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Das Revier steht vor einer drohenden
Trinkwasserkatastrophe

Das Revier will leben!
Ruhr-Rebellion ist angesagt! Mach mit!

110 Millionen Kubikmeter Grubenwasser müssen pro Jahr an die Oberfläche gepumpt werden, davon 70 Millionen im Ruhrgebiet. Das gehört zu den Ewigkeitslasten, die die Profiteure des Steinkohlebergbaus zu tragen haben.

Aber die Ruhrkohle-AG (RAG) pfeift auf ihre Verantwortung. Sie fühlt sich nur dem Profit verpflichtet.

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Die RAG betreibt ein Geschäft mit dem Tod

Die RAG hatte ein besonderes Geschäftsmodell: die Einlagerung von 1,6 Mio Tonnen Sondermüll unter Tage von 1980 bis 2006. Davon waren 600.000 Tonnen hochgiftige Stoffe (Filterstäube, Aschen, Schlacken aus Müllverbrennungs- und Industrieanlagen).

Sie wurden in einer Tiefe von 800 bis 1000 Meter unter Tage in mindestens 11 Steinkohlebergwerken verbracht.

Die RAG (RAG = Ruhrkohle-AG) kassierte dafür 500 bis 800 DM/Tonne.

Dies geschah alles unter Genehmigung und Mitwirkung der damaligen NRW-Landesregierung unter Johannes Rau (SPD) und Umweltministerin Bärbel Höhn (GRÜNE).

Bis zum Ende der letzten Steinkohlezeche wurden radioaktive Schlämme eingelagert. Ebenso blieben 12.500 Tonnen PCB unter Tage (PCB=Polychlorierte Biphenyle, das sind giftige, krebsauslösende Chlorverbindungen, die bis in die 80er Jahre z.B. im Bergbau in Hydraulikanlagen verwendet wurden)

Das alles wurde bereits begonnen zu fluten. Auch dies mit dem Segen von Landesregierungen und Bergbaubehörden.

Die Triebkraft: nackte Profitgier.

Seit Jahrzehnten werden Grubenwasser in unsere Flüsse eingeleitet, die PCB und andere gefährliche Giftstoffe enthalten. Derzeit läuft der Antrag auf deutliche Erhöhung der Einleitungsmengen.

Mit den Flutungen der Zechen wird das Grundwasser und Trinkwasser von Millionen Menschen akut gefährdet.

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Kampf gegen die drohende regionale Trinkwasserkatastrophe!

* Sofortiger Stopp der Flutung der Zechen!

* Wiederherstellung der untertägigen Wasserhaltung!

* Wirksame Filteranlagen gegen PCB und andere gefährliche Stoffe!

* Bestrafung der RAG für ihre Umweltverbrechen

* Bestrafung der RAG für ihre Verbrechen an der Gesundheit der Bergleute und ihrer Familien.

Die RAG soll zahlen! Volle Haftung der RAG für die von ihr verursachten Umweltschäden!

Lasst uns diese Forderungen bei den sozialen Protesten des DGB am
26. September auf die Straße tragen:
Umwelt-RebellInnen sind dabei!
Kundgebung des DGB auf dem Burgplatz ab 11.00 Uhr

Die Umweltgewerkschaft Essen trifft sich – außer im September - immer
am letzten Montag im Monat (26.10.26, 30.11.26) um 19.00 Uhr im Café
Courage in Essen-Frohnhausen, Kerckhoffstr. 22b

Kontaktadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bilder Ortsgruppe Essen

Bilder Demo unteilbar Berlin

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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