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Aufruf zum Internationalen Umwelt-Aktionstag 2025
(am 15.November)

zum Herunterladen des IEC-2026-Aufrufs
hier klicken:

Aufruf zum International Environmental Council 2026 DE teaser

2025 05 Umweltgewerkschaft Aufruf 1. Mai Mailversion S1

2025 05 Umweltgewerkschaft Aufruf 1. Mai Mailversion S2

 

IEC2026 - Newsletter April ́25

Herzlich willkommen zum 3. Newsletter der Koordinierungsgruppe zur Vorbereitung des Internationalen
Umweltratschlags 2026 (International Environmental Council 2026).
Der Zeitpunkt unseres Arbeitstreffens am 26.04. in Göttingen zur Vorbereitung des IEC 2026 rückt näher.

Wir haben mittlerweile viele nationale und internationale interessierte Personen und Institutionen kontaktiert und eingeladen.

Dabei hat sich als Tendenz ergeben, dass der Wunsch vieler eher in Richtung Online-Teilnahme als in Präsenz-Teilnahme geht. Das hat auch den Hintergrund, dass viele neue Kräfte interessiert sind an unserer Idee, jedoch die weiter Reise nach Göttingen noch nicht dafür bestreiten würden. Wir werden uns also nach wie vor in Göttingen treffen, doch alle Mitstreiter*innen können auch gerne die Option wählen, sich online zu unserem Treffen dazu zu schalten.

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mit den Arbeitsunterlagen der bevorstehenden Konferenz, sowie einer interessanten kritischen Beurteilung des Koalitionsvertrags der bevorstehenden Bundesregierung. Lesenswert!

 

 

Aufruf der Umweltgewerkschaft:
Alle gemeinsam gegen Faschismus
und für Umweltschutz!

Umweltgewerkschaft_FFF_Februar_2025_farbig_Druckversion.pdf

Umweltgewerkschaft_FFF_Februar_2025_sw_Druckversion.pdf

Umweltgewerkschaft_FFF_Februar_2025_farbig_Mail-Version.pdf

 


Umweltgewerkschaft FFF Februar 2025a q60Ein Faschist wird Präsident der USA, fördert weltweit faschistische Kräfte und die Abschaffung von Umweltschutz!

Während in Los Angeles Waldbrände nie gekannten Ausmaßes wüten, und wir weltweit eine Klimaerwärmung um 1,6 Grad haben, verkündet Donald Trump, dass er aus dem Pariser Klima-Abkommen aussteigt. Ab jetzt will er weltweit eine Offensive für fossile Brennstoffe made in USA entwickeln. Das ist eine Kampfansage an die weltweite Umweltbewegung. Jetzt erst recht: Wir brauchen Sofort- und Schutzmaßnahmen, um die beschleunigte Umweltkatastrophe einzudämmen oder aufzuhalten.

Die Rettung der Umwelt – kein Thema mehr?

Im Wahlkampf zur Bundestagswahl scheinen die großen Parteien das Umweltthema zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Gemeinsam müssen wir das verhindern und das Umweltthema wieder ins Zentrum der gesellschaftlichen Debatte rücken – wo sie
hingehört. Auch dafür sind wir auf der Straße.

Klimaleugner wittern Morgenluft – durchkreuzen wir ihre Pläne!

Penetrant und entgegen aller wissenschaftlicher Beweise wird die Umweltkatastrophe geleugnet und Hetze gegen Umweltaktivisten
betrieben. Alice Weidel (AfD) ist ganz auf Linie von Trump, wenn sie im Bundestag fordert: „Freies Unternehmertum statt Klimasozialismus“. Auch Trump bezeichnet alle politischen Gegner als Sozialisten und Kommunisten.
Lassen wir uns nicht antikommunistisch spalten!
Freie Fahrt für Profite des Unternehmertums bedeutet freie Fahrt für die Umweltkatastrophe. Diese Denkweise fordert Todesopfer. Mindestens 200 Menschen mussten in Valencia, Spanien bei der Flutkatastrophe Ende Oktober 2024 sterben, weil die spanische Regierung den Klimawandel nicht ernst nahm. Wir brauchen ein breites Bündnis von Religion bis Revolution gegen Faschismus und
Umweltkatastrophe.

