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Fotos: umweltgewerkschaft.org, CC BY-SA
Am 18. April fand die Demo "Erneuerbare Energien verteidigen!" in München statt. Weitere Demos fanden in Berlin, Hamburg und Köln statt. Anlass für den Protest ist die Blockade der erneuerbaren Energien durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.

Die Zahl der rund 40 teilnehmenden Unterstützer unserer Kundgebung waren viel mehr als die letzten Jahre und viele waren das erste Mal dabei. Viele Passanten hörten aufmerksam zu und manche spendeten auch.
Die Umweltgewerkschaft hatte zusammen mit Mera25 und der MLPD schon im Oktober begonnen, ein Bündnis aufzubauen. Weitere Organisationen schlossen sich an wie der Frauenverband Courage, der Jugendverband Rebell und eine Vertreterin von Guerilla Fashion.
Sie setzte sich für die Teilnahme von Joseph Masembe aus Uganda ein, Gründer und Teamleader der Umweltorganisation LittleHandsGoGreen. Er berichtete, dass im Frühjahr 2025 bei ihrem 4. March for Climate Change in Kampala 6000 Kinder teilnahmen.
Wie haben sie das geschafft?
Super UG-Einsatz bei der Anti-IAA-Protestdemo am 13.9.25 in München
mit Unterstützung aus Nah und Fern!
Zu Beginn schnell ein Mobilisierungsfoto zum Internationalen Umweltratschlag 2026 - dann gings los.

Am 13. September war eine Delegation der Umweltgewerkschaft beim Protestmarsch gegen die Autokonzerne mit dabei, die ihre „ökologischen Produkte“ auf der vom 9.9.-14.9.25 stattfindenden IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in München ausgestellt hatten. 4 Mitglieder der UG-Ortsgruppe München wurden dabei von 6 Mitgliedern aus Berlin, Nürnberg, Stuttgart, und dem Bundesvorstand unterstützt. Diese IAA-Greenwashing-Veranstaltung wurde von knapp 1000 Demonstranten scharf kritisiert. „Die Politik müsste eigentlich für die Menschen da sein, nicht für die Autolobby“, erklärte einer der Protestierenden. Die IAA sei Ausdruck kapitalistischen Wahnsinns. Solch einer "ausbeuterischen und zukunftszerstörerischen Veranstaltung muss man sich als junger Mensch entgegenstellen“ meinte ein anderer.


UG München: Demo gegen Gasbohrungen bei Reichling am 16.08.2025
„Sauberes Gas? Dreckige Lügen!“ 27.08.2025, München, Korrespondenz
So steht es auf einem Transparent der Bürgerinitiative Reichling-Ludenhausen, zwei kleine Dörfer im Voralpenland, in der Nähe vom Ammersee, die seit Monaten gegen das Gasbohren kämpfen. In ihrer Nachbarschaft steht ein 40 Meter hoher Bohrturm, um bis in 3000 m Tiefe nach Gas zu bohren. Die Dorfbewohner befürchten, dass ihr Trinkwasser vergiftet und durch Bohrtürme und Transporte, Felder, Wiesen und Wälder zerstört werden. Gelingt es dem kanadischen Konzern MFC Energy, auf ein Gasfeld zu stoßen, das auf 300 bis 500 Milliarden Kubikmeter geschätzt wird, dann sollen 10 weitere Bohrungen im Gebiet um den Ammersee folgen.
Lebhafte Auseinandersetzungen am Internationalen Umweltaktionstag in München
Wir Aktivisten von der Umweltgewerkschaft München haben uns dieses Jahr entschieden, eine Kundgebung zu machen ohne Straßenumzug, weil wir vor allem mit vielen Leuten sprechen wollten. Das ist uns gelungen. Rund 25 Umweltschützerinnen und Umweltschützer waren meist die ganze Zeit anwesend und unterstützten dieses Anliegen durch Redebeiträge am offenen Mikrofon und durch Gespräche mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie mit Passanten. Manch einer hörte auch von Weitem interessiert zu.
Es sprachen neben Rednern der Umweltgewerkschaft, Gewerkschafter, Vertreterinnen und Vertreter des Internationalen Automobilarbeiter Ratschlags, der ÖDP sowie vom Bündnis gegen Gentechnik in Ebersberg, der MLPD, von Allforfuture, vom Frauenverband Courage, ShalomSalam und andere. Großen Applaus bekam ein Umwelt-Rap und das Lied „Die Zeit ist reif“.
Da wir betonten, dass auf der Kundgebung alle sprechen dürfen, außer Faschisten wie die AFD, kam ein Mann daher und griff die Versammlungsleiterin verbal an. In der Auseinandersetzung bezeichnet er die Veranstalter als Faschisten, weil sie der „demokratischen Partei AFD“ nicht erlauben würden, auf der Kundgebung zu sprechen. Die Versammlungsleiterin konterte darauf mit einem Redebeitrag, der darlegte, dass die AFD das Gegenteil von dem ist, was sie behauptet, nämlich Anwalt der kleinen Leute zu sein. Sie will den Sozialabbau und eine faschistische Politik gegenüber Migranten und Oppositionellen vorantreiben und den Umweltschutz komplett aus dem Regierungsprogramm streichen.
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