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Veranstaltung,

  • Halbjahresprogramm 1/2019 Ortsgruppe Hamburg

    Für die Rettung unserer Erde müssen wir selbst aktivwerden und einen breiten weltweiten Widerstand mitaufbauen.


    Die Umweltgewerkschaft Hamburg trifft sich jeden 1. Freitag im Monat um 18:00 Uhr im FLAKS,
    Alsenstraße 33, Altona Nord, Nähe S-Bahn Holstenstraße.


    Mach mit – werde Mitglied in der Umweltgewerkschaft!

    Überblick 1. Halbjahr 2019

    Freitag, 04.01.2019 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema:Auswertung Umweltkampftag, Halbjahresplanung
    Sonntag, 13.01.2019 Beteiligung an der LLL-Demonstration in Berlin mitTransparent
    Samstag, 19.01.2019 Beteiligung an der Demonstration „Wir haben es satt!“in Berlin mit Flyer und Transparent
    Freitag, 01.02.2019 Jahreshauptversammlung, 18:00 Uhr im FLAKS
    Freitag, 01.03.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS,Thema: Die Atomkatastrophe von Fukushima
    Montag, 11.03.2019 Aktion zum Fukushima-Jahrestag gemeinsam mit derHamburger Montagsdemo, 18:30 Mönckebergstr.
    Samstag, 23.03.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in derGroßen Bergstraße
    Freitag, 05.04.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS,Thema: Selbstbau von Feinstaubmessgeräten
    Samstag, 20.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch gegen das Fracking inRotenburg
    Montag, 22.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch in Hamburg
    Sonntag, 28.04.2019 Beteiligung mit Informationsstand an der Protest- undKulturmeile in Brokdorf

    Mittwoch, 01.05.2019

    Beteiligung an der Mai-Demonstration in Hamburg
    Freitag, 03.05.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, Thema: Nachhaltige statt profitorientierterLandwirtschaft
    Samstag, 18.05.2019 Ausflug zum und Besuch des Klimahauses in Bremerhaven

    Freitag, 31.05.2019

    Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, ausnahmsweise eine Woche vorgezogen, Thema: Kohle
    Pfingsten,08.-10.06.2019 Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung amPfingstjugendtreffen in Truckenthal, Thüringen
    Samstag, 22.06.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in derGroßen Bergstraße
    Samstag/Sonntag
    29./30.06.2019
    Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung am Inselfestdes Ferienparks Plauer See in Alt Schwerin

     

    Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

    Am Freitag, 5. April 2019, führen wir auf unserem monatlichen Gruppentreffen im FLAKS, Alsenstraße 33 von 18:00 bis 20:00 Uhr ein selbst gebautes Feinstaubmessgerät von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft und einen in Hamburg beschafften Bausatz vor.

    Zu dem Bausatz gibt es einen Bauplan des OK Lab Stuttgart. Damit sendet das Gerät seine Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – genauso wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können.

    Messgeraet Stuttgart

    Das von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft geliehene Gerät verwendet den gleichen Sensor, unterscheidet sich aber von dem Bauplan des OK Lab dadurch, dass es die Messwerte im Gerät selbst auf einer Speicherkarte speichert und auf einem kleinen Display anzeigt. Wir besprechen diese beiden Alternativen für den Bau von eigenen Geräten und geben eine Einführung in den Selbstbau.

    Der weitere Einsatz der selbstgebauten Geräte für unsere Arbeit wird auch besprochen.

    Besuch des Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

    Bremerhaven Havenwelten 2010

    Das Klimahaus 8° Ost in Bremerhaven bietet eine virtuelle Reise entlang ungefähr des 8. östlichen Längengrads bis zum Südpol und zurück entlang etwa des 172. westlichen Längengrads bis zum Nordpol und wieder bis Bremerhaven. Man erlebt dabei die unterschiedlichen Klimazonen der Erde auf fünf verschiedenen Kontinenten. In einem weiteren Themenbereich geht es um die natürliche Veränderung des Klimas in der Vergangenheit und seine von Menschen verursachte Veränderung in Gegenwart und Zukunft. Ein dritter Bereich soll Möglichkeiten zur Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen aufzeigen.

    Treffpunkt Samstag 18.05.2019, 07:00 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof/Hachmannplatz. Abfahrt 07:15 Uhr mit Metronom, Nordwestbahn und Bus, Ankunft am Klimahaus 10:00 Uhr. Rückfahrt um 19:00 Uhr: Ankunft Hamburg Hauptbahnhof 21:46 Uhr. Eine frühere Rückfahrt ist auch möglich. Fahrtkosten pro Person 15,- €. Der Eintritt von 13,- € pro Person (ab 15 Teilnehmern) wird für Mitglieder mit wenig Einkommen aus der Ortskasse übernommen.

    Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist wegen der Mindestgröße der Gruppe bis zum 3. Mai 2019 bei der Ortsadresse erforderlich.

  • 01.05.2022 Rostock

    01.05.22 1 01.05.2022 Rostock, Barnstorfer Wald, privat

    01.05.2022 Rostock

    Da in Stralsund der DGB zwar zur "Kundgebung" aufgerufen hatte, diese jedoch im -Bürgergarten- (einem Biergarten) stattfinden sollte und Redner außer dem DGB nicht vorgesehen waren, begab ich mich nach Rostock auf den Kastanienplatz, der dortige DGB-Veranstaltung. Ohne Anmeldung bekam ich keinen Standplatz auf dem Gelände selber, wurde aber angrenzend geduldet. Anstrengende, aber spannende Gespräche rund um Krieg und Frieden, aber auch der Müllverbrennungsanlage in Rostock, Erneuerbare Energien auf dem Meer, notwendige Zukunftstechnologien in der Stromerzeugung und Speicherung usw. zeigten auf, dass die Umwelt-Frage, auch hinsichtlich der Zukunft der Jugend beantwortet werden will. Zwar konnte kein neuer Kontakt gewonnen werden, aber der Literaturverkauf von Themenbroschüren und  Perspektive-Heften brachte 16 Euro ein, dazu 24 Euro Spenden für das Ahrtal. Mein solidarischer Zuspruch, und der vieler Veranstaltungsteilnehmer, gilt der MLPD, deren Mitglieder die Teilnahme an der Veranstaltung mittels Platzverweisen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen durch die Polizei, im Auftrag der DGB-Veranstaltungsleitung, verboten wurde. 

    Sue/ Stralsund

  • 01.05.2023 Rostock

    01.05.2023 Rostock klein 01.Mai 2023, Rostock, Kastanienplatz, DGB-Kundgebung, privat

    Moin! Für den 1. Mai 2023 hatten wir uns einen Standplatz auf der Mai-Kundgebung des DGB in Rostock erbeten können, nachdem klar wurde, dass der DGB in Stralsund nur ein Biertisch-Gespräch im beliebten "Bürgergarten" ausrichten wollte.

    In Rostock fand sogar wieder eine Demonstration mit gut 300 Manschen zum Kundgebungsplatz statt.

    Der Kastanienplatz, als Kundgebungsort war mit gut 800 Menschen eher mäßig besucht, wenn es auch augenscheinlich etwas mehr waren, als das Jahr zuvor.

    Vertreten waren dort mit Ständen verschiedene Gewerkschaften (DGB, IG Metall), Parteien wie SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/ Die Grünen, das Friedensbündnis Rostock und Courage, wir als Umweltgewerkschaft, der Deutsche Mieter Bund, Die Tafel und andere. Auch die Schornsteinfeger-Gesinnung war wieder anwesend.

    Als Hauptredner war Frau Schwesig geladen, Landesregierungschefin Mecklenburg-Vorpommerns, SPD. Leider waren die Gast-Stände so weit von der Rednertribüne entfernt, dass wir nur Bruchstücke der Rede mitbekamen, die waren jedoch allgemeines Reden von: Man müsste, man will....

    Ein Besucher unseres Stand brachte es auf den Punkt: "Was sie dort von sich gab, ist doch eine Verhöhnung der arbeitenden Menschen, der Rentner und Studierenden. SIE sitz doch da oben an den Schalthebeln, was tut SIE denn bereits für dieses: ES MÜSSTE GESCHEHEN?" Dann bedankte er sich bei uns, dass wir neben dem Friedensbündnis die einzigen auf dem Platz wären, die sich offen gegen den Krieg positionieren. Krieg, Umweltzerstörung und Armut scheinen für den DGB und unsere Landesregierung ja keine Diskussion mehr wert zu sein, so der Mann (übrigens, das Plakat war DER Hingucker und guter Einstieg für Gespräche! Danke den Gestaltern!).

    Die Zeit der Kundgebung war eine Zeit des Zuhörens. Zwar konnte durch den Verkauf älterer Broschüren, die noch aktuell sind, und kleinerer Spenden, 22,65 Euro für die Bergarbeiterkonferenz im September 23 erwirtschaftet werden, doch die Menschen kamen vor allem um sich zu unterhalten. Sie suchen nach Antworten, Alternativen zur derzeitigen, oft als unerträglich beschriebenen Lebenssituation. Der Begriff Sozialismus hat für viele Menschen im Osten noch einen bitteren Beigeschmack, doch wird er  nicht mehr so aggressiv angegangen. Auf das Wesen des sozialistischen Gedankens hinsichtlich der Rolle der Arbeiter in ihm, kamen erstaunlich viele Menschen selber, doch dann wanden sich nicht wenige, um nicht den Faden weiter spinnen zu müssen, wie man sagt. Kleine Denkanstöße....

    Frau Schwesig machte dann mit einem Vertreter des DGB eine Runde über den Platz und besuchte alle Stände. Ich erklärte ihr kurz den Inhalt unserer Umweltgewerkschaft, auch unserem Bemühen nach Zusammenhalt von Umweltschutz und Arbeitsplatzsicherung. (dazu gab es auf dem Kundgebungsplatz durchaus auch andere Meinungen). Der DGB-Vertreter sprach mich persönlich auf eine Mitgliedschaft im DGB an. Ich erwiderte, dass ich das nicht alleine entscheiden könne, dass müssen die Mitglieder gemeinsam abstimmen, persönlich sei ich aber derzeit dagegen, solange ganz offen die Ausgrenzung von Arbeitervertretern, wie der MLPD, an einem Kampftag der Arbeiter durch den DGB erfolgten. Er wurde daraufhin verbal etwas lauter und versicherte, mit denen würde er noch persönlich sprechen und begab sich sofort an den Nachbarstand mit dem Regierungsgefolge....Schade, wollte Frau Schwesig noch auf die LNG-Terminal-Planung vor Rügen ansprechen... Doch manchmal muss man Prioritäten setzen!

    Lieben Gruß! Gebt nicht auf!

    Suse/ Stralsund

     

     

     

  • 06.08.2023 Stralsund

    Hiroshima- Nagasaki- Gedenktag am 06.08.2023 Stralsund

     

    Im Friedensbündnis Stralsund gemeinsam organisiert, trafen sich ca. 50 Menschen zum mahnenden Gedenken der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki am 06. bzw. 09.August 1945. Verbunden war dieses Gedenken an das Erkennen und Benennen der heutigen drohenden Weltkriegsgefahr, durch das erneute massive Aufrüsten der direkt und indirekt am Ukraine-Krieg beteiligten Staaten der EU, der NATO und Russland. Erkennen dahingehend, dass eine weitere verstärkte Waffenlieferung an die Ukraine den Krieg nicht beenden, ganz im Gegenteil, nur weiter verschärfen wird. Dass die BRD bereits Kriegspartei ist und die Regierung die Forderung der Mehrheit ihrer Landesbürger nach Frieden durch Diplomatie, mit Füßen tritt. Eine neue Friedensbewegung muss erstarken!

    Es gab und gibt noch immer Kontroversen hinsichtlich der Rolle Russlands im Ukraine-Krieg, doch auch die Einsicht, hätte man die Bürger beider Länder sich zusammensetzen lassen, statt die Oligarchen und deren Regierungsvertreter, wäre ein Krieg zu verhindern gewesen.

    Unbestritten bei allen, dass Kriege die größten Umweltverbrechen an Natur und damit am Menschen sind. Die Kriege weltweit müssen beendet werden! Verbot aller ABC-Waffen! Die BRD muss endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! Die 20 Wasserstoffbomben der USA in Büchel/ Eifel abziehen lassen!

    Die LINKEN, DKP, Umweltgewerkschaft, Freie Christen, MLPD, Schüler der Stadt Stralsund, der 1.stellvertretende Bürgermeister der Stadt Stralsund, auch als Vertreter der internationalen Vereinigung „Majors for Peace“, der Stralsund angehört, Vertreter der "Neuen Friedensbewegung gegen Faschismus und Krieg" sowie Passanten, die den Reden lauschten, Plakate lasen, fotografierten, ließen erahnen, wie wichtig das Thema Frieden, wie ernsthaft die Bedrohung eines 3. Weltkrieges, auch unter Benutzung atomarer Waffen, geworden ist.

    Ich bedanke mich von Herzen bei meinen Mitorganisatoren aus der Partei Die Linke, bei der Stadt Stralsund, die außerhalb des bürokratisch genehmigten Flaggentages, die Fahne der „Majors for Peace“ über den Alten Markt wehen lies, bei der MLPD für die technische Betreuung, bei allen Rednern und Nutzern des „offenen Mikrofons“ für ihre Beiträge. Danke an O.W./ Stralsund, der seine privaten Bilder für diesen Artikel zur Verfügung stellte.

    Suse/ Stralsund

    06.08.2023 Stralsund

    Foto: privat, O.W. Stralsund: (v.l) MLPD, Die Linke (Christiane Latendorf, Fraktionsvorsitzende im Kreistag der Linken), Umweltgewerkschaft, Senator und  2.Stellv.des Oberbürgermeisters Stralsund/ Majors for Peace Heino Tanschus

     

  • 06.08.2024 in Stralsund

    001 Majors for peace Flagge HST"Majors for Peace" am Stralsunder Rathaus  003 Kraniche und Petitionsunterschriften HST Kraniche basteln/ Petition

    RG MV, 06.08.2024 Stralsund, im Rahmen des Stralsunder Friedensbündnisses

    Am Fuße des Rathauses hatte das Bündnis seine Friedensgedenk- und -mahnversammlung anlässlich des Jahrestages der Atombombenabwürfe über Hiroshima (06.08.1945) und Nagasaki (09.08.1945) angemeldet und dazu eingeladen. Von allen eingeladenen "Majors for Peace" aus MV, kam nur aus Stralsund und aus Greifswald ein NEIN zur Teilnahme. Der Rest hat sich nicht gemeldet, das erbetene Grußwort aus Hannover, der Zentrale des "Majors for Peace" erreichte uns ebenfalls nicht. Schade! Diese jährliche Zurückweisung wirft einen Schatten auf das Engagement der Mitstreiter.

    Ca. 20 Menschen blieben dauerhaft bei der Veranstaltung und durchlaufende Gäste blieben oft stehen, hörten zu und stellten auch Fragen. Es wurde das Basteln von Kranichen angeboten und die Unterschriftensammlung zur Petition "Atomwaffenfreie Zone Stralsund/ MV", initiiert von ehemaligen und aktiven NVA- und Bundeswehrangehörigen beworben. Sie fand regen Zuspruch und soll zeitnah ins Rathaus weiter geleitet werden. Denn der Titel "Majors for Peace" hat eine Verantwortung und ist nicht nur schmückendes Beiwerk in der Stadtbenennung.

    Die Redner mahnte inhaltlich, sich aktiv gegen Atomwaffen, gegen die Stationierung amerikanischer Atomwaffen auf deutschem Boden, einzusetzen.

    Die Kriege in der Ukraine und in Palästina wurden teils kontrovers, aber immer als Last für die Bevölkerung dargestellt. Einstimmig die Forderung des Ende dieser und anderer derzeit stattfindenden Kriege. Die Gefahr eines Atomkrieges und damit die Bedrohung der Existenz der Menschheit, ist einfach zu real!

    Umweltschädigungen durch Kriege und was Atomkraftwerke mit Atomwaffen zu tun haben, kamen ebenso zur Sprache.

    Es wurde bemängelt, dass zu wenig Menschen an der Veranstaltung teilgenommen hätten und doch waren es tolle Gespräche am Rande mit Gästen der Stadt, die sicher die Veranstaltung, ihren Inhalt mit nach Hause nehmen werden. Ein Schwede, der mit seinem Rad von Schweden bis nach Hiroshima in Sachen Frieden radeln wollte, jedoch von der Corona Pandemie gestoppt wurde. Wir besahen uns seine Webseite. Eine Französin erkundigte sich nach Möglichkeiten, in Frankreich aktiv werden zu können. Ich empfahl ihr einige revolutionäre Parteien und Organisationen, von denen ich weiß, dass sie auch in Frankreich aktiv sind. Ein Gast wollte wissen, warum ich und andere Redner die AfD " so schlecht" gemacht haben, die anderen Parteien sind doch ähnlich gelagert, sie hätte nur bei der BSW etwas Hoffnung. Zu mindestens erklärten wir uns auf Augenhöhe, wenn wir am Ende auch nicht so ganz einig waren, sie den faschistischen Charakter der AfD zwar bei der Führungsspitze, aber nicht bei der Masse der Mitglieder und Wähler sähe, meine Meinung dazu aber akzeptierte. Auch ein südkurdischer Flüchtling versuchte mir mit der Erklärung seiner Lebensumstände hier in Deutschland zu begründen, warum die Deutschen alle Faschisten sind. Eine wirkliche Diskussion scheiterte an der Sprachbarriere.

    Am Ende durfte ich die Grundidee der "Majors for Peace"- Vereinigung verlesen und forderte alle freiwilligen und unfreiwilligen Zuhörer (Außenbestuhlung der angrenzenden Gaststätten) auf, sich daheim für den Beitritt ihrer Stadt- und Amtsräte in die Vereinigung einzusetzen und Rechenschaft ihres Tätigwerdens in ihnen einzufordern.

    Danke dem Team des Stralsunder Friedensbündnisses!

    Suse/ Stralsund

     

    009 gemeinsam HST

    Stralsund: Hart umkämpftes GEMEINSAM!

     

  • 06.11.2021 Klimaaktionstag in Magdeburg- Stadtgrün ist keine Deko!

    STADTGRÜN IST KEINE DEKO! RETTET DEN ROTEHORNPARK VOR DER WEITEREN BEBAUUNG! GLOBAL DENKEN, LOKAL HANDELN! Zahlreiche Magdeburger hörten unseren Redebeiträgen am offenen Mikrofon zu, diskutierten mit uns an den Ständen und standen zum Teil Schlange, um auf den Listen der Bürgerinitiativen gegen die weitere Stadtgrünvernichtung zu unterschreiben! Einige trugen sich auch in die Interessentenliste für die Umweltgewerkschaft ein.

    Gegen die Verlogenheit und das Greenwashing des Klimagipfels, der Monopole und der Regierungsparteien, die CO2 - Steuer, das Abwälzen der Kosten sämtlicher Krisen und nötigen ökologischen Umstellungen auf die Bevölkerung, das Gegeneinander - Ausspielen von Umwelt und Arbeitsplätzen hatte die Umweltgewerkschaft traditionell zum 6.11.2021 zu einer Aktionseinheit aufgerufen.

     

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  • 08.05.2021 Stralsund

    Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus,

    08.Mai 2021 Stralsund

    Dank den Soldaten der Roten Armee, der Armeen der Alliierten der USA, Frankreich, Großbritannien, den Partisanen aller Länder, den Menschen, die mit kleinen und großen Taten dazu beitrugen, den Hitlerfaschismus zu besiegen. Stellvertretend für die Millionen von Menschen, die starben, verletzt wurden an Körper und Geist, die verhungerten....ehrten wir heute in Stralsund die sowjetischen Soldaten, die hier in Stralsund im Lazarett verstarben. Grußworte aus Kaliningrad, des Oberbürgermeisters und der russischen Gemeinde Stralsunds, sowie der Links-Partei erinnerten, mahnten und bekundeten die Völkerfreundschaft. Das NATO-Manöver Defender 21 vor der Grenze Russlands ist KEIN Garant des Friedens, kein Vermächtnis aus den Lehren des II.Weltkrieges. Das Gedicht E.Weinerts über die SCHULD des deutschen Volkes, gemahnt die Menschen nicht wegzusehen, aktiv zu werden gegen die Kriegstreiber, denn wenn sie es nicht tun, werden sie schuldig sein!!!

    08.05.2021

  • 1.Mai 2021 Greifswald

    1. Mai 2021 in Greifswald

    Die NPD (Nationalsozialistische Partei Deutschland, verfassungsfeindlich, aber zu unbedeutend, laut Verfassungsschutz der BRD), hatte zu einer Demonstration am „Tag der Arbeit“( Begriff der NSDAP für den „Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse“) aufgerufen. Ca. 200 Gesinnungsträger faschistischen Gedankengutes folgten dem Aufruf. Gut 80 davon mussten am Bahnhof wieder in den Zug steigen, sie waren „illegal“ in das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern eingereist (Corona-Maßnahmen-Durchführungsverordnung), sie kamen aus dem Land Brandenburg und wurden unter Polizeibegleitung dahin zurück geführt.

    Mit gut einer Stunde Verspätung startete der Demonstrationszug, da zu einem die Teilnehmer mit dem Zug zu spät eintrafen und zum anderen, weil die Jugendlichen der Gegendemonstration gleich am Bahnhof die erste Sitzblockade ausführten. Immer wieder stockend bewegte sich der Zug dann doch nur bis in Sichtweite der „Europa-Kreuzung“ in Greifswald. Begleitet von Sprechchören, Flaggen und Plakaten der Gegendemonstranten auf den angrenzenden Gehöften, an den Zufahrtsstraßen der Marschroute. Von der „Europa-Kreuzung“ sollte der Marsch durch die Altstadt zur Abschlußkundgebung auf dem dortigen Marktpatz erfolgen. Es kam nicht dazu. Auf der „Europa-Kreuzung“ fanden sich ca. 700 Menschen ein, um gemeinsam in der Mahnwache gegen RECHTS zu stehen. Nach gut einer Stunde Stillstand, machte der Demo-Zug kehrt und lief wieder Richtung Bahnhof, begleitet wiederum von Sprechgesängen und Parolen. Als „Hoch die internationale Solidarität!“ der Gegendemonstranten durch die Straßen schallte, versuchte der Lautsprecherwagen der NPD mittels Musik, diesen zu übertönen, doch auch dieses schlug fehl. Das Ziel der Organisatoren der verschiedenen Mahnwachen und Blockadeaktionen ging auf! GREIFSWALD IST BUNT!

     

     

     

    1.Mai 2021 Greifswald

    NPD-Demonstrationszug in der mentalen Sackgasse. Greifswald, 01.05.2021, Bild: S.Hawer, UG MV

  • 10.04.2023 Osterspaziergang Saßnitz

    10.04.2023 Friedenstaube

    10.04.2023 Saßnitz, Osterspaziergang, Redebeitrag der Umweltgewerkschaft

     

    Seit 1990 findet eine Neuorganisation der internationalen Produktion und seiner Märkte statt.

    Im erbarmungslosen internationalen Konkurrenzkampf können die Monopole weltweit nur auf Basis der allseitigenZerstörung der natürlichen Umwelt

    und umfassendem Raubbau an den natürlichen Ressourcen existieren und Maximalprofite erzielen.

    Die Umweltkrise ist somit eine von vielen gesetzmäßigen Erscheinung der kapitalistischen Produktionsweise.

    Eine Krise von vielen, die die heutige Gesellschaftsordnung kennzeichnen.

    Den Staatsmonopolistischen Kapitalismus.

    Die Monopole sind derart mit den Staat verwoben, dass diese für deren Interessen nach Maximalprofit und Macht, die entsprechenden Gesetzgebung veranlassen.

    Atomkrafttechnologie und LNG-Produktion zum Beispiel, werden uns als „Brückentechnologie“ verkauft, als Garant für die „Energiesicherheit Deutschlands“.

    Das LNG-Beschleunigungsgesetz von Juni 2022, ist genau auf die Interessen der Monopole ausgerichtet.

    Keine Umweltverträglichkeitsprüfung für Anlagen oder erst nach deren Inbetriebnahme, wenn das konkrete Vorhaben geeignet ist, ein Gaskrise abzuwenden oder vorzubeugen.

    Kaum Zeit für Betroffene, zwischen 4 Tagen und einer Woche, um ausgelegte Baupläne und Bauvorhaben zu sichten und Einwände zu erheben!

    Denn die Zulassung soll ja beschleunigt werden!

    Alles gesetzlich getarnt unter den Gründen eines überragenden öffentlichen Interesses und im Interesse der öffentlichen Sicherheit.

    Es sind Monopolinteressen, die damit verwirklicht werden!

    Die Verbrennung fossiler Rohstoffe zur Energiegewinnung, wird hier in der BRD gemäß dieses LNG-Beschleunigungsgesetzes bis mindestens 2043 festgeschrieben (u.a. §5 Abs. 1, Punkt 4 nachzulesen)!

    Und der zu erwartende Profit aus den neuen Marktstrukturen, gerade im Energiesektor, lässt die Ausbeutung von Mensch und Natur rapide sich verschärfen.

    Fracking nicht nur in den Lieferländern, sondern sogar in Betracht gezogen wieder in der BRD, trotz derzeit noch bestehendem Fracking-Verbot. Es würde bei uns vor allem die Insel Usedom und den Darß betreffen.

    Die bereits gecharterten 5 LNG-Tankschiffe durch die Bundesregierung, 3 in der Nordsee, 2 hier bei uns, auf Reede vor Sellin und das in Lubmin, kosten uns täglich mindestens 120.000 Euro, diese Kostenanhäufung von Millionen von Euro, werden zu den steigenden Gaspreise und den Inflationsverlusten noch auf unsere Rücken zusätzlich abgewälzt.

    Diese neuen Marktstrukturen entstanden nach dem imperialistischen Überfall Russlands auf die Ukraine.

    Nun werden beidseitig der Fronten Wirtschaftssanktionen als Kriegswaffe eingesetzt, um den Kriegsgegner zu schwächen. Erst von Seiten der NATO-/ EU-Staaten, dann auch von Russland.

    Und weltweit sind viele Staaten in diesen Wirtschaftskrieg eingebunden.

    Deutsche Politiker sprechen ganz offen von der Umstellung auf Kriegswirtschaft.

    Der von der neuen Bundesregierung angekündigte Umweltschutz im Koalitionsvertrag ist der Vorbereitung der Wirtschaft auf einen 3. Weltkrieg untergeordnet worden.

    Die Laufzeit der 3 letzten, arg in die Jahre gekommenen AKWs, wurde per Gesetz verlängert bis nächste Woche, dem 15.04.2023.

    Dafür wurden die erforderlichen Sicherheitsprüfungen ausgesetzt.

    Noch jetzt begründet die FDP ihr Festhalten an diese Technologie mit der angeblichen Energie-Krise.

    AKWs produzieren aber nur als Nebenprodukt Energie. Für die BRD derzeit knapp 6 % des Energiebedarfes. Hauptprodukt ist die Herstellung waffenfähigem Materials für Atomwaffen!

    Deshalb wurden auch die Wiederaufbereitungsanlagen für die Brennstäbe nicht in das gesetzliche Abschaltdatum integriert! Ihr Betrieb unterliegt auch nicht den Sanktionen gegenüber Russland.

    Es bedarf eines aktiven Protestes aus der Masse der Bevölkerung heraus und zwar weltweit.

    Wir sind in diesem Protest nicht alleine.

    Umwelt-, Friedens-, Arbeiter- und Bürgerbewegungen müssen gemeinsam für die Zukunft, für das Überleben der Menschheit an sich, kämpfen.

    Für ein Überleben bedarf es jedoch einer neuen Gesellschaftsordnung,

    dem echten Sozialismus

    Es bedarf der Vereinigten sozialistischen Staaten der Welt.

    Denkt bitte einfach darüber nach.

    Ein reformierter besserer Kapitalismus bleibt in seinem Wesen nur Kapitalismus,

    mit seiner Profitgier, seinem Machtbestreben, seinem Raubbau an Natur und Mensch, seinen Kriegen, wenn er seine Krisen nicht mehr bewältigt bekommt.

    Als Umweltgewerkschaft treten wir ein für eine von Ausbeutung befreite Gesellschaft und verstehen unsere Arbeit als Beitrag zur Gesellschaftspolitischen Veränderung.

    Wohl wissend, dass es nur ein Burgfrieden zwischen imperialistischen Kriegsgegnern sein wird, fordern wir;

    Abzug aller ausländischen Truppen aus der Ukraine,

    Diplomatische Verhandlungen!

    Einstellung jeglicher Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebieten weltweit!

    Wiederaufbauhilfe durch alle beteiligten Kriegsparteien in den betroffenen Gebieten, ohne die Souveränität der Länder außer Kraft zusetzen!

    Wir fordern weiter das drastisches Umstellen auf 100% Erneuerbarer Energien gemäß des Koalitionsvertrages der Regierungsparteien,

    auch hier wissend, dass die Monopole bereits ihren Markt dafür aufgebaut haben. Siehe Windkraft- und Solarenergie-Technik.

    Stopp LNG-Terminals, Stopp Gas-Fracking!

    Nein zur Unterordnung des Umweltschutzes unter die Kriegspolitik!

    Von Religion bis Revolution, gemeinsam kämpfen gegen Faschismus und Krieg! Gemeinsam gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur!

     

    Danke!

    Suse/ UG/ Stralsund

  • 22.06.1941 Mahnung

    22.06.2023 Stralsund 22.06.2023 Stralsund, privat

    Am 22.06.1941 überfiel Hitler-Deutschland trotz eines Nichtangriffspaktes die Sowjetunion. Im Laufe des nun beginnenden 2. Weltkrieges starben während und in Folge dessen mehr als 55 Millionen Menschen weltweit. Bis heute wirkt dieser Krieges nach, sterben Menschen an den Spätfolgen, werden verkrüppelt geboren. Noch heute gibt es irreparable Umweltschäden. Die massiv zerstörte Infrastruktur wurde zum größten Teil wieder aufgebaut, doch werden wieder, verschärfter, Ressourcen sinnlos verschwendet, um erneut einen Weltkrieg anzuzetteln, weil Kapitalisten um die Vermehrung ihres Profites, das Ausschalten von internationalen Konkurrenten im "Kampf" um die Weltherrschaft, erneut über Leichen gehen.

    Ca. 25 Menschen trafen sich am Sowjetischen Ehrenmahl der Befreier Stralsunds auf dem Neuen Markt in Stralsund. Das heutige Russland ist nicht die damalige Sowjetunion, doch die Sowjetrepubliken, Russen, Weißrussen, Ukrainer und alle anderen, trugen mit ca. 27 Millionen Toten den größten Anteil an menschlichen Opfern dieses Krieges. Es wurde an all jene erinnert, die einst an der Seite der Sowjetunion den Hitlerfaschismus bezwangen. Es wurde an das Kriegsverbrechen der Belagerung Leningrades gedacht...Aber auch daran, dass laut Verfassungsschutzbericht der BRD bereits 2022 alle russischstämmigen Deutschen unter Beobachtung stehen, als potentielle Verbündete des Russischen Regierungsoberhauptes Herrn Putin. Die völkerrechtswidrige Annexion der Krim, der völkerrechtswidrige Überfall Russlands auf die Ukraine, wird nicht von allen Teilnehmern des Gedenkens als ein solches angesehen, doch der Bruch bestehender Verträge zwischen den internationalen kapitalistischen Konkurrenten sehr wohl als Gleiches zur damaliger Zeit. Und die Erkenntnis, dass nur die Völker in enger Solidarität miteinander, solch aggressiver Politik entgegentreten können und müssen. Dazu gehört es aber auch, Geschichte lebendig zu erhalten und nicht, sie umzuschreiben, um sie den heutigen Zielen der Herrschenden anzupassen. In den Medien war kaum etwas zu lesen, vor dem Bundestag sprach nur Herr Bartsch/ LINKE davon.

