die Hilfe der Häftlinge im Lager gegenüber den Tausenden russischen Kriegsgefangenen, vor allem durch die politischen Häftlinge.
Nele schaffte zwischen den Reden eine tragende Atmosphäre mit ihren Posaunenstücken.
Ich legte am Ende mit den anderen im Namen der Umweltgewerkschaft ein paar Blumen ab mit der Bindenaufschrift:
Imperialistische Kriege - Verbrechen an Mensch und Natur - Ihr mahnt uns!
Heute Abend fand in der Stadtbibliothek Stralsund noch eine Lesung des Theaters Stralsund aus dem Tagebuch von Anne Frank statt. Eine sehr gelungene Veranstaltung. Danke!
Suse/ Stralsund
Meine Gedanken verweilen nicht nur in der Vergangenheit. Völkermord geschieht bereits wieder, weltweit! (Fotos privat)

RG MV/ Rostock
Gemeinsam mit dem Jugendverband REBELL und der MLPD veranstalteten wir einen Informationsstand am Gertrudenplatz in Rostock.
Themen wie: Aktiver Widerstand gegen die Verschärfung der begonnenen globalen Umweltkatastrophe, Ökozid durch den Krieg im Gaza und ähnliche Umweltzerstörungen in der Ukraine und im Jemen, Krisenlastabwälzung auf die Bevölkerung und Kriegsfinanzierungen durch Sozialabbau, das neue Energiegesetz, die Berichterstattung aus Brasilien vom COP 30 im Sinne der Monopolverbände...und vieles mehr, kam in kurzen Redebeiträgen zur Sprache und bildeten die Grundlage für unsere Straßengespräche.
Ca. 40 Menschen nahmen den Aufruf für den heutigen Umweltkampftag entgegen. Intensive Unterhaltungen entspannen sich mit ca. fünf Menschen. Dort wurde auch explizit nachgefragt, was man denn jetzt tun könne. Man sehe eher eine Allmacht der Regierungen und Monopole und bleibe liebe im Kleinen. Wir machten Mut, auch für diese KLEINEN Bemühungen.
So konnten wir Interesse an dem Moorbündnis Rostock wecken, dem LNG-Protest auf Rügen und der Arbeit der ICOR, hinsichtlich der Internationalen Brigaden zum Wiederaufbau im Gaza.
Mit REBEL und MLPD waren wir 12 Teilnehmer vor Ort. Offenes Mikrofon wurde angeboten, doch nicht genutzt. Umweltkampf-Musik lockte viele Blicke zu unserem Stand und manch einer blieb dann doch stehen, um sich Plakate und ausgelegte Literatur zu betrachten.
Wie erwartet wieder ein zähes Ringen um jedes Gespräch. Dennoch konnten 8 Euro an Spenden für die Gaza-Hilfe gewonnen und 1 neues Perspektive-Heft verkauft werden.
Ein von uns bejubelter Beitrag war der überraschende Kurzbericht aus Brasilien von unserer Mitstreiterin vor Ort.
Suse/ Stralsund-Rostock
Auf geht`s auf die Warnow!
Moor – bleibt – nass! Vertreter der RG MV zusammen mit dem Moorbündnis Rostock und anderen Umweltbewegten.
Das Moorbündnis Rostock hatte für den 30.09.2025 zur Kundgebung mobilisiert. Anlass: Eine Fähre war für Wirtschaftsvertreter gescharter worden, um die Investitionsmöglichkeiten bei Hafenerweiterung vor Ort zu veranschaulichen. Die Zeit vor dem Ablegen des Bootes gehörte der Kundgebung am Liegeplatz auf der Pier und davor auf dem Wasser.
Von Roland, Stadtpaddeln Rostock, wurden die Kajaks gesponsert, mit denen sich Umweltbewegte aus Greifswald, Stralsund, Rostock und Umgebung von der Unterwarnow auf die Warnow im Stadthafen Rostock begaben. Transparente waren an Bord, Megafon und Musikbox.
Vor dem Fährliegeplatz erwartete uns das uns begleitende Segelboot mit musizierenden „Seeleuten“.
Interessiert blieben Fußgänger an der Pier stehen, hörten sich unsere Parolen und Lieder an, fotografierten und verblieben dann auch häufig bei der Kundgebung an Land.
Eindeutig wurde dort im Redebeitrag klargestellt, dass es vielen Bürgern noch nicht bewusst ist, was die begonnene klimatischen Veränderung für uns als Menschheit bedeutet, welche Funktion die Moore und ihre Artenvielfalt haben. Dass die Hafenerweiterung hinein in das Moorgebiet um den Peezer Bach und den Oldendorfer Tannen, eine nicht wieder renaturierbare Zerstörung bedeutet, etwas, was nicht notwendig ist, da es nachweisbare Alternativen gäbe. Port GmbH, die Organisatoren der Hafenrundfahrt, jedoch plädierten auf konstruktiven Dialog mit den Bürgern, mit Fairness, auf Augenhöhe. Etwas, woran die Organisatoren der Kundgebung jedoch nicht mehr glauben, sei das Ziel der 1,5 Grad-Maximal-Erderwärmung doch bereits Geschichte, so bestätigend auch ein „Moorprofessor“ aus Greifswald. Für die Hafenerweiterung werden auch Menschen umsiedeln müssen.
Es war eine kleine, aber feine Aktion. Danke an die Organisatoren und Teilnehmer. Den Redebeitrag der Vertreterin des Moorbündnisses wird zeitnah in deren Homepage eingestellt werden, ebenso die Bilder zu der Aktion.
Im persönlichen Gespräch stellte ich den IEC 2026 und unser Wirken dafür vor. Interesse war vorhanden, wovon die Nachfragen der jungen Leute zeugten. Sie wollen sich über unsere Homepage dazu mehr informieren und über ASTA, der Studentenplattform, unser Ansinnen bewerben, verbreiten. Ich hoffe darauf.
Bis zum 8. Dezember haben nun die Einwohner Rostocks Zeit, Einwände zu den bestehenden Plänen der Hafenerweiterung einzubringen. Dazu bedarf es aber ein MEHR an öffentlicher Information für die Bürger in Rostock.
Suse/ Stralsund/ RG MV

