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Kontaktadresse: Renate Dohrn, Timmkoppel 57, 22339 Hamburg E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
In Hamburg waren beim Ostermarsch mit 3000 Leuten deutlich mehr Menschen als die letzten Jahre - und die Umweltgewerkschaft mit ihrem neuen Transparent mittendrin! Es wurde viel fotografiert. Wir verteilten auch unsere restlichen Anti-Atom-Broschüren und hatten unsere Schilder gegen die Atomkriegsgefahr dabei....

09.August 2025 Hamburg
Am 9. August, dem 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs der USA auf Nagasaki, führten wir in Hamburg-Altona endlich wieder einen Info-Stand der Umweltgewerkschaft durch.
In den Mittelpunkt stellten wir den notwendigen aktiven Widerstand gegen die wachsende Weltkriegsgefahr und die Forderung nach Verbot und Ächtung aller atomaren, biologischen chemischen Waffen. Dazu hatten wir ein Flugblatt mit den beiden Erklärungen des Bundesvorstands erstellt.
Die meisten angesprochenen Passanten fanden das Thema durchaus wichtig, nur wenige waren für Atomwaffen. Mit denen war nicht zu reden. Viele Leute sahen die Gefahr eines atomaren 3. Weltkriegs, fühlten sich aber hilflos: die Politiker machen eh, was sie wollen. Dem setzten wir entgegen, dass es gegen den Völkermord der israelischen Regierung in Palästina weltweit und auch in Israel heftige Proteste gibt.
Auch in Deutschland wächst die Aktionseinheit gegen Krieg und Faschismus. Die Umweltgewerkschaft macht mit und unterstützt auch aktiv den Protest gegen das Bundeswehrmanöver "Red Storm Bravo" Ende September in Hamburg.
Jochen vom Bundesvorstand hielt einige Kurzreden und Peter trug selbstgemachte Gedichte und ein Lied vor. Insgesamt waren 10 Mitglieder an der Vorbereitung und Durchführung des Info-Stands beteiligt. Die Flugblätter und etliche Broschüren "Atomkraftwerke sind keine Klimaretter" wechselten den Besitzer.
Weil man nur organisiert was ändern kann, warben wir für die Mitgliedschaft in der Umweltgewerkschaft - leider trug sich nur eine Interessentin ein.
Ein Kollege hörte eine Weile zu und spendete dann 10 Euro! Insgesamt sammelten wir 13,60 Euro Spenden.
Wir warben auch für den Internationalen Umweltratschlag 2026 und machten Fotos dafür. Es hat uns allen Spaß gemacht und wir wollen öfter Info-Stände in verschiedenen Stadtteilen machen, um die Umweltgewerkschaft bekannter zu machen.
R./ HH

Auch dieses Jahr beteiligten wir uns von der Hamburger Umweltgewerkschaft wieder am Methfesselfest. Es fand statt unter dem Motto „80 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus müssen wir wieder aufstehen gegen Kriegstreiber, Nazis und Rassisten.“
Entsprechend der Rechtsentwicklung wurde das Fest im Vorhinein in den einschlägigen Hamburger Tageszeitungen verunglimpft als „antisemitisch“
und „linksextremistisch“.
Am Sonnabend, als viele Menschen das Fest besuchten, kamen drei Polizisten und waren richtig biestig: das sei ja kein Stadtteilfest, sondern ein „Kommunistenfest“. Die Veranstalter und die Leute an den Ständen ließen sich genauso wenig wie die Besucher dadurch verunsichern.
Wir verteilten die Erklärung des Bundesvorstands gegen die Kriegstreiber und für Verbot und Ächtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen, machten die Umweltgewerkschaft bekannt, gaben gegen Spende einiges Info-Material weiter und gewannen einzelne neue Kontakte.
Die Veranstalter gaben gleich am nächsten Tag eine Presseerklärung heraus, in der es hieß: „Wir haben uns nicht spalten lassen! Allen Versuchen der bemerkenswerten Allianz aus Verfassungsschutz, CDU, AfD, Hamburger Abendblatt und mopo, unser Fest zu diskreditieren, zum Trotz, feierten Jung und Alt am Wochenende ein Fest mit wunderbaren Musik-Gruppen und über 40 Initiativen, die mit Infoständen von ihrer Arbeit berichteten.
Noch einmal sagen wir Danke, dass ihr da ward! Ihr macht dieses Fest so einzigartig, so bunt, so vielfältig und interessant!“
Im nächsten Jahr wollen wir vielleicht an beiden Tagen teilnehmen, möglichst einen besseren Standplatz haben und evtl. Waffeln und Kaffee anbieten.
R./ HH
Der Nachfolger des derzeitigen Bundeskanzler Scholz, Tschentscher,
wärmte anlässlich der derzeitigen Olympischen Spiele in Paris eine abgestandene Idee auf.
Die beiden Städte Berlin und Hamburg sollten sich als Austragungsorte bewerben. Wenn der Lehrling (Tschentscher) in die Fußstapfen des Vorgängers ((Scholz) sich drängt, dann drängt sich uns die Sachfrage auf, wie verblödet ist denn nun die SPD wirklich.