    Wir als Umweltgewerkschaftsmitglieder sehen die Gefahr eines 3. Weltkrieges, der das Potential hat, die Menschheit auszulöschen. Da hilft nur aktiver Widerstand, auch in Form des Lernens, sich Wissen anzueignen zu gestern, zu heute, zu Perspektiven. Zu Lernen, wie kämpfe, wie organisiere ich mich heute?

    S./ Stralsund

  • 6.8.2022 Stralsund

    6.8.2022 Stralsund 6.8.2022 Stralsund

     

    Hiroshima-Gedenktag

    Mit großem Engagement wurde durch viele Helfer Stralsunds, aus der Russischen Gemeinde, dem Kinderschutzbund, der Linksfraktion, MEDVEDI (Allee der Engel), der Marxistische-Leninistischen Partei Deutschlands und der Umweltgewerkschaft eine zweistündige Kundgebung zur Mahnung und Gedenken an die Atombombenabwürfe im August 1945 über den beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki organisiert und durchgeführt. Grundthemen waren das Erinnern an Hintergrund und Tatgeschehen vor 77 Jahren. Mit der beeindruckenden Fotowand der bundesweiten Wanderausstellung "Allee der Engel" wurde an die Kinder erinnert, die weltweit bei allen Kriegen Opfer sind. Die Fotos sind Auszüge der Dokumentation der ermordeten Kinder im derzeitigen Ukraine-Krieg. Das Bündnis "Majors for peace" (Bürgermeister für den Frieden) wurde vorgestellt und kritisiert, dass von den 26 angeschriebenen und telefonisch kontaktierten Bürgermeistern von Mecklenburg-Vorpommern, die dem Bündnis seit 2002 beigetreten waren, nur einer die Rückmeldung gab, dass er anderweitige Termine habe, somit niemand direkt über diese Bündnisarbeit sprechen konnte. Unter Einbeziehung der Presseerklärung des Bundesvorstandes der Umweltgewerkschaft konnte ich unter anderem auf die bestehende Weltkriegsgefahr aufmerksam machen. Gleicher Tonart sprachen die Redner der Linksfraktion, Frau Latendorf, und Herr Schulze, MLPD. Ca. 40 Teilnehmer waren dauerhaft vor Ort. Mit durchlaufenden Passanten entspannten sich interessante Gespräche, die bei manch einem zu einem AHA-Effekt führten, da es immer noch viele Menschen gibt, die den Einmarsch Russlands in der Ukraine als verstehendes Manöver der Abwehr einer Bedrohung von Seiten der NATO gegen Russland sehen. Auch viele Fakten zu den Atombombenabwürfen waren nicht bekannt. Da halfen die aufgestellten Themenplakate weiter und lockten zugleich, nachzulesen. Auf einer Plakatwand wurden Unterschriften gegen die Waffenlieferung in Kriegsgebiete (weltweit) gesammelt. Sie wird in der Wanderausstellung verbleiben und weiter gefüllt  werden. Die Veranstaltung wurde begleitet von Friedensliedern, was wiederum Passanten zum Stehenbleiben, zum Sehen und Lauschen bewegte. Danke an alle Mitwirkenden!

    Suse/ Stralsund

  • Aufruf zum Internationalen Umweltaktiosntag in Moabit am 16.11.2024

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  • Augsburg 16.11: COP29 Aktionstag

    Liebe Umwelt - Aktivisten und Organisationen,  

    wie bei der letzten Info-Mail angekündigt, fand unser Vorbereitungstreffen zum Aktions- / Protesttag im Bürgerhaus Pfersee statt. wir haben den unten angehängten Aufruf beschlossen und haben dazu eine Kundgebung am 16.11.24 von 11:00 - 14:00 am Königsplatz beim Starbucks angemeldet.  Treffen zum Aufbau ab 10:30 Uhr

    Wir konnten nicht direkt den Platz vor dem Manzubrunnen bekommen, sondern sind gegenüber beim Starbucks. Die AfD hat um die Mittagszeit beim Brunnen einen Infostand. Unser Vorschlag: Wir drehen das Mikro lauter und verbinden den Aktionstag mit Protest gegen die AfD und gegen Faschismus.

    Wir laden dazu Organisationen und Umweltbewegte Menschen ein. Wir wollen eine breite Bündnisveranstaltung auf antifaschistischer Grundlage organisieren. Es soll eine Mischung aus vorbereiteten Redebeiträgen und freien Diskussionsbeiträgen am offenen Mikrophon werden. Vorbereitete Redebeiträge sollen nicht länger als 5 Minuten sein, für freie Redebeiträge haben wir eine Sprechzeit von 3 Minuten veranschlagt. Die Organisationen können sich selbst mit Infotischen, Transparenten und Material vorstellen. (Bitte Tische und eigenes Equipment selbst mitbringen. Auch Kulturbeiträge sind erwünscht. Bitte meldet dies und die Thematik eurer Redebeiträge an, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Tel. 0157 83037464, damit wir das passend sortieren können. Anlage mit Mikrophon und Equipment zur Veranstaltung ist von der Umweltgewerkschaft gestellt.  

    Die Umweltgewerkschaft bewertet den "von Menschen gemachten Klimawandel" als Klimakatastrophe und die Umweltkrise als einen Übergang zur Umweltkatastrophe, die die Existenz der Menschheit bedroht. Kipppunkte sind erreicht und teilweise bereits überschritten.  Sie dringt in sämtliche Lebensbereiche der weltweiten Gesellschaften ein. Deshalb hat sich die Umweltgewerkschaft in 2014 als eine gesellschaftsverändernde Kraft gegründet.  

     Wir wollen alle Umweltbewegten Menschen und Organisationen mit deren Schwerpunktthemen (z.B Tierschutz, Wald- oder Wasserschutz, Landwirtschaft, aber auch die Wissenschaft etc.) in diese gesellschaftsverändernde Kraft einbeziehen, um gemeinsam eine internationale, gemeinsame Kraft gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu bilden.  

    Dazu soll auch dieser Aktionstag als Auftakt dienen, um einen internationalen Umweltratschlag in 2026 vorzubereiten. ( Infos dazu unter WWW.UMWELTSTRATEGIEKONFERENZ.ORG). Einzelpersonen, sowie Organisationen sind dazu mit Beiträgen und Unterstützung nach Interesse oder "Fachgebiet" gefragt. Die Umweltgewerkschaft in Augsburg möchte dazu ihre Kraft in das Gelingen dieser Konferenz einbringen und Interessenten und Aktivisten dazu koordinieren.

     

                                    Global Action Day p1

                                      Global Action Day p2

  • Bericht Regionaltreffen Nord

    Am 08. Dezember trafen wir uns erstmalig zum Regionaltreffen Nord in Lübeck.

    Nach Begrüßung durch ein Mitglied des Bundesvorstandes, stellten wir uns in guter Tradition persönlich vor und teilten mit, welche Aktionen und Themen gerade in der Orts- oder Regionalgruppe aktuell bearbeitet werden. Das gab dann schon mal die ersten Wortmeldungen und versprach eine interessante Gesprächsrunde zu werden.

    Anschließend erörterten wir die Situation rund um den COP 25 in Madrid und die Proteste in Chile/ Peru. Zu beiden Aktionen haben wir Mitglieder delegiert. Fakt ist, dass auch dieser "Klimagipfel" keinerlei verpflichtende Abkommen erbringen wird. Die Beschwichtigungen, durch Einsatz entsprechendem technischen Fortschritts würde ein Überstehen des "Klimawandels" möglich sein, ist ein weiterführender Betrug an der Menschheit und Verschleierung der wahren Absicht des Monopolkapitals: Profit und davon viel und möglichst schnell.

    "Klimaneutraltät" durch neue Formen von sicheren und effektiveren Atomkraftwerken, Einsetzen von Frackinggas statt Kohle in der Verstromung, CO2-Verpressung in den Boden, Zertifikatshandel mit CO2-Bilanzen zum "Schönrechnen" von umweltzerstörenden Industriezweigen u.s.w., können doch wahrlich nicht DIE Lösung sein! Wird uns aber "weißgemacht". In diesem Sinne muss auch der FFF-Bewegung Unterstützung erfahren, trotz bzw. auf Grund örtlicher massiver Spaltungsversuche durch "grüne" Orgateams. Deren Anstrengungen laufen dahin, dass die berechtigte Protestbewegung möglichst unpolitisch und antikommunistisch bleibt. Zum Glück ist die Jugend noch offen und wissbegierig auf andere Lösungswege, als alleinig die der GRÜNEN, ohne den ehrlichen Einsatz der Basismitglieder dieser Partei zu schmälern. In diesem Zusammenhang wurde der nächste Einsatz in Hamburg am 15.02.2020 beschlossen. um vor den dortigen Landtagswahlen (23.02.2020) die Arbeit der Umweltgewerkschaft breit vorzustellen und die Unwählbarkeit der "grünen" und Alt-Parteien darzustellen. Fix-Punkte sind für uns u.a. das JA zum Bau des Kohlekraftwerkes in Stade, die Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld, die Elbvertiefung, das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge u.u.u. Die Hamburger Mitstreiter bereiten sich vor und werden die Einladung zur Teilnahme separat versenden.

    Wichtiger ist, so der Diskussionskontext, dass wir uns organisieren und so auch den Kampf bestreiten.

    Weiterer Schwerpunkt war der ÖPNV. Die Ortsgruppe Lübeck entwickelt derzeit ein Unterschriftenblatt für die Forderung nach einem unentgeltlichen, attraktiven öffentlichen Nahverkehr auf Basis erneuerbarer Energien, zu Lasten der Automobilindustrien. Dazu bedarf es u.a. aber auch eines intelligenten Verkehrsnetzwerkes.

    Dann hatte Lübeck als Gastgeber speziell das Wort zum Thema: Bauschutt aus Abriss des Atomkraftwerkes Brunsbüttel. Der Bauschutt wurde als "unbedenklich" eingestuft (schwachradioaktiv) und wird auf den umliegenden Hausmülldeponien entsorgt. Am 29. Januar 2020 findet in Lübeck dazu eine Veranstaltung statt, zu der ebenfalls separat eingeladen wird.

    Die Ortsgruppe Hamburg ergänzte das Thema unverantwortliche Nutzung der Atomkraft, mit der Schilderung der atomare Transporte über die Ostsee per Schiff, Umschlag und Verladung in Hamburg, Kiel und Rostock und Weitertransport  per Bahn zu den Wiederaufbereitungs- und Urananreicherungsanlagen in Lingen, Gronau oder in Frankreich, zum Zwischenlager in Ahaus, in den Asse-Schachtanlagen oder in Morsleben usw. 

    Kurz wurde dann noch die Bürgerinitiative für Nachhaltigkeit in Lübeck und Travemünde (Priwall) vorgestellt, die für den Erhalt der letzten 13 ha Küstenschutzwald kämpft, auf den ein dort bekannter Investor weitere Hotelanlagen und andere gewinnträchtige Gebäude errichten lassen will. 

    Weiterhin wurde bei den Baggerarbeiten zur Vertiefung der Hafeneinfahrten dort erneut Altlastmunition gefunden. 

    Beim nächsten Regionaltreffen werden wir ein aktiv wirkendes Mitglied des Internationalistischen Bündnisses einladen, um ihn von seiner Arbeit und unseren Möglichkeiten des Mitwirkens auf internationalem Gebiet berichten zu lassen.

    Danke für die Betreuung durch die Ortsgruppe Lübeck, wir haben uns wohlgefühlt bei Euch!

    Suse/ Stralsund

     

  • Bilder aus Kassel vom 13. Frauenpolitischen Ratschlag /RG MV

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    Auf dem ehemaligen Lokomotiven- Werk wurde ein Universitäts-Campus geschaffen, rechts der Eingang zu den Eventräumen des 13. FPR.

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    Klare Ansage! Rechts unser kleiner Stand. Danke an die OG Kassel! Erste Aktivität: die Vorstellung der Teilnehmer (Reise zu den Frauen der Welt) (ohne Foto).

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    Im Campus verschiedene Ausstellungs- und Standthemen, u.a. Erinnerungen an Lilo Hermann, Clara Zetkin und anderen,....an die Opfer der jetzigen Kriege.....

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    ....Mahnung und Erinnerung an immer noch nicht  anerkanntes Unrecht....gemeinsam kämpfen, gemeinsam feiern. "Gehörwäsche" ließ uns singen und tanzen.

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    Samstagvormittag, Demonstration vom Hauptbahnhof (Auftaktskundgebung) zum Rathaus (Abschlusskundgebung), hier die vielfältigen Losungen der teilnehmenden Organisationen in Bildern.

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    Aufmerksame Zuhörer´innen auf allen Stationen der Demonstration. (unten mittig - Liveübersetzung)

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    unterwegs: Die Umweltgewerkschaft berichtet aus Spanien und Serbien. rechts: Fronttransparent, gut 300 Teilnehmer an der Demonstration.

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    links: Abschlusskundgebung am Rathaus, rechts: unser Forum mit mehr als 40 Teilnehmern,: "Schöne Erde- bedrohte Erde", wir haben uns vernetzt bei der Vorstellung, internationale Umweltaktivistinnen vorgestellt, lebhaft und offen diskutiert.

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    Woher kommen die 700 Teilnehmer?                                                                            Mittagspause

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    Kranich-Basteln in Gedenken und Mahnung an Hiroshima/ Nagasaki und der drohenden Weltkriegsgefahr. rechts: 8 internationale Gruppen beim Songcontest.

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    BASTA! Forderung am Campus-Café.                                                                           Morgenspaziergang am Sonntag, bewusstes Erleben.

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    Abschluss-Podiumsdiskussion, Auswertungsberichte der verschiedenen Foren und Workshops, rechts: Gespräche auf allen Fluren, hier mit Marianne Liebknecht

     

     

     

     

     

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  • Bildungsreihe

               UWG Treffen Bildungsreihe 2
       

  • Bochum: grillfest

    Flyer Sommerfest Kopieren SEITE1Flyer Sommerfest Kopieren SEITE2

  • Endlager für Radioaktiven Abfall in der Mecklenburger Seenplatte?

    Geplantes radioaktives Endlager in der Mecklenburgischen Seeplatte?

     

    Die Veranstaltung fand in Waren/ Müritz am Mittwoch den 25/08/2021 um etwa 18 Uhr statt und war trotz Corona Auflagen recht gut besucht. Eingeladen hatte der Bürgermeister. Des weiteren soll es eine Ausstellung im Müritzeum ab kommenden Mittwoch zu dem Thema geben. Die Veranstaltung soll, so der Bürgermeister, eine reine Informations -und keine Werbung für die Stadt waren Müritz sein. So wurde betont, dass man am Anfang eines 20jährigen Verfahrens steht, in dem neben der Stadt Waren/ Müritz noch 54% des gesamten Bundesgebietes geeignet sind. Allerdings gäbe es zur Suche im Bundesgebiet keine Alternative, da das Verursacher Prinzip gälte. Das heißt, wer den Müll produziert, macht ihn wieder weg. Und das sei nunmal die gesamte Bundesrepublik. Man wurde bei dieser Veranstaltung also nicht über das Endlager direkt informiert, sondern nur über das Verfahren der Endlagersuche. Sie soll in drei Schritten erfolgen, getragen im Regelfall von dem Deutschen Bundestag, dem Rat der Betroffenen Regionen und zwei Bundesbehörden. Dabei können jederzeit BürgerInnen intervenieren. Und zwar mithilfe einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder einem Telefonat unter der Nummer 030/184321-0. Oder per Post. Der erste Schritt ist, geeignete Regionen zu finden. Dabei kaprizieren sich die Bundesbehörden auf Tonmineralien oder Salzlager. Weil diese angeblich am sichersten sind (dabei weiß man nicht viel von Ton Mineralien(sic!)) Man erwartet von Ton Mineralien, dass sie auch nach einer Million Jahre noch sicher sind und über die Betriebszeit des Lagers,von etwa vierzig bis fünfzig Jahren, eine Wiederrückholbarkeit gewährleisten. Aber genau weiß man das nicht. Darauf folgt der zweite Schritt, nämlich die übertägige Untersuchung und dann im dritten Schritt ist die untertägige Untersuchung des Gebietes dran. Die gesamten Kosten für das Verfahren müssen die Energieversorgungsunternehmen tragen. Die Veranstaltung war schon amüsant auch durch Fragen der BürgerInnen, die daran keinen Zweifel ließen, dass sie sich kein Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Waren/Müritz vorstellen können. Wir warten auf den Zwischenbericht der am 28/09/2021 veröffentlicht werden wird.

    Viele Grüße von Carsten Halm/ Waren an der Müritz.

  • FFF Stralsund 3.3.23

    FFF - Demo/ Kundgebung in Stralsund 3.3.23

    Gut, dass überhaupt etwas stattgefunden hat an diesem Tag. Schade und auch für die Teilnehmer ernüchternd, wie wenige Menschen sich die Zeit genommen haben, auf dem Alten Markt in Stralsund zu erscheinen. Ca. 40 Jugendliche und ca. 15-20 Erwachsene.

    Die Parolen auf den Plakaten waren die alten Sprüche, der Organisator, blieb bei den 1,5 Grad von Paris hängen, sprach vom Stoppen des Klimawandels.... Schade, eine echte Alternative wurde wieder nicht aufgezeigt. Redeverbot bestand zwar nicht, aber es war auch kein "offenes" Mikrofon vorgesehen. Nach kurzer Einweisung in die Demo-Auflagen, gingen die Teilnehmer ne Runde durch die Altstadt und machten etwas Lärm am Hansa-Gymnasium. 

    Positiv für mich, war das Gespräch mit mehreren Jugendlichen des Hansa-Gymnasiums im Vorfeld der Kundgebung. Sie bedauerten selber, dass sich immer weniger Schüler den Protesten anschließen, doch die Hinhaltetaktik der Regierung zehre an dem Durchhaltewillen. Wir sprachen über die Organisationsmöglichkeit der FFF in der Stadt zwischen den Schulen, über die Klassen- und Schulsprecher, über vertrauenswürdige Lehrer und unterstützende Elternteile. Sie fanden das Gespräch gut und nahmen die Aufkleber "Aktiv werden gegen Weltkriegsgefahr!" an. Dieses war ihnen noch nicht so bewusst gewesen. In der Haltung zum Ukraine-Krieg gab es verschiedene Standpunkte, doch einig waren sich alle: Der Krieg muss umgehend beendet werden.

    Suse/ Stralsund

  • FFF Stralsund, 19.03.2021

    FFF am 19.03.2021 in Stralsund

     

    Ca. 40 Teilnehmer bekundeten ihren Willen, weiter für die Erreichung der Klimaziele von Paris zu streiken, ohne sich von den Politikern einlullen zu lassen. Sie forderten die Einhaltung der 1,5 % Beschlüsse.

    Doch ein Thema beherrschte die Reden der Organisatoren und des Vertreters von NABU. Die beabsichtigte Rodung des Küstenwaldes im Stadtteil Andershof zu baulichen Zwecken (Aldi, Parkplatz, Betreutes Wohnen, eventuell ein Kindergarten). Der verantwortliche Investor hatte unter Mitwirkung des Landesministers Backhaus (SPD), ein Gutachten das zuständigen Forstamtes (2018) torpediert und der Minister hat der Rodung zugestimmt. Makaber, weil von diesem Landesminister verfügt wurde, wegen dem „Klimaschutz“ mehr aufzuforsten. Angeblich würden die gerodeten Flächen als „Ersatz“ an anderer Stelle aufgeforstet und gemehrt, was aber so nicht stimmt. Die Regelung bei dieser Rodung wird über sogenannte Waldkontopunkte abgewickelt. Hier über die Waldflächen, die die Stadt Stralsund auf der Insel Ummanz besitz. Es ist so gesehen ein „Freikauf“ für den Investor, er muss nicht einen Baum neu pflanzen. Leider hat auch die Stadtvertretung in Mehrheit gegen den Erhalt des Waldes gestimmt. Nun soll noch im März, vor Beginn des Brutgeschäftes, die Rodung beginnen, obwohl laut Landesrecht die Zeit März bis September tabu ist. Es besteht Handlungsbedarf, die Jugend ist dafür! Ein neuer „Danni“ als „Andi“?

    Bei den Gesprächen mit den Schülern stellte ich fest, dass die Kommunikation innerhalb der Schüler- und Lehrerschaft der verschiedenen Schulen leider immer noch nicht funktioniert. Sie organisieren sich lieber selber und wollen die Lehrer und Eltern nicht involvieren. Für mich steht daher negativ im Raum, dass fast alle Schüler nur aus dem städtische Gymnasium stammten. Was nicht Sinn der FFF-Bewegung sein kann, wenn man wirklich etwas bewirken will. Meine Kritik wurde angenommen. Ich konnte mittels Flyer und Gespräch die Umweltgewerkschaft vorstellen. Auch das Buch „Katastrophenalarm“ wurde beworben.

    IMG 5991 FFF Stralsund

     S. Hawer/ Stralsund, eigenes Foto

  • Film- Konzert NDR "Unsere Meere"

    Seepferdchen Normandie Ostseestaal HST

    RG MV: Empfehlenswerte Vorstellung des NDR im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

    Empfehlenswert an Film und Ton, was der NDR und sein Philharmonisches Orchester in Stralsund am 10.08.2024 in den Werkshallen von "Ostseestaal" im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zeigten. Danke dafür!

    Während die Moderatorin etwas seicht und sehr gefühlsbetont das Geschehen kommentierte, somit auch entsprechende Emotionen beim Publikum hervorrief, waren die Aussagen des Filmproduzenten doch um Längen schärfer, mahnender, fordernder. Vor Ort erlebbar für ihn und seine Filmcrew die Auswirkungen der globalen Erderwärmung. Seine Verknüpfung der Geschehnisse im Meer, mit den zunehmenden Extremwetterereignissen auch an Land, weil die Meere die Motoren aller Lebensprozesse auf der Erde sind, rief betretendes Schweigen in der Halle hervor. Manch nickenden Kopf sah ich. Es gab aber keinen Beifall, wie bei den sentimentalen Danksagungen zuvor.

    Es war ein Hör- und Seh-Genuss (!) zu aller erst, keine Umweltbewusstseinsaufklärung. Doch ein Ansatz von: WIR MÜSSEN ETWAS TUN! DRINGEND! Jedoch noch ohne Fokus auf die Hauptverursacher, sondern an den Menschen allgemein gerichtet.

    Wie geschrieben: Empfehlenswert! Danke an alle Beteiligten!

    Am 26.08.2024 um 18.15 Uhr zeigt der NDR dazu die Reportage „Die Anpacker“, was hinter der Veranstaltung an Arbeit steckt.

    (Fotos privat: geglückte Seepferdchen-Wiederansiedelung Nordsee, in den Hallen von Ostseestaal/ Formung und Zuschnitt von Blechen aller Art)

    Suse/ Stralsund

     

  • Friedensdemo HH 03.10.2023

    03.10.2023 HH Friedensdemo  HH 03.10.23

    (Foto links HH-Friedensforum, 03.10.2023 HH, rechts privat, Abschlusskundgebung))

    Herr Möller von den Naturfreunden beschrieb es in seiner Rede so, dass der Umweltkampf auch dort beginnt, wo man Seite an Seite mit anderen Friedensaktivisten steht. Denn Kriege und all seine vorbereitenden Manöver, die Aufrüstung, sind die "Klimakiller" schlechthin. Verschlingen Ressourcen an Rohstoffen, Arbeitsleistung und finanzielle Mittel, vergiften Natur und Umwelt, Zerstören und am Ende nehmen sie den Menschen das Leben in vielfacher Weise. Gewinnen tun meist die, die die Kriege entfesseln.

    500 Menschen, ca., kamen bei anfangs strömenden Regen und einem Wind, der die Fahnen lustig flattern lies, nach Hamburg.

    500, von denen überörtliche Presse keine Notiz nahm, aber sehr wohl von den 1000en, die angeblich die Einheitsfeier bei Bier und Bratwurst an der Alster genossen.

    Von Altona bis runter zum Fischmarkt ging der Demonstrationszug. Vor allem "Hoch die internationale Solidarität!" war ein gemeinsam lautstark getragener Slogan, der viele Zuschauer an die Fenster ihrer Wohnung lockte.

    Auf dem Fischmarkt gab es eine flammende Rede zu den aktuellen Kriegsgebieten, zu den noch immer schwelenden "Nachfeuern älterer Kriegsherde", auch in Europa, vor allem Kroatien/ Serbien/ Bosnien Herzegowina, der LINKEn Bundestagspolitikerin Zaklin Nastic. Leider richtete sie am Ende auch nur ihren Appell an die Regierung, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, statt die Menschen, uns, aufzurütteln, aufzurufen zur vielfacher Unterstützung, zur Mobilisierung, zu Demonstrationen, zur Solidarität.

    Doch unterwegs die zahlreichen Gespräche waren sehr lohnend, wenn auch ohne Gewinn eines neuen Mitgliedes.

    Am 25.11.23 findet in Berlin die bundesweite Friedensdemonstration in Berlin statt. Macht euch kundig, wer kann nehme dran teil!

    Nochmals mit Herrn Möller: Friedens- und Umweltbewegung gehören zusammen!

    Suse (Stralsund)

     

  • Halbjahresprogramm 2/2018 Ortsgruppe Hamburg

    Programm 2018/2 Seiten1, 4

    Museumsbesuch mit Führung „2 Millionen Jahre Migration“

    „Zwei Millionen Jahre Migration ist der Titel der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Hamburg vom 13. April bis 2. September 2018 zeigt. Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Die Spurensuche im Museum führt dabei von den Wurzeln des Menschen in Afrika über Asien bis nach Europa. Wie begann die Reise des Menschen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen stehen hinter dem Phänomen der Migration? Die Schau lädt dazu ein, diese Fragen zu ergründen.“ – So schreibt das Museum selbst über die Ausstellung. Sie stellen das auch in den Kontext der heutigen Migrationsbewegungen von Afrika und Westasien nach Europa. Diese werden heute zunehmend auch von lokalen Umweltkatastrophen verursacht. Wir wollen uns die Ausstellung mit einer Führung ansehen.

    Sonntag 02.09.2018, 14:30 Uhr vor dem Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg. Anmeldung bis 29.08.2018 bei der Kontaktadresse. Die Führung beginnt um 15:00 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

    Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

    Im Oktober 2018, vermutlich einem Sonntag, treffen wir uns gemeinsam mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten in der Mokrystraße 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

    Damit kann man – trotz der im Vergleich zu den Geräten der offiziellen Luftmessnetze niedrigeren Qualität der Messergebnisse – diese Problematik unabhängig von den diesen Luftmessnetzen dokumentieren. Die Geräte beruhen auf einem Plan des OK Lab Stuttgart, und senden ihre Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können. Mit etwas mehr Aufwand und eigener Entwicklung kann man auch ein mobiles Gerät bauen, welches seine Werte vor Ort anzeigt und auf eine Speicherkarte schreibt.

    Demonstration zum internationalen Umweltkampftag

    Am Samstag, 08.12.2018 fährt eine Delegation der Umweltgewerkschaft nach Katowice/Polen, wo vom 3. bis 14. Dezember 2018 die 24 Weltklimakonferenz (COP 24) stattfindet. Dort demonstrieren wir für den Schutz des Weltklimas und gegen die dort tagenden Regierungen, Konzerne und Banken, die den Klimaschutz und die Umstellung auf erneuerbare Energien sogar noch zurückfahren.

    Auch in Hamburg werden wir uns mit einer Kundgebung an den weltweiten Aktivitäten zum internationalen Umweltkampftag am 8. Dezember 2018 beteiligen.

    Überblick 2. Halbjahr 2018

    Freitag, 06.07.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Ergebnis Mitgliederbefragung, Halbjahresplanung
    Samstag, 07.07.2018 Demo gegen das Polizeigesetz in NRW, 13:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, Düsseldorf
    Freitag, 03.08.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Die Problematik des Gasbohrens
    Samstag, 18.08.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Samstag, 01.09.2018 Beteiligung am Antikriegstag in Hamburg, 14:30 Uhr, Kriegsklotz, Dammtordamm, 20354 Hamburg
    Sonntag, 02.09.2018 Museumsbesuch „2 Millionen Jahre Migration“, 14:30 Uhr, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg
    Freitag, 07.09.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Verschärfte Unterdrückung durch Polizeigesetze
    Samstag, 08.09.2018 Teilnahme an der Demonstration in Hannover gegen das neue Polizeigesetz in Niedersachsen,
    Auftakt 13:00 Uhr, Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover
    Freitag, 05.10.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Luftschadstoffe
    Oktober 2018, Termin
    steht noch nicht fest
    Treffen zusammen mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten,
    Mokrystr. 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg
    Samstag, 27.10.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Freitag, 02.11.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Entwicklung einer globalen Klimakatastrophe
    Freitag, 07.12.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Bedeutung des Internationalen Umweltkampftags
    Samstag, 08.12.2018 Protest zum Weltklimagipfel in Katowice, Polen und internationaler Umweltkampftag auch in Hamburg
    Freitag, 14.12.2018 Jahresabschlussfeier 19:00 Uhr im FLAKS gemeinsam mit anderen Organisationen und mit leckerem Essen
  • IG-Metall-Aktionstag 2025 Hannover

    15.03.2025 Hannover

     

    Voll Erwartung reisten wir mit einer kleinen Gruppe Umweltgewerkschafter aus Hamburg, Braunschweig und Mecklenburg-Vorpommern zum Aktionstag der IG-Metall in Hannover.

    Während ein Teil von uns aus dem Bus direkt am Kundgebungsort aussteigen konnten, reihte der andere Teil sich in die kleine IG-Metall-Demo, vom Bahnhof ausgehend, ein. Sie wurden herzlichst von den Metallern begrüßt.

    Ca. 7000 Menschen trafen sich im Georgengarten in Hannover, so der Veranstalter. Rein äußerlich ein Familienevent. Beeindruckend waren die Live-Zuschaltungen in die anderen Aktionsstädte. Insgesamt ca. 77.000 Teilnehmer bundesweit.

    Die Kundgebung in Hannover selbst war eher ernüchternd. Bewegte emotionale Reden, ja, und doch gefährlich verharmlosend, selbstdarstellend.

    Kampf und jeden Arbeitsplatz, tönte es von der Tribüne, das stieß einigen Kollegen sauer auf, nach den gerade erfolgten Tarifabschlüssen. Solidarität mit den Kollegen mit Migrationshintergrund, diese Forderung fand zurecht starken Beifall.

