Zu den Ortsgruppen
bitte ganz nach
unten scrollen!
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Am Samstagmorgen, 21.2. bewegte sich ein Demonstrationszug mit über 200 Umweltschützern durch die Lübecker Innenstadt, der lautstark forderte, dass das Bartelsholz komplett erhalten bleibt.

Der Netzbetreiber TenneT will eine 75m breite Schneise für seine Hochspannungsmasten durch diesen naturbelassenen Wald schlagen. Das Bündnis "Lübecker Stadtwald retten" mit 17 Organisationen, u.a. BUND, Greenpeace, NABU, #Gemeinsam buddeln, Naturfreigeist, Courage, Omas for future und der Umweltgewerkschaftsgruppe mobilisiert seit vielen Monaten gegen den drohenden Kahlschlag.
Auf der Zwischenkundgebung hielt ein Vertreter der Umweltgewerkschaft den folgenden kämpferischen Beitrag der Gruppe, der mehrfach von Beifall unterbrochen wurde:
Kämpferischer Klima-Aktionstag in Lübeck
15.11.25
Samstagmittag war die zweistündige Kundgebung unserer Umweltgewerkschaftsgruppe in der belebten Lübecker Innenstadt unüberhörbar. Wir nahmen die Weltklimakonferenz in Brasilien auf’s Korn, die zum 30. Mal erklären wird, den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen verringern zu wollen. Es passiert das Gegenteil.

Inzwischen ist u.a. durch Verbrennung fossiler Energieträger die CO-2-Konzentration in der Atmosphäre auf den Rekordwert von 422 ppm gestiegen. Die Erde hat sich schon um mehr als 1,5° erwärmt. Aktuell griffen wir auch die Bundesregierung an, die neue Gaskraftwerke für 10 GigaWatt Leistung errichten lassen will, statt Geld in den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und großer Stromspeicher zu investieren.
Ein Mitglied von uns machte deutlich, dass der Krieg Israels in Gaza nicht nur Völkermord bedeutet, sondern auch einen Ökozid, wo durch Einsatz extrem giftiger Bomben kein Ackerbau mehr möglich ist. Ein Vertreter der MLPD erklärte, dass an diesem barbarischen Krieg die Verachtung der Imperialisten am Erhalt unserer Umwelt und der menschlichen Existenz deutlich wird und dass sie durch den echten Sozialismus abgelöst werden müssen. Ein neuer Mitstreiter wies darauf hin, dass die geplante Rodung von 10 Hektar Wald in Lübeck-Moorgarten durch den Netzbetreiber TenneT auch den Artenschutz und das Grundwasser gefährdet.
Aufsehen erregte unser zwei Mal aufgeführter Straßentheater-Sketch , in dem wir die mutwillige Zerstörung unserer Umwelt durch den Exxon/Mobil-Konzern angriffen. Er hatte 2023 den Konzern Pioneer Natural Ressources gekauft, der es bei den „natürlichen Ressourcen“ besonders auf das extrem umweltschädliche Fracking-Gas abgesehen hat. Robert Habeck hat in seiner Zeit als Wirtschaftsminister 4 Terminals für den Import dieses Frackinggases bauen lassen und dafür die Umweltverträglichkeitsprüfung auf Rügen außer Kraft gesetzt. Es trat auch ein widerwärtiger faschistischer AfD-Vertreter auf, der die von Menschen gemachte Klimaerwärmung abstritt und sich für weitere Verbrennermotoren, für Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke einsetzte. Das AfD-Schild an unserem Darsteller entsetzte zwei vorüber gehende Männer, die sich empört abwandten.
Zum Schluss skandierten wir gemeinsam „Stoppt Fracking“ „Wir wollen 100 Prozent erneuerbare Energien“ und „Rettet den Lübecker Stadtwald“ Für die Petition unseres Waldbündnisses sammelten wir 12 Unterschriften. Besonders lebhaften Anteil nahmen drei junge Frauen aus Hamburg, die das Magazin Perspektive mit unserem Artikel zur geplanten Abholzung kauften und sich an die Hamburger Gruppe wenden wollen.
Es war kalt an diesem Tag, das tat unserer guten Stimmung aber keinen Abbruch. „Wir haben deutlich Flagge gegen die Umweltverbrecher gezeigt“, meinte einer von uns beim anschließenden Mittagessen.
Wir brauchen unbedingt neue Mitstreiter. An jedem ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns um 18 Uhr im AKZENT in der Hüxstraße 79.
BEITRAG zum Ukrainekrieg bei der Kundgebung am 24.02.2023
Liebe Kriegsgegner:innen, liebe Umweltfreunde,
wir Umweltgewerkschafter:innen verurteilen in aller Entschiedenheit die fortgesetzte Aggression des Putin-Regimes gegen das ukrainische Volk. Was hat es mit einer angeblichen Bekämpfung von Neofaschisten zu tun, wenn Wohngebiete und Kraftwerke bombardiert werden und Menschen erfrieren müssen?