Die Kajaks tragen stolze Namen, meines Malala Y. (Malala Yousafzai, pakistanische Frauen- und Kinderrechtsaktivistin)

Moor bleibt! Moor über Profit! (kleiner Spickzettel)

musikalische Flotte.....(ich liebe zwei Dinge: Widerstand und Musik...)

Wir formieren uns zu einem "Floß"

Auf dem Heimweg. Die Warnow und seine Flusslandschaften, der Breitling, die Moore rundherum, sind ein Teil vom Schatz der Menschheit, den es zu bewahren gilt.
RG MV Insel-Sehnsucht, Reiseempfehlung
Halbinsel Jasmund/ Insel Rügen/ Mecklenburg-Vorpommern
Angeregt beim Lesen des Buches von Harald Braem, „Die Macht der Farben“, ISBN 3-7844-7156-0, - Die Farbe Grün-, sah ich vor meinem inneren Auge die Buchenwälder meiner Heimatinsel Rügen im Sonnenlicht erstrahlen.
Ein Grün, dass in unzähligen Nuancen auf Bäumen zum Himmel strebt, mit Moos und Farn hinabsinkt in die kühlen feuchten Schichten der Senken, dazwischen Buschwerk die Strenge der hohen Stämme bricht.
Leuchtendes Smaragdgrün, stumpfes Grünsilber, vom Staub gedämpft. Sattes Grün und Gelbgrün von Nadel, Blätter und Farn. Ein samtenes, fast schwarzes Grün unter Moosen und am Wurzelwerk der Bäume.
Und ganz zu schweigen von den Grüntönen der Wasser. Ob nun der stillen Weiher und Moore oder der die Ufer erstürmenden See. Sonne und Wolken erschaffen ein stets unvollendetes, überwältigendes Schauspiel für Aug und Herz. Sehnsuchtsort seit Kindertagen.
Und schon machte ich mich lange vor Sonnenaufgang auf den Weg, all dieses Grün zu erleben, zu erkunden, Kontraste mit Blau und Weiß und Ockerfarben zu erspähen. Zu Atmen, zu Schauen, zu Leben.
Heimgekehrt bin in mit mir selbst in Frieden.
Ich lege ein paar Fotos bei.
Zwischen Spätfrühling und Herbstbeginn, ist ein Besuch der Halbinsel Jasmund/ Insel Rügen/ Mecklenburg-Vorpommern, für Freunde des „GRÜN“, die beste Reisezeit.
LG Suse/ Stralsund
Vor dem Sonnenaufgang in der "Piraten Schlucht"
Sonnenaufgang
Ausblicke am Hochuferweg
von der Lichtung hinein in den Wald
traumhaft
im Morgenlicht
im feuchten Schatten des Bachtals
Lebensraum "unaufgeräumter" Wald
Waldsee (Hertha See)
alte Wege