    Gemischte Gefühle bei uns, als Beifall gezollte wurde, dass die Schuldenbremse aufgehoben werden soll. Das wären 500 Milliarden Euro Investitionsmöglichkeiten für Infrastruktur, so der Redner-O-Ton, für marode Schulen, fehlende KITA-Plätze, für die Sicherheit des Landes und mehr. Die Hochrüstung wurde zwar abgelehnt, doch die eigene Sicherheit des Landes muss gewährleistet werden. Der geplante Bürokratie-Abbau wurde sehr begrüßt. Die Deindustrialisierung Europas und Deutschland müsse beendet, der Standort Deutschland explizit erhalten werden. Dafür heißt es aber auch, dass die Arbeitnehmer mit den willigen Arbeitgebern und den hoffentlich umdenkenden Politikern zusammenstehen müssen, um die Transformation doch noch hinzubekommen….

    Dann kamen Kollegen verschiedener Firmen kurz zu Wort, auch die Jugend der IG-Metall durfte sprechen. Nur eine von ihnen befasste sich mit sozialen Themen, die anderen befürworteten die Lösung der Schuldenbremse als Zukunftssicherung der Jugend….

    Die Realität der aktiven Kriegsvorbereitung durch das Lösen der Schuldenbremse, wurde konsequent ignoriert. Dass die Bevölkerung die Lasten der Kriegsvorbereitungen tragen wird, ebenso.

    Umweltschutzmaßnahmen waren in Hannover keinem der Redner ein Wort wert.

    Dafür bekamen wir mit unserem Plakatslogan:

    Umweltschutz schafft Arbeitsplätze!“ vielfach Daumenhoch.

    Die kürzeren und längeren Gespräche am Rand der Kundgebung entschädigten etwas.

    Hier waren Krieg, Kriegsvorbereitung und Umweltschutz sehr wohl ein Thema, doch auch oft ein Mitgehen mit der Zustimmung zur Aufhebung der Schuldenbremse als Investition in Schulen und Kitas usw. Ein schöner Gedanke, aber fern der Realität.

    Da wird der Zusammenhang mit den Kriegsvorbereitungen oft noch nicht gesehen. Manchmal wurde auch der Umweltschutz als Hemmnis für die wirtschaftliche Weiterentwicklung benannt. Doch spätestens mit der Argumentationsrichtung, dass es ohne Umweltschutz, ohne Frieden, keine Zukunft für Niemanden hier auf der Erde geben wird, kam bei den Gesprächspartnern ein Einlenken. Einer sagte: „Da habe ich wohl zu kurz gedacht!“ und bedankte sich herzlich für die neuen gedanklichen Anregungen.

    Der Glaube an die Handlungsfähigkeit und dem Handlungswillen der heutigen Politiker, an deren Logik und Verstand, ihrem moralischen Anstand, war bei den Kundgebungsteilnehmern erschreckend hoch. Die eigene Kampfkraft wurde nicht wirklich erkannt, wenn sie auch plakativ von der Tribüne herab beschworen wurde.

    Danke an unsere kleine teilnehmende Gruppe. Braunschweig und Hamburg haben fleißig mit den Flyern gearbeitet und die Gespräche gesucht. Wir sind gespannt auf ihre Berichte.

    LG Luisa und Suse/ RG MV

     mitten in der Demo 1  Demo zum Park 2rasende Fotografin 3 Stahlarbeiter4

     

    gut beschütztJPG 5Fahnen Treffen 6 Hamburg 7   Braunschweiger im Gespräch 8IG Metall Schild copy 9

    Bildbeschreibung:

    1 vom Hauptbahnhof zur Kundgebung im Demo-Zug 

    2 Demo- Zug kurz vor der Kundgebung, Bengalos wurden später durch Polizei und Gewerkschaftsführung verboten...und prompt wieder entzündet

    3 unsere rasende Fotografin (Dankeschön!!!)

    4 Stahlarbeiter aus Bremen

    5 gut beschützt......

    6 Fahnentreffen, auch die Automobilarbeiterkonferenz war vertreten

    7 UG Hamburg mitten in der Kundgebung aktiv

    8 UG Braunschweig ebenso fleißig

    9 ihre Solidarität ist, so gemeint, nicht die unsere..."Arbeiter aller Länder vereinigt euch!"

     

  • LLL Berlin 14.01.2024, RG Mecklenburg-Vorpommern

    14.01.2024 Berlin LLLMit der Umweltgewerkschaft bei der LLL
    am 14.01.2024 in Berlin (Foto privat)

    Moin! Die Mitglieder Umweltgewerkschaft haben erkannt, dass ein Umweltkampf der Massen gebunden ist an die gesellschaftlichen Verhältnisse, in der er stattfindet.

    Wollen wir ein Leben in Einheit von Mensch und Natur, bedarf es einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft, ohne den Raubbau an der Natur.

    Da der Kapitalismus mit seinen Krisen, seinen Kriegen, in seinem Streben nach immer mehr Profit, uns diese Rahmenbedingungen nicht geben kann, bedarf es also auch für den Umweltkampf den Schulterschluss mit den Arbeitern und Bauern, der Frauen-, Jugend- und Flüchtlingsbewegung.

    Der Umweltkampf bedarf eines gesellschaftsverändernden Charakters. Deshalb waren wir, die Regionalgruppe MV, mit auf der Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration!

    Wir bewarben zusammen mit Mitgliedern anderer Ortsgruppen erfolgreich die Unterstützung und Durchführung der Strategiekonferenz Ende April 2024.

    i.A. Suse/ Stralsund

     

  • LNG- Mahnwache

    23.06.2024 Mukran Mahnwache Mukran, LNG-Protest, alle 14 Tage als Mahnwache

    RG MV, 23.06.2024, Mukran

    Alle 14 Tage findet an der Hafenzufahrt des LNG-Terminal in Mukran die Mahnwache der Rügener Protest-Verbände gegen das Terminal statt.

    Diesmal hat es zeitlich auch bei uns geklappt mit dem Dabeisein.

     Ca. 12 Personen trotzen dem kühlen Wind, der dort immer weht. Da war es sehr übersichtlich, und die Chance, alle anzusprechen, die Abschlussresulotion der Strategiekonferenz zu verteilen, auch die Broschüre zum angeblich "grünen" Wasserstoff aus LNG- und anderen Nicht-Erneuerbaren Energiequellen wurde mit Eifer angenommen.

    Warum die zugesagten Teilnahme durch die Vertreterin der BI lebenswertes Rügen an der Strategiekonferenz nicht erfolgte, muss im persönlichen Gespräch noch herausgefunden werden.

    (Der hier anfangs gestandene Artikel, wurde durch mich persönlich gelöscht, nach dem zu Recht Kritik dahingehend einging, dass ich eine Aussage von Hören-Sagen unrecherchiert als Generalverdacht gegenüber der BI Lebenswertes Rügen weiter gab. Das war unprofessionell und trug die Gefahr der Rufschädigung in sich. Meine Entschuldigung an die Mitstreiter der BI Lebenswertes Rügen mit der Hoffnung, dennoch weiterhin zusammen zu stehen im Umweltkampf.)

    Am Aktions-Wochenende 06.-08.07.2024, werden auf Rügen Klimaaktivisten aus Texas zu Gast sein, die direkt vom Fracking in Texas betroffen sind. Für den 06.07. ist eine Demonstration, vermutlich in Mukran am Hafen geplant, am 07.07. findet in Lietzow/ Rügen eine Lesung zum Thema statt und am 08.07.2024, das steht fest, findet in Binz um 19.30 Uhr im Großen Saal des Haus des Gastes der Vortrag und die anschließende Diskussion mit den Texanern, Umweltverbänden, Politikern und anderen Gästen statt. Man gestand uns, durch fehlende Kommunikation mit den Organisatoren, seine wir nicht auf den Flyern benannt, wo alle Teilnehme erkenntlich sind, doch sie luden uns explizit ein, teilzunehmen und auch einen Teilnehmer-Beitrag zu halten. Thema: "Die dunkle Seite von Fracking LNG: Importiertes Leid und Klima-Killer!"

    Wir haben zugesagt! Die Termine werden noch aktualisiert nachgereicht.

    Hiermit bitte ich um Hilfe aus der Ortsgruppe Hamburg, um zum Thema einen Beitrag zu gestalten.

    Bei Hamburg läuft (?) noch das "Probe-Fracking" mit speziellen Auswirkungen in der Region? DANKE!!!

    Suse/ Stralsund

     

     

     

  • Lubmin 14.01.2023

    Lubmin 20230114

    LNG-Verarbeitungsschiff "Neptune" im Hafen von Lubmin/ MV (Foto privat)

    14.01.2023 Lubmin:

    LNG-Terminal-Einweihung durch die Bundes- und Landesregierung?

     

    Warum das Fragezeichen?

    Die gegen das LNG-Terminal Protestierenden bekamen von den Regierungs- und Monopolvertretern niemanden zu sehen.

    Busse ohne Insassen fuhren auf und ab, schwarze Limousinen mit Berliner und Leipziger Kennzeichen. Mannschaftswagen der Polizei und Presse vom NDR und dpa waren vor Ort. Irgendwann schwebte der Hubschrauber der Bundespolizei ein und landete außer Sicht am Hafenkanal.

    Zwei unterschiedliche Kundgebungen waren angemeldet. Inhaltlich und räumlich weit voneinander getrennt.

    An einem der Industrietore an der Hafenzufahrt prorussische und AfD-freundliche Demonstranten, an der Straße zum ehemaligen AKW Lubmin ca. 60 betroffene Anwohner aus den umliegenden Dörfern und Gemeinden, Extinction Rebellion, Letzte Generation, MLPD, unorganisierte Menschen, NABU, BI „Lebenswertes Rügen“ und die Umweltgewerkschaft.

    Die Dorfvertreter waren sehr erfreut, dass sie augenscheinlich nicht alleine Protest üben müssen.

    Unsere Befürchtung, dass es alleine um den Schiffsbetriebslärm und die Dieselabgase des im Hafen von Lubmin festgemachten Verarbeitungsschiffes „Neptune“ geht, wurde nicht bestätigt.

    In den geführten Gesprächen ging auch um Solidarität zu Lützerath, um Erneuerbare Energien statt LNG-, Atom- oder Kohleverstromung. Es ging um die Umweltzerstörung durch den Betrieb des Terminals an sich, dem Tankershuttelverkehr, dem Bau der weiteren Pipeline hinaus zum geplanten Terminal vor Rügen, der Verschärfung des gesetzlichen Rahmens zur Profitmaximierung für die Monopole und auch um die Kriminalisierung der Umweltbewegung.

    Flyer zu den oben angesprochenen Themen wurden ausgetauscht, ebenso bestehende Kontakte bestätigt.

    Dies wird wohl nicht das letzte Mal sein, dass man sich trifft, so das Fazit der Teilnehmer.

    Gut so!

    Über die Demonstration der prorussischen Proteste, für Nordstream 2, kann ich nicht berichten.

    Suse/ Stralsund

  • Mahnwache zur Kriegsgefahr

    05.02.2022 Stralsundprivat, UG, DKP, LINKE, Frauentreff Sundine, Stralsund

    Das Friedensbündnis Stralsund hält seit einer Woche Mahnwache am Ehrenmal der gefallenen Sowjetsoldaten bei der Befreiung der Stadt Stralsund. Uns einen verschiedene politische Hintergründe, so ist dann die Losung auf dem Banner noch etwas sehr pazifistisch angehaucht, wenn es auch wichtige Forderungen sind. Die NATO, als aggressives imperialistisches Militärbündnis zu betiteln, hat etwas Überzeugungsarbeit notwendig gemacht, doch nun ist es bereits seit 2020, dem Beginn der DEFENDER-Großmanöver in Europa, fester Bestandteil unserer Aktionen. Zur Position zu Russland, gibt es durch die verschiedenen Berührungspunkte mit der ehemaligen Sowjetunion und der Weiterführung dieser Kontakte daraus bis ins heutige Russland, immer wieder kontroverse Diskussionen. Doch die Einigkeit des imperialistischen Wesens der Gesellschaftsstrukturen und damit verbundene Kriegsgefahr unter den imperialistischen Mächten besteht mittlerweile. Im Sinne der Mitgliedschaft im Internationalistischem Bündnis, vertrete ich die Umweltgewerkschaft im Friedensbündnis Stralsund als Teil der antifaschistischen Einheitsfront, die es gilt aufzubauen. Ein schwerer Weg, da die "Weltrevolution" an sich noch vielfach abgelehnt wird. Doch die Frage, wie diese zu erreichen sei, wenn ich meine, sie sei als Einzige in der Lage das Gesellschaftssystem des Kapitals zu beseitigen hin zum Sozialismus, kann ich beantworten: Lernen, Lernen, nochmals lernen (W.I.Lenin) und beständige Aufklärung über das System, unsere Stellung darin, Ursachen und Wirkungen der Krisenhaftigkeit des Kapitalismus usw. 

    Suse/ Stralsund

  • MeckPom: Dezember-Subbotnik 2019

    In der Mecklenburgischen Seenplatte, nahe der Stadt Malchow, liegt die kleine Insel Werder im Plauer See. Im tageszeitlichen Wechsel hallen die schilfbewachsenen Ufer wider vom stimmgewaltigen Konzert der Kraniche, Gänse und Schwäne. Reh und Wildschwein sind in seinen Wäldern zu Hause. Eichhörnchen springen von Baum zu Baum, Vögel in aller Vielfalt entfalten sich und Maulwürfe buddeln sich durch die Wiesen. In dieser Atmosphäre steht das Kleinod „Ferienpark Plauer See“. Hier kann man preiswert Urlaub machen, Kuren, Seminare besuchen, feiern und die Aktivitäten rund um die Insel genießen. Meine erste Begegnung mit dem Objekt und seinen Betreibern war anlässlich eines Subbotniks. Das ist nun fünf Jahre her und auch im Dezember des letzten Jahres, war es wieder ein Subbotnik, der mich an diesen Ort führte.

    Umgestaltung der Außenanlage

    Der Begriff „Subbotnik“, angelehnt an dem russischen Wort für Sonnabend, Subbota, wurde erstmals geprägt von W.I.Lenin. Nach dem 1.Weltkrieg und dem Kampf gegen die Weißgardistischen Banden, lag die junge Sowjetunion wirtschaftlich am Boden. 1919 wurde beschlossen, auf Freiwilligenbasis beim Bau der Eisenbahnstrecke Moskau- Kasan, einen Sonnabend ohne Lohnzahlung zu arbeiten. Spontan begannen einige Arbeiter bereits im April 1919, diesen Beschluss umzusetzen und die Bewegung griff über auf das gesamte Land. W.I.Lenin erwähnte diese Leistung in seinem Artikel: „Die große Initiative“. Der erste offizielle landesweite Subbotnik, fand dann am 01.Mai 1920 statt.

    Nach dem 2.Weltkrieg wurde der Subbotnik zum Wiederaufbau des Landes auch im Osten Deutschlands übernommen. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Charakter und der Inhalt dieses freiwilligen Arbeitseinsatzes. So stellte ich dann mit Freude fest, dass bei den Subbotnik-Einsätzen im „Ferienpark Plauer See“, der ursprüngliche Gedanke des Subbotniks gelebt wurde.

    Blick in die alte und neue Dienstwohnung

    Die drei arbeitsintensiven Tage brachten uns physisch und manchmal auch psychisch an die Grenzen. Wir lernten sie teils zu akzeptieren oder zu überwinden. Gegenseitig spornten wir uns an, schöpften Kraft aus der Anstrengung der Mitstreiter. Namen von Arbeitern, wie Adolf Hennecke, der 1948 in einer Sonderschicht Hochleistung im Bergbau erbrachte und die Hennecke-Aktivistenbewegung in der DDR einleitete, kamen mir in den Sinn. Ich werde trotz all der Mühe auch weiterhin versuchen, an den nachfolgenden Subbotniks teilzunehmen, Egal ob für die Arbeiten in der Dienstwohnung oder an Haus und Gehöft des Ferienparks. Gemeinsam arbeiten, gemeinsam lernen. Im Sinne der revolutionären Arbeiterbewegung. Auch eine Form des Klassenkampfes.

    Suse/ Stralsund

     

     

  • Nachgedanken 18.8.2024

     

    Liebknecht18.08.2024 Mukran

    RG MV, Teddy und LNG

    Nach Teilnahme an der 20. bundesweiten Montagsdemonstration in Eisenach, wurde mir das regionale "Gezänk" um das Nichterkennen der Gefahr des aufkommenden Faschismus, durch den direkten Aufmarsch der AfD und dem Rechtruck in den bürgerlichen Parteien, oft:  "nur, um der AfD Stimmen abzunehmen" sehr deutlich. 

    Bleib beim Thema!, so lautete die Aufforderung der Veranstaltungsleitung. Teddy wurde durch Faschisten ermordet!!!! Sollen die damaligen Fehler wiederholt werden?

    Keine Partei-Werbung oder "Vereinnahmung" der Veranstaltung durch Partei in Wort und Fahne! Wir wollen nicht politisch sein! (So wurde bei der LNG-Mahnwache dann auch die AfD-Fahne vom Veranstaltungsort verwiesen, die Personen der Partei jedoch nicht, auch wenn sie nicht gerne gesehen sind. Die Fahne der UG darf nach intensiven Gesprächen gezeigt werden, aber nicht direkt am Hauptbanner)

    Die Umweltgewerkschaft  ist bewusst politisch.

    Auch wenn in den anschließenden oder laufenden Diskussionen viele Zugeständnisse zum Inhalt gegen die faschistische Entwicklung in vielen Staaten, auch in der BRD  gemacht werden, so ist doch die eindeutige OFFENE Positionierung dagegen, auch bei Umweltthemen, wie LNG, Fracking, Atomkraft, noch auf das THEMA an sich beschränkt, nicht auf das gesamtpolitische Umfeld. 

    Politische Entscheidungen mit dem Hintergrund Maximierung von Profiten, Abwälzung der Kosten auf die Massen, Unterdrückung von politischer Aufklärung der Menschen, sind doch Teil des Systems Kapitalismus, die Ursache für die heutige Situation. Da muss man POLITISCH werden. Die Existenz der Menschheit steht auf dem Spiel. (Seltsam, DAS wurde in vielen Gesprächen übereinstimmend erkannt!)

    Sinngemäß sagte G. Dimitrov:

    Zu wissen was zu tun ist erfordert auch den Mut, es zu tun! 

    Suse/ Stralsund

  • Naturschutztag Rostock -Ehrung des Ehrenamtes

    Ehrung ehrenamtlicher Naturschützer in Rostock

    Am 13.April 2019 erfolgte in der UNI-Aula Rostock die Ehrung von ehrenamtlichen Naturschützern durch das Landesministerium. Herr Schreiber entrichtete dessen Grußwort und betonte, dass ohne das Ehrenamt, auch im Naturschutz, viele Dinge weit aus mehr im Argen liegen würden, als es jetzt schon sei. Er ermutigte die ehrenamtlichen Mitstreiter, ihre Forderungen nach mehr finanziellen Mitteln und Ausgleichzahlungen an das entsprechende Ministerium zu stellen (dabei war er doch bereits hier vor Ort!) Dann betonte er, die Jugend für die einzelnen Projekte zu gewinnen. Seine Erfahrung sei, dass eine frühzeitliche Heranführung an das Thema Naturschutz, die Jugend bzw. jungen Erwachsenen nach der Lehre oder Studium auch meistens wieder aktiv zurück zu diesem bringe. Leider sprach er nicht von der Notwenigkeit eines länderübergreifenden Umwelt- und Naturschutzes. Er bat um Verständnis für die Zwänge, die den Ministeriumsmitarbeitern, trotz ihres Wollens, durch die Regierungspolitik auferlegt sind.
    Interessanter waren dann die Vorstellungen der diesjährigen Geehrten durch deren Wegbegleiter. Hier trat deutlich zu Tage, dass diese, wie viele andere auch, ihr gesamtes Lebenswerk in den Naturschutz einzelner Projekte gesteckt haben und unermüdlich um deren Erhalt kämpfen. Unterstützend dazu wurde eine NDR-Dokumentation "Naturnah" gezeigt, über den Lebensraum Greifswalder Bodden und ein Kurzfilm von jugendlichen Teilnehmern des Darßer Naturfilmfestivals "Vier Seiten des Darß".
    Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch zwei Musikerinnen der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
    Durch die Veranstalter war die Möglichkeit gegeben, die eigenen Organisation mit Bild und Schrift vorzustellen. Dieses nutzen wir auch. Danke an die Rostocker Gewerkschaftsmitglieder! So führten wir viele Gespräche, informierten uns auch bei den anderen Organisationen über deren Wirken und Projekte und konnten die Umweltgewerkschaft bekannt machen. Auch hier wieder die Feststellung, die Basis der verschiedenen Organisationen sieht die Hauptursache der Umwelt- und Naturschutzprobleme in der Profitgier der Wirtschaft und die Hörigkeit des Staates diesen gegenüber. Jedoch fiele es schwer, politisch sich entsprechend einzubringen, weil sie eben bereits vielseitig in ihre Projekte eingebunden sind. Dennoch lehnen sie eine Zusammenarbeit grundsätzlich nicht ab. Wir tauschten entsprechend Informationsmaterial und Kontaktadressen.
    Persönlich empfehle ich "Entdeckung auf alten Landwegen im Naturpark Sternberger Seenlandschaft" von Frau Gudrun Schützler, eine der diesjährigen Geehrten des Naturschutztages.

    DSC09204 Herr Kiesewetter

    Herr Kiesewetter, Parchim/ Crivitz, u.a. entdeckte er eine neue Brombeerenart, die nach ihm benannt wurde.


    Suse, Stralsund

  • Ostermarsch Saßnitz

    Ostermarsch in Saßnitz

    Am 05.04.2021 trafen sich die Friedensaktivisten der Insel Rügen und Stralsunds traditionell an der Strandpromenade in Saßnitz. Einführend sprach Frau Breitenfeldt kämpferische Worte zur derzeitigen Situation des drohenden Krieges in der Ukraine, der Friedensbewegung in der BRD, den Kampf um den Umweltschutz, vor allem hinsichtlich Schäden durch Kriege. Corona-Auflagengerecht ging der Marsch dieses Jahr durch die Altstadt  Saßnitz, wo 2008/2009 Schüler die Geschichten hinter den Stolpersteinen recherchierten. Umwelt ist nicht nur Baum und Strauch und Fisch und Vogel, Reh und Frosch. Es geht bis in die Familien, auf Arbeit, in die Schulen. Alles was Einfluss auf unser Leben nimmt ist Umwelt! Dazu gehört Geschichte, Geschichte wider dem Vergessen der Opfer des Hitlerfaschismus!

    Saßnitz Foto Zuzanne de Mare, Saßnitz, Familie Schimmelpfennig und Freunde

    Stralsund lädt ein zum 16.04.2021, Geburtstag Ernst Thälmann!

  • Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern bei der "Wir haben es satt"-Demo in Berlin

    Wir haben es satt 2024 20.01.2024 Berlin, privat

    Moin! Das tat mir unendlich gut! Eine bunte Vielfalt von Umweltbewegungen bis hin zu Bauernschaft. Viele Jugendliche, junge Erwachsene. Vor allem Jungbauern mit der klaren Forderung nach einer Agrarwende, dem Nichteinsatz von genmanipulierten Saatgut, Saatgut wieder in Bauernhand für regionale und internationale Artenvielfalt. Tierwohl, gesunde Lebensmittel und vieles mehr. Eine klare Abgrenzung nach rechts, anders als in Stralsund vor einer Woche. Und eine klare Ablehnung der Machenschaften der Agrargroßindustrie.

    Mir persönlich fehlte noch der Schulterschluss mit den Arbeitern. Und es war erneut ein Appell an die Regierung, noch immer spricht eine Art "Vertrauen" in die Regierung aus diesem. Doch die Umweltbewegung hat an Selbstvertrauen gewonnen. Das macht Mut!

    Suse/ Stralsund

  • Regionalgruppe MV zum Antikriegstag 1.09.2019

    DSC03535 Kopie Kopie

    (Teilnehmer am Weltfriedenstag aus der Partei Die Linke, der UG RG MV und Bürgern Stralsunds am Johanneskloster, an der dortigen Pieta zur Mahnung an Tod und Leid durch Kriege, mit Blumenniederlegung an der Gedenkstele der jüdischen Opfer des II Weltkrieges)

    Erinnerung an den Beginn des II. Weltkrieges 1939 in Stralsund

    Am 01.September 1939 wurde durch das faschistische Deutschland mit mehreren militärischen Aktionen an der polnischen Grenze der II. Weltkrieg begonnen und gipfelte in den beiden Atombombenabwürfen über Japan durch die USA. Am Ende steht noch heute unermessliches menschliches Leid und nachwirkender ökologischer Schaden. Und wieder rühren die Monopole ihre Kriegstrommeln zum weltweiten Schlagabtausch. Es geht um Macht und Profite, der „Neuaufteilung“ der Welt. Unabsehbar, aber erahnbar, wird die Konsequenz dann für die Menschheit sein. Der 01.September wurde zum Weltfriedenstag ausgerufen. Trotz Stralsunds Beitritts in die Vereinigung „Bürgermeister für den Frieden“, erschien erneut kein Vertreter der Stadt Stralsund zu unserem Treffen des Gedenkens, erfolgte kein Abdruck des Aufrufes zu diesem Treffen in den regionalen Medienträgern.

    Wie ernst ist es den Menschen mit dem Frieden?

    Suse Hawer

    Regionalgruppe MV und

    Bündnis für den Frieden Stralsund

  • Regionalgruppe MV: Tour de Nature

    Moin!

    Am 03.08.2019 traf die Tour de Natur von Hamburg entlang der Ostseeküste endlich in Stralsund ein. Ich konnte Gleichgesinnte aus der Partei der Grünen und Bürger Stralsunds gewinnen, die Radlergruppe in Stralsund zu begrüßen. Danken möchte ich meinen Mitstreitern aus Hamburg, Lübeck und Malchow, die mich unterstützten. Wir hatten bis zum nachmittäglichen Eintreffen der knapp 115 Radler noch etwas Zeit und ich zeigte ihnen meine Heimatstadt. Wichtig war mir auch das Vorstellen unserer Ernst-Thälmann-Gedenkstätte. Als die Radgruppe dann erschöpft, aber gutgelaunt den Alten Markt in Stralsund erreichten, wurden sie aufs herzlichste empfangen. Mit einem kleinem Theaterstück, Liedern und Reden am freien Mikrophon, gaben sie ihr Ziel der Aktion kund, warben für einen gemeinsamen Kampf zum Schutz der Umwelt, regional übergreifend. Wir nutzten ebenfalls die Möglichkeit, unsere Gewerkschaft vorzustellen, konnten örtlich neue Kontakte für einen zukünftige Zusammenarbeit schaffen und wurden geladen, gemeinsam eine Vernetzung zu organisieren, die FFF-Bewegung in Stralsund wirksam zu unterstützen. Diese Vernetzung ist bereits soweit gediegen, dass ich gebeten wurde, zum Thema Munition im Meer einen Redebeitrag zu leisten, wenn ab 20.09.2019 einen Woche lang das Umweltthema weltweit mehr auf der Tagesordnung steht. Eine gute Grundlage für eine weiterführende Zusammenarbeit.

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    (breite Themenvielfalt der Teilnehmer der Tour de Nature, von Atomkraft-Nein Danke!- bis zu neuen Verkehrskonzepten)

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    (Danke nach Malchow und Hamburg und Lübeck!)

  • RG MV - Ostermarsch in Rostock

    Auftaktskundgebung am Mahnmal der revolutionären Matrosen am Kaputzenhof Rostock UG beim Ostermarsch in Rostock Gespräche u.a. auf der Abschlusskundgebung am Ziegenmarkt Rostock

    30.3.2024 Ostermarsch in Rostock

    Warmer Wind lies die Banner flattern. Ca. 320 friedensbewegte Menschen trafen sich am Kaputzenhof in Rostock am Denkmal der Revolutionären Matrosen. Sie trafen sich trotz unterschiedlicher Grundeinstellungen zu den verschiedensten derzeitigen Kriegsparteien. Auch AfD und BASIS/ Querdenker in geringer Anzahl waren vor Ort. Sie waren von Seiten der Veranstaltungsleitung nicht erwünscht, viele Demonstrationsteilnehmer vertraten jedoch die Ansicht, dass der Wunsch nach Frieden ein "Einigungsgrund" sei. In den Rednerbeiträgen jedoch erfolgte zumeist eine klare Abgrenzung nach RECHTS und zur AfD. Das lies Unmut bei den Betroffenen aufkommen, sie störten Redebeiträge und provozierten die Teilnehmer. Im Großen und Ganzen jedoch ohne Erfolg. Kriege als Ursache für Umweltzerstörung, Kriege um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen und die Beteiligung der deutschen Regierung dabei, die Abwälzung der Krisen zu Lasten der Bevölkerung, standen in allen Beiträgen in der Kritik. Zu meist jedoch wird noch immer an die Regierung appelliert, nicht an die Völker an sich. Doch die Stimmen mehren sich, die die Gefährdung der Existenzgrundlage der Menschheit durch einen III. Weltkrieg oder der globalen Umweltzerstörung erkennen. Noch herrscht Verwirrung, wie mit dem Rechtsruck der Regierungen umzugehen ist, wie mit der "Klimakrise", doch die Menschen suchen nach einer Antwort. Die Strategiekonferenz wurde durch uns beworben und auch anderes Aufklärungsmaterial konnte verteilt und verkauft werden.

    Suse/ Stralsund

    (Fotos privat, Auftaktkundgebung, unter dem Denkmal, Gespräche überall)

  • RG MV 1.Mai 2026 in Rostock

    1000110915 UG-Stand, Foto K. (mit Erlaubnis geteilt)

    RG MV in Rostock bei der 1. Mai 2026 Kundgebung des DGB

    Das schöne Wetter war wieder einmal auf unserer Seite, denn trotz ordnungsgemäßer Anmeldung, wusste der Platzverwalter angeblich nichts von einer solchen. Aber die IG Metall und der Mieterbund hatten nichts gegen unseren Stand in ihrer Mitte und flott hatten wir alles aufgebaut.

    Während dessen bewegten sich ca. 400, vor allem junge Menschen, im Demonstrationszug durch Rostock zu uns zum Kastanienplatz, im Stadtwald nahe dem Zoo. Auf dem Platz bereits 500-600 Menschen im steten Durchzug zu und von den Ständen und rundherum stattfindenden Events.

    Unsere Plakate waren wieder einmal ein Hingucker und die Schautafel zum Thema: "Altlast Munition in Nord- und Ostsee im Zeichen der Kriegsmobilisierung" veranlasste viele Besucher stehen zu bleiben, zu lesen und darüber zu sprechen. 

    Ältere Menschen berichteten aus eigener Erfahrung, jüngere Elternteile erklärten die Bilder ihren Kindern und mit Jugendlichen kamen wir dann auch über dieses Thema hin zum IEC, Pfingstjugendtreffen und der GAZA-Solidarität. Konkrete Zusagen zur Mitarbeit gab es aus letzteren Gesprächen noch nicht, jedoch offenkundliches Interesse. Wir klärten mehrfach auf über Genozid und Ökozid, nicht nur in Palästina.