Und die Raketen, schwere Artillerie und Kampfpanzer aus den USA, der EU und insbesondere Deutschland sollen Menschenleben retten? Um Menschenleben geht es überhaupt nicht. Russland auf der einen und USA und EU auf der anderen Seite haben imperialistische Interessen gegenüber der Ukraine. Schon weit mehrere 10.000 Menschenleben auf russischer und ukrainischer Seite sind in diesem Krieg vernichtet worden. Unsere Solidarität gehört den Menschen und deshalb fordern wir einen sofortigen Waffenstillstand. Nach Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine muss ein entmilitarisierter Korridor zwischen Russland und NATO-Staaten eingerichtet werden.
In diesem Krieg werden nicht nur Menschen umgebracht, sondern auch die Umwelt wird durch die Truppen auf beiden Seiten in riesigem Umfang verwüstet und verseucht. Bei der Kriegführung selbst werden riesige Mengen an klimaschädlichen Gasen freigesetzt. Ein Leopard 2-Panzer verbraucht auf 100 km 414 Liter Treibstoff. Allein im Irakkrieg wurden in 4 Jahren 141 Mio Tonnen CO2- Äquivalent freigesetzt. Das entspricht 25 Mio Autos zusätzlich für ein Jahr. Und in Deutschland sorgt die Regierung dafür, dass die Kohlekraftwerke weiter laufen. Wirtschaftsminister Habeck schließt langlaufende Verträge mit USA und Katar ab, um klimaschädliche Frackingas zu importieren und der Betrieb der Gasterminals an Nord- und Ostsee ist auf einen Betrieb über mehrere Jahrzehnte ausgelegt.
Die großen Energiekonzerne haben für das letzte Jahr einen offiziellen Reingewinn von fast 200 Mrd $ ausgewiesen. Für sie sind die enorm gestiegenen Gas/Öl- und Strompreise ein Paradies. Sie haben allergrößtes Interesse daran, dass fossile Energieträger weiter verbrannt werden und der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien gebremst wird. Ihnen ist es nur recht, wenn der Krieg in der Ukraine weitergeführt und damit die profitablen Energiepreise gerechtfertigt werden. Hören wir doch die Außenministerin Baerbock, die auf die verlängerten Laufzeiten für Kohlekraftwerke angesprochen wurde: „Ja, das ist der Preis, den auch wir zahlen für diesen Krieg von Herrn Putin..“ Wir zahlen aber nicht nur Höchstpreise für Energie, wir sollen auch zahlen mit einer globalen Umweltkatastrophe. Da sind inzwischen unumkehrbare Entwicklungen eingetreten wie das schnelle Abschmelzen der Gletscher oder das Auftauen der Permafrostböden. Wir erleben schon in Mittel- und Nordeuropa massive Waldbrände. Frau Boerbock, wir wollen weder zahlen für einen verbrecherischen Krieg in der Ukraine, in dem die Gefahr eines atomaren Weltkrieges steckt. Wir wollen nicht zahlen für die Höchstprofite der Energiekonzerne und ebenso wenig wollen wir zahlen mit einer globalen Umweltkatastrophe. Dieser Krieg muss so schnell wie möglich beendet werden.
Schluss mit den Waffenlieferungen aus Deutschland an die Ukraine.
Keine Aufrüstung der Bundeswehr. Stoppen wir das sog. Sondervermögen von 100 Mrd €.
Wir brauchen einen aktiven Widerstand gegen die Verbrennung fossiler Energieträger und einen schnellstmöglichen Übergang zu 100% erneuerbaren Energien! Macht mit in der Umweltgewerkschaftsgruppe Lübeck
Die Umweltgewerkschaft Ortsgruppe Lübeck hatte zusammen mit dem internationalistischen Bündnis am Samstagnachmittag, den 6. August, zu einem Protestzug durch die belebte Innenstadt aufgerufen. Mit Redebeitragen und Gesang wurde auf den Gedenktag zum Atomabwurf auf Hiroshima und die jetzige atomare Kriegsgefahr aufmerksam gemacht. Zu Beginn trug ein Mitglied des Jugendverbands REBELL sehr gekonnt ein Lied der „Grenzgänger“ vor. Die Umweltgewerkschaft eröffnete die Demonstration mit einem Beitrag gegen den Wiedereinstieg in die Atomkraft. Die Rednerin prangerte die Gefahr für Mensch und Natur in immer unsicherer werdenden Atomkraftwerken an und verwies auf deren Bedeutung für die militärische Nutzung.
Aufmerksam lauschten viele Passanten in der Fußgängerzone unseren Liedern und Kurzreden. An einer Zwischenstation machten Frauen vom Frauenverband COURAGE lebendig die Gefahr eines Atomkrieges für die Menschheit deutlich.
Wir hatten im Vorwege angekündigt zum Büro der Grünen zu ziehen und den Vorstand der Grünen um eine Stellungnahme zu ihrer gegenwärtigen kriegstreiberischen Politik gebeten. Die Grünen blieben uns eine Antwort schuldig.
Der REBELL stellte die Kraft der Arbeiterbewegung gegen die Kriegsgefahr dar und berichtete von den Streiks der italienischen und griechischen Arbeiter, die sich weigerten Kriegsmaterial für den Krieg in der Ukraine zu verladen. Der MLPD-Vertreter griff den Imperialismus grundsätzlich an, der sich in einer Fülle von Krisen immer weiter destabilisiert.