Sichere und bezahlbare Energie …

wünscht sich jeder. Tatsächlich sind die Energiekosten für private Haushalte in Deutschland mit am höchsten mit 41 Cent pro Kwh. Die AfD will sichere und bezahlbare Energie schaffen „… durch die Rückkehr zur Kernenergie und und den Ausbau von Kohlekraftwerken.“ (AfD-Wahlprogramm 2025). Was die AfD nicht sagt ist, dass die Industrie im Schnitt nur 16 Cent/KWh an Stromkosten hat, die ganz großen Konzerne sogar noch weniger. Privathaushalte zahlen zum Beispiel noch 1,5 Cent Stromsteuer pro KWh. Diese ist seit 2024 für die Industrie abgeschafft. Eine 12 Milliarden Finanzspritze. Nicht die Energiewende verteuert den Strom, sondern eine Zweiklassengesellschaft beim Stromverbrauch. Haushalte bezahlen als nicht-privilegierte Stromverbraucher wesentlich mehr, als privilegierte Großverbraucher der Industrie, die sich mit billigem Börsenstrom eindecken. Kernkraft ist die teuerste und unzuverlässigste Art der Energie. Windenergie ist die günstigste mit Produktionskosten von 4 bis 10 Cent/KWh.

Umweltgewerkschaft FFF Februar 2025b q60Bezahlbare Energie entsteht durch die Umstellung auf erneuerbare Energie mit Solar und Windenergie – und durch die Abschaffung der Bevorzugung der Großindustrie beim Strompreis.

Die Umweltbewegung ist Teil der antifaschistischen Bewegung!

„Reißt die Windräder nieder“ schrie Alice Weidel beim Parteitag der AfD am 10.1. in Riesa. Beleidigungen und Aggression schlagen uns teils entgegen. Wir lassen uns von davon nicht einschüchtern!

Auch sind wir in Sorge aufgrund der wachsenden Kriminalisierung von aktivem Widerstand gegen Umweltverbrechen. Wir verteidigen unsere demokratischen Rechte und sind solidarisch mit allen Betroffenen! Faschismus ist ein Verbrechen an Mensch und Umwelt. Faschistische Parteien müssen verboten werden.

Migration und Umwelt

In den letzten 10 Jahren haben wetterbedingte Katastrophen zu 220 Millionen Binnenflüchtlingen geführt, also 60.000 pro Tag. Die Zahl der Länder, die extremen klimabedingten Gefahren ausgesetzt sind wird von 3 auf 65 im Jahr 2040 steigen. (Quelle: UN) Wer Migration verhindern will, muss die Klimakatastrophe bekämpfen! Zugleich benötigen die Menschen ein Recht auf Flucht. Die Migrationsfrage kann nur gelöst werden, wenn die Umweltfrage gemeinsam mit der sozialen Frage gelöst wird.

Arbeiter – und Umweltbewegung gemeinsam gegen den Stellenabbau der Autokonzerne

Ein umweltgerechtes Verkehrssystem mit dem Ausbau des ÖPNV, dem Güterverkehr auf Schiene und der Reduzierung des Individualverkehrs zu entwickeln, das schafft Millionen Arbeitsplätze. Jede Hand wird gebraucht – eigentlich. Verhindert wird das durch
das Profitstreben der Autokonzerne VW, Mercedes, Ford und ihre Zulieferer Bosch, ZF oder Continental. Sie wollen ihre Rendite erhöhen und sich gegen die Konkurrenten durchsetzen, und müssen dafür die Löhne und Arbeitsplätze in Deutschland angreifen. Umweltzerstörung und Armut ist die Folge. Dagegen wehren sich zu Recht schon viele Belegschaften. Wir rufen auf: fahrt mit uns zum Aktionstag der IG Metall am 15.3. Lasst uns den Kampf um Arbeitsplätze und Umweltschutz vereinen!

Solidarität mit den Umweltprotesten im serbischen Jadar-Tal!

In Serbien soll auf Betreiben der EU und der deutschen Autoindustrie im Jadartal Lithium auf umweltzerstörerische Weise durch den Bergbaukonzern Rio Tinto abgebaut werden. Das Tal ist ein Hauptanbaugebiet für Landwirtschaft und das größte Trinkwasserreservoir in Serbien. Seit Jahren kämpfen Bewohner und Umweltschützer gegen die Zerstörung des Jadartals. Wir sind in Kontakt mit der dortigen großen Umweltbewegung und sammeln spenden für ihre Arbeit – mehr dazu hier <QR-Qode>. Spenden per PayPal einfach an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unser Zukunftsprojekt – Internationalistisch und mit Perspektive!