    Die Erkenntnis der Weltkriegsgefahr war präsent, jedoch auch die Aussagen: Wir können eh nichts machen! oder Die da Oben.....! Die Begriffe Kapitalismus und Sozialismus seien überholt und nicht mehr relevant....!.... Das gab für weiterführende Gespräche gute Ansätze. Auf unsere Frage, welche Konsequenz ihre Kritik am System und dessen Symptomen denn nun für sie selber und ihrem weiteren Handeln hätten, kam es oft zu einem kurzen Stocken. Man erlebte förmlich einen Erkenntnisprozess heranreifen und zumeist mit einem säuerlichen Grinsen wurde geantwortet, man müsse dieses System überwinden...Ein Mann bedanke sich sogar am Schluss, er hätte nun wieder etwas Hoffnung.

    Ca. 20 der 1.Mai-Aufrufe wurden entgegengenommen, 15,42 Euro für GAZA-Soli gespendet, 3 Perspektive-Magazine verkauft.

    Suse/ Stralsund

    1000110916 Kastanienplatz, Foto privat

     

     

     

     

     

     

     

  • RG MV 21.07.2024 Mukran LNG

    signal 2024 07 22 18 59 20 502 (mit Genehmigung des Gestalters gezeigt, ein neues NO-FRACKING-Plakat, ich finde es Klasse!)

     

    RG MV, 21.07.2024 Mahnwache am LNG-Terminal Mukran

    Kräftiger Wind bei stetem Sonnenschein, spielte mit den Bannern, Haaren und Bekleidung der Mahnwachenteilnehmern.

    Wir nutzten die Zeit der Wache und setzten uns in einer lockeren Diskussionsrunde zusammen. Kontrovers, spürbar um eine faire Streitkultur bemüht, diskutierten wir über die Themen Energiegewinnung, Konzerne und ihre  Regierungsverknüpfungen, eigene Verantwortung im Umgang mit Energie, Verpackungen, Verkehrsmittel und mehr. Auch das NICHT-KLIMASCHUTZ-Programm der AfD und der bürgerlichen Parteien kam zur Sprache. Das passte nicht jedem, doch die Grundmeinung in der Runde war, wir müssen raus aus der fossilen Energiegewinnung.

    Ein Problem in meinem Verständnis ist wieder einmal die Forderung, keine Vereinsfahnen an die Anti-LNG-Banner zu befestigen, weil es nach einer Vereinnahmung der Veranstaltung durch den Verein aussehe. Wir einigten uns, darüber noch ein gemeinsames Gespräch zu führen. Danke für dieses Entgegenkommen!

    Urlaubsgäste, die spontan mit uns die Mahnwache besuchten, hat diese gefallen hinsichtlich des Durchhaltens vor Ort und der Diskussionsrunde, in die sie sich lebhaft einbrachten. Kritischer Hinweis war jedoch, dass man das Thema an den Menschen heranbringen muss. Zwar wird der Protest gesehen, da an der Kreuzung einer viel befahrenen Straße, jedoch gibt es dort kaum einen persönlichen Kontakt zu den Menschen. 

    Das steht bereits im Aufgabenplan, jedoch sind die Ressourcen an Mensch und Zeit noch nicht in der erforderlichen Menge dafür vorhanden. Es bedarf unbedingt der Teilnahme der Menschen von Rügen, denn es betrifft sie genau so, wie die Bewohner Texas und anderer Gebiete, die Frackingförderung erleiden, ihr Gas, welches als LNG u.a. hier in Mukran verarbeitet wird.

    Nun hat "Landeschefin" Schwesig einen weiteren Windpark vor der Küste des Jasmund (Stubbenkammer/ Rügen) eröffnet und plant weitere in der See vor Rügen und dazu Wirtschaftsansiedelung auf Rügen. Anstatt dezentral die Energie zu gewinnen und zu nutzen, wird weiter die Landschaft Rügens negativ und nachhaltig beeinflusst. LANDSCHAFT ist unser aller kulturelles Gut!....Und es ist nicht nur ein Konflikt auf Rügen!

    Die Einheit von Mensch und Natur tritt das Kapital mit seinem Streben nach Maximalprofit mit Füßen.

    Protest und Widerstand tut Not, ist unser Recht, wird zur Pflicht!

    (Danke an Martin, sein gestaltetes Plakat hier zeigen zu dürfen! Ich hoffe, dass wir es mit seiner Genehmigung bald auch verwenden dürfen.)

    Suse/ Stralsund

     

  • RG MV Anti-LNG

    Moin! Am 21.07.2024 von 14 bis 16 Uhr, findet an der Hafeneinfahrt zum LNG-Ter.inal Mukran die nächste Mahnwache statt. Vielleicht ist jemand im Urlaub auf der Insel Rügen und mag uns unterstützen und Gesellschaft leisten? Wir freuen uns über jede Teilnahme auf antifaschistischer Basis. Ausstieg aus jeglicher fossiler Energiegewinnung, bleibt das Ziel! 

    Suse/ Stralsund

  • RG MV Ernst Thälmann 140.Geburtstag

    16.04.2026 Teddy.Lehren der Geschichte (Foto privat SF)

    RG MV in Stralsund zum 140.Geburtstag Ernst Thälmann

    Anlässlich des 140. Geburtstages des deutschen Arbeiterführers Ernst Thälmann trafen sich am Teddy-Denkmal ca. 30 Menschen aus der Region. Politisch waren alle eher links orientiert. Vertreten waren Die Linke, BSW, DKP, MLPD und parteilose Antifaschisten.

    Mit der INTERNATIONALE wurde die Veranstaltung begonnen. Der Vertreter der Links-Partei  leitete uns durch das Programm und begann mit einer Originalaufnahme einer Rede Ernst Thälmanns. Anschließend zitierte er, leider noch immer aktuelle, Aussagen Thälmanns unter anderen über den erstarkenden Faschismus und seinen Erscheinungsformen, aus dessen letzte Rede in Ziegenhals.

    Die DKP berichtete von dem Internationalisten Thälmann, den Protesten weltweit nach dem Bekanntwerden seiner Verhaftung. Die MLPD forderte auf, die Lehren und die Forderung der Einheitsfront in Angriff zu nehmen, etwas, was Thälmann 1933 forderte, welche jedoch nicht zu Stande kam. Eine Thälmann-Freundin, gerade erst nach Stralsund gezogen, war begeistert, hier in Stralsund eine solche Veranstaltung mitmachen zu können. Sie verwies auf die Literatur zu Thälmanns Leben, die aus der DDR-Zeit auch in ihrem Bücherregal noch ihren Platz hat. Die Jugend muss über solche Vorbilder wieder Kenntnis erlangen. Ein Grußwort russischer Gesinnungsfreunde wurde verlesen, welche die Leistungen Thälmanns im Kampf gegen den Hitlerfaschismus würdigten. 

    Kritisiert wurde das wiederholt "unehrenhafte" Verhalten der SPD-Führung (gestern wie heute)(Herr Steinmeier, zu Besuch zur Zeit in Stralsund, Verfechter einer starken militärischen Verteidigung, hat den Weg zu dieser Veranstaltung nicht gefunden, er war knapp 200 m Luftlinie entfernt im Hotel untergebracht und hatte die letzten zwei Tage die Kriegsfähigkeit und die Wehrdienstbereitschaft auch in Stralsund gefordert). Die Frage stand im Raum: Wie wäre es 1933 ausgegangen, hätte die SPD ihre Wahlstimme Ernst Thälmann gegeben?

    In der Diskussion vor Ort, war für mich erstaunlich, dass nicht die AfD als teilfaschistische Partei als "gefährlich" angesehen wurde, sondern einzig die jetzige Regierung es sei, die uns in die Weltkriegsgefahr treibt. Gleichwohl wurde zugegeben, dass die "alten" Regierungsparteien sich der Forderungs- und Maßnahmenliste der AfD angenähert oder gar übernommen haben.....

    Ohne einen gesellschaftsverändernden Kampf, ohne das Begreifen der Klassenlage, für die wir Partei ergreifen müssen, ohne die objektive Realität der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Situation zu analysieren, wird es auch für uns aus der Umweltbewegung keinen Raum geben, in dem wir uns verwirklichen können. Ein Weltkrieg kann das Ende der Menschheit bedeuten, wird zu mindestens immense Schäden an der Natur hervorrufen, dessen Teil wir sind. Die Einigkeit der Völker ist das drängendste Ziel. Die "Baustelle" der Diskussion über noch existierende sozialistische Staaten oder nicht, eher erstmal zweitrangig. In vielen Bereichen besteht eindeutig noch Diskussionsbedarf. 

    Am Ende legten wir gemeinsam die diesmal sehr zahlreichen Blumen ab und sangen das Lied der Thälmann-Brigaden. Ein gelungenes würdiges Geburtstagstreffen.

    16.04.2026 Teddy.Stralsund Foto privat 16.04.2026 Teddy.Ehrung(SF)

    16.04.2026 Teddy.Geburtstag 140 Foto privat

  • RG MV Hiroshima-Gedenktag/ Stralsund 6.8.2025

    RG MV/ Stralsund

     

    Hiroshima-Gedenktag 6.8.2025

     

    Das Stralsunder Friedensbündnis und deren Freunde haben in der Vorbereitung des Hiroshima-Gedenktages viel Kleinarbeit geleistet.

    Punkt 08.15 Uhr Ortszeit läuteten die Glocken der städtischen Kirchen. Der Bürgermeister lies die „Majors for Peace“-Fahne am Rathaus wehen.

    Die Russische Gemeinde aktivierte ihre Mädchen Tanzgruppe, in der auch ein ukrainisches Mädchen aktiv ist!

    Alle Mitglieder und Freunde bewarben die Veranstaltung, so dass ca. 30 ständige und durchlaufend bis zu 100 Menschen am Veranstaltungsort beisammen waren.

    Gut moderiert vom Stralsunder Friedensbündnis, erklangen Friedenslieder, wurde der Tag des Bombenabwurfs auf Hiroshima aus Sicht der Todespiloten geschildert, die Zahlen und Fakten von Tod und Leiden bis zum heutigen Tag benannt. Die Tanzgruppe gab ihre Selbstchoreografie zu Krieg und Frieden wieder, ein Handwerker der Schmiedezunft bearbeitet ein Schwert zu einer Pflugschar um. Es wurde in Worten gemahnt und erinnert, die Bibel zitiert und doch auch gegen die Verwendung der Religion in Sachen Krieg gesprochen.

    Sadako Sasakis Lebensgeschichte, ihr Kampf gegen die Leukämie, das Falten der Kraniche als Symbol für Hoffnung und Glück, war auch Thema des Tages.

    Viele Veranstaltungsteilnehmer waren beeindruckt, sagten, dass sie so manche Fakten nicht kannten und bedankten sich. Einzelne trugen sich in der Mitmachliste zum Protest gegen die geplante Atomwaffenstationierung ein.

    Für mich blieb aus der Hauptrede des Herrn Bock vor allem in Gedanken, was diese Politiker, die jetzt dieses Kriegstreiben zu verantworten haben, tun werden, wenn sie nach einem nuklearen Krieg aus ihren Bunkern kriechen. Was werden sie vorfinden? Ein Weltkrieg ist heute nicht gewinnbar!

    Rohstoffe, Menschen, Gelder, die heute in Kriege „investiert“ werden, brauchen wir im Kampf um Erhalt der Lebensgrundlage, zum Überleben der Menschheit.

    Leider konnte ich am Rande der Veranstaltung nur zwei Gespräche führen, diese aber eher zum Thema Faschismus heute und mediale Beeinflussung und seine Auswirkungen.

    Suse/ MV/ HST

     

    001 HST 6.8.25 Majors for Peace

     002 HST 6.8.25 gemeinsames Verlesen des Tagesablaufes des Atombombenabwurfes Hiroshima

    003 HST 6.8.25 Die Mädchen-Tanzgruppe, gemeinsam, russische und ukrainische Wurzeln

    004 HST 6.8.25 Die Mädels übergeben dem Schmied das Schwert, um es zu einer Pflugschar umzuformen.

    005 HST 6.8.25 006 HST 6.8.25

    Die Geschichte des Mädchens Sadako Sasaki, eines der Themenplakate.

     

  • RG MV Januar Subbotnik 2026

     RG MV beim Subbotnik-Einsatz im Ferienpark Plauer See

    Die Landesleitung Nord der Marxistischen Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) hatte zum ersten Subbotnik 2026 in den Ferienpark eingeladen. Trotz krankheitsbedingter Absagen, trafen sich ca. 20 Menschen. Aus MV, Hamburg, SH, Berlin und anderen Orten, Parteimitglieder, Umweltgewerkschafter, Rebellen und unorganisierte Freunde des Ferienparks.

    Vor Beginn der neuen Saison standen die Grundreinigungen in den Hotelzimmern, der Sanitär- und Saunaanlage, Malerarbeiten, Elektro- und Sanitärreparaturen und mehr an. Die Außenarbeiten entfielen auf Grund des Frosts, doch im Haus war genug zu tun für alle. Selbst die Gastkinder erfüllten freudig ihre Aufgabe. Sie sortierten u.a. das vor Ort verfügbare Spielzeug.

    Gut 180 Stunden wurden so für das Hotel geleistet.

    Die Arbeitsatmosphäre war klasse. Schnell fand man auch zu „fremden“ Helfern einen guten Draht und gemeinsam wurde hart gearbeitet und alle lauschten interessiert am Samstagabend dem Bericht einer Indien-Reise von und im Rahmen der 3. Automobilarbeiter-Konferenz.

    Die Hotelleitung und ihre Mitarbeiter hatten den Subbotnik gut vorbereitet. Materialien und Arbeitsabläufe waren klar vorgegeben. Die Verpflegung war wieder super und auch für notwendige gesundheitliche Abweichungen der Nahrungsmittel von der Norm, war gesorgt.

    Der nächste Subbotniktermin ist das Wochenende 21./22.03.2026. Eine rechtzeitige Anmeldung im Ferienpark ermöglicht eine gute Vorbereitung durch das Hausteam.

    Als nach dem ersten Weltkrieg die junge Sowjetunion im strengen Winter und von vielen Feinden umzingelt, bedroht und bekämpft wurde, beschlossen Arbeiter der Sowjetunion, unentgeltlich am Samstag (Subbota) zu arbeiten, Bahnstrecken in die Städte zu bauen, Holz und Kohle für die Bevölkerung der Städte zu transportieren. Diese Arbeitsleistung wurde im gesamten Land übernommen. W.I. Lenin sprach da von der Subbotnik-Bewegung.

    In diesem Sinne sehen wir auch unsere Arbeitsleistung für den Ferienpark Plauer See. Damit ermöglichen wir den weitere ökologischen Umbau des Hauses und preiswerten Urlaub für die Gäste.

    i.A. Suse/ Stralsund

    20260131 170402 Grundreinigung der Hotelzimmer

    20260131 170432Sanitärreparaturen

    20260201 083033 Malerarbeiten und Sortierung des Spielzeuges

    20260201 103313Grundreinigung der Sauna

    (alle Fotos mit Genehmigung/ privat)

     

     

     

  • RG MV Klimacamp Greifswald

    Greifswald 10.7.26

    Klimacamp in Greifswald/ MV 09.-12.07.2026

    Gut so! Sie lassen sich nicht unterkriegen! Wenn auch die Illusion bei vielen der Teilnehmer gefallen ist, dass das 1,5 Grad - Ziel der Erderwärmung, beschlossen auf dem "Klima-Gipfel" in Paris 2016, haltbar sei.

    Ja, sie sind gegenüber dem Beginn der FFF-Aktionen 2021, wo teilweise bis zu 1000 Menschen vor Ort waren, in der Teilnehmerzahl sehr gesunken, doch neben dem "harten" Kern, kommen nun doch auch neue umweltbewegte Menschen. Denn trotz aller neuer "Katastrophen" sind die Probleme, die Ziele der Umweltbewegten, leider noch immer die gleichen, so Ben von der FFF bei seiner Eröffnungsrede vor der Freitags-Demo.

    Greifswald 10.7.26 9

    In den geführten Gesprächen klang noch immer die Hoffnung an, "sanfter" öffentlicher Protest, Petitionen usw. an die Politiker seien ein wirksames Mittel, diese zu bewegen, etwas zu Gunsten der Natur zu ändern. Es gab da aber auch durch aus schon andere Meinungen. Mit allen sprach ich zum IEC und übergab den Einladungsflyer. Die Idee, überregional, über die eigene Organisationsform hinaus sich umzusehen, zu vernetzen, aktiv zu werden, war nicht unbedingt bei allen willkommen, dennoch spürte man auch das Interesse, die Einsicht, die eigene "Blase" zu verlassen, wenn man gesamtheitlich etwas bewirken will. Die Rolle des Kapitalismus als verursachendes Gesellschaftssystem wurde oftmals bestätigt, seine Überwindung jedoch als ein zu "großes" Unterfangen angesehen.

    Vor allem wurden der Fossilismus der Konzerne und Regierungen angeprangert, das eigene umweltbewusste Verhalten bemahnt, vor der Zukunft mit einer AfD als NICHT-umweltfreundlich gesinnte Partei gewarnt, Einladungen für die Workshops an diesem Wochenende ausgesprochen (Können auf der Homepage der FFF-Greifswald eingesehen werden). Es fanden bereits statt der "Erste-Hilfe-Kurs auf Demos" (sehr hilfreich!), die neue Buslinienplanung und der Radwegenetzausbau in Greifswald. Durchaus auch für andere Regionen interessant. In Greifswald wird seit 2019 mit Bio-Methan, aus Stroh gewonnen (!) gefahren. Die Zukunft steht auf Elektromobilität auch im Öffentlichen Personennahverkehr.

    Greifswald 10.7.26 8 Es kann beginnen! 

    Mit ca. 80 Menschen ging es dann auf die Demo rund um die Altstadt.

    Greifswald 10.7.26 11

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    Anbei noch ein paar plakative Forderungen und anderes mehr:

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    Greifswald 10.7.26 6 Greifswald 10.7.26 7

    Greifswald 10.7.26 10 

    Von den Streik-Absichten der Arbeiter im Ruhrpott wusste man gar nicht! Eine weitere "Baustelle" im Miteinander.

    Ein junges Mädel neben mir im Demo-Zug: "Das ist alles so viel! Manchmal weiß ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht, wie alles bewältigen!"

    Wir unterhielten uns noch eine Weile angeregt. In Zukunftsangst zu verharren, ist keine Option, da waren wir uns einig. 

    Suse/ Stralsund

    (Fotos privat mit Genehmigung)

     

     

     

  • RG MV mit beim Frühlingssubbotnik in Alt Schwerin

    RG MV beim Frühlingssubbotnik in Alt Schwerin

    03 26 Amsel Gesang 03 26 trommelnder Aufbruch03 26 Ruf des Kleibers 

    Wachet auf! Wachet auf! So singt es von den Bäumen.

    Schüttelt ab des Winters Farben!

    Schwingt den Rechen, den Spaten, die Pinsel!

    Schaffet gemeinsam, packt alle mit an!

    Ein Friedenswerk, ein Herzensgut gilt es zu formen.

    Gemeinsam, gemeinsam!

    Ein Lachen, ein Lied, gemeinsame Träume.

    Zukunft beginnt heute!

    03 26 aus dem Funken schlägt die Flamme 03 26 Elektroarbeiten 03 26 für guten Durchblick 03 26 Hauseingangsputz 03 26 Kurzschluss durch Ameisen Power

    03 26 Außenanlage Pflege 03 26 Terrassen Reinigung 03 26 stilles Erwachen

    03 26 gemeinsam Schaffen03 26 Vortrag antifaschistisches Liedgut damals heute

    03 26 Frühlingsfarbe 03 26 Morgentraum im Wald 03 26 Tulpenbaum

    (Fotos privat)

     

     

  • RG MV Mukran 6./7.7.2024

    Kundgebung Mukran 6.7.24 Plakat der texanischen Umweltkämpfer Mahnwache Mukran 7.7.24

    alle Fotos privat: links, Kundgebungsbanner 6.7.2024 der texanische Umweltaktivisten, rechts, alle 14 Tage die Mahnwache (hier 7.7.2024) an der LNG-Terminal-Zufahrt Hafen Mukran)

    RG MV, Aktionswochenende gegen LNG auf Rügen

    Der heiße Seewind aus Süd-Ost spannte die Banner, entfaltete die Fahnen bei der Kundgebung in Mukran und der Demonstration zur LNG-Terminaleinfahrt im Hafen Mukran. Ca. 110 umweltbewegte oder organisierte Menschen von Rügen, dem Festland und aus den USA/ Texas nahmen an dieser Veranstaltung teil. Die texanischen Gäste berichteten aus 1. Hand über die Umweltzerstörung und den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Fracking (Schiefergasgewinnung) auf Mensch und Tier. Sie selber leben in der sogenannten "Opfer-Zone" (Banner oben links) rund um die Förderstätten. Alleine bei den Kindern gibt es dort eine bis zu 15 % gesteigerte Krebserkrankungsrate als in anderen vergleichbaren Gebieten der USA. Ihr Fracking-Gas wird als LNG nun hier bei uns in Mukran gelandet und verarbeitet.

    An der Zufahrt zum Terminal kamen wir nochmals zu einer Kundgebung zusammen (Foto unten Mitte). Es sprach dort u.a. die Autorin Frau Kathrin Hartmann (Foto unten links), die aus ihren Recherchesammlungen zum Thema Fracking/ LNG das Buch :" Öl ins Feuer" schrieb, aus dem sie am 7.7.2024 in Lietzow lesen wird. Die texanischen Freunde mahnten, ja forderten, dass ein Kampf alleine nichts bewirkt, nur Organisation und Solidarität können ein Kraft gegen die Konzerne sein. (Foto rechts unten). Am 08.07.2024 wird in Binz eine Podiumsdiskussion mit "Experten", Politikern und Umweltbewegten stattfinden. Wir werden berichten!

    6.7.24 Autorin Frau Kathrin Hartman Öl ins Feuer  Kundgebung 6.7.24 am Hafen Mukran 6.7.24 texanischer Umweltaktivist gegen Fracking

    Suse/ Stralsund

  • RG MV Ostermarsch Saßnitz 21.04.25

    21.04.25 Saßnitz ca. 100 Teilnehmer

    RG MV beim Ostermarsch in Saßnitz, 21.04.2025

    Sehr gute Beteiligung am diesjährigen Ostermarsch in Saßnitz. Ca. 100 Teilnehmer von der Links-Partei, über DKP, SPD, BSW, MLPD, Jungend von SOLID, Umweltgewerkschaft und viele Einzelpersonen aus Saßnitz und seine Gästen. Eine gute Mischung von Jung bis Alt.

    Der ehemalige Bürgermeister Herr Holtz fungierte als Moderator und erinnerte selber an die Verluste im 2. WK innerhalb seiner Familie und nahm dann Bezug auf die heute stattfinden Gedanken zur Wehrpflicht, zur Kriegsvorbereitung. 

    Von der Betroffenheit der Frauen in Kriegen, über geschichtliche Erinnerungen an das Leid der Zivilbevölkerung im 2. Weltkrieg, Umweltpolitische Widerspruchsthemen aus beginnender Umweltkatastrophe und dem geschlossenen Koalitionsvertrag der baldigen Regierung der BRD, bis hin zu tagesaktueller Kritik an den Kriegsvorbereitungen und weltweiten Kriegs- und Krisenunterstützungen durch die Bundesregierung, sowie der persönliche Erfahrung mit dem Verlust durch den Tod von Familienangehörigen bei der Arbeit im Hospiz, beschäftigten sich die Redebeiträge.

    Der Osterhase hatte ebenso ein kritisches Wort mitzureden, dass der politische Sprecher der SPD zwar erinnerte an das zivile Leid im 2. Weltkrieg, jedoch nicht auf die beschlossene Hochrüstung der Bundesregierung einging.

    Die Transatlantische Sängergruppe gestaltete den Kulturellen Beitrag und regte zum Mitsingen an, dabei das Plakat zur Umweltzerstörung in Texas durch das dortige Fracking, welches als LNG hier in Mukran angelandet und verarbeitet wird. Umweltbewegung muss zusammenstehen und aktiv werden mit der Friedensbewegung, der Frauen- und Migrationsbewegung, mit der Jugend, in weltweiter Solidarität, so ihre Botschaft.

     

    Am Ende animierte uns auch SOLID, dass wir lautstark mitsangen bei "Wehrt euch, leistet Widerstand, gegen den Faschismus hier im Land!"

    Nach der Veranstaltung blieb dann Zeit für persönliche Gespräche und Kontaktvereinbarungen.

    Suse/ Stralsund

    Bild oben: Übersicht über die Ostermarschveranstaltung in Saßnitz

    Bild unten: das Transatlantische Sängerbündnis mit dem Texas-Banner

    Bild ganz unten: Die UG aktiv in der Friedensbewegung

     

     

     

     

     

     

     

    21.04.25 transatlantischer Sänger

    21.04.2025 UG RG MV aktiv mit Redebeitrag dabei

     

  • RG MV Ostermarsch-WE 2026

    OM 042601 OM 042602 OM 042603

    RG MV Ostermarsch-Impression 2026 Rostock und Saßnitz

    Steife Brise über die Kaimauern lies wieder die Fahnen wehen und empfahl an den Bannern ein festes Zugreifen.

    In Rostock kamen am Ostersamstag ca. 150 Menschen zusammen, in Saßnitz, am Ostermontag, ca. 50 Friedensbewegte und der Osterhase. 

    (Ergänzung: Ostermarsch in Schwerin organisiert vom Norddeutschen Friedensbündnis/ Querdenker, ca. 300 Teilnehmer, Reden GEGEN die AfD, egal zu welchen Themen (so der Veranstalter), waren nicht erwünscht, die Umweltgewerkschaft explizit von Redebeiträgen ausgeschlossen!)

    Vor allem die Jugend war stärker vertreten und offener am Mikrofon, als in den Jahren zuvor, auch wenn die Teilnehmerzahl insgesamt geringer war.

    Die Rednerthemen waren vielfältig von Schulstreik gegen die Wehrpflicht, über den Sozialabbau bis hin zur Umweltzerstörung (entsprechend der Vielfalt der sozialen Herkunft der Redner)...alles unter dem großen Thema: Friedenstüchtig statt Kriegstüchtig! In Rostock gab es den Versuch, die Partei der MLPD nach deren Rede zu diskreditieren, sie wolle ja den Staat stürzen. Damit könne sie, die "Anklägerin", als Beamte im Sinne ihres Beamteneides nicht einverstanden sein. Die Veranstaltungsleiterin klärte die Diskrepanz ruhig und sachlich, die "Anklägerin" verließ die Veranstaltung. Die Mehrzahl der Teilnehmer fanden deren Auftritt eher peinlich, wo doch auch Beamte von der Kriegsgefahr betroffen seien und das gleiche Recht hätten, vor dieser Gefahr zu warnen....In Rostock kam auch das Gerangel um die Gedenkstätte Buchenwald und die dortigen Veranstaltungen zur Sprache, gleichwohl unter dem Gesichtspunkt, dass in der gesamten Bundesrepublik versucht wird, die antifaschistische Erinnerungskultur zu unterdrücken oder auszumerzen (Rote Runde Rostock).

    In Saßnitz war die Rednerliste ähnlich gut strukturiert. Schüler, Politiker, Parteivertreter, die Kirche und wir als Umweltgewerkschaft kamen zu Wort. Vor allem die Wortankündigung des Kirchenvertreters: "Wenn der römisch-katholische Diakon gemeinsam mit der Linkspartei auftritt, dann brennt bereits die Luft!" fand ungeteilte Aufmerksamkeit. Auch, das er die Rolle der Frau als doppelt geschädigt (Kriegsgeschehen, Familienschicksale und Mühsal des Wiederaufbaus) hervorhob, das Trauma der Kriegskinder, verwundet an Leib und/ oder Seele anprangerte, brachte ihm viel Respekt ein. Da meine gesamten Vorredner "meine" Rede eigentlich vorweggenommen hatten, hielt ich mich kurz und spann den Bogen der heutigen Kriegsvorbereitung, der Kriege, seinen Folgen im Ressourcenverbrauch, Umweltschäden bis hin zum Ökozid zurück zu den Umweltschäden aus den bereits geschehenen Weltkriegen. (Ich bekam anschließend eine Kontaktadresse von NVA-Veteranen der Marine hinsichtlich des Themas :Altlastmunition im Meer). Da die Jugend von SOLID für das Thea GAZA und dem Völkermord eindringliche Worte fand, machte ich sie mit dem Projekt "Gaza soll leben" und der Spendensammlung zum Al-Awda-Projekt bekannt, den Internationalen Brigaden und der United-Front. Hier hoffe ich ebenfalls auf einen Kontakt.

    OM 042604OM 042605 OM 042606 

    Fotos privat (über dem Text Rostock-, unter dem Text Saßnitz-Impressionen)

    Suse/ Stralsund

     

  • RG MV Stralsund 8.Mai 2025

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    Ehrenmal am Neuen Markt/ Stralsund

     

    RG MV, feierliche Veranstaltung zum "Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus" in Stralsund

    Ca. 60 Menschen folgten dem Aufruf zur feierlichen Kundgebung. Zuvor hatten Mitglieder der Russischen Gemeinde und deren Freunde die Gedenktafeln der am Ehrenmal bestatteten gefallenen Sowjetsoldaten gereinigt, die Orthodoxe Kirche hatte einen Gedenkgottesdienst abgehalten. 

    Eine beeindruckende Rede von Bernd B. folgte der Tradition, von Zeitzeugen und -akteuren zu berichten, die durch ihr Handeln prägend auf die Menschen der Stadt Stralsund vor und nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus, einwirkten. 

    Auch wurden die Recherchen weitergeführt, um mehr von den auf dem Ehrenmalfriedhof bestatteten Sowjetsoldaten zu erfahren. So konnte einer Familie in Russland nun nach 80 Jahren Gewissheit gegeben werden, dass ihr Sohn hier in Stralsund seine Ruhestätte fand, nachdem er bis dahin als "Verschollen" in Brandenburg galt.

    IMG 5665 IMG 5674 1 IMG 5685 1 Stralsund Mai 1945

     

    Die deutschen SS- und Wehrmachtsoffiziere verlangten u.a. von der Hitlerjugend (14-17 Jahre), als letztes Aufgebot, Stralsund bis zum letzten Mann zu verteidigen, während die Stadt Greifswald bereits kapituliert und kampflos die Stadt an die Rote Armee übergeben hatte. Selber setzten sich die Führungsoffiziere zumeist über Saßnitz, über die Ostsee, ab, marodierende SS- Banden in der Stubbenkammer zurücklassend. Noch an diesen letzten Kriegstagen starben 48 Jugendliche der Hitlerjugend in Devin, einem Stadtteil von Stralsund.... Die letzten Kriegstage Stralsunds wurden auf großen Plakaten mehrsprachig zum Nachlesen und Ansehen dokumentiert. Von ihnen stammen die oben gezeigten Fotos. Danke Olga F. für deine fleißige Arbeit!

