Einige Bild-Eindrücke: 1) BERLIN:




Einige Bild-Eindrücke: 2) STUTTGART:





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Redebeitrag Umweltgewerkschaft Stuttgart
(LKW-Bühne der Antikriegs-Kundgebung am 3.10.25 in Stuttgart