Ankunft am Haus des DGB/ Rostock
RG MV beteiligt sich an Kundgebung und Demonstration des DGB in Rostock
Mit vier Mitgliedern der Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern aus Malchow, Wismar und Stralsund, nahmen wir an der DGB Kundgebung und Demonstration teil.
Den Protest der Arbeiter gegen den Sozialabbau durch die jetzige Bundesregierung unterstützen wir Umweltaktivisten von Herzen.
Frau Zimmermann/ Verdi, Hauptrednerin bei der Eröffnungskundgebung vor dem Haus des DGB war überaus kämpferisch, benannte Fakten und Zahlen und blieb doch dabei, dass wir mit unserem Protest einen Sozialstaat und die Demokratie "verteidigen" würden. Gerade ihre Ausführungen zum Sozialabbau standen im Kontrapunkt zur "Verteidigung". Denn in einem Sozialstaat gäbe es keine 14 Millionen von Armut bedrohte oder in Armut lebenden Menschen und Familien, welche sich nicht auf die stattlichen Unterstützungen ausruhen, sondern Alleinerziehende, oftmals mit Niedriglohn-Jobs, Rentner, Kranke, Kinder...(da war sich unsere kleine Abordnung einig).

nun geht´s gleich los
...Kindermund....
Jugend Voran!
Demo-Zug am Steintor

Wahrlich noch kein Zug der Millionen, doch es waren ca. 800 bis 1000 Menschen. Am "offenen Mikrofon" der Marxistisch Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) waren die Reden schon richtungsweisender dahingehend, wie eine Gesellschaft sich entwickeln muss, sollen Ausbeutung und Unterdrückung endlich der Geschichte angehören.
Wir nutzten die Möglichkeit dort zu sprechen und verwiesen auf den Willen und Können der Arbeiter, anderes, als Kriegsgüter zu produzieren. Die für die Rüstung eingesetzten und aus uns herausgepressten Gelder durch Regierung und Konzerne sind die finanziellen Mittel, die eingesetzt werden müssen für die Folgen der begonnenen Umweltkatastrophe, für die Bergung der Munitionsaltlasten in den Meeren, für das Überleben der Menschheit, um die es im Endeffekt ginge. Um nicht Mehr und nicht Weniger!
Am Rande der Veranstaltung sprachen wir verschiedenste Personengruppen an, sich am IEC im Oktober `26 zu beteiligen. Das Interesse war jeweils groß, doch konkrete Zusagen erfolgten nicht, was verständlich war auf Grund der Veranstaltungsdichte.
Zeitgleich fand in der Innenstadt Rostocks der Klimaaktionstag statt. Jetzt verstanden wir den Hinweis des Veranstaltermoderators, der anfangs dankbar erwähnte, dass an der DGB-Veranstaltung auch Umweltaktivisten teilnahmen. Wir waren sichtbar die Einzigen.
Danke an unsere kleine Abordnung für die Teilnahme!
Nach den gehörten Reden zu urteilen, liegt noch viel Arbeit in der Bewusstseinsbildung der "Massen" vor uns. Beginnen wir Schritt für Schritt und dabei auch selber bei uns!
Suse/ Stralsund