     

    Persönlich fand ich es etwas Schade, dass vorrangig bürgerliche Politiker zitiert und ihre "Freundschaft" zu Russland kundgetan wurde, nachdem ohne Russland eine stabile Politik, auf allen gesellschaftlichen Ebenen, nicht möglich sei. Noch immer tut sich die Stralsunder politische Mitte (ehemalige LINKE) schwer, eine Differenzierung zwischen dem russischen Volk und dem russischen Finanzkapital vorzunehmen.

    Der Hauptredner ordnete auch das Massaker an den polnischen Offizieren in Katyn der Roten Armee zu und stellte es als ein unverzeihliches Kriegsverbrechen da, welches dennoch nicht die Leistung der Roten Armee an sich, die Befreiung vom Hitlerfaschismus, schmälert. Ich sprach ihn nach der Veranstaltung darauf hin an und empfahl ihm für eine erneute Recherche und eine mögliche Revidierung seiner Aussage, die Rechercheergebnisse der MLPD. Er hatte seine Aussage aus den Dokumenten nach der Archivöffnung unter M. Gorbatschow getroffen.

    Einig waren sich alle Anwesenden: Kriege (aber auch hier keine Differenzierung) sind die schlimmsten Verbrechen an der Menschheit, leittragend überwiegend die Frauen und Kinder. Sie dürfen nicht wieder geschehen (hier waren heute keine politischen aktuellen Beziehungen erwünscht).

    In der Gedenkminute, mittels Metronom, jede Sekunde verkündend, stellvertretend für 60 Millionen Menschen weltweit, die durch den Hitlerfaschismus ihr Leben verloren, senkte auch ich die Umweltgewerkschaftsfahne. Sie war, wie Parteifahnen, nicht auf der direkten Veranstaltungsfläche erwünscht. 

    So erfreulich die Teilnehmerzahl und die gute Zusammenarbeit mit den Stadtvertretern hinsichtlich der Sondernutzungsgenehmigungen ist, so ist es doch noch immer viel zu wenig Beteiligung und Interesse an solchen Erinnerungs- und MAHNUNGStagen. Der explizite Ausschluss von politisch- organisatorischer Stellungnahme in Rede, Fahne oder Plakaten etc. verfälscht die Ehrung der Leistung des antifaschistischen Widerstandes an allen Fronten.

    Dennoch Danke den Veranstaltern!

    Suse/ Stralsund

     

  • RG MV Stralsund, Tag der Befreiung des KZ Auschwitz

    20260127 112050

    RG MV/ Stralsund

    Das Stralsunder Friedensbündnis rief zum heutigen Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27.01.1944 auf. 

    Ca. 20 Menschen erschienen an der Gedenkstehle im St. Johannis Kloster in Stralsund. Erfreulich das Erscheinen von drei Vertretern des Jugendparlaments Stralsunds.

    Die kurze Gedenkrede verwies auf die vielen Schriftstücke, die man über das Geschehen in Auschwitz lesen kann. Verwies auf das Versagen des "Völkerbundes" in jener Zeit und lobte das Festlegen des Begriffes: Kriegsverbrechen und erklärte sie kurz. U.a. den Völkermord durch massive Tötung von Menschen einer Gruppe und Vernichtung von deren Lebensgrundlagen. Der Redner mahnte: Wehret den Anfängen!, ohne jedoch irgendwelchen Bezug auf das aktuelle Geschehen in der Welt zu nehmen. Ohne darauf zu verweisen, dass es nicht nur die jüdische Bevölkerung war, die der systematischen Vernichtung im Konzentrationslager ausgesetzt war. 

    Die zweite Rede zitierte aus dem Tagebuch des Vaters Fritz Lettow: "Arzt in den Höllen", einem Tagebuchbericht u.a. aus Auschwitz. Der Autor war 10 Jahre in den verschiedensten Konzentrationslagern inhaftiert. Sie beschrieb die Hilfe der Häftlinge im Lager gegenüber den Tausenden russischen Kriegsgefangenen, vor allem durch die politischen Häftlinge.

    Nele schaffte zwischen den Reden eine tragende Atmosphäre mit ihren Posaunenstücken.

    Ich legte am Ende mit den anderen im Namen der Umweltgewerkschaft ein paar Blumen ab mit der Bindenaufschrift:

    Imperialistische Kriege - Verbrechen an Mensch und Natur - Ihr mahnt uns!

    Heute Abend fand in der Stadtbibliothek Stralsund noch eine Lesung des Theaters Stralsund aus dem Tagebuch von Anne Frank statt. Eine sehr gelungene Veranstaltung. Danke!

    Suse/ Stralsund

    20260127 112224 

    Meine Gedanken verweilen nicht nur in der Vergangenheit. Völkermord geschieht bereits wieder, weltweit! (Fotos privat)

  • RG MV Tag der Bundeswehr 28.6.2025

    28.6.25 HST Art.5 GG freie Meinungsäusserung Art. 5 GG, Recht auf "freie" Meinungsäußerung

    RG MV, Tag der Bundeswehr in Stralsund

    Alle vier Zugänge zur Hafeninsel in Stralsund, auf welches der Bundeswehrtag 2025 begangen wurde, waren durch die verschiedensten Friedenskooperativen und Parteien "besetzt".

    Von der Jugend der Linkspartei wegen der Nähe zur Partei MLPD ausgeladen, vom Rostocker Friedensbündnis "vergessen zu benachrichtigen", von der sich selber nicht als "Querdenker" sehendem Stralsunder Friedensbündnis und der MLPD explizit eingeladen, entschied ich mich, da alleine von der UG vor Ort, von meinem Recht gem. Art. 5 GG, der Freien Meinungsäußerung Gebrauch zu machen und musste mich daher nicht anmelden. Lange vor dem Veranstaltungsbeginn, baute ich in Sichtweite des Tender "Elbe" meinen Block auf. Zu Beginn des Veranstaltung kam dann die Polizei, Vertreter der Ordnungsbehörde und der Veranstaltungsleiter der Bundeswehr zu mir und forderten mich auf, alles umgehend abzubauen und mir einen anderen Standort, mit WENIGER Meinungsäußerung zu suchen. Für diese MASSE an Äußerungen, währe ein Antrag an die Stadt nötig wegen Sondernutzung. Einen solchen könne ich aber jetzt nicht einreichen, weil am Wochenende niemand in der Behörde sei....Ich sagte dem leitenden Polizeibeamten nicht, dass neben ihm eben jene Behörde vertreten sei. Wegen der sachlichen und um eine Erklärung bemühten Atmosphäre im Gespräch durch die Polizei und des Vermeidens einer Beschlagnahme der Plakate und des Banners, verließ ich den Platz.

    Bis zur Räumung meines Platzes konnte ich aber schon mit Bundeswehrsoldaten und ersten Besuchern sprechen. Es zeigte sich hier bereits ein großes Maß an Polarisierung der Meinungen. Wenn auch von den "frühen" Besuchern mehr Zustimmung für die ausgestellten Aussagen kamen, im Gegensatz zu später, als die Menschen vorbeiströmten, die das organisierte Spektakel an Waffenschau und Manövervorführungen erleben wollten.

    Der zweite Ausstellungsplatz ( siehe oben) war dann auch nicht verkehrt, in Sichtweite zur MLPD. Eigensicherung ist wichtig, wenn man alleine unterwegs ist!

    Besonders die Aussage zum Charakter einer Armee und "Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter!" waren häufigster Aufhänger zu einem Gesprächsbeginn. Ein Bundeswehroffizier stimmte mir zu, dass die Völker keinen Krieg wollten, die Verantwortung dazu läge bei der Politik und der Wirtschaft. Doch er ist für eine Landesverteidigung. Dennoch, so meinte er, könne er an der Front doch nicht fragen, ob sein Gegenüber Arbeiter wäre, der würde doch auch schießen und nicht fragen. Ich antwortete ihm, dass diese Aussage von mehreren Seiten betrachtet werden müsse. U.a., dass international die Klasse der Arbeiter und Bauern die größte Anzahl an Soldaten stelle, somit auch den höchsten Blutzoll bei bewaffneten Auseinandersetzungen, welche dann auch noch von den Familien der Soldaten erpresserisch durch den Staat finanziert würde. Da stimmte er mir zu. Er stamme selber aus einer Arbeiterfamilie, heiße die Aufrüstung der Bundeswehr zu einer Angriffsarmee nicht gut. Das Geld würde für Soziales viel dringender benötigt. Mit dieser Meinung würde er in seiner Einheit auch nicht alleine stehen. Er möchte auch, dass er und seine Soldaten wieder heil nach Hause kommen. Jedoch, gab er zu bedenken, hätte er in seinem Afghanistan-Einsatz auch Gutes bewirkt. Er war u.a. Zuständig für den Schutz einer Mädchenschule. Versaut, so seine Meinung, hätten es dann aber die Politiker..... 

    Etliche Menschen schilderten mir ihre persönlichen Gründe, den Frieden bewahrt sehen zu wollen. Darunter zwei Mannschaften von Segelbooten, die einfach die Welt mit ihren Menschen und der Natur erleben wollen....Was bin ich ihnen verbunden!

    Die Propaganda der Medien zum Feindbild Russland wirken jedoch auch tief in der Bevölkerung. U.a. die Geschichtsverfälschung der Befreiung vom Hitlerfaschismus durch die Rote Armee und der Alliierten. Ich solle doch mal die Geschichte Russlands studieren, so ein Besucher, die würde von Annexionen, Deportationen und Vertreibung bestimmt.

    Das Umweltthema kam nur zwei Mal zur Sprache mit Zustimmung zur Aussage, dass Aufrüstung, Manöver und Krieg Ressourcenverschwendung und Umweltverbrechen seien.

    28.6.25 HST manchmal fotografiert kontroverse Gespräche manches Mal auch fotografiert

    An den anderen Proteststandorten kamen die unterschiedlichsten Themen zur Sprache. U.a. das kapitalistische Weltsystem und seine Krisen (MLPD),  , Podiumsdiskussionsrunden zu Krieg und Frieden (LINKE/ Straßenfest), 1 Mill. Stimmen für den Frieden, eine Petitionsunterschriftensammlung an den Landtag MV (Norddeutsches Friedensbündnis), keine Mittelstreckenraketen in Europa/ Bekanntmachung des Anschaffens von mehr als 8400 Leichensäcke durch die Bundeswehr (Stralsunder Friedensbündnis).

    Die Bundeswehr hatte an mehrere Standorten Karrierecenter eingerichtet, es gab Open-Ship, Besichtigung von Hubschrauber, Patriot-Raketensystem, verschiedene Heerestechnik, doch diesmal ohne schwere Panzer und mehr. Viele Besucher, vor allem Jugendliche und Kinder, trugen beim Verlassen der Veranstaltung Werbemittel der Bundeswehr mit sich. ("Wir führen dich zu deinen Stärken!")

    28.6.25 HST die Korvette Magdeburg Die Korvette "Magdeburg" Heimathafen Rostock

    25.6.25 HST Tender Elbe 28.6.25 HST Überflug des Militärs in sondergenehmigter Höhe28.6.25 HST vom Tender aus startende Hubschrauber

    links: Start des Hubschraubers vom Tender zur Vorführung des Absetzens von Einheiten ins Wasser und Bergung aus dem Wasser., mittig: Der Tender "Elbe" (Versorgungsschiff Schnellbootgeschwader) Heimathafen Rostock, rechts: Tieffluggenehmigung für Airbus 400M (3) und Eurofighter (ohne Bild, zu schnell)

    Am Nachmittag fand dann die Vereidigung der neuen Rekruten auf dem Alten Markt in Stralsund statt.

    Mit weltoffenen Friedensgrüßen aus Stralsund! Suse

     

  • RG MV Teddy 2025

    16.04.2025 Teddy Geburtstag Rostock Rostock (ohne die ROTE JUGEND) 16.04.2025

     

    RG MV, Thälmann-Gedenken in Rostock

    Die ungerechten, die imperialistischen Kriege sind die größten Verbrechen an Mensch und Natur. So schlossen sich Mitglieder der UG RG MV dem feierlichen Gedenken des Arbeiterführers Ernst Thälmann, an seinem Geburtstag, 16.04. (1886), an. In Rostock Reutershagen gibt es noch eine Gedenktafel in der Ernst-Thälmann-Straße.

    Gekommen waren ca. 60 Menschen. Von der Roten Jugend, über den Jugendverband Rebell, ehemaligen DKP-Mitglied, Linkspartei, MLPD bis hin zum Friedensbündnis Rostock und anderen, mir nicht bekannten Organisationen.

    Die Rote Jugend erinnerte an das Leben und Wirken Thälmanns, der Jugendverband Rebell beurteilte die aktuelle politische Lage im Zusammenhang mit dem Wirken im Sinne Thälmanns um die Befreiung der Menschen von Ausbeutung und Unterdrückung und forderte auch die internationale Solidarität der Arbeiterklasse.

    Die Linkspartei ermahnte den Zusammenschluss aller linken Kräfte im Sinne Thälmanns: Einen Finger kannst du brechen, aber nicht eine Faust! Der Organisator der Veranstaltung erinnerte daran, dass der Ausspruch Karl Liebknechts: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!, mehr denn je Gültigkeit hat und die linken Kräfte klar benennen müssen, wer die Hauptverursacher der derzeitigen Situation sind und gegen wen sich die Aktionen der Massen, denn die gilt es zu gewinnen, richten müssen.

    Das Friedensbündnis schilderte den Verlauf der Geschichte, als die Thälmann-Kolonnen im spanischen Befreiungskampf gegen die faschistische Franco-Diktatur kämpften. Eine weitere Rednerin schloss den geschichtlichen Bogen mit den Hintergründen und den heutigen Forderungen der Ostermärsche dieses Jahr.

    Zum Thema Umwelt konnte ich nur wenige Gespräche am Rande führen, doch es wurde begrüßt, dass auch eine Umweltbewegung am Gedenken teilnahm und der Zusammenhang von der die Existenz bedrohende Entwicklung in Politik, Wirtschaft, bis hin zur atomaren Weltkriegsgefahr, war schnell erkannt. Da gilt es als Umweltgewerkschaft auch zu den Ostermärschen konkret aufzutreten.

    Suse/ Stralsund/ MV

  • RG MV Vortrag Göhren

    8bbcd719 0a36 4242 9dfe 5660b67486de Frau Prof. Dr. C. Schmidt, TU Dresden

     

    RG MV, 6.5.2024

    Vortrag und Diskussion von und mit Frau Prof. Dr. C. Schmidt, TU Dresden in Göhren

     

    Es ist genug gebaut!

    Bebauungspläne auf touristisch genutzten Inseln der BRD, Beispiel Region Göhren auf der Insel Rügen, ca. 100 Teilnehmer.

    Die Insel Rügen gehört zu den zukünftig von Dürre bedrohten Gebieten in Europa. Zwar sind im Durchschnitt die Regenmengen relativ konstant, jedoch die Niederschlagsanomalien, wie Starkregenereignisse, nehmen messbar zu.

    Die Ackerrainbepflanzung, wie zu DDR-Zeiten oft normal, ist stark zurückgegangen. Durch die Errichtung von Anlagen der Erneuerbaren Energien, Solar-Parks, geht die Größe der Ackerflächen zurück, statt Haus- und Gewerbedächer dafür zu nutzen. Die Ausschreibungsforderung der Bundesregierung nach Windpark-Eignungsflächen (2%) wird auch die Insel Rügen verstärkt betreffen, ohne dass die Insel Rügen stromtechnisch, strompreislich davon profitieren würde. Die Inbetriebnahme der LNG-Anlage in Mukran hat nicht nur für die Meeresflora und -fauna immense Auswirkungen, sondern auch landseitig wird es zu langfristiger Umweltschädigung kommen.

    Die Siedlungsbebauungsfläche der Bundesrepublik liegt bei ca. 14,5 %. Die der Insel Rügen bereits bei ca. 18 %!

    Die Frage steht: Wo, wie und wie viel bauen wir auf den Inseln?

    Für die Bewohner von Göhren sind sogar mehr als 50% der bebauten Flächen für den Tourismus vorgesehen. Hier stieg die Zahl der Touristen von 1995 bis 2023 von 3 auf 6,5 Millionen, dabei ging zeitgleich ein Viertel der Einwohnerzahl Göhrens verloren. Auf 1 Einwohner Göhrens kommen derzeit ca. 140 Übernachtungsgäste, Tendenz steigend!

    Eine Umfrage unter Touristen ergab, dass sie vorrangig wegen der LANDSCHAFT auf die Insel kommen, doch der Bauboom zerstört genau diese.

    Statt ortstypisch zu bauen, ist der Trend der Bauszene hin zu Bettenburgen, die austauschbar im gesamten Bundesgebiet stehen können, ohne regionales Flair.

    Zugleich werden verschiedene Strategien angewandt, um die gesetzlichen Regelungen zum Natur- und Umweltschutz legal zu umgehen.

    Zu einem die Bebauung Stück für Stück in kleinen Projekten, die nur in der Gesamtheit den Eingriff in die Natur sichtbar machen. Die Fläche wird zergliedert, zersiedelt. Irgendwann ist es nur noch Lückenbebauung, die keiner Umweltverträglichkeitsprüfung bedürfen.

    Eine andere Strategie ist das Bauen außerhalb des Areals und dann das spätere Einbeziehen der angrenzenden Flächen.

    Weiter gern genutzt die Umwidmung der ursprünglichen Nutzung laut Bebauungsplan. Beispiel hier: geplanter Bau einer Klinik, während der Planungsphase dann Umwidmung zu einem Gesundheitswirtschaftszentrum, am Ende war es dann ein Hotel-Ressort mit Spa-Bereich.

    Auch überraschende Nutzungsplanänderungen sind beliebt. Beispiel hier der bewaldete Hang am Nordstrand, der durch Bewirtschaftungsfehler, es kam dadurch zu einem Hangabrutsch, am Ende gerodet werden musste und somit für die dortigen Ferienwohnungen freien Blick aufs Meer ermöglichte. Eine enorme Wertsteigerung derer.

    Die Insel Rügen/ Göhren hat die größten Übernachtungszahlen bundesweit, jedoch hat Mecklenburg-Vorpommern/ Rügen die geringste Bruttoinlandsquote und die größte Armutsgefährdung.

    WENIGE profitieren aus dem Tourismusgeschäft, doch ALLEN geht die Landschaft verloren.

    ES IST GENUG GEBAUT!

    Ideen zur umweltverträglichen Nutzung gibt es!

    - Frei- und Grünräume verbinden

    - Freiräume schützen

    - Ackerbau verbinden mit Heckenpflanzungen, Blühstreifen, Feldgehölze

    - anlegen von Klima-Parks, wo klimawandelresistente Pflanzen gezüchtet und getestet werden

    - Bürgerparks, Naturerfahrungsräume

    - Stärkung der Biosphärenreservate

    - Aufbau einer Wertschöpfungskette durch regionale Entwicklung des Zusammenwirkens von Tourismus und Landwirtschaft, Volontärs

    - extensive Bewirtschaftung von Grünflächen, zum Beispiel Beweidung durch heimische Viehsorten

    u.a.

    LANDSCHAFT ist ein langfristiger Kapitalstock, ist ein KOLLEKTIVES Gut, auch wenn Land an sich, Privateigentum sein kann.

    In der anschließenden Diskussion ging es um die Arbeit der Gemeindevertreter, die an vorderster Front, bei Sachkenntnis zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen im Umweltschutz und Bebauung in der Lage sind, den Gemeindeverwaltungen auf die Finger zusehen und Zustimmung oder Ablehnung zu Bauvorhaben zu geben.

    Die Frage, ob die Politiker des Landtages nicht Einfluss nehmen können auf die Investorenpläne, wurde etwas ausweichend beantwortet.

    Ich nahm dieses zum Anlass darauf hinzuweisen, dass wir uns nicht auf die Politiker verlassen dürfen, da hinter den derzeitigen Politikern Lobbyisten, also Konzerninteressen stehen.

    Bestes Beispiel das LNG-Beschleunigungsgesetz. Trotz nur knapp 20 % Auslastung des LNG-Schiffes in Lubmin, wurde am Gesamtplan festgehalten, gegen die Einwende der Bevölkerung, weit über der Insel Rügen hinaus. Hier geht es im den Maximalprofit der Energiekonzerne und der Kriegsvorbereitung. Das man als Einzelner nichts tun kann, sei insofern wahr, wenn die Gemeindevertreter nicht die Menschen mit einbinden, die ihnen ihr Vertrauen gegeben haben bei ihrer Wahl. Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit gegen die Konzerninteressen kann Erfolg haben, was doch Hoffnung macht. Sich organisieren ist der bessere Weg, als alleine sich zurückzuziehen.

     

    Danke Frau Schmidt für den Vortrag!

     

    Suse/ Stralsund

  • RG MV-Stralsund, Jahreshauptversammlung des IHK

    1000152738

    02.07.2026, Jahreshauptversammlung der IHK in der Volkswerft Stralsund, Mahnwachen-Protest gegen die geplante Einführung der Kriegswirtschaft auch in Mecklenburg-Vorpommern

    Das Motto des Jahresempfanges lautete: "Zukunft wählen. Mit KI und Engagement gemeinsam Wirtschaft gestalten."

    Das Stralsunder Friedensbündnis rief am Haupttor zur Werft zur Mahnwache auf. Grund waren die Planungen der Stadt und Wirtschaftsvertreter hin zur Kriegswirtschaft auch in Stralsund, explizit der Volkswerft Stralsund. Bislang hatten die Stadtvertreter ein solches Ansinnen abgelehnt, in der letzten Sitzung jedoch zugestimmt. Der Oberbürgermeister Herr Badrow, CDU, tritt den Titel "Majors for Peace" somit mit Füßen!

    Während wenige der Teilnehmer uns zustimmten, dass die in die Rüstung gegebenen Milliarden wichtige wären in sozialen Projekten, bekamen wir auch von einem zu hören, dass der Übergang zur Kriegswirtschaft eine Pufferzeit dafür wäre, die Arbeitsplätze zu erhalten, bis es der Wirtschaft in Deutschland wieder besser gehe, damit die Bürger Brot und Wohnung hätten und nicht mit Bürgergeld finanziert werden müssen. Wir als Protestler könnten zwar unsere Meinung sagen, doch unser Protest würde keine realen Lösungsvorschläge für den Arbeiter bieten, dem die Entlassung drohe.....Seine weiteren Ausführungen erspare ich mir hier. Sie gingen stark in die Richtung AfD-Tenor, von wegen mehr eigenen Nachwuchs, damit nicht Fremde herkommen müssen ins Land usw. Als Ostbürger sollten wir doch das Ganze überblicken und nicht nur unseren kurzsichtigen Protest. 

    Meine Antwort, dass das System des Kapitalismus an sich das Grundproblem sei, lies ihn nur kurz innehalten und dann fuhr er in seiner Selbstdarstellung weiter fort.

    Jedoch ist diese Frage auch im Friedensbündnis ein Thema, über das bislang nur ungern gesprochen wird.

    Bewusst wird augenscheinlich bei den meisten der Teilnehmer der IHK-Veranstaltung der Fakt verdrängt, dass Militärgerät, wenn produziert, auch eingesetzt werden wird und nach dem Krieg, so er überstanden werden würde, auch die Wirtschaft am Boden liegen wird, Menschen fehlen, traumatisiert sein werden. Jetzt Ressourcen verschwendet werden, die Umwelt dadurch jetzt und durch die Kriegshandlungen geschädigt wird, vielleicht bis hin zur Vernichtung als Lebensgrundlage der Menschheit...

    Für dieses Thema, so der Tenor auch im Friedensbündnis, seien wir zu klein, zu wenige....

    Auf meine Gegenfrage, wenn nicht wir jetzt und hier im Kleinen beginnen, wie soll dann die Bewegung größer werden?, gab es aber nur ein Schulterzucken.... Es betrifft uns ALLE!

    Da ist noch verdammt viel Gesprächsbedarf. Wir planen als nächstes den "Majors for Peace"-Flaggentag 8.7. und den Hiroshima-Gedenktag am 6.8.!

    Nachdenklich vom Sund! Suse/ Stralsund

    1000152739 (Fotos privat mit Genehmigung des SFB)

     

     

     

  • RG MV, 08.05.2024 Stralsund

    Ehrenmal Stralsund der jüngste Soldat auf dem Ehrenfriedhof die jüngste Soldatin auf dem Ehrenfriedhof Olga P. mit Gesichter zu den Namen auf den Gräbern

    Fotos privat: Ehrenmal Stralsund (Renovierung ev.2025), der jüngste Soldat auf dem Ehrenfriedhof (15 Jahre), die jüngste Soldatin (17 Jahre), Olga P. konnte durch Recherchen vier der in Stralsund gefallenen Soldaten ein Gesicht geben

    Die LINKE/ Stralsund hat heute, am 08.Mai 2024, eine ehrende Gedenkveranstaltung am Ehrenmal der Befreiung vom Hitler-Faschismus organisiert.

    30 Menschen folgten dem Aufruf zur Teilnahme.

    Einleitend erklang die russische Hymne des Großen Vaterländischen Krieges, intoniert von Hans Eisler. Diese Hymne und die Roten Fahnen waren auf der gestrigen Veranstaltung in Berlin verboten worden. Auf den Fotos nicht sichtbar, waren auch die Fahnen der Alliierten heute dabei, die geschichtlich ihren Beitrag leisteten, Opfer brachten, den Hitler-Faschismus zu beenden.

    Herr B., Die Linken, erinnerte in seiner Rede an ALLE Opfer des Kampfes gegen den Faschismus, allen Widerstandskämpfern, mit ihren großen und kleinen, alltäglichen Taten und Bemühungen. Stellvertretend schilderte er die Kriegseinsätze von drei sowjetischen Frauen, die Teil der Roten Armee waren.

    Am Ende hörten wir das Lied "Kraniche", welches Tino Eisbrenner, ein heimischen Liedermacher, in Russland beim Kulturfestival mit einer russischen Sängerin zusammen dargeboten hatte, legten die Blumen und Kränze nieder und Herr B. dankte er in verschiedenen Sprachen den Völkern der Welt für ihren Einsatz gegen den Hitler-Faschismus.

    Von vielen Menschen hier wird Friede und Freundschaft mit Russland, vor allem durch die Politiker, gefordert. Eine Differenzierung zwischen dem russischen und deutschem Volk, den russischen und deutschen Kapitalisten/ Imperialisten vermisse ich in den Gesprächen jedoch sehr.

     60 Millionen Menschen verloren im 2. Weltkrieg ihr Leben. Ein dritter Weltkrieg birgt die reale Gefahr der Vernichtung der Menschheit. 

    Wenn Ehrung nur das Vergessen verhindern soll und keine Lehren aus der Geschichte gezogen werden.... ehrt es dann all die Opfer?

    Die Veranstaltung ist/ war wichtig, dennoch bleibt ein bitterer Nachgeschmack, bleibt Nachdenklichkeit.

     

    Suse/ Stralsund

  • RG MV, 1 Jahr Kampf gegen LNG Lubmin-Rügen

    Gegen LNG in Binz seit einem Jahr Widerstand gegen LNG auf Rügen Mukran LNG Terminal von Binz aus gesehen Anfang 2024

    RG MV am 30.03.2024 in Binz dabei, Seebrücke

    Im Vorfeld der "Ostermeile" am Strand vor Binz/ Rügen, trafen sich die verschiedensten Bürgerinitiativen und Vereine der Insel Rügen zum gemeinsamen Protest gegen das LNG-Terminal in Mukran/ Rügen. Seit einem Jahr kämpft man gemeinsam gegen das LNG-Beschleunigungsgesetz, gegen die Machenschaften in Lubmin, gegen das Ignorieren von Umweltschutzvorgaben oder Bürgerbegehren. Jetzt, da nun die Bundesregierung uns alle vor vollendete Tatsachen gesetzt hat, wird eine neue Petition gestartet werden zur "Herausnahme" des Ortes Mukran aus dem LNG-Beschleunigungsgesetz. Einige Redner verwiesen sogar darauf, dass es weder in der Nord- noch in der Ostsee LNG-Terminals geben sollte, weil diese Technologie die schädlichste Verwertung fossiler Rohstoffe sei, wir überhaupt raus müssen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe zur Energiegewinnung. Lubmin war nur für 20 % in Auslastung, die Energieknappheit für Deutschland sei eine Lüge. Der Betrieb des Terminals für die Region hat schon heute spürbare Umweltveränderungen und Beeinträchtigungen für die Anwohner im Umkreis von Mukran, wie zuvor und immer noch, die Anwohner rund um Lubmin es erleben. In den Fraktionen des Kreistages in Bergen herrschte das erste Mal eine Einigkeit dahingehend, der Regierung konkrete Forderungen vorzulegen, das LNG-Beschleunigungsgesetz zurück zunehmen. Das Terminal ist Teil der Loslösung von der "Abhängigkeit" vom russischen Gas in Kriegsvorbereitung gegen Russland. Es bringt aber eine  neue Abhängigkeit, der zu den USA. Doch der Widerstand wird nicht enden, so das Fazit der Kundgebung.

    Suse/ Stralsund

    Menschenkette am Strand Osterfeuermeile am Strand von Binz

    (Fotos privat, Protest an der Seebrücke Binz, Redebeiträge zum Thema: 1 Jahr gemeinsamer Widerstand, LNG Mukran von Binz herangezoomt, Teil der Menschenkette, Osterfeuermeile)

     

  • RG MV, 1. Mai 2025

    01.05.25 Rostock 1. Mai 2025, Rostock

    RG MV, Seite an Seite mit der Arbeiter-, Frauen- und Jugendbewegung am kämpferischen 1. Mai

    Moin! Bei strahlendem Sonnenschein gestalteten wir unseren Umweltgewerkschaftstand zwischen Kinderspielplatz und Landfrauen-Bewegung. Zum ersten Mal seit Jahren, gab es hier in Rostock eine freie Standortwahl und keine Nachfrage, ob man überhaupt angemeldet sei.

    Das Interesse war auf Grund der Plakate groß. Es kam viel Zustimmung zum Thema Weltkriegsgefahr, die Rolle der zukünftigen Bundesregierung dabei, ja, sogar die begonnene Umweltkatastrophe wurde bejaht. Der Kampf um Erneuerbarer Energien spielte, für die meisten Gäste am Stand, eine entscheidende Rolle. Das Für und Wider von Fracking und LNG wurden diskutiert, Erneuerbare Energien kontra fehlende Speichertechnologie, siehe Blackout in Spanien. Es waren inhaltsvolle, manchmal etwas hitzige Diskussionen, kontrovers, nicht immer einig werdend. Doch immer trennte man sich mit einem Dankeschön und Händedruck. Ein, sich selbst als AfD-Wähler outender Gast, bedankte sich herzlich dafür, dass ich ihn nicht gleich so abkanzelte, wie er es an anderen Ständen erlebte, sondern bis zum Schluss offen auf seine Ansichten eigegangen bin. Einige Argumente hätten ihn zum Nachdenken gebracht.