Wir brauchen einen internationalen Zusammenschluss gegen Umweltkatastrophe und Faschismus. Unser wichtigstes gemeinsames Großprojekt ist der Internationale Umweltratschlag (IEC) Ende 2026. Er ist die positive Antwort auf die gescheiterten UN-Umweltkonferenzen, die weltweite faschistische Tendenz und den gewachsenen Drang nach gesellschaftlicher Lösung der Umweltfrage. Er ist eine Konferenz der Basisaktivisten, der Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung.
Mehr dazu lest ihr hier <QR-Qode>

Kontakt & Infos:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.environmental-union.org
Umweltgewerkschaft e.V. | Bremer Str. 42 | 10551 Berlin
V.i.S.d.P.: Umweltgewerkschaft e.V. | Bremer Str. 42 | 10551 Berlin

Chaosgipfel COP 29 in Baku gescheitert – großes Interesse am International Environmental Council 2026

Nur mit Mühe konnte eine völlige Ergebnislosigkeit der 29. UN-Klimakonferenz verhindert werden. Gastgeber Aserbaidschan hatte auf der Konferenz seine Öl- und Gasvorräte als „Gottesgeschenk“ bezeichnet. Kurzerhand wurden kritische Wortmeldungen vom aserbaidschanischen COP Präsidenten „übersehen“ und einfach abgestimmt. Unter Tumulten verließen einige Delegationen der ärmsten Länder den Saal. Papua-Neuguinea war gar nicht erst angereist.

Die Ergebnisse der COP29 verdienen nicht einmal dieses Wort. Während gerade noch 300 Mrd an vergünstigten oder zinslosen Krediten für Entwicklungsländer zugestanden wurde betrugen allein die Übergewinne durch Preistreiberei der Öl- und Gaskonzerne weltweit 490 Mrd $. Dazu kommen nochmal 753 Mrd $ üblicher Gewinne, Also insgesamt 1,24 Billionen $ Gewinne, nur der Öl- und Gaskonzerne!1 Seit der UN-Konferenz in Paris investierten die 60 größten Banken der Welt ca. 6,9 Billionen $ in die Erschließung neuer Vorkommen fossiler Energien.2 Offensichtlich sehen die Öl- und Gasvorkommen noch mehr Regierungen und internationale Banken und Konzerne als „Gottesgeschenk“ für märchenhafte Profite. Warum sonst schaffte es der Ausstieg aus fossiler Verbrennung noch nicht einmal als Worthülse in die Abschlusserklärung?

Schöne Grüße aus Baku an alle Umweltbewegten zuhause!

Wir, eine kleine Delegation aus Umweltgewerkschaftlern und ICOR, sind vor Ort auf der COP29 in Baku, Aserbaidschan. Auf der UN-Klimakonferenz sind rund 40.000 Teilnehmer anwesend. Ihnen wird von ca 50 Unternehmen viel Greenwashing präsentiert.

Viele, vor allem junge Firmenvertreter*innen sind motiviert und glauben an ihre Projekte. ABER: jeder hat seine Zweifel geäußert und gab uns die Möglichkeit, das Projekt des „International Environmental Counsil 2026“, IEC, (Internationaler Umweltratschlag) vorzustellen. Wir haben gute Kontakte geknüpft – bisher am 1.Tag 13 aus 8 Ländern -, darunter Vertreter aus Pakistan, Südafrika, den USA, Kongo, Tibet und aus Aserbaidschan selbst.

Das Buch „Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen“ stieß auf Interesse, wurde oft fotografiert und auch verkauft. Ein Mitarbeiter der Fracking-Industrie, der sich mit „but I am the good guy!“ entschuldigte, kaufte es, ebenso wie eine Frau aus Mexiko. Insgesamt ist die COP eine große Show mit viel Polizeipräsenz, ehrenamtlichen Studenteneinsatz als Helfer, vielen Straßenreiniger*innen, die alles blitzblank halten. Und einheimische Bakuer, die froh sind, wenn ihr normales Leben nach der COP wieder weitergeht.

Außer den kapitalistischen Hotel- und Gastronomiebetrieben, die ihre Preise während der COP drastisch erhöht haben, hat das „Fußvolk“ in der Stadt keinen wirklichen Vorteil – und es riecht auch nach 29 Weltklimakonferenzen hier immer noch überall nach Öl!

Wir wünschen euch allen heute eine guten und kämpferischen Internationalen Umweltweltaktionstag!

Hier ein paar Bild-Eindrücke vom 1.Tag:

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29.12. 2023
Aktuelle Erklärung der Umweltgewerkschaft
zum Hochwasser in Deutschland
Die Hochwasserlage ist sehr angespannt in vielen Bundesländern,
Deiche weichen durch und drohen zu brechen. Ein Ende der
Regenmassen ist noch nicht in Sicht.
Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei allen betroffenen Menschen und den
vielen selbstlosen Helferinnen und Helfern. Unsere Mitglieder der
Umweltgewerkschaft sind aufgerufen, mit anzupacken, wo immer es sinnvoll und
möglich ist, und dies mit der Aufklärung über die globalen Ursachen zu
verbinden.

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