Gleiches Ansinnen wie vor 10 Jahren, einer Dekade, wurde von den Massen abgewählt!
Erkennbar, dass die Meinung der Massen den Sozialdemokraten nicht viel bedeutet. An der Begründung hat sich nichts geändert:.
Kapitalistische Krisen werden nicht ernsthaft angegangen, gesellschaftliche Defizite sind uneingeschränkt vorhanden, werden auch nicht angegangen, die Umweltkatastrophen nehmen weltweit zu, die Rüstungsspirale wird beschleunigt, Kriegsgefahr wächst und Hunger wie Nöte nehmen zu.
Hier für Weltkonzerne und Politikprominenz den Werbegabentisch zu decken, damit mit Jux und Dollerei Spiele und Ablenkung über die Bildschirme wabern, ist Spektakel.
Haben wir damals nicht gewollt, wollen wir heute immer noch nicht.
* * * * *
NACHTRAG: zu obenstehendem Beitrag erhielten wir folgenden Leserbrief von einem UG-Mitglied aus Gelsenkirchen:
Einseitige Kritik
Der Artikel vermittelt den Eindruck beim Leser, dass die Umweltgewerkschaft Olympische Spiele generell ablehnt, was ich so nicht glaube und auch nicht für richtig finden würde. Sicher gibt es viel berechtigte Kritik an der Ausrichtung der Olympischen Spiele durch das IOC und das jeweilige Gastgeberland, die das sportliche Ereignis immer gigantischer und teurer machen, dass Umweltkriterien missachtet werden und Konzerne riesige Profite einstreichen. Das alles sind verheerende Auswüchse des Kapitalismus mit all seiner Dekadenz. Politiker nutzen die Olympischen Spiele, um sich mit ihrer politischen Selbstsucht völlig zu Unrecht feiern zu lassen. Da ist Macron nicht anders als Scholz und Tschentscher in Hamburg. Wenn sich viele Hamburger gegen eine Bewerbung als Austragungsort Olympischer Spiele ausgesprochen haben, dann haben sie dafür sicherlich viele konkrete Gründe - ich glaube aber nicht, dass sie Olympische Spiele damit generell ablehnen. Auch in Paris gab es heftigen Protest, weil für die Spiele neue Autobahnzubringer ins Wohngebiet gebaut wurden, weil die Verkehrsdichte katastrophal zunimmt und für die Menschen mit Lärm und Umweltgiften zur bedrohlichen Last wird. Und trotzdem sind die Olympischen Spiele so begeisternd, weil sie zeigen, zu welchen Leistungen die Menschen im Sport fähig sind, Weil so viel Spannung in den Wettkämpfen liegt, weil insgesamt große Fairness unter den Athleten und Athletinnen besteht, weil die Menschen aus der ganzen Welt zusammenkommen und weil die vielen Sportarten, auch ganz neue wie z.B. Breakdance dem Zuschauer näher gebracht werden. Denken wir nur an den packenden Basketballkrimi der Frauen im 3x3 Basketball, der in die Geschichte der Spiele eingehen wird. Ich fände es für die Umweltgewerkschaft passend, wenn wir die berechtigte Kritik an den kapitalistisch ausgerichteten Olympischen Spielen damit verbinden, dass sie auch zeigen, dass die Menschheit nicht in der Barbarei von Kriegen, Krisen und globaler Umweltkatastrophe untergehen will, dass die Menschen durchaus die Fähigkeiten zur Lösung haben, wenn der Kapitalismus überwunden wird und das Bewusstsein dafür entwickelt wird. Wir können auch aufzeigen, dass nicht nur Hochleistungssport begeistert, sondern dass der Breitensport bundes- und landesweit und kommunal viel mehr und dringend gefördert werden muss, dass in vielen Städten mehr Schwimmbäder und nicht weniger gebraucht werden, damit die Kinder überhaupt Schwimmen lernen, was immer häufiger zu einem Problem wird.
Ein Hoch auf die Leichtathletik und auf die Solidarität und Freundschaft im sportlichen Wettkampf!
Dieter, Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen
Unglaublich - aber wahr! Wegen Überfüllung Demo Abbruch!
Mit einem Trick hatte die AfD-Rathausfraktion versucht, die Antifaschisten in Hamburg in die Irre zu führen.
Misslungen.
Sie hatten eine Parteiveranstaltung im Hamburger Rathaus für heute, Freitag, 19.1., angesetzt,
damit dann wegen der Bannmeile ums Rathaus keine geplante Groß-Kundgebung auf dem Rathausmarkt stattfinden hätte können.
Nun, Hamburg roch den Braten.
Zum den Ausweichort, dem Hamburger Jungfernstieg, da wollten alle hin.
15:30 Uhr war als Beginn geplant, der Zeitpunkt wurde im wahren Sinne überrannt,
Tausende kamen, waren unterwegs, machten sich auf den Weg.
Keine Lautsprecher-Technik konnte die Massen informieren, steuern. Sie kamen einfach.
Und es wurden immer mehr.
Vom Hauptbahnhof zum Richtung Rathaus, vom Dammtorbahnhof Richtung Rathaus - alles schwarz vor Menschen.