Am Drehbrückenplatz endete unser kleiner aber feiner Protestzug (ca. 25 Teilnehmer) dann nach den Kurzreden mit Musik. Die Passanten und Demonstrationsteilnehmer haben sich an den Informationstischen der MLPD und der Umweltgewerkschaft mit Informationsmaterial eingedeckt und zwei Personen haben ihre Kontaktadressen für weitere Informationen hinterlassen. Für das leibliche Wohl hatten die Frauen von Courage gesorgt . Gegen Spende für die Weltfrauenkonferenz in Tunis gab es Kaffee und Kuchen.
Insgesamt war unsere Demo ein guter Erfolg und hat uns motiviert weiter zu machen.
Sofortiger Rückzug der russischen Truppen!
Wir Umweltgewerkschafterinnen und -gewerkschafter verurteilen auf das Schärfste den Überfall Russlands auf die Ukraine und Krieg gegen die Bevölkerung.Russlands Machthaber unter Führung Putins offenbaren ihre imperialistischen Absichten für den Aufbau einer russischen Großmacht.
Die indirekte Drohung Putins, Atomwaffen einzusetzen, verurteilen wir aufs Schärfste!
- Wir fordern das Verbot und die Vernichtung aller ABC-Waffen (atomar, biologisch, chemisch)!
Durch den Krieg besteht auch die akute Gefahr, dass in Atomkraftwerken durch Stromausfall eine Kernschmelze eingeleitet wird.
- Wir fordern sofortigen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen sowie die Einrichtung einer neutralen Pufferzone!
Unsere Solidarität gilt den Opfern des Krieges, die unter unmenschlichen Bedingungen in den bombardierten Städten ausharren oder flüchten. Wir stehen auf der Seite der russischen Bevölkerung, die sich gegen das Putin-Regime auflehnt.
Es besteht die akute Gefahr eines dritten Weltkrieges, die die USA/NATO ebenso heraufbeschwört mit ihrer Osterweiterung in den letzten Jahrzehnten, mit dem Ausbau von 700 Militärstützpunkten um Russland herum. Die Ukraine ist Austragungsort zwischen zwei imperialistischen Lagern, in denen Großkonzerne und Oligarchen miteinander konkurrieren, wer die fettesten Profite einfahren kann. Imperialistische Kriege sind Verbrechen an Mensch und Natur. Dies ist ein Spiel mit dem Feuer! Ein direktes Aufeinandertreffen zweier mit Atom- und anderen Massenvernichtungswaffen bestückter Weltmächte birgt die Gefahr eines menschheitsbedrohenden Weltkrieges.
06.11.2021 Lübeck, Delegation aus MV, privat
06.11.2021 Internationaler Klimakampftag
Bericht aus Lübeck
Zum Weltklimatag wurden in Mecklenburg-Vorpommern (MV) keine Veranstaltungen bekannt. So beschlossen Mitglieder der Regionalgruppe MV der Umweltgewerkschaft (UG) die Ortsgruppe Lübeck zu unterstützen. Deren Aktionstage zu Ostsee-Themen und Einlagerung des alten AKW-Bauschutts auf Hausmülldeponien der Region, begleiten wir seit längerem. Weitere Unterstützung erhielten wir von Mitgliedern der MLPD aus MV. (siehe Foto)
Ca. 25 Menschen fanden sich am Treffpunkt ein. Montagsdemo, Courage, Umweltgewerkschaft, MLPD, Internationalistisches Bündnis, Rebell und Freunde und Unterstützer der UG. Kritisiert wurde vom Moderator, dass von mehreren örtlichen Medien, wo der Aufruf zum heutigen Aktionstag bekanntgegeben wurde, nur eines diese auch öffentlich machte. Dennoch hat die Stadt Lübeck eine Umzugsroute durch die Fußgängerzone der Lübecker Altstadt genehmigt. Dort kamen die kurzen Redebeiträge und das „Offenen Mikrofon“, gut an. Auch das kleine Theaterstück zur Machenschaften der Subventionierung in der Automobilbranche wurde begeistert aufgenommen. Die Abschlussveranstaltung auf dem Markt fasste dann nochmals alle Themen zusammen, die heute zur Sprache gekommen waren: Energiepolitik, ÖPNV, Bergbau, Automobilbranche, Ostseeverschmutzung, Atomlobby, Greenwashing, Glasgow.
Fazit: Die kapitalistische Gesellschaftsordnung, mit ihrem Bestreben nach Maximalprofit, wird nicht in der Lage sein, die Einheit von Mensch und Natur wieder herzustellen. Das wird nur im und mit dem Sozialismus gelingen. Das Verursacherprinzip muss umfassend zu Lasten der verursachenden Konzerne greifen und darf nicht auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden! Erneuerbare Energien zu 100 % und Beendigung der Kohleverstromung sofort!
Danke an die Ortsgruppe Lübeck für die Organisation, Moderation, Gestaltung des Umzuges!
Suse/ Stralsund