    Die Wasserstoffbroschüre fand das lebhafteste Interesse, die Aufkleber mit dem Fossil-Dino und Gegen die Weltkriegsgefahr wurden gegen Spende gegeben. Da viele andere Stände massig unentgeltliches Werbematerial unter die Leute brachten, schreckten einige Menschen zurück, als ich um eine Spende für einige der Materialien bat, doch man verstand das Ansinnen und so gaben einige eine Spende, andere legten das Material halt zurück. Es kamen 24,40 Euro zusammen. 

    Ich konnte zwei ernsthafte Gespräche führen zum Thema IEC 2026 und seine Vorbereitung. Einmal mit einer älteren Dame, die eine sinnvolle Betätigung suchte und der das Thema Umweltschutz und Weltkriegsverhinderung sehr auf den Nägeln brannte, wie man sagt. Zum anderen ein junges Mädel aus dem Südosten der BRD, zu Besuch hier bei Verwandten. Sie ist noch nirgends organisiert, jedoch sehr interessiert an unseren Themen.

    Viele gaben zu, die Umweltgewerkschaft nicht zu kennen. Am Gesprächsende wurden die Flyer des 1. Mai-Aufrufes gerne mitgenommen.

    Die Gewerkschaftliche Rede von der Wiesentribüne war kapitalismuskritisch, für die Einbeziehung der Migranten in unsere Gesellschaft und nicht für die Spaltung, wie sie derzeit betrieben werde. Jedoch auch mit Befürwortung für die Bewilligung der Sonderschulden für die künftigen Investitionen in der Infrastruktur, Digitalisierung usw. 

    Zum Umweltschutz wurde sich dagegen nicht geäußert.

    Die Gespräche taten gut, Umweltschutz ist NICHT in der Bevölkerung vergessen, so sehr sich die Regierung und ihre Medien sich auch darum bemühen. So bleibt die Hoffnung und die Gewissheit, es ist ein noch immer hartes Stück Ringen um jeden Menschen, um jede Einsicht und um jeden Willen, aktiv zu werden.

    LG Suse/ Stralsund

     

     

     

     

     

     

  • RG MV, 1.Mai 2024 in Rostock

     

    20240501 093929 01.Mai 2024, RG MV in Rostock dabei, privat

    RG MV, 1. Mai 2024 in Rostock

    Bei herrlichem Sonnenschein baute die Umweltgewerkschaft ihren Stand zum 1. Mai auf dem Kastanienplatz in Rostock zwischen verschiedenen linken Gruppierungen auf. Wenige der stetig zwischen 200 und 300 Gäste des Platzes interessierten sich direkt für Umweltfragen, doch die Losungen zum aktiven Widerstand gegen die Weltkriegsgefahr und der Zusammenhalt von Umwelt-, Arbeiter-, Jugend- und Frauenbewegung kamen zumeist sehr gut an. Die die Veranstaltung begleitenden Polizisten machten nur ein Foto vom "Palästinenser-Tuch", ließen aber ansonsten alles weiter geschehen ohne Eingreifen. Nachdem die Demonstration den Platz erreichte, stieg die Zahl der Besucher auf 300 bis 400 Menschen an. Die wenigen von mir geführten Gespräche erbrachten dennoch insgesamt eine kleine Spende von 12 Euro für die nächste Strategiekonferenz. Zugleich spendete ich für die nächste Weltfrauenkonferenz. Den Worten Taten folgen lassen!

    Suse/ Stralsund

  • RG MV, Anti-LNG, Binz, 19.04.25

    RG MV, Stoppt LNG auf Rügen, Bürgerinitiative Lebenswertes Rügen, 19.04.25

    Unter dem Motto: "Saubere Küste ohne LNG-Terminal", fand am 19.04.25 an der Seebrücke Binz eine erneute Oster- Protestkundgebung gegen das LNG-Terminal, jetzt in Mukran, statt. Aufgerufen hatte die BI Lebenswertes Rügen.

    Die Redner begrüßten Teilnehmer und Gäste der Insel Rügen, die zahlreich am Strand und auf der Seebrücke zusahen.

    Thema war u.a. die Notwendigkeit des weiteren Aufbegehrens gegen den Ausbau des einstigen Fährhafen Mukrans zum Industriehafen. Denn es ist vorgesehen, neben Weiterführung der LNG-Produktion,  Wasserstoff mittels Ammoniak zu produzieren und eine finnische Firma will eine Bio-Kokerei auf dem Gelände betreiben.

    Auf dem Prüfstand sind auch rechtliche Schritte gegen das LNG-Beschleunigungsgesetzes, welches nicht gehandhabt werden dürfte, da es seit dem Inkrafttreten zu keiner Zeit eine Gasmangellage in der BRD gegeben hat, wie Minister Habeck zugeben musste.

    Die Insel Rügen hat mit ihren Naturerscheinungen, mit ihrer Kulturlandschaft genug zu bieten, ohne dass intensivierte Industrialisierung auf Rügen erfolgen sollte.

    Die Bauarbeiten für das Terminal haben nachgewiesener Weise Teile der Ostsee nachhaltig geschädigt, u.a. wurden die mit EU-Geldern angelegten Seegraswiesen bei Mukran, die als Laichgebiet der Heringe notwendig sind, durch die Grabungssedimente zugeschüttet. Das zwar nur zu  8 % ausgelastete LNG-Terminal verursacht für die Anwohner Neu Mukrans zudem unerträglichen Lärm, der zwar unter den Grenzwerten liegt, aber durch seine tagumlaufende Beständigkeit belastend und gesundheitsschädigend ist.

    Ein Gastredner aus Frankfurt/ Main erinnerte u.a. daran, dass mit der neuen Regierung auch  das Fracking in der gesamten Bundesrepublik möglich werden soll. Der Vertreter der BI Lebenswertes Vorpommern wies in diesem Zusammenhang hin auf die erfolgten Bohrungen nach Gas vor Wollin/ Polen/ Oderhaff-Mündung, die, so sie positiv bewertet werden, die Gasförderung im Frackingverfahren zur Folge haben. Dort wird Sauergas gefördert, welches nicht rein ist und auch Ölgemische an die Oberfläche holen. Sollte es in diesen sensiblen Ökosystem zu Havarien kommen, wäre der Schaden immens. Die Gäste aus Texas hatten ja 2024 hier vor Ort berichtet, welche Umwelt- und damit Lebensraumzerstörung die Frackinggasförderung in ihrer Heimat verursacht.

    Abschlussredner war der Bürgermeister von Binz, der u.a. den Unterstützern der Aktionen seit 2023, gegen LNG, dankte und auch seinen Mitarbeitern, die es ermöglichen Klagewege finanziell abzusichern. Er ist empört, dass Kommunen, die begründete Widersprüche gegen Regierungsbeschlüsse haben, es sich finanziell nicht leisten können, dagegen Rechtsbeistand und ein Klagerecht wahrzunehmen. Empört auch darüber ist, dass nach einer Umfrage in MV 70 % der Befragten gegen LNG sind, auf Rügen sogar 90 %. und die Bürger einfach nicht gehört werden, um ja weiter Profite aus der Verbrennung fossiler Energien zu gewinnen, welches ein irrsinnig ökologisch falsches Unterfangen ist. Was durch Fachleute aus dem Energiesektorbereich schon lange bestätigt wird.

    Im Anschluss der Kundgebung kamen ca. 80 Menschen zu einer symbolischen Menschenkette am Strand zusammen, Hand in Hand für eine saubere Ostsee ohne LNG-Terminals.

    In den Gesprächen am Rand der Veranstaltung bewarb ich den IEC 2026 und sein Vorbereitungstreffen nächstes WE (26.04.25) und verwies dazu auf unsere Homepage-Seite für nähere Auskünfte, welche mindestens drei Gesprächsteilnehmer sich ansehen wollen.

    Suse/ Stralsund

    002 Redner Herr Wolfgang Kannegießer Binz 19.04.25 003 Binz 19.04.25

    Die Binzer-Seebrücke mit Bannern geschmückt, stellvertretend für alle Redner*innen hier Herr Wolfgang Kannegießer, BI Lebenswertes Rügen.

     

     

    001 Plakat für Einheit von Mensch und Natur Binz 19.04.25 004 Binz 19.04.25 Rügen kreativ!

  • RG MV, EU-Wahlkampf der MLPD

    20240527 111351 (Foto privat/ K., Gabi Fechtner, MLPD, Stralsund)

    Moin!

    Am 25.5. 2024 führte die MLPD in Stralsund, unter Mitwirken ihrer Parteivorsitzenden Frau Fechtner, eine Wahlkampfkundgebung zur EU-Wahl durch.

    In Absprache mit der RG MV, beteiligte ich mich aktiv durch Redebeitragsunterstützung. Themen wie: Altlastmunition im Meer, LNG und u.a. das durch das Kapital regierungsverordnete LNG-Beschleunigungsgesetz, die Zustände der Ostsee hinsichtlich ihrer Erwärmung und damit gravierende Folgen für Flora und Fauna der Ostsee. Bei allen kurzen Redebeiträgen blieben die Menschen stehen und hörten zu. Manche kamen dann im Anschluss zum Stand, um sich über die Themen näher zu informieren.

    Ich bewarb auch die beiden Bände (Katastrophen-Alarm, Die Umweltkatastrophe hat begonnen), geschrieben durch Mitglieder der MLPD, weil in ihnen realistisch die IST-Situation dargestellt wird UND praktikable Lösungen aufgezeigt werden. 

    Dass dafür ein gesellschaftlicher Umbruch erfolgen muss, ist eine notwendige Einsicht, die sich zu erarbeiten jedoch in der Themenvielfalt des kapitalistischen Krisenmanagement sehr schwer ist.

    Danke der MLPD, dass ich dabei sein durfte!

    Suse/ Stralsund

  • RG MV, ICOR Umweltkampftag, 16.11.2024

    20241116 Stralsund 16.11.2024 Stralsund, ICOR-Umweltkampftag

     

    ICOR Umweltkampftag, 16.11.2024 in Stralsund

    Trotz vielerlei Bewerbung der Veranstaltung, persönlichem Ansprechen von umweltbewegten Vereinen und Organisationen, waren wir nur wenige , 20 Menschen, auf dem Theatervorplatz in Stralsund, die sich dem Thema LNG, Weltkriegsgefahr und mehr zur Diskussion annahmen. Das Stralsunder Friedensbündnis mit seinen Mitgliedern war an unserer Seite, Teilnehmer aus der Anti-LNG auf Rügen-Bewegung (für mich ein großer Erfolg!) und die MLPD und ihr Jugendverband Rebell, die wie so oft aktiv sich beteiligten mit Material, offenen Mikrofon und Redebeitrag. 

    Jeder der teilnehmenden Menschen war wichtig, die Gespräche vielfältig und intensiv. Wir sind uns in so manchen Dingen nicht einig, doch der Wille zum Frieden, dem Schutz unserer Natur, Unzufriedenheit mit der jetzigen Regierungspolitik, brachten Berührungspunkte hervor, die offen diskutiert wurden. Es konnten etwas Literatur verkauft werden, eine kleine Spendeneinnahme gelang.

    Es soll ein nächstes Mal geben, dann, so hoffen wir, an einem belebteren Ort, um noch mehr Menschen zu erreichen.

    Hiermit bewerbe ich die Veranstaltungen rund um "Frack Off- Gaslobby stoppen" 8.-12.12.24 in Berlin.

    ( Bei viel Wind, spürbarer Kälte und geringfügiger Publikumsverkehr, konnten 6 Landeslistenunterschriften der MLPD und 3 für den Direktkandidaten der MLPD gewonnen werden.)

    Suse/ Stralsund

     

  • RG MV, März-Subbotnik

    Subbotnik März 24 

    (gemeinsam können wir es schaffen, privat, März, Alt Schwerin, Subbotnik)

     

    Unterm Tulpenbaum drei Hütten aus Holz.

    Gezeichnet von Sonne und Regen,

    von Füßen der Urlauber viel.

    Kein Geld in den Kassen für den Erhalt,

    helft uns bitte, so der Ferienpark Plauer See.

    23 revolutionäre und umweltverbundene Recken,

    jeglichen Geschlechts,

    aus dem Norden und Berlin,

    stürzten sich voll Eifer ins Gefecht,

    Holz und Glanz zu retten.

    Sie schliffen und malten,

    schnitten und harkten,

    lachten und sangen,

    gemeinsam das Vorhaben gelang.

    Im nordischen Schick die Hütten nun wieder leuchten.

    Ein Hoch auf die Solidarität.

    Ein Hoch dem gelebten Subbotnik-Gedanken.

    Ein Hoch auf Mensch & Natur.

     

    Suse / Stralsund

  • RG MV, Mukran, mit der Last Generation im Protest gegen LNG

    Gemeinsam gegen LNG16.3.24 Mukran

    Regionalgruppe MV, Anti-LNG- Straßenblockade in Mukran

    Eine steife Brise spielte mit den Fahnen, Transparenten, Rede- und Gesangsblättern.

    Gemeinsam wurden alle Banner verbunden!

    Ca. 50 Menschen folgten dem Aufruf der „Last Generation“ an die Kreuzung zum Fähr- und LNG-Terminal in Mukran zum friedlichen Protest.

    Die Polizei fuhr mit nur geringfügig weniger an Gruppenstärke auf und sicherte die Kreuzungszufahrt zum Hafen ab.

    Weitere teilnehmende Organisationen waren die FFF Rügen, , die BI Lebenswertes Rügen, die Umweltgewerkschaft MV aus Stralsund und Rostock, sowie einige Personen, deren gesellschaftspolitische Herkunft ich nicht eindeutig festgestellt habe.

    Aus Greifswald waren wieder engagierte Musiker angereist, um mit gemeinsam gesungenen Liedern kämpferisch zu einen.

    Von den Medien waren das ZDF und die Ostseezeitung anwesend.

    Verschiedene Redebeiträge zeigten die Krisenlast des Gesellschaftssystems auf. Die Fehlinformationen oder Beschwichtigungen zum Zustand der Umweltsituation, vor allem durch die Medien und Regierungserklärungen. Die strafrechtliche Verfolgung der Umweltaktivisten wurde verurteilt, zur Solidarität aufgerufen. Eine für mich interessante Situation war es, als die Teilnehmer aufgefordert wurden, kleine Gruppen zu bilden, mittels vereinheitlichter Fragen, sich kennenzulernen. Das schafft Bindungen und ermöglicht ein Verstehen.

    Die Organisatoren verlasen eine Erklärung, in der unter anderem der notwendige Wechsel des Gesellschaftssystems angesprochen wurde.

    Gerade Letzteres war in unseren Gesprächen mit den Teilnehmern ein Kernpunkt. Denn die kritische Haltung zur kapitalistische Gesellschaftsordnung gipfelte überwiegend in der Forderung nach Gleichheit/ Gerechtigkeit der verschiedenen Gesellschaftsebenen. Die Monopole sollen durch die Politik angehalten werden, keine Profite zu Lasten der Armen mehr zu machen u.ä.

    In Einzelgesprächen mit zwei „älteren“ Teilnehmern und Rednern der „Last Generation“ fragte ich, warum das Thema Gesellschaftswechsel so vehement vermieden werde, wo doch die Krisenfaktoren so akkurat benannt wurden. Antwort war erstaunlicherweise, dass dieser sicher notwendig sei, doch man müsse doch jetzt schon mit dem Handeln beginnen und könne nicht erst auf den Sozialismus oder anderen Gesellschaftsformen warten. Und warum, so ich weiter, sagt ihr es der Jugend nicht? Woher sollen sie erkennen und wissen, in welche Richtung ihr Widerstand gehen muss? Da hätte ich Recht, das habe man im Redebeitrag vergessen zu erwähnen. Perspektive sei wichtig.

    Unsere Einladungen zur Strategiekonferenz 20./21.04.2024 in Berlin wurde mit Interesse entgegengenommen. Einige hatten bereits auf anderen Veranstaltungen davon erfahren. Eine Unterstützungsunterschrift wurde gegeben mit Zusage der Teilnahme.

    Die Themen Krieg und Frieden sind leider noch nicht in den Kampf gegen Fracking und LNG einbezogen worden.

    Das die Frage des Umweltkampfes nur im Zusammenhang mit der Systemfrage zu lösen ist, ist noch kein allgemeiner Erkenntnisstand, aber auch keine UNKENNTNIS mehr.

    Darauf lässt sich aufbauen. Wir versprachen uns, in Verbindung zu bleiben.

    Die „Last Generation“ wollte noch etwas länger auf der Straße sitzen bleiben, wir mussten leider die Bahn erreichen.

    Suse/ Stralsund

  • RG MV, Ostermarsch Saßnitz 01.04.2024

    Friedenskooperative Rügen01.04.2024 Saßnitz 

    RG MV, Kein Aprilscherz - Nie war es uns ernster mit dem Friedenswillen!

    Die Insel hatte sich ein Nebel-Kleid angelegt, kühl die Brise von See über die Mole strich. Doch ca. 70 Menschen folgten dem Aufruf der Friedenskooperative und der DIE LINKE/ Rügen zum Ostermarsch. So eröffnete der ehemalige Bürgermeister Herr Holz (Geburtsjahr 1945) die Veranstaltung mit der Schilderung seiner familiären Tragödie in Sachen "Kontakt" mit dem Krieg. Mein Vater, der zur Kriegskindergeneration gehört, nickte wiederholt zustimmend. Herr Holz empfahl dem neuen Bürgermeister, Herrn Kräusche, der leider nicht anwesend war, mal die Vertragsunterlagen der Partnerstädte der Vereinigung "Majors for peace"-Saßnitz ( aus der BRD, Russland, China, USA) hervor zunehmen und mit Leben zu füllen. Die weiteren Redebeiträge sprachen sich eindeutig für den Frieden aus, Kritik an derzeitigen gesellschaftlichen Zuständen wurden geübt, jedoch keine wirklichen notwendigen Konsequenzen daraus gezogen. Doch die Forderungen an die Regierung waren eindeutig: Einsatz für das sofortige  Ende der derzeitigen Kriegshandlungen, Vernichtung aller ABC-Waffen, keine Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete.

    Die Friedenskooperative benannte auch die umweltschädlichen Einflüsse von Kriegen und ihren Vorbereitungsmanövern, der Einsatz von Uran-Munition, die Förderung des LNG-Ausbaus als Kriegsvorbereitung. 

    Ein Redebeitrag kritisierte  auch den Umgang mit den Flüchtlingen in der BRD und dass es ein anderes Stimmungsbild als das der AfD geben könnte, wenn der Einzelne echtes Interesse für seine Mitmenschen aufbringen würde.

    Betroffenheit bewirkte die Mitteilung des Todes mehrerer Kinder in Afghanistan durch eine der "eigentlich" geächteten und dennoch eingesetzten Landminen, Überbleibsel des dort geführten Krieges. Von derartigen Überbleibseln haben wir in Nord- und Ostsee auch noch gut 1,6 Millionen Tonnen!

    Mein Fazit nach Redebeiträgen und Gesprächen: Es bewegt sich etwas in den Köpfen der Menschen. Das Erkennen des Wesens imperialistischer Regierungen hin zur Neuaufteilung der Welt, dahingehend das Streben nach Maximalprofit. Die Umweltfrage spielte noch nicht wirklich eine Rolle. Doch für mehr Argumente dazu, bekam ich aus Zeitgründen beim Veranstalter leider kein Rederecht und konnte nur in den persönlichen Gesprächen einige Nachdenkpunkte setzen.

    Suse/ Stralsund

    (Fotos privat, Redebeitrag der Vertreter der Friedenskooperative/ mittig Herr Holz, Vertreter der UG RG MV)

     

  • RG MV, Rostock NATO-Manöver

    05.06.2025 Rostock NATO

    05.06.2025, Rostock, kleine Proteststation des Rostocker Friedensbündnisses an der Pier, beim Auslaufen der am NATO-Manöver beteiligten Marineschiffe

    RG MV mit dem Rostocker Friedensbündnis

    Viele Zuschauer säumen die Uferbefestigungen des Seekanals des Rostocker Hafens zur Ostsee. Zumeist interessiert an den eigenen und fremdländischen Marineschiffen an sich. Beworben über die Presse als spannende Ausfahrt, ähnlich wie bei der Hanse-Sail.

    Doch die Plakate des Rostocker Friedensbündnisses reizten auch zum Widerspruch. Beschimpfungen als Putins-Kolonne, Lügner hinsichtlich der Friedensfahnen, die wir tragen, Landesverteidigung sei kein Verbrechen und anderes und dann doch der ein oder andere, der anfangs lautstark seine Meinung uns entgegenschleudert und dann den Mut hatte, der sachlichen Argumentation entgegenzukommen, auch wenn man sich am Ende der Diskussion nicht unbedingt in allen Punkten der Weltanschauung einig ist.......Zuspruch im Ganzen, uns gegenüber geäußert, vernahm ich jedoch keinen. 

    Vielfältig waren aber auch andere Gesprächsthemen. Der Verrat des Sozialismus, warum man den Sozialismus nicht endlich wieder als Ziel beim Namen nennt (!), wie sich eine neue gerechte Welt vorstellen, welchen Umfang die Ressourcenverschwendung für die Aufrüstung hat, dass auch Manöver Umweltverbrechen an Mensch und Natur sind, Kriege ja eh, dass der Frieden, den die Völker wollen, nicht der Frieden der heutigen Politiker ist. Das der Charakter des Staates, den Charakter seiner Armee bestimmt (!). Wir sollten doch weniger GEGEN, mehr "für" etwas sein.

     

    Die Polizei war als Streife permanent vor Ort, doch wir wissen nicht, wen sie beschützen wollten. Die Soldaten an der Pier vor uns, uns vor Provokateuren der rechten Szene....?

    Und die Presse war äußerst fleißig. Die einen drehten und interviewten zum Thementag, die anderen für eine 90* Sendung am Tag der Deutschen Einheit, um die Polarisierung in der Gesellschaft aufzuzeigen, ob wir noch fähig sind, überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Da hatten sie dann hoffentlich von uns genügend Drehmaterial vor Ort bekommen.

    Die nächsten Friedensaktionstage stehen schon fest: Bundeswehrtag 28.06. in Stralsund, Hiroshima-Gedenktage 6.-9.9. an den Orten, Anti-Kriegstag am 01.09. auch bundesweit.

    Mit wehender UG-Fahne in steifer Brise: Suse/ Stralsund

    05.06

     Tja, Umweltschutz und Völkerverständigung sieht anders aus, rechts wäre ein gutes Vorbild, die Fähre nach Gedser. 

     

     

  • RG MV, Spendensammlung für Tierheim in Niedersachsen

    Spenden 31.01.2024aus der Spendenbox, 31.01.2024 Stralsund (privat)

    Moin! Der neue Stand in der Spendenaktion zu Gunsten der Außenanlagen des Tierheim Rothenburg/ Wümme, welche durch das Winter-Hochwasser in Niedersachsen stark geschädigt wurde, beträgt nun 260, 95 Euro und einer Ente aus der Spendenaktion des Lion-Club, der Entenregatta im Bürgergarten 2023.

    In der heutige zwei-stündigen Sammlung in den Geschäften der Stralsunder Innenstadt gaben Ladenbesitzer und Mitarbeiter (privat) 193,95 Euro zu Gunsten des Tierheimes. Möglich, dass an das Tierheim direkt noch weitere Spenden aus Stralsund eingehen, da vor allem bei jüngeren Leuten Kartenzahlungen die Regel sind, somit kein Bargeld zur Verfügung stand. Doch das Interesse an der Aktion war groß.

    So danke ich auch auf diesem Wege nochmal allen teilnehmenden Spendern und für manch ein anregendes Gespräch am Rande.

    Suse/ Stralsund

  • RG MV, Stralsund, Teddy

    Moin!

    Am 16.4.1986 wurde Teddy, Ernst Thälmann, in Hamburg geboren. Er wuchs in den Armenvierteln und dem Hafen von Hamburg auf. Wurde zum Sprecher der Arbeiter und und zum Kämpfer an ihrer Seite. Ob 1. und 2. Weltkrieg, Hamburger Aufstand, langjährige Kerkerhaft durch die Faschisten....er blieb standhaft und der Arbeiterklasse treu.

    Die Bürger Stralsunds spendeten in seinem Gedenken Geld für das noch heute am Strelasund stehende Denkmal, geschaffen vom Leipziger Bildhauer Prof. Walter Arnhold. Es wurde am 18.8. 1962 dort von der Tochter Ernst Thälmanns, Irma, feierlich enthüllt.

    So trafen sich auch heute, dem 16.4.2024, wieder ca. 20 Menschen, die nicht nur seinen Namen in Erinnerungen wach halten, sondern auch sein Lebenswerk, der Kampf um eine Befreiung der Menschen von Ausbeutung und Unterdrückung.

    Die Links-Partei erinnerte unter anderen an die Mühen der Zeit, als die Faschisten an die Macht kamen, unterstützt vom deutschen Finanzkapital.

    Der Vertreter der DKP sprach auch von den Parallelen der Unterdrückung von Meinungsfreiheit und die Repressalien damals, als die Faschisten an die Macht kamen und heute. Kriegstüchtigkeit herstellen, sei auch, medial des Menschen Blick auf Schießschartengröße einzuengen.  Antisemitismus sei es nicht, wenn man die Politik Israels verurteile, denn das Judentum ist eine Religion und keine Staatsform. Er forderte Freiheit für die Geiseln des Überfalls der Hamas und das Ende des Genozids am Palästinensischen Volkes. Die heutigen Kriege sind Kriege im Interesse des Kapitals.

    Der Sprecher der MLPD forderte uns auf, nicht zu fragen, was Teddy und heute SAGEN würde, sondern uns selber zu hinterfragen: Was würde Teddy uns heute FRAGEN: WARUM wir es zugelassen haben, dass es so weit gekommen ist, WARUM wir scheinbar die gleichen Fehler machen, keine gemeinsame Kampflinie und Einheit bei linken und friedensbewegten Menschen zu finden. Dabei sind die  Anfänge dafür getan. Die NEUE EINHEITSFRONT GEGEN FASCHISMUS; KRIEG UND UMWELTZERSTÖRUNG wurde gegründet. Wenn wir Lehren aus Thälmanns Wirken ziehen wollen, müssen wir auch bereit sein, die Vergangenheit aufzuarbeiten und nicht in alten Einstellungen verbleiben.

    Auch für das im Aufbau befindliche BSW wurde gesprochen. Da der Stralsunder Bürgermeister Mitglied in der Städtevereinigung "Majors for Peace" ist, sollte dieser "Titel" mit Leben gefüllt werden. Dazu wurde ein Vorschlagsliste erarbeitet, die mit entsprechender Unterschriftensammlung zeitnah dem Oberbürgermeister übergeben werden soll. Vor allem, die Städtepartnerschaften, auch in Russland, sollen aktiviert werden, Stralsund als "neutraler" Ort für Friedensverhandlungen, angeboten werden.

    In den persönlichen Gesprächen vor Ort wurde erkennbar, dass die Kriegsvorbereitung und Kriege zu Lasten von Natur und Menschen gehe, notwendige Ressourcen in Kriegsmaterial und dann später im Wiederaufbau verloren gehen. Die Weltkriegsgefahr steigt. Der Umweltschutzgedanke spielt jedoch in diesem "Freundeskreis" noch keine nennenswerte Rolle. Die Strategiekonferenz wird hier, außer von dem Vertreter der MLPD, nicht unterstützt, die Kraft und die Notwendigkeit des gemeinsamen Kampfes von Umwelt- und Arbeiterbewegung nicht erkannt.

    Wenn gleich sie sich auch bedankten, dass die Umweltgewerkschaft wieder an dieser Ehrung und dem Gedenken teilgenommen hat. 

    IMG 20240417 WA0002 (Foto privat, mit freundlicher Genehmigung, Jochen/ Grimmen)

    Suse/ Stralsund

     

  • Rostock/MeckPom: Dezember-Subbotnik 2022 von UG unterstützt

    Dezember-Subbotnik 2022 in Alt Schwerin von Umweltgewerkschaft unterstützt

     

    Der Ferienpark „Plauer See“ in Alt Schwerin auf der Insel Werder und die Marxistisch Leninistische Partei Deutschland (MLPD) luden zum Dezember-Subbotnik ein. 16 Mitstreiter, darunter auch einige UG-Mitglieder und das Hauspersonal erledigten geplante Arbeiten, die nicht unbedingt des Handwerks bedurften. Wie Streichen von Unterkünften und Fluren, Weihnachtsschmuck im Haus anbringen, Kellerräume entrümpeln, Verschraubungen der Bestuhlung im Festsaal prüfen und die Stühle dann reinigen, defekte Außenbeleuchtung reparieren, kleinere Reparaturen im Hausbereich, Planung der Subbotnikaufgaben für 2023, Spinnenweben entfernen, Gartenmöbel ins Haus verlagern und anderes. Dazu wurden wir teilweise vom Hauspersonal angeleitet und die zwei Arbeitstage kulinarisch verwöhnt. Der Subbotnik wurde am Samstag von der Hausleitung eröffnet und dann ging es sofort zur Arbeitsverteilung. Jeder nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten, ist das Grundmotto. Auch die Spüldienste in der Hausküche wurden in Freiwilligkeit festgelegt. Nach einem erfolgreichen ersten Arbeitstag, saßen wir gemütlich beisammen. Die geschichtliche Erklärung zur Entstehung der heutigen Weihnacht ließ uns staunen und lebhaft diskutieren. Dann erfolgte ein gemeinsames Ratespiel und der Abend klang mit einer regen Diskussion zu verschieden aktuellen Geschehnissen aus. Fazit für mich: Höre deinem Gesprächspartner zu, analysiere seine Aussage auf Grundlage deines Klassenstandpunktes und antworte ihm mit Respekt und sei dir selber treu.

    Am Sonntag ging es nach dem Frühstück fleißig weiter. Restarbeiten wurden erledigt, alles Werkzeug gereinigt, ebenso die Arbeitsplätze. Die Unterkünfte wurden besenrein zurück an die Hausleitung übergeben, so dass zum Mittag alle nochmals gemeinsam zusammenkamen. Nach dem leckeren Mittagessen erfolgte die Auswertung des Subbotniks. Lob und Kritik wurden genauestens registriert. Jeder konnte sich auch hierbei einbringen und damit konstruktiv zurkünftige Subbotniks gestalten, denn die Termine für 2023 stehen fest.

    Die Einladung dazu geht zeitnah an Freunde des Ferienparks, an Unterstützer und Parteimitglieder, wurde uns versichert.

    Für mich als Umweltgewerkschaftsmitglied, ist die Teilnahme an diesen Subbotniks eine Möglichkeit, dem Ferienpark etwas Materielles zurückzugeben, damit das Konzept des Parks für bezahlbaren Urlaub, Seminare, Gruppenveranstaltungen und ähnliches weiterhin umgesetzt werden kann. Die Gespräche zur politischen Entwicklung festigen mein persönliches Vertrauen in die Zusammenarbeit mit allen Teilnehmenden. Macht mit!

    beispielhafte Fotos, privat, links: Flure Streichen, mittig: Solarpaneele vom Schnee reinigen, rechts: Bestuhlungsverschraubung prüfen und Stühle reinigen

    Suse/ Stralsund

    008 Flurwände streichen012 Reinigung der Solarmodule vom Schnee006 Stühle Verschraubung und Reinigung

     

     

  • Schülerdemonstration Stralsund 22.02.2019

    Was für ein ermutigendes Bild bot sich mir heute auf dem Alten Markt in Stralsund. 250 bis 300 Schüler mit ihren selbst gefertigten Plakaten und Transparenten nahmen an "Friday for future" teil. Livemusik und vom DJ, Slam-Poesie und kämpferische Rede gaben den Rahmen der Demonstration. Vom Alten Markt, über die Hafeninsel, durch die Altstadt zurück zum Rathaus ging der Zug und am Ende versprachen die Teilnehmer für den 15,03.2019 erneut zusammen zu kommen und noch mehr Schüler zu mobilisieren.