Nur die U-Bahn fuhr noch, weil unterirdisch - der Busverkehr wurde weiträumig umgeleitet.
Die Organisatoren der geplanten Kundgebung auf dem Rathausmarkt, dann Jungfernstieg konnten mit diesem nicht erwarteten Ansturm nicht umgehen.
Deswegen wurde die Veranstaltung in den frühen Abendstunden beendet, abgesagt.
Unter dem Strich ein überwältigendes Ergebnis. Die Massen haben den Faschisten der AfD eine extrem starke Niederlage zugefügt.
Die AfD wird das natürlich nicht akzeptieren und wilde Spekulationen anstellen.
Es wird nicht helfen. Kampf gegen Reaktion und Faschismus ist die richtige Schrittfolge.

Drei Umweltgewerkschafter aus Hamburg fuhren mit dem Bus des BUND am 15. April nach Lingen, um das Abschalten der letzten drei AKW - eins davon in Lingen - zu feiern und gegen die Brennelementefabrik dort zu demonstrieren.
350 Menschen kamen zusammen mit vielen Schildern und Transparenten . Die Stimmung war gut und alles war liebevoll vorbereitet bis hin zu warmer Suppe und Kaffee. Nur das Wetter spielte leider nicht mit.
Einigen stieß auf, dass der niedersächsische Energie- und Umweltminister Meyer (Grüne) sprechen durfte. Schließlich sind die Grünen in der Ampel-Koalition mitverantwortlich für die Verlängerung des "Atomausstiegs" für drei AKW bis Mitte April.
Bei aller Freude der oft langjährigen Kämpfer gegen Atomkraft war auch klar, dass die Anti-AKW-Bewegung aktiv bleiben muss. Deshalb die Forderung, dass auch die Brennelementefabrik in Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau geschlossen werden müssen. Die Brennelementefabrik gehört ANF, einer Tochtergesellschaft der französischen Framatom;. sie wollen nun mit der russischen Rosatom zusammenarbeiten. Zwei im Prinzip feindliche imperialistische Mächte rekrutieren ihr Material zum Bau von Atombomben aus derselben Fabrik - das stimmte uns alle doch sehr bedenklich. Im Bus diskutierten wir, dass wir angesichts der existenziellen Bedrohung der Menschheit durch die Weltkriegsgefahr und begonnene Umweltkatastrophe die unterschiedlichen Bewegungen mehr zusammenführen müssen. Nur Anti-AKW oder nur gegen CO²-Ausstoß und Klimakatastrophe wie bei FFF reicht nicht, wir müssen die inneren Zusammenhänge aufzeigen und gemeinsam kämpfen, vor allem die Jugend gewinnen. Dazu will die Umweltgewerkschaft in Hamburg beitragen.
(wird noch mit weiteren Bildern ergänzt, ... gerne später noch einmal vorbeischauen ... )
Die Umweltgewerkschaft Hamburg beteiligt sich an der Demonstration „Fukushima mahnt! 11. März 2011 – kein Ende!“
am 11. März 2023, 13 Uhr, Holzdamm 57– Hamburg-Hbf
Atomkraftwerke sind keine „Klimaretter!“
Die Bundesregierung beschloss die Laufzeitverlängerung der letzten drei AKW bis zum 15.4.2023 – vorgeblich, um die „Gaspreislücke“ zu überbrücken. Der von den Stromnetzbetreibern selbst in Auftrag gegebene Stresstest ergab, dass mit dem Weiterbetrieb der AKW jedoch nur 0,2 Prozent Gas eingespart werden! Sofortige Abschaltung aller dieser maroden AKW!
Worum es wirklich geht, hat Frankreichs Präsident Macron ausgeplaudert: „Ohne zivile Atomkraft keine militärische Atomkraft, ohne militärische Atomkraft keine zivile Atomkraft.“ Seit einem Jahr tobt der Ukrainekrieg. Die Gefahr eines atomaren 3. Weltkriegs wächst beständig. Russland hat das umkämpfte größte AKW der Ukraine, Saporischschja, zu einem Militärstützpunkt ausgebaut, ein Wahnsinn! Auch Deutschland will „nukleare Teilhabe“ und hat deshalb US-Bomber F 35 bestellt, mit denen sie die in Büchel stationierten US-Atombomben im Ernstfall fliegen wollen. Alles höchstgefährlich! Wir fordern: Verbot und Vernichtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen! Sofortige weltweite Stilllegung und Entsorgung aller Atomanlagen auf Kosten der Betreiber! Keine weiteren Atomtransporte durch Häfen!
Die herrschende Politik erweist sich als unfähig, die Krisen im Kapitalismus – Wirtschaftskrise, Gesundheitskrise, Umweltkrise, Energiekrise – zu lösen. Wir müssen zur bedeutenden Kraft im Friedens- und Umweltkampf werden! Es geht um unsere Zukunft. Wir brauchen und wollen die schnellstmögliche Umstellung auf erneuerbare Energien!
Für eine Gesellschaft, in der wir in Einheit mit der Natur leben, in der nicht der Profit regiert!

