Die Stuttgarter Zeitung schrieb dazu: „Viele tausend Menschen haben in Stuttgart an Kundgebungen und Demonstrationszügen zum 1. Mai teilgenommen. ….Die DGB-Jugend hatte in diesem Jahr einen wesentlichen Teil des Programms übernommen. In einer Gesprächsrunde schilderten Vertreterinnen und Vertreter ganz unterschiedlicher Branchen und Berufsgruppen die Situation beispielsweise bei den Beschäftigten der Stadt, bei Mahle, in der Gastronomie oder bei der Bahn. Der Bahn-Beschäftigte rief dazu auf, Zivilcourage zu zeigen, wenn Bahnpersonal beschimpft oder angegriffen werde. Nichts sei schlimmer, als in solchen Situationen allein gelassen zu werden. Die vielfältigen Probleme von jungen Menschen in diesen Zeiten wurden in einer weiteren Runde angesprochen. Eine im Raum stehende Wehrpflicht war dabei genauso Thema wie der Klimawandel oder der Wohnraummangel. „WG-Zimmer werden zum Luxus”, sagte eine Gewerkschafts-Vertreterin und forderte: „Auch in Stuttgart braucht es Azubi-Wohnheime!” Und: „Klimaschutz ist keine Option, sondern eine Verpflichtung!”. „Unsere Zukunft statt eure Profite” hatte sich die DGB-Jugend als Motto für diesen 1. Mai gegeben – und führte damit auch den langen Demonstrationszug durch die Innenstadt an.“ Es war auffällig, dass nicht nur das Programm, sondern auch die Kundgebungsteilnehmer stark mit Jugendlichen durchmischt waren. Mehr als in den letzten Jahren. Das ist neu und neu war auch, dass wir so einen guten Platz bekamen. Weiter neu war, dass wir so viel Zuspruch mit unseren Themen fanden. Unsere Flyer (100 Stück) waren im Nu weg und bei unserem Infomaterial wurde kräftig zugelangt. Mich persönlich hat auch sehr gefreut, wie schnell und kollektiv wir unseren Stand nicht nur aufgebaut, sondern auch abgebaut bekamen. Das Spruchband mit der Aufschrift „100% Regenerative Energien schafft Arbeitsplätze“ sah gut aus und zierte unseren Infostand. Wir bedanken uns bei Linde und Tobi für ihre gute Gestaltung. Es war eine klasse Stimmung, bei all der Hektik und dem Trubel. (Verkauft wurden: 4 Wasserstoffbroschüren, die letzten beiden „AltdorferWald“ Broschüren, mindestens zwei neue Nulltarifbroschüren und mehrere Magazine als Probeexemplar.) Zusätzlich haben wir zwei Interessenten für den IEC gewonnen. Sie wollen zu den Vorbereitungstreffen eingeladen werden. Tobi hatte eine kleine Solaranlage dabei, die einen Ventilator antrieb. Mit diesem konnte er gut Kinder ansprechen und deren Eltern einbeziehen.