    Im Anschluss warteten noch einige Schüler und Eltern auf die Ankunft von Frau Merkel. Deren Aussage, die Zukunft der Kinder wird ihnen nicht genommen, denn zum Beispiel der Kohleausstiegsvertrag sei doch schon ein großer Erfolg, wurde differenziert aufgenommen.

    Ich persönlich freue mich auf den 15.03.2019, dem weltweiten Schülerstreiktag.

     

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  • So war's beim Rebellischen Musikfestival in Gelsenkirchen!

    Gelsenkirchen, Rebellisches Musikfestival, 27./28.08.2021

     

    Wie soll man etwas beschreiben, was man so zuvor noch nie erlebt hat?

    Um die berühmten sechs Ecken herum, hatte ich die Möglichkeit, das vielbeworbene Event zu besuchen. Nicht nur einfach so, sondern als Teil davon, am Stand der Umweltgewerkschaft, im Festival-Point: Rebellion der Powerfrauen, Umweltkämpfern, Antifaschisten.

    Im Niehausener Revierpark-Gelsenkirchen, alles Bergbaugebiet dort, deshalb „Reviere“, begann am Morgen des 27.08. der gemeinsame Aufbau etwas zaghaft, mit noch wenig Helfern. Doch der Bauleiter hatte den Plan im Kopf und nach und nach trudelten auch die letzten ehrenamtlichen Helfer ein. Pavillons aufstellen, Imbisswagen buchsieren auf dem schon etwas regenweichem Untergrund, Strom und Wasser anschließen, Bänke und Tische anordnen, um den Corona-Auflagen für das Festival zu entsprechen. Immer im Hintersinn, dass das Festival noch nicht hundertprozentig genehmigt war! Am Nachmittag würde das Bauamt Gelsenkirchen die Örtlichkeit inspizieren und dann erst entscheiden. Welch eine Willkür! Trotzdem war die Stimmung klasse. Regenschauer kündigten an, dass die Begehung des Platzes eine Herausforderung werden würde. Die Standorte für die Zeltplätze waren bereits abgegrenzt und füllten sich langsam.

    Als die Mitglieder der Umweltgewerkschaft eintrafen, bauten wir unseren Pavillon ebenfalls auf und richteten ihn ein. Gerry aus Berlin hatte neue Transparente geschaffen, einen Koffer voll Umweltlektüre und anderer Ausstattung mit. Seine Bilder von unserem Hochwasserhilfseinsatz in Sinzig/ Remagen/ Kripp füllten schnell die Staffelei, die Olaf aus Essen vorbereitet hatte.

    Als der Soundcheck auf der Bühne begann, war das OK der Stadt Gelsenkirchen wohl eingegangen. Zeit, für einen Bummel über das Gelände. Café Nordlicht, MLPD, Rebell und Rotfüchse, Solidarität International, drei Stände mit türkischen, italienischen, afrikanischen Speisen, Verlag Neuer Weg, Courage, Montagsdemo, Verein gegen die Monstertrassen, Internationalistisches Bündnis und noch einige mehr. Und ich sah schon Bandmitglieder von Nümmes, Gehörwäsche, Los Pueblos, Mister L... und Grup Yorum sollte auch auftreten.

    An unserem Stand fanden sich die ersten Besucher ein. Das Interesse galt vielfach dem neuen Arbeitsheft: Wie kann ein umweltverträgliches Verkehrssystem verwirklicht werden?(von Prof. Dr. Josef Lutz) und der Bilderfolge vom Hochwasserhilfseinsatz. Diskussionen um das Versagen der Behörden dort, über die Solidarität der Menschen vor Ort und deutschlandweit. Afghanistan, Verschlechterung des umweltfaktorischen Zustandes der Meere, Wie organisiere ich mich?...vielfältige Themen wurden angesprochen.

    Während des Festivals übernahmen alle Organisationen vor Ort verschiedene Aufgaben in der Security, Hilfsarbeiten beim weiteren Aufbau der Infrastruktur auf dem Platz, Hilfe beim Aufbau von Pavillons bei später erscheinenden Vereinen und denen, wo der Wind die Standfestigkeit der Aufbauten prüfte.

    Durch meine Schichten in der Standbetreuung bekam ich anfangs nicht viel mit von den Gesangsbeiträgen. Doch so manche Zeile wehte der Wind herüber: “...wollen wir ihnen wirklich die Erde überlassen?...“, “...Nichts war schon immer und nichts bleibt wie es ist....“, “ und alle Mächtigen haben sich weise hinter der scheinbaren Freiheit geduckt...“...Meine Mitstreiter haben mir versprochen, dass ich das Konzert von Grup Yorum voll erleben würde.

    Die Nacht verlief regnerisch. Der tagfolgende Wetterbericht stellte sich dann aber als völlig fehlgedeutet heraus und es gab sogar sonnige Abschnitte.

    Der 28.08.verlief für uns dann im Zeichen der Vorstellens der Umweltgewerkschaft und seiner Arbeit, Gewinnung von neuen Mitgliedern, Aktivierung bislang nur unterstützender Mitglieder zu aktiv werdenden. Wir führten Diskussionen um die Notwendigkeit des Sich-Organisierens, um den Monopolen ernsthaft entgegentreten zu können. Jochen aus Hamburg stellte den neuen kämpferischen Rundbrief der Region Nord vor, Miri leitete die Diskussionsrunde über die Kriminalisierung von Umweltaktivisten in der BRD, Dr. Bittel führte zweimalig ein offenes Impfaufklärungsgespräch und vieles mehr. Spenden für die Hochwasserhilfe wurden gesammelt.

    Fazit: rund 300 Euro aus dem Verkauf von Lektüre und Arbeitsmittel, 25 Euro Flutunterstützung, neun neue Mitglieder gewonnen, viele Interessierte, die sich Informationsmaterial mit nach Hause nahmen.

    Das Festival hatte einen Song-Kontext mit dem Thema: Gib Antikommunismus keine Chance! und neun Bands und Einzelsolisten von 18 bis 68 Jahren, nahmen daran Teil.

    Los Pueblos gewann, durch Beifallmessung des Publikums, den begehrten Preis für eine Studio-Aufnahme seines Songs. Verlierer gab es jedoch keine!

    Und dann war es endlich soweit, das Abendkonzert begann. Was für ein Feuerwerk an kritischer, rebellischer, monopol- und kapitalismusanklagender, lebensbejahender Musik. Heiße und getragene Rhythmen. Verharrend, sich wiegend oder tanzend....fast immer mitsingendes Publikum. Und kurz vor dem Auftritt Grup Yorum dann auch sieben Streifenwagen rund um das Gelände zur Auflösung des Festivals, falls die beiden auf dem Gelände befindlichen türkischstämmigen Mitarbeiter des Ordnungsamtes Gelsenkirchen feststellen sollten, dass Grup Yorum „verbotene“ Lieder singen würde. Welche Zensur! Herr Stefan Engel, einer der Schirmherren der Veranstaltung, riet den Mitarbeitern des Ordnungsamtes, sich doch die „Kassetten“ der Gruppe zu kaufen, dann könnten sie daheim oder auf Arbeit die Texte übersetzen, ohne sich auf das Festival bemühen zu müssen....Doch alles verlief ohne weitere Störung.

    Durch einen Stromausfall war es zeitlich bedingt nach hinten raus eng geworden. Als dann die Polizei darauf beharrte, die genehmigte Zeit des Festivals einzuhalten, Mitternacht, lachten die Mitglieder von Gehörwäsche nur, schnappte sich Gitarre und das Rhytmusgerät und gingen vor die Bühne hinunter ins Publikum, um dort live mit ihnen zu singen....viel leiser war das wirklich nicht und die meisten kannten ihre Lieder, was für ein gemischter geeinter Chor. Danke für dieses Erlebnis! Traut euch! Kommt selber zum nächsten Rebellischen Musikfestival 2022! Traut euch! Organisiert euch! Fünf Finger kann man brechen, doch nicht, wenn fünf Finger bilden eine Faust!

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    Suse / Stralsund 

     

  • Stralsund: Geh! Flügel! Pest!

    23.11.2019 Binz Flügeltreffen AfD

    23.November 2019 in Binz

    Buntes lautstarkes  Miteinander von rund 500 Menschen am 23.11.2019 in Binz vor dem "Arcona"-Hotel. Dort fand das "Flügeltreffen" der AfD statt, dessen rechter Grundtenor selbst für den "liberalen" Teil dieser Partei ZU Rechts ist und der AfD eher schadet als nützt (Herr Meutling, ZDF-Interview). An diesem Tag waren Herr Kalbitz und Herr Höcke als Gastredner angemeldet. Das Bündnis "Rügen für Alle" organisierte den Aktionstag, an dem ich als Vertreter unserer Regionalgruppe im Bündnis "Stralsund für Alle"  teilnam. Die Redebeiträge drehten sich zumeist um das Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen und um den faschistischen Charakter der AfD. Niemand jedoch erwähnte die Rechtsentwicklung der gesamten Regierungspolitik. Höhepunkt für mich war die Gedichtlesung eines mir bislang noch unbekannten Stralsunder Sozialpädagogen. Das nächste Wochenende wirft seine Schatten voraus. Freitag, den 29.11.2019, treffen wir uns mit der bewegten Jugend u.a. um 13.00 Uhr am Theater in Stralsund zum weltweiten FFF-Tag. Klima-Streik will ich es nicht nennen, denn das Klima streikt nicht, es wandelt sich!

    Lieben Gruß

    Suse aus Stralsund

  • Stralsund: UG beim IG-Metall-Pressetermin Weften anlässlich 12.Nationale Maritime Konferenz

    Stralsund braucht die Werft!

    Unter diesem Motto fand heute der Pressetermin der norddeutschen Werften statt. Die IG Metall hatte dazu aufgerufen. Die örtliche Presse erschien, sowie Vertreter der Links-Partei, der MLPD, der SPD und der Umweltgewerkschaft.

    Anlass ist die heutige 12. Nationale Maritime Konferenz in Rostock/ Warnemünde. Im Vorfeld erklärte der Bezirksleiter IG Metall Küste dazu: "Alle sind gefordert, um den Schiffbau in Deutschland zu erhalten. Der Klimaschutz ist eine Chance. Moderne, emissionsarme Technologien können für Arbeit sorgen, wenn Unternehmen und Politik die Weichen richtig stellen. Den Arbeitgebern muss klar sein: Wer Tarifverträge angreift oder Stammarbeitsplätze gegen billigere Werkverträge austauschen will, wird auf unseren Widerstand stoßen."

    Stellvertretend für die IG Metall vor Ort sprach u.a. Frank Prenzlau. Die Auszubildenden benötigen sichere Tarifverträge, es gibt Alternativen zum klassischen Schiffbau. Diese Chance für Werften und Zulieferer muss ergriffen werden. 2021 stehen weitere 5600 Arbeitsplätze auf dem Spiel. 

    Die Partei Die Linke, vertreten u.a. durch Frau Kassner und Frau Winkel, versprachen unterstützende Forderungen in den entsprechenden politischen Gremien. Die Schilderung der Situation in den Familien der Werftarbeiter erhielt Zustimmung aus den Reihen der Arbeiter. Besonders die Auszubildenden stehen vor einer ungewissen Zukunft.

    Herr Schulze, MLPD, erinnerte an die Zeit um 1990, als die gemeinsame Kampfkraft der Werftarbeiter und die Solidarität der Bewohner Stralsunds am Ende sogar einen Minister zwangen, seinen Posten zu räumen.

    Der Kampf geht weiter! Es betrifft nicht nur die Arbeiter, sondern auch deren Familien, die Zulieferer, eine ganze Region!

     

     

    10.05.2021 Pressetermin Werft HST

  • Subbotnik-Zeit

    1. Subbotnik 2021

    Nach den Pandemie-Einschränkungen und ihren nun teilweise Aufhebungen, fand am Wochenende 05./ 06.06.2021 der erste Subbotnik 2021 im "Ferienpark Plauer See" bei Alt Schwein statt. Unter Beachtung der weiterhin geltenden "Corona-Regeln" fanden sich 16 Freunde und Mitstreiter bereit, die notwendigen vorbereitenden Arbeiten zur geplanten Ferienparköffnung durchzuführen. Dass hieß, nach Umstellung des neuen Computer-Systems, PC-Arbeit für die Hotelleitung, Anleitung und Hilfe für den neu eingestellten Koch, Fensterreinigung in der gesamten Hotelanlage, Reinigung der neuen Dienstwohnung vor Einzug des Kochs, Badrenovierung in dieser Wohnung, sowie Kontrolle und Reparatur der Elektronik derselben, Heckenschnitt in der Außenanlage und Reparatur der Terrassentreppen und des Bücherschrankes. Der Gedanke des Subbotniks, gemeinsam arbeiten, gemeinsam lernen um gemeinsam jemand anderem zu helfen, zog sich durch das Wochenende. So wurden insgesamt ca.200 Arbeitsstunden geleistet. Samstagabend durften wir Ersthörer des neuen Referatsabends unserer Freundin Renate sein. Antifaschistischer Widerstand in der Literatur. Literatur als Waffe der Kunst. Auch von unserem politischen Gegenüber massiv genutzt. Deshalb um so wichtiger, Zeitzeugen und Erinnerungen, ob nun als Roman, Biografie oder anderer Literaturform nicht verstummen zu lassen und sie den Bestrebungen der Geschichtsverfälschung und gedanklicher Manipulation entgegenzustellen. 

    Danke an die Subbotnik- und Ferienparkleitung für das gelungene Subbotnik-Wochenende.

    Literatur Abend

    Foto: S. Hawer/ Stralsund

  • UG Hagen: Bundesweiter Aktionstag von FFF am 14.02

    Flyer Aktionsstand 14.2. zu FFF UG Hagen

  • UG Magdeburg: 01.09.2025 - Aktion in der Innenstadt von Magdeburg zum Weltfriedenstag

    Wir, die Umweltgewerkschaft Magdeburg, sind Euch noch einen kurzen Bericht von unseren Aktivitäten am 01.09.25, dem Weltfriedenstag/Antikriegstag schuldig!
    Wir waren einer Einladung des
    Frauenverbands "Courage" e. V. gefolgt, um an einer Aktionseinheit verschiedener Organisationen (u. a. Frauenverband "Courage", Die Linke, Palästina - Solidarität, MLPD) in der Innenstadt teilzunehmen, und der Militarisierung, Faschisierung und weiteren Forcierung der Weltkriegsgefahr durch unsere Regierung entgegenzutreten.
    Die Beiträge am Offenen Mikrofon waren engagiert und eine Kampfansage gegen das weitere Verheizen unserer Lebensgrundlagen und damit unserer Zukunft als Menschheit für die gigantischen Profitinteressen der Konzerne und Banken und zugleich ein Appell, aktiv zu werden und sich zu organisieren.554112849 3243764539118798 571690693519989058 n
  • UG Magdeburg: 14.06.2025 Ein spannender UG-Tag mit heiterem Ausklang

    Am 14. Juni 2025 tagte unser Bundesvorstand, dessen Mitglieder aus verschiedenen Regionen Deutschlands stammen, in Magdeburg!

    Traditionell wird damit im Gastort ein gemeinsamer Einsatz mit den Umweltgewerkschafter*innen vor Ort organisiert, der an diesem Tag in der Leiterstraße stattfand. Wir hatten interessante Gespräche - vor allem mit jungen Magdeburgern - und gewannen einige Interessenten für die Arbeit in der UG und die für 2026 geplante Internationale Umwelt-Strategie-Konferenz.
    Nach der internen Tagungsarbeit des Bundesvorstands hatten wir die Mitglieder noch zu einem UG - Mitbring - Grillabend in einem permakulturell sich entwickelnden Garten einer Magdeburger Umweltgewerkschaft eingeladen, bei dem es sowohl kulinarische Genüsse, freundschaftliche Gespräche als auch heitere Ausgelassenheit gab.

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  • UG Magdeburg: 17.09.2025 - Unsere Teilnahme am Sommerfest des PikASZ/Malteser

    Wir, die Umweltgewerkschaft Magdeburg, waren - wie auch Vertreter*innen vieler anderer Organisationen - zum Sommerfest des PikASZ/Malteser (Leipziger Straße 43) eingeladen. Das geplante Hofspektakel musste witterungsbedingt im großen Saal des Gebäudes stattfinden, wurde aber auch dort zu einem herzlichen und solidarischen Event mit musikalischen Live - Darbietungen und kulinarischen Genüssen.
    Wir führten viele interessante Gespräche mit Teilnehmenden an den verschiedenen Ständen und Besuchern, stellten unsere Arbeit und die für 2026 geplante Internationale Umwelt-Strategie-Konferenz vor. Fast alle Menschen, mit denen wir sprachen, machen sich Sorgen um die Zukunft - auch für unsere Kinder und Enkel.
     
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  • UG MeckPom: LLL-Demo-Redebeitrag 2023

    Rede der UG-Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern, auf der LLL-Abschlusskundgebung am 15.01.2023 in Berlin

     

    Wir, die Vertreter der Umweltgewerkschaft, begrüßen die Teilnehmer der Lenin- Liebknecht-Luxemburg-Demonstration aufs Herzlichste!

    Hier, auf dieser Demonstration und die sie begleitenden Kundgebungen, ehren wir die engagierten Arbeiterführer Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

    Alle drei wurden tätlich von ihren antikommunistischen Feinden angegriffen.

    Wladimir verstarb wenige Jahre später an den Folgen des auf ihn verübten Attentates. Karl und Rosa wurden direkt ermordet.

    Diese und andere Angriffe auf die führenden Köpfe der Arbeiter- und Umweltbewegung, sollen den Kampfesmut und die Organisiertheit der Arbeiter, Bauern, Werktätigen und der Umweltaktivisten schwächen.

    Doch diese ist es, die wir heute dringend benötigen.

    Arbeits- und Umweltbedingungen im Zusammenhang mit den Krisen in der Familienordnung der bürgerlichen Gesellschaft, der fehlenden Schulbildungskompetenz, der rückläufige Umwelt- und Naturschutzes usw. begegnen uns täglich, für jeden sehr persönlich.

    Jedoch nicht alle erkennen darin einen Zusammenhang.

    Mit der Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen durch den von den Monopolen beherrschten Staat, welcher die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Maximalprofit dieser Monopole schafft.

    Das ist der Sinn des staatsmonopolistischen Kapitalismus, in dem wir heute leben!

    Erlaubt mir ein Beispiel aus meiner Heimatregion Mecklenburg-Vorpommern/ Rügen hinsichtlich des neuen LNG-Beschleunigungsgesetzes:

    Während gestern viele Menschen nach Lützerath zur Protestaktion anreisten, übten wir Protest in Lubmin.

    Herr Scholz, der Bundeskanzler, und Frau Schwesig, unsere Chefin der Landesregierung, waren zu offiziellen Inbetriebnahme des LNG-Terminals vor Ort, Inhaber die Deutsche ReGas.

    Niemand bekam sie zu Gesicht, da ihre Aktion auf der für uns nicht einsehbaren Schiffsseite stattfand. Das Schiff, als schwimmendes Terminal in Betrieb genommen, ist 283 m lang, 44 m breit, gut 30 m hoch, sichtbar über alle Baumwipfel des Küstenwaldes.

    Die Sanktionen gegen Russland im Rahmen des Ukraine-Krieges führten auch zur Spaltung der Protestbewegung.

    AfD-freundliche und prorussische Menschen, die gegen die Waffenlieferungen an die Ukraine und für eine Öffnung der Nordstream 2-Gasleitung aus Russland demonstrierten, um das derzeitige Terminal-Vorhaben zu beenden, wurden von Polizei und dem NDR als politische Kundgebung eingestuft.

    Die Protestaktion der umliegenden Anwohner, die vom 24-stündigem Schiffsbetrieb des Terminals durch Lärm und Abgase betroffen sind, erhielten nur die Bezeichnung Anti-Lärm-Demo.

    Unsere Freude war groß, als wir beim Anwohnerprotest auch andere Umweltaktivisten antrafen. NABU, Extintion Rebellion, Letzte Generation, BI Lebenswertes Rügen, MLPD und unorganisierte Menschen.

    Und es ging mitnichten nicht NUR um Dauerlärm und Abgase, sondern auch um das neue LNG-Beschleunigungsgesetz.

    Dieses machte es möglich, trotz mehr als 1000 fristgerechter Eingaben gegen den Terminal-Betrieb, dieses am 14.01.2023 offiziell in Betrieb zu nehmen.

    Die noch nicht geprüften Eingaben, werden nach und nach abgearbeitet.

    Wichtiger sei, so die Bundes- und Landesregierung, das NATIONALE INTERESSE der Energiesicherheit der BRD.

    Handlungen dem zuwider werden strafrechtlich verfolgt.

    Lärm-, Abgas, und Schwingungsparameter werden ausgemessen und bei Bedarf soll dann Deutsche ReGas Abhilfe schaffen.

    Doch auch die Anwohner beginnen zu begreifen, dass nicht nur ihr Lebensraum betroffen ist.

    Vor der Insel Rügen, in Sichtweite des Kurortes Binz, geht der Großtanker vor Anker., da er für den Greifswalder Bodden zu groß und zu tief ist.

    Das Gas wird in kleinere Tankschiffe umgefüllt, welche dann im Shuttle-Verkehr nach Lubmin zum Terminal fahren.

    Vorbei am NSG rund um die Insel Vilm mit den Ruheplätzen der Robbenkolonie am Stubber, eine Felsformation im Wasser.

    Vorbei an den Flachwasserzonen, den vom FFH als besonders schutzwürdig eingestufte Ruheplätze für Wasservögel an der Insel Ruden.

    Durch die Seegraswiesen, den Laichschonbezirken, vor allem für den westlichen Ostseehering.

    Der Lubminer Hafen wurde für das Terminal nochmals von 5 auf 7 m Wassertiefe ausgebaggert.

    Auf dem Hafengelände befindet sich das im Abriss befindliche AKW, die als nicht terrorsicher eingestufte Zwischenlagerhalle für 80 Castortransportbehälter, derzeit mit 78 belegt, sowie einer ölverarbeitenden Industrie.

    Ähnliches natursensibles und industrielles Umfeld haben u.a. auch die geplanten und das ebenfalls bereits in Betrieb genommenes Terminal in Wilhelmshaven, Stade oder Brunsbüttel.

    Deutsche ReGas beabsichtigt nun einen weiteren Pipeline-Bau, ca. 40 km, hinaus zum Ankerplatz, wo ein weiteres schwimmendes Terminal entstehen soll, Inhaber RWE und der Bund.

    Viele Protesttierende in der Anti-Lärm-Demo bekundeten ihre Solidarität mit den Umweltaktivisten von Lützerath, äußerten die Forderung der Beendigung von Gas-, Kohle- und Atomverstromung. Davon berichtete der NDR nicht.

    Fazit ist:

    Erkennen und Begreifen, das der Eingriff des kapitalistischen Gesellschaftssystems in unser Leben,

    kein individuelles Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches ist.

    So wie alle Öko-Systeme ein dynamische Einheit bilden, einander bedingen und einander verändern, so hängen auch alle Bereiche der Gesellschaft miteinander zusammen, beeinflussen sich und können daher auch nur im Zusammenhang geändert werden.

    Entsteht Protest, verstärkt der Staat seine Gewalt nach innen, per Gesetze und in ihrer Ausführung durch die Vollzugsbehörden.

    Und nicht nur in der BRD, sondern weltweit.

    Alleine reiben wir uns an der Vielfalt und Masse der Aufgaben auf, verzweifeln vielleicht oder kapitulieren.

    Doch dafür gibt es einen Lösungsansatz.

    Organisiert euch, leistet aktiven gemeinsamen Widerstand.

    Lernt und wachst miteinander.

    Unser Mut, unsere Geschlossenheit und unser Wissen ist die Waffe, die die Kapitalisten fürchten.

    Denn es gibt kein WIR mit den Monopolen.

     Danke fürs Zuhören! Passt auf euch auf!

     Suse/ Stralsund

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • UG MeckPomm: UG aktiv beim Subbotnik im FTZ Dezember 2023

    Moin! Am Wochenende 09./10.Dezember 2023 fand in Alt Schwerin, im Ferienpark Plauer See, der Abschluss-Subbotnik 2023 statt. Dem Wetter geschuldet verblieben die bundesweit angereisten, ca.15 Teilnehmer im Haus beschäftigt. Büro-Arbeit, Küchenhilfen, Malerarbeiten waren die Hauptthemen. Als Umweltgewerkschaft haben wir uns in den letzten Jahren erarbeitet, dass der Umweltkampf auch einen gesellschaftsverändernden Aspekt einnehmen muss. Der Ferienpark Plauer See wird ökologisch nachhaltig betrieben, ist mensch- und tierbezogen sehr offen, Faschismus und Rassismus haben dort keinen Platz. Während auf Grund der wirtschaftlichen Lage in der Müritz-Region viele Hotels- und Gaststättengewerbe schließen, kann der Ferienpark weiter am Laufen gehalten werden. U.a. auch durch die 4 x im Jahr stattfindenden Subbotniks. Freiwillige Arbeitsleistungen zum Wohle der Gemeinschaft. Da bleibt dann auch noch Zeit für Gemeinsames: Spaß und Spiel, Musik und Naturerlebnisse. Und immer das Lernen.

    Kommt vorbei, auch 2024 werden wir im Ferienpark Plauer See aktiv werden. Man kann es auch super kombinieren mit Urlaub, Kursen oder Kuren, die im Haus angeboten werden.

    Suse/Stralsund/ RG MV

  • UG MV: Herbstdemo der Montagsdemo in Hamburg, 28.10.23

    Herbstdemo der Montagsdemo HH 

    Die Umweltgewerkschaftsguppe HH auf der Herbstdemo der Montagsdemo am 28.10.23 in HH (privat)

    Die Herbstdemonstration der Montagsdemonstration in Hamburg, war mit gut 400 Teilnehmern die größte bundesweite Aktion der Montagsprotestbewegung.

    Von vielen Menschen noch nicht realisierte Gefahr einer globalen Umweltkatastrophe durch den vom Kapitalismus betriebenen Raubbau an der Natur, seinen Kriegen, die Gefahr eines 3. Weltkrieges mit jedem neuen Brandherd seiner militärischen Aggressionen, ist Grund genug, für die Mitglieder der Umweltgewerkschaft, zumal sie ja auch selbst Betroffene sind, sich an die Arbeiterkämpfen, den Aktionen der Frauen-, Flüchtlings- und Jugendbewegung zu beteiligen.

    Solidarisch sein, sich organisieren war der Grundtenor ein jeder gehaltenen Rede der verschiedensten Mitstreiter, der seit 19 Jahren unerschütterlich zum Widerstand gegen die kapitalistische Ausbeutung aufrufende und mahnenden Bewegung.

    Die Umweltgewerkschaft rief auf dieser Demonstration auch auf, die im nächsten Jahr geplante Strategiedebatte der Umweltverbände zu unterstützen. Eine Debatte, auf der Umweltverbände und Umweltkämpfer sich eine gemeinsame Richtung, sich ein gemeinsames WIE des Umweltkampfes erarbeiten wollen.

    Die am Nachmittag stattfindende Veranstaltung zu "100 Jahre HH Aufstand" war für Herz und Hirn ein "Segen".

    Eine leidenschaftliche Rede der Frau Fechtner, MLPD, zur Geschichte bis hin zum heutigen Zeitgeschehen, mit Lehren daraus und mit Aufgaben für die Zukunft.

    Eine engagierte, witzige, frische Revue, ein Gänsehaut-Effekt und Leidenschaft, als der ganze Saal textsicher die Lieder der Arbeiterklasse mitsang.

    Danke!

    Suse/ Stralsund

    rfnews Im Fahnenblock dabei durch Sankt. Pauli, HH, (rf-news)

  • UG MV/Stralsund: 08.Mai 2023

    08.05.2023, Stralsund, Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

    Moin! Der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, ist unter wenigen Menschen der Stadt Stralsund zum Glück immer noch ein Tag des Gedenkens an rund 60 Millionen getötete Menschen im 2. Weltkrieg, der Ehrung und Anerkennung der Leistung der Sowjetarmee und ihrer Verbündeten. So entrichtete der Sprecher der Linkspartei sein DANKE in mehreren Sprachen stellvertretend für alle Beteiligten an diesem historischen Ereignis. Liebevoll wurden die Grabplatten der hier in Stralsund verstorbenen Frauen, Kinder und Männer der Roten Armee geschmückt. Von manchem ist nur der Vorname bekannt und das Jahr seines Todes, 1945. 

    Krieg ist die größte Umweltschädigung im Wirken der Menschen. Schädigung und Vernichtung der Menschen, Zerstörung ganzer Städte und Dörfer, der Infrastruktur, Häuser, Fabriken, Wälder und Felder usw. in der direkten Konfrontation. Wir wissen um die weltweiten Altlasten u.a. in den Meeren durch das Versenken von Schiffen und Flugzeugen im Krieg und der Entsorgung feindlicher Munition nach dem Kriegsende. Deshalb ist es auch für uns Umweltgewerkschafter wichtig, an diesen Krieg und seine Folgen zu erinnern, zu mahnen, dass der bereits in der Vorbereitung befindliche 3. Weltkrieg das Ende der Menschheit bedeuten kann, wie wir sie heute kennen. Die Organisation zu einem aktiven Widerstand gegen die Weltkriegsgefahr ist dringend geboten und doch so schwer zu erreichen. Lasst uns nicht aufgeben! Die Sowjetsoldaten und ihre Verbündeten stellten sich damals einer fast übermächtigen militärischen Macht! Und sie siegten! 

    Anbei noch einige Fotos (privat, nur ein Vorname, ohne Worte, Das Ehrenmal in Stralsund, die Stadt möchte es gerne abseits des Zentrums auf den Zentralfriedhof verlegen, 15 Jahre)

    Wenn nur ein Vornahme bleibt ohne Worte 08.05.2023 Stralsund

    Die Stadt möchte das Ehrenmahl gerne Verlegenjpg Feodor 15 Jahre

  • UG Nord, Wintersubbotnik, Nov.2025

    UG Nord Subbotnik 0

    Ferienpark Plauer See, Alt Schwerin am Morgen

    UG Nord, Wintersubbotnik Ende November 2025 

    Das Subbotnik-Jahr ´25 geht zu Ende mit einem sehr gut organisierten Subbotnik im Ferienpark Plauer See, Alt Schwerin.

