
09.August 2025 Hamburg
Am 9. August, dem 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs der USA auf Nagasaki, führten wir in Hamburg-Altona endlich wieder einen Info-Stand der Umweltgewerkschaft durch.
In den Mittelpunkt stellten wir den notwendigen aktiven Widerstand gegen die wachsende Weltkriegsgefahr und die Forderung nach Verbot und Ächtung aller atomaren, biologischen chemischen Waffen. Dazu hatten wir ein Flugblatt mit den beiden Erklärungen des Bundesvorstands erstellt.
Die meisten angesprochenen Passanten fanden das Thema durchaus wichtig, nur wenige waren für Atomwaffen. Mit denen war nicht zu reden. Viele Leute sahen die Gefahr eines atomaren 3. Weltkriegs, fühlten sich aber hilflos: die Politiker machen eh, was sie wollen. Dem setzten wir entgegen, dass es gegen den Völkermord der israelischen Regierung in Palästina weltweit und auch in Israel heftige Proteste gibt.
Auch in Deutschland wächst die Aktionseinheit gegen Krieg und Faschismus. Die Umweltgewerkschaft macht mit und unterstützt auch aktiv den Protest gegen das Bundeswehrmanöver "Red Storm Bravo" Ende September in Hamburg.
Jochen vom Bundesvorstand hielt einige Kurzreden und Peter trug selbstgemachte Gedichte und ein Lied vor. Insgesamt waren 10 Mitglieder an der Vorbereitung und Durchführung des Info-Stands beteiligt. Die Flugblätter und etliche Broschüren "Atomkraftwerke sind keine Klimaretter" wechselten den Besitzer.
Weil man nur organisiert was ändern kann, warben wir für die Mitgliedschaft in der Umweltgewerkschaft - leider trug sich nur eine Interessentin ein.
Ein Kollege hörte eine Weile zu und spendete dann 10 Euro! Insgesamt sammelten wir 13,60 Euro Spenden.
Wir warben auch für den Internationalen Umweltratschlag 2026 und machten Fotos dafür. Es hat uns allen Spaß gemacht und wir wollen öfter Info-Stände in verschiedenen Stadtteilen machen, um die Umweltgewerkschaft bekannter zu machen.
R./ HH