    25 Menschen, nicht nur aus dem Norden, leisteten rund 200 Arbeitsstunden. Bei frostig klarem Spätherbst-Wetter harkten sie das letzte gefallene Laub zusammen und gruben den Hausgarten um, zwei Sporträume wurden malerisch wieder in einem einladenden Zustand versetzt. Andere Subbotniker halfen in der Verwaltung, ein Team bewarb im Umfeld von Malchow das Brunch-Event und die Weihnachtsstraße am 6.12.25 im Haus. Im Jugendgästehaus wurden tiefenrein geputzt, im Hotel Zimmer für die nächsten Gäste vorbereitet und der Eingangsbereich gereinigt. Zwei Teilnehmer nahmen den anderen die Arbeit in der Spülküche ab. Im Eingangsbereich wurde der Bücherturm neu bestückt und eine längerfristige Hilfe in der Küche organisiert.

    Der Samstagabend gehörte wieder der Kultur und wir lernten durch einen lektoraten und musikalischen Vortrag den Sänger, Antifaschisten und Spanienkämpfer ERNST BUSCH kennen. So manch ein Lied wurde von Ost und West gemeinsam mitgesungen.

    Zudem konnten mehr als 100 Euro Spenden für die GAZA-Solidarität gesammelt werden.

    Es war ein gelungenes Wochenende mit Freunden und Weggefährten. In einer harmonischen Stimmung und einem Enthusiasmus der spüren lies, dass die auf uns einwirkenden politischen Beschlüsse, die gestiegene Weltkriegsgefahr und die zunehmende Umweltzerstörung nicht nur spalten, sondern auch uns zusammenbringen, uns verbinden und wir darin unsere Stärken finden, eine Gesellschaft aufzubauen in Einheit von Mensch und Natur, in Einheit der Völker ohne Kriege und Ausbeutung.

    Die Subbotniktermine 2026 stehen fest.

    Wir empfehlen die Teilnahme in diesem schon fast familiär geführten und auf hohem ökologisch Niveau  betriebenen Ferienpark. 

    Suse/ RG MV/ Bilder i.A.

    UG Nord Subbotnik 1 

    Das Streich-Team im Hobby-Raum

    UG Nord Subbotnik 2

    Spüldienst tut man nicht nur einfach so. 

    UG Nord Subbotnik 3

    Super Wetter für die Gartenarbeiten

    UG Nord Subbotnik 4

    Tiefenreinigung im Jugendhaus

    UG Nord Subbotnik 5

    notwendige Verwaltungsarbeiten im Zusammenwirken mit dem Hauspersonal

    UG Nord Subbotnik 6

    ERNST-BUSCH-Abend auch von Gästen des Hauses besucht

  • UG Rostock-Schwerin: Subbotnik

    Moin! In Zeiten der immer mehr spührbaren Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, in Zeiten von Rassismus, Hetze und offenen Neiddebatten, in Zeiten von wachsener Kriegsgefahr und drohender Umweltkatastrophe, beteiligte sich die Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern am Subbotnik im Ferienpark Plauer See in der Nähe von Malchow. Subbotnik ist die freiwillige kollektive Arbeit ohne Entgeld, ist eine Form der Solidarität. Entstanden und geprägt in einer Zeit, als die Menschen in der Sowjetunion, nach dem Sieg über den Faschismus, das Land wieder aufbauen mussten, um Energie und Nahrung für das Überleben zu sichern. Sie beschlossen, am Samstag, Subbota, unentgeltlich zu arbeiten, zum Wohle des Volkes. In verschiedene Formen lebt diese Art der solidarischen Hilfe fort. Dieses Jahr wurde wieder die Außenanlage gepflegt, Fenster im Objekt geputzt, Innenräume gereinigt und eine Dienstwohnung für die Sanierung vorbereitet. Am Abend lauschten wir dem Vortrag eines Mitgliedes der Hamburger Geschichtswerkstatt zum Sülze-Aufstand Juni 1919 in Hamburg und den weiterführenden Ereignissen dort bis zur Machtübergabe an Adolf Hitler durch das deutsche Monopolkapital. Die anschleßende lebhafte Diskussion zeigte bekräftigend auf, dass das Bestehenbleiben der kapitalistische Gesellschaftsordnung den Untergang der Menschheit zur Folge haben wird. Solidarität ist ein wichtiges Instrument des Klassenkampfes!

    Suse aus Stralsund

    Subbotnik 1  Subbotnik 2 Subbotnik- Momente November 2019

     

  • UG Rostock-Stralsund: 18.08.2023 Teddy-Gedenken

    18.08.2023 Teddy Stralsund Thälmann-Denkmal, Stralsund, privat

    Zu Ehren aller Opfer des Hitlerfaschismus! Zur Mahnung der Lebenden in heutiger Zeit!

    Vor 79 Jahren, am 18.08.1944, wurde auf persönlichem Befehls Adolf Hitlers, der deutsche Arbeiterführer Ernst Thälmann, hinterrücks im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Mit ihm viele aufrechte Gegner des Hitlerregimes. Voraus gegangen war das Attentat des Herrn Stauffenbergs auf Adolf Hitler.

    Das Erstarken der Kommunistischen Partei Deutschlands, dessen Vorsitzende der Hamburger Arbeiter Ernst Thälmann gewesen ist, ließ die ultrareaktionären Kreise des Finanzkapitals sich zusammentun und Adolf Hitler an die Macht setzen. Durch vielfachen Verrat wurde die Parteiführung der KPD und viele Gegner der NSDAP,  in kürzester Zeit inhaftiert und/ oder ermordet.

    Noch im Gefängnis, zog Ernst Thälmann die Lehre aus diesem Geschehen, dass der politische Gegner nur so erstarken konnte, weil sich die linken politischen Kräfte uneins über die Gefahr waren und zu keiner Einheit gegen den Faschismus finden konnten. Dieses gelang erst durch hohe Opferzahlen, durch blutiges Lehrgeld, welches die Arbeiterklasse und ihre Verbündeten schmerzlich zahlen mussten.

    So fanden sich gut 30 Menschen aus den verschiedensten linken Gruppierungen, wie Die LINKKE, DKP, KPD, MLPD und auch die Umweltgewerkschaft ein, um an den aufrechten, unbeugsamen, standhaften Arbeiterführer zu erinnern. Ernste, mahnende Worte fanden alle Redner hinsichtlich der gewachsenen Weltkriegsgefahr durch die Kriegsverschärfung in der Ukraine.

    Wir sind uns mitnichten einig, wem welche "Schuld" am Kriege dort trifft, doch wir sind uns einig, dass dieser Krieg umgehend beendet werden muss! Nicht durch neue Waffenlieferung, sondern auf diplomatischen Weg, besser noch durch die solidarischen Aktionen der Völker, voran der Arbeiterklasse, aller Kriegsparteien. Die BRD gehört auch dazu!

    Nur im Schulterschluss mit der Arbeiterklasse, kann die Umweltbewegung einen Widerhall bei den Menschen finden. Diese imperialistischen Kriege sind die größten Umwelt- und Menschheitsverbrechen!

    Fünf Finger kann man brechen, doch nicht eine Faust! (im Sinne Ernst Thälmanns)

    Suse/ Stralsund

     

     

  • UG Rostock/MV: 14.2.2025 Klimastreik FFF, Greifswald

    14.2.25 Greifswald 1 Stolz einstehen für die Zukunft! 

    Klimastreik 14.2.2025 in Greifswald

    Kein Grund, wegen etwas frostigem Nordischgrau nicht auf die Straße zu gehen.

    Ca. 200 Schüler, Studenten der FFF-Bewegung, Einwohner und Gäste, von Oma gegen Rechts über NABU, BUND, Umweltgewerkschaft, Tierschutzpartei und anderen Organisationen, fanden sich in Greifswald zusammen, um sich gegen den Rechtsruck der bürgerlichen Parteien zu positionieren, das Versagen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu kritisieren, anzuklagen das Herausnehmen eben dieses Themas aus dem heutigen Wahlkampf. Die Redner zeigten auf, dass trotz des Überschreitens des Pariser Zieles von 1,5 Grad, die Regierungen immer noch keine Umweltschutzmaßnahmen einleiten, die den zukünftigen Generationen eine lebenswerte Erde hinterlassen. 

    Kurze themenreiche Rednerblöcke, umrahmt von frischer deutschsprachiger Musik und eigenem Chorgesang, entlockte den Teilnehmern immer wieder Beifall und lautstarke Zustimmung.

    Ich führte einige intensiver Gespräche zu unserer Umweltgewerkschaft, bewarb den geplanten Internationalen Umweltratschlag 2026 und fand Abnehmer für unsere LNG-kritischen Flyer und Anti-Atomkraftbroschüren. 

    Aus zeitlichen Gründen verließ ich die Demonstration nach der Auftaktveranstaltung. Hatte aber den Eindruck, dass die Jugend mitnichten politik-müde ist, das Umweltbewusstsein nicht wirklich geringer geworden ist. Aber ja, sie sagten es selbst, sie seien müde, müde von den ständigen Wiederholungen der Aufklärung und Mahnung, doch sie werden nicht aufgeben! Das sei ihr Versprechen, dass sie, im Gegensatz zu den Politikern, erfüllen werden.

    Suse/ Stralsund/ RG MV

    14.2.25 Greifswald 2 Auftaktkundgebung am Mühlentor/ Greifswald

     

  • UG Rostock/MV: Globaler Umweltkampftag

     15.11.2025 Rostock

    RG MV/ Rostock

    Gemeinsam mit dem Jugendverband REBELL und der MLPD veranstalteten wir einen Informationsstand am Gertrudenplatz in Rostock.

    Themen wie: Aktiver Widerstand gegen die Verschärfung der begonnenen globalen Umweltkatastrophe, Ökozid durch den Krieg im Gaza und ähnliche Umweltzerstörungen in der Ukraine und im Jemen, Krisenlastabwälzung auf die Bevölkerung und Kriegsfinanzierungen durch Sozialabbau, das neue Energiegesetz, die Berichterstattung aus Brasilien vom COP 30 im Sinne der Monopolverbände...und vieles mehr, kam in kurzen Redebeiträgen zur Sprache und bildeten die Grundlage für unsere Straßengespräche.

    Ca. 40 Menschen nahmen den Aufruf für den heutigen Umweltkampftag entgegen. Intensive Unterhaltungen entspannen sich mit ca. fünf Menschen. Dort wurde auch explizit nachgefragt, was man denn jetzt tun könne. Man sehe eher eine Allmacht der Regierungen und Monopole und bleibe liebe im Kleinen. Wir machten Mut, auch für diese KLEINEN Bemühungen.

    So konnten wir Interesse an dem Moorbündnis Rostock wecken, dem LNG-Protest auf Rügen und der Arbeit der ICOR, hinsichtlich der Internationalen Brigaden zum Wiederaufbau im Gaza. 

    Mit REBEL und MLPD waren wir 12 Teilnehmer vor Ort. Offenes Mikrofon wurde angeboten, doch nicht genutzt. Umweltkampf-Musik lockte viele Blicke zu unserem Stand und manch einer blieb dann doch stehen, um sich Plakate und ausgelegte Literatur zu betrachten.

    Wie erwartet wieder ein zähes Ringen um jedes Gespräch. Dennoch konnten 8 Euro an Spenden für die Gaza-Hilfe gewonnen und 1 neues Perspektive-Heft verkauft werden.

    Ein von uns bejubelter Beitrag war der überraschende Kurzbericht aus Brasilien von unserer Mitstreiterin vor Ort.

    Suse/ Stralsund-Rostock

  • UG Rostock/MV: Moor bleibt nass!

    001 300925 HRO Auf geht`s auf die Warnow!

    Moor – bleibt – nass! Vertreter der RG MV zusammen mit dem Moorbündnis Rostock und anderen Umweltbewegten.

     Das Moorbündnis Rostock hatte für den 30.09.2025 zur Kundgebung mobilisiert. Anlass: Eine Fähre war für Wirtschaftsvertreter gescharter worden, um die Investitionsmöglichkeiten bei Hafenerweiterung vor Ort zu veranschaulichen. Die Zeit vor dem Ablegen des Bootes gehörte der Kundgebung am Liegeplatz auf der Pier und davor auf dem Wasser.

    Von Roland, Stadtpaddeln Rostock, wurden die Kajaks gesponsert, mit denen sich Umweltbewegte aus Greifswald, Stralsund, Rostock und Umgebung von der Unterwarnow auf die Warnow im Stadthafen Rostock begaben. Transparente waren an Bord, Megafon und Musikbox.

    Vor dem Fährliegeplatz erwartete uns das uns begleitende Segelboot mit musizierenden „Seeleuten“.

    Interessiert blieben Fußgänger an der Pier stehen, hörten sich unsere Parolen und Lieder an, fotografierten und verblieben dann auch häufig bei der Kundgebung an Land.

    Eindeutig wurde dort im Redebeitrag klargestellt, dass es vielen Bürgern noch nicht bewusst ist, was die begonnene klimatischen Veränderung für uns als Menschheit bedeutet, welche Funktion die Moore und ihre Artenvielfalt haben. Dass die Hafenerweiterung hinein in das Moorgebiet um den Peezer Bach und den Oldendorfer Tannen, eine nicht wieder renaturierbare Zerstörung bedeutet, etwas, was nicht notwendig ist, da es nachweisbare Alternativen gäbe. Port GmbH, die Organisatoren der Hafenrundfahrt, jedoch plädierten auf konstruktiven Dialog mit den Bürgern, mit Fairness, auf Augenhöhe. Etwas, woran die Organisatoren der Kundgebung jedoch nicht mehr glauben, sei das Ziel der 1,5 Grad-Maximal-Erderwärmung doch bereits Geschichte, so bestätigend auch ein „Moorprofessor“ aus Greifswald. Für die Hafenerweiterung werden auch Menschen umsiedeln müssen.

    Es war eine kleine, aber feine Aktion. Danke an die Organisatoren und Teilnehmer. Den Redebeitrag der Vertreterin des Moorbündnisses wird zeitnah in deren Homepage eingestellt werden, ebenso die Bilder zu der Aktion. 

    Im persönlichen Gespräch stellte ich den IEC 2026 und unser Wirken dafür vor. Interesse war vorhanden, wovon die Nachfragen der jungen Leute zeugten. Sie wollen sich über unsere Homepage dazu mehr informieren und über ASTA, der Studentenplattform, unser Ansinnen bewerben, verbreiten. Ich hoffe darauf.

    Bis zum 8. Dezember haben nun die Einwohner Rostocks Zeit, Einwände zu den bestehenden Plänen der Hafenerweiterung einzubringen. Dazu bedarf es aber ein MEHR an öffentlicher Information für die Bürger in Rostock.

    Suse/ Stralsund/ RG MV

     002 300925 HRO

    Die Kajaks tragen stolze Namen, meines Malala Y. (Malala Yousafzai, pakistanische Frauen- und Kinderrechtsaktivistin)

    003 300925 HRO

    Moor bleibt! Moor über Profit! (kleiner Spickzettel)

    004 300925 HRO

    musikalische Flotte.....(ich liebe zwei Dinge: Widerstand und Musik...)

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    Wir formieren uns zu einem "Floß"

    006 300925 HRO

    Auf dem Heimweg. Die Warnow und seine Flusslandschaften, der Breitling, die Moore rundherum, sind ein Teil vom Schatz der Menschheit, den es zu bewahren gilt.

  • UG Rostock/Stralsund: Kein LNG! - Kundgebung auf Rügen

    IMG 0660 ca.300 Teilnehmer Binz 07.05.2023, KEIN LNG Rügen!, Binz, privat

    Heute, am 07.05.2023, fand auf dem Kurplatz in Binz/ Rügen die Kundgebung "Kein LNG - Rügen" statt. Ca. 300 Menschen fanden sich erneut zusammen, um ihren Protest gegen den Plan zum Bau eines LNG-Terminals vor oder auf Rügen, ein Gesicht zu geben. Es sprachen als Redner u.a. der Initiator Herr Kiesewetter, der Bürgermeister von Binz Herr Werner, der Landesvorsitzender des NABU, ebenso eine aktive Gruppe junger Menschen der FFF Rügen. Bemerkenswert, dass die anfängliche überwiegende Forderung nach Beendigung der Sanktionen gegen die Wirtschaft Russlands und Beziehung von Gas über Nordstream 2, sich mittlerweile  erweitert hat auf die Forderungen von keinen LNG-Terminals in ganz Deutschland, kein Frackinggas weltweit und hin zu 100 % Erneuerbarer Energien. Das LNG-Beschleunigungsgesetz wurde hart kritisiert, auch hinsichtlich des Verständnisses von Demokratie, welches sich die BRD nach außen hin auf die "Fahnen geschrieben" hat. Appelliert wurde eindringlich an die Solidarität unter den Einwohnern und Gästen Rügens, sowie mit den Menschen der angrenzenden Landesflächen, der Küsten von Nord- und Ostsee, der Länder, in denen das hier angelandete Gas gefördert wird, weil hier ein Umweltfrevel begangen wird, der keine Grenzen kennt und keinen wirtschaftliche Notwendigkeit.

    Kulturelle Begleitung erfolgte durch den Shanty-Chor aus Saßnitz. Die Kundgebungsteilnehmer legten den Vertretern aus Saßnitz nahe, sich bei der nächsten Stadtvertreterversammlung nicht für das Geld, einem LNG-Terminal im Hafen Mukran oder schwimmend vor Stubbenkammer, zu entscheiden, sondern für die Zukunft der Insel Rügen, hinsichtlich seiner Menschen und seiner Natur. Bei kurzen Gesprächen mit Kundgebungsteilnehmern, wurden die Flyer für "100 % Erneuerbare Energien" und "Stopp Fracking" gerne angenommen.

    Schöne Überraschung für mich der Kontakt durch die Tochter eines Umweltgewerkschaftsmitgliedes aus Berlin. Sie wusste von der vergangenen 24 h -Mahnwache vor dem Kohlenkraftwerk 05.-06.05.23 in Moabit, an der wir auch teilgenommen hatten. Herzlichen Gruß! Morgen, am 08.05.2023 wird in Berlin dem Bundestagsauschuss die Petition der verschiedenen Umweltorganisationen, vieler Privatpersonen und der BI "lebenswertes Rügen" übergeben. Begleitend findet vor dem Ausschuss eine Protestkundgebung statt ab 11.00 Uhr! (Anbei noch ein paar Fotos, alle privat (Vaddern hilft der UG, Herr Kiesewetter, FFF Rügen, alle Redner - rechts außen der Bürgermeister von Binz)) 

     IMG 0648 Vaddern hilft der UGIMG 0654 Initiator Herr Kiesewetter IMG 0665 FFF Rügen IMG 0673 alle Redner Suse/ Stralsund

  • UG-Region Nord: Antifaschistischer Protest und Wahlkampf in Hannover

    Hannover 02.02.2025

     

    Die Umweltgewerkschaft beteiligte sich am antifaschistischen Protest unweit des AfD-Wahlkampfstandes und der Wahlkampfauftaktkundgebung der MLPD/ Internationalistische Liste in Hannover.

    Während des antifaschistischen Protestes nutzten wir das offene Mikrofon, um drei der Punkte auf dem Plakat zur „Entscheidungshilfe für die AfD“ rhetorisch anzugreifen, da die faschistische Gesinnung der AfD sich nicht nur auf den Modus der Migrationspolitik beschränkt, sondern auch in der Frage der Zukunftssicherung für die Jugend, der Menschheit in Sachen Umweltschutz, Wiederherstellung der Einheit von Mensch und Natur, angesichts der begonnenen Umweltkatastrophe.

    Die zwischen 100 und 200 Teilnehmer hörten aufmerksam zu. Betroffene Gesichter bei der Schilderung der notwendigen Fortsetzung des Kampfes um den Erhalt der Reste des Hambacher Waldes.

    Zustimmung gab es bei der Benennung des Arbeitskampfes der Automobilarbeiter, auch dieser Region, der durch die Umweltaktivisten unterstützt wird, denn die Arbeiter, gut ausgebildet, arbeitstechnisch gut organisiert, haben nichts dagegen, andere Produkte zu erschaffen, wie Elektrobusse oder Schienenfahrzeuge, um zum Beispiel einen unentgeltlichen öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen.

    Auf der Auftaktwahlkundgebung der MLPD/ Internationalistische Liste sprachen wir ebenfalls zum gemeinsamen Kampf der Umweltaktivisten an der Seite der Arbeiter. Eine gute Voraussetzung dafür ist die aktive Mitgliedschaft der Umweltgewerkschaft in der „Solidarität International“. Denn so, wie Arbeitsprozesse internationalen Charakter tragen, muss auch die Umweltbewegung international handeln, müssen die Arbeiter integriert werden in den Umweltkampf, Umweltaktivisten Arbeitsprozesse verstehen.

    Nachträglich kreierten wir auf der Regionalkonferenz Nord den Slogan: „Umweltschutz schafft Arbeitsplätze!

     

    IMG 2563 Antifaschistischer Protest ist bunt!

    IMG 2566 Umweltschutz: NEIN! 

    IMG 2598 Warten auf den Redebeginn.

    IMG 2600 Jochen spricht über die SI-Arbeit

    IMG 2604 Mirjam beton und fordert die Einheit von Arbeits- und Umweltkampf.

  • Ukrainekrieg

    BEITRAG zum Ukrainekrieg bei der Kundgebung am 24.02.2023

    Liebe Kriegsgegner:innen, liebe Umweltfreunde,

     

    wir Umweltgewerkschafter:innen verurteilen in aller Entschiedenheit die fortgesetzte Aggression des Putin-Regimes gegen das ukrainische Volk. Was hat es mit einer angeblichen Bekämpfung von Neofaschisten zu tun, wenn Wohngebiete und Kraftwerke bombardiert werden und Menschen erfrieren müssen?

    Und die Raketen, schwere Artillerie und Kampfpanzer aus den USA, der EU und insbesondere Deutschland sollen Menschenleben retten? Um Menschenleben geht es überhaupt nicht. Russland auf der einen und USA und EU auf der anderen Seite haben imperialistische Interessen gegenüber der Ukraine. Schon weit mehrere 10.000 Menschenleben auf russischer und ukrainischer Seite sind in diesem Krieg vernichtet worden. Unsere Solidarität gehört den Menschen und deshalb fordern wir einen sofortigen Waffenstillstand. Nach Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine muss ein entmilitarisierter Korridor zwischen Russland und NATO-Staaten eingerichtet werden.

     

    In diesem Krieg werden nicht nur Menschen umgebracht, sondern auch die Umwelt wird durch die Truppen auf beiden Seiten in riesigem Umfang verwüstet und verseucht. Bei der Kriegführung selbst werden riesige Mengen an klimaschädlichen Gasen freigesetzt. Ein Leopard 2-Panzer verbraucht auf 100 km 414 Liter Treibstoff. Allein im Irakkrieg wurden in 4 Jahren 141 Mio Tonnen CO2- Äquivalent freigesetzt. Das entspricht 25 Mio Autos zusätzlich für ein Jahr. Und in Deutschland sorgt die Regierung dafür, dass die Kohlekraftwerke weiter laufen. Wirtschaftsminister Habeck schließt langlaufende Verträge mit USA und Katar ab, um klimaschädliche Frackingas zu importieren und der Betrieb der Gasterminals an Nord- und Ostsee ist auf einen Betrieb über mehrere Jahrzehnte ausgelegt.

    Die großen Energiekonzerne haben für das letzte Jahr einen offiziellen Reingewinn von fast 200 Mrd $ ausgewiesen. Für sie sind die enorm gestiegenen Gas/Öl- und Strompreise ein Paradies. Sie haben allergrößtes Interesse daran, dass fossile Energieträger weiter verbrannt werden und der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien gebremst wird. Ihnen ist es nur recht, wenn der Krieg in der Ukraine weitergeführt und damit die profitablen Energiepreise gerechtfertigt werden. Hören wir doch die Außenministerin Baerbock, die auf die verlängerten Laufzeiten für Kohlekraftwerke angesprochen wurde: „Ja, das ist der Preis, den auch wir zahlen für diesen Krieg von Herrn Putin..“ Wir zahlen aber nicht nur Höchstpreise für Energie, wir sollen auch zahlen mit einer globalen Umweltkatastrophe. Da sind inzwischen unumkehrbare Entwicklungen eingetreten wie das schnelle Abschmelzen der Gletscher oder das Auftauen der Permafrostböden. Wir erleben schon in Mittel- und Nordeuropa massive Waldbrände. Frau Boerbock, wir wollen weder zahlen für einen verbrecherischen Krieg in der Ukraine, in dem die Gefahr eines atomaren Weltkrieges steckt. Wir wollen nicht zahlen für die Höchstprofite der Energiekonzerne und ebenso wenig wollen wir zahlen mit einer globalen Umweltkatastrophe. Dieser Krieg muss so schnell wie möglich beendet werden.

    Schluss mit den Waffenlieferungen aus Deutschland an die Ukraine.

    Keine Aufrüstung der Bundeswehr. Stoppen wir das sog. Sondervermögen von 100 Mrd €.

    Wir brauchen einen aktiven Widerstand gegen die Verbrennung fossiler Energieträger und einen schnellstmöglichen Übergang zu 100% erneuerbaren Energien! Macht mit in der Umweltgewerkschaftsgruppe Lübeck

  • Umwelttag in Stralsund

    Parking Day und Friday for Future in Stralsund

    Bei gutem Wetter und geringer polizeilicher Begleitung, zogen ca. 250 Jugendliche und Angehörige durch die Altstadt von Stralsund zum Platz vor dem Ozeaneum auf der Hafeninsel. Handfeste Forderung an die Regierungen von Stadt, Land und Bund, endlich Ernst zu machen mit den bisherigen Versprechungen. Die Jugend sei nicht gewillt, die bisherige Politik unkritisch hinzunehmen. Sie will Veränderung in der Gesellschaft und Wirtschaft. Unterstützung erhielten die Teilnehmer durch mehrere Segler ansässiger Segelvereine. Sie zeigten gleichfalls Flagge und Plakate zur Forderung nach echtem Umweltschutz. Gleichzeitig hatte ein Bündnis verschiedener Umwelt - und Interessengruppen einen Parkplatz gegenüber der Hafeninsel teilweise besetzt. Er wurde "begrünt", Sitzgelegenheiten luden zum Parken ein und Musik, Kaffee und Kuchen, zum Teil von Anwohnern gesponsert, verschönten den Aufenthalt dort.   Der Fahrradclub organisierte kurze Testfahrten mit einer "Abstands-Nudel". Eine Schwimmhilfe mit 1,25 m Länge wurde seitlich auf dem Gepäckträger aufgebracht und zeigte den nachfolgenden Autofahrern, welchen gesetzlichen Überholabstand sie eigentlich zu einem Radfahrer, zu dessen Sicherheit, einhalten sollen. Ehrlich? In den Straßen der Altstadt, bei den abgeparkten Autos, überhaupt nicht realisierbar. Da die Wasserstraße in Stralsund eine der am stärksten befahrene Altstadtstraße ist, wurde mittels Blumenübergabe am Autofenster, ein Stopp und Go erzeugt und die Fahrzeugführer gebeten zu prüfen, ob sie nicht besser auf Rad, Bus oder Bahn umsteigen, um die Altstadt autofrei zu bekommen und mit uns für einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehr zu kämpfen, klimaneutral und effizient für Anwohner und Urlauber. Eine neue Attraktivität für die Hansestadt. Ideen sind vielfältig da, die Akzeptanz noch etwas durchwachsen. Doch Veränderung tut dringend Not!

    Suse

    RG MV, Stralsund

    Segeln für die Umwelt

    Segeln für den Umweltschutz

    Jugend voran am Strelasund copy

    Jugend am Sund

    Parking Day copy

    Parking Day an der Wasserstraße in Stralsund

     

  • Waldführung durch die Dölauer Heide am 22.10.2023

    Die Ortsgruppe Halle lädt ein zur Waldführung durch die Dölauer Heide am 22.10.2023. Die Waldführerin Beate Krauße (Waldführerin Zertifikat Wohllebens Waldakademie) wird uns einweihen in das geheimnisvolle Leben der Bäume in einem Wald voller Geschichte und Geschichten und uns auch etwas darüber erzählen, wie der Wald in Zukunft aussehen könnte. Es wird auf jeden Fall ein spannender Nachmittag mit Freunden, Bekannten und umweltbewegten Menschen!

    Wann: 22.10.2023, 14.00 Uhr Hubertusplatz/Waldtierbrunnen in Halle (Saale)

    Flyer Waldführung 22.10.2023

  • Weltklimatag, 06.11.21 Lübeck

    06.11.21 Weltklimatag Lübeck

    06.11.2021 Lübeck, Delegation aus MV, privat

     

    06.11.2021 Internationaler Klimakampftag

    Bericht aus Lübeck

     

    Zum Weltklimatag wurden in Mecklenburg-Vorpommern (MV) keine Veranstaltungen bekannt. So beschlossen Mitglieder der Regionalgruppe MV der Umweltgewerkschaft (UG) die Ortsgruppe Lübeck zu unterstützen. Deren Aktionstage zu Ostsee-Themen und Einlagerung des alten AKW-Bauschutts auf Hausmülldeponien der Region, begleiten wir seit längerem. Weitere Unterstützung erhielten wir von Mitgliedern der MLPD aus MV. (siehe Foto)

    Ca. 25 Menschen fanden sich am Treffpunkt ein. Montagsdemo, Courage, Umweltgewerkschaft, MLPD, Internationalistisches Bündnis, Rebell und Freunde und Unterstützer der UG. Kritisiert wurde vom Moderator, dass von mehreren örtlichen Medien, wo der Aufruf zum heutigen Aktionstag bekanntgegeben wurde, nur eines diese auch öffentlich machte. Dennoch hat die Stadt Lübeck eine Umzugsroute durch die Fußgängerzone der Lübecker Altstadt genehmigt. Dort kamen die kurzen Redebeiträge und das  „Offenen Mikrofon“, gut an. Auch das kleine Theaterstück zur Machenschaften der Subventionierung in der Automobilbranche wurde begeistert aufgenommen. Die Abschlussveranstaltung auf dem Markt fasste dann nochmals alle Themen zusammen, die heute zur Sprache gekommen waren: Energiepolitik, ÖPNV, Bergbau, Automobilbranche, Ostseeverschmutzung, Atomlobby, Greenwashing, Glasgow.

    Fazit: Die kapitalistische Gesellschaftsordnung, mit ihrem Bestreben nach Maximalprofit, wird nicht in der Lage sein, die Einheit von Mensch und Natur wieder herzustellen. Das wird nur im und mit dem Sozialismus gelingen. Das Verursacherprinzip muss umfassend zu Lasten der verursachenden Konzerne greifen und darf nicht auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden! Erneuerbare Energien zu 100 % und Beendigung der Kohleverstromung sofort!

    Danke an die Ortsgruppe Lübeck für die Organisation, Moderation, Gestaltung des Umzuges!

    Suse/ Stralsund

     

  • Wir zahlen nicht für eure Kriege!

    Demonstration gegen Eskalation und Aufrüstung

    Unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Kriege!" demonstrierten am 2.7. in Berlin tausende Menschen gegen die Eskalation des Ukraine-Krieges, die aktuelle massive Aufrüstung und die damit verbundene Weltkriegsgefahr. Neben der Umweltgewerkschaft war ein breites Bündnis aus Friedensbewegungen, linken Organisationen und Umweltschutzverbänden vor Ort.

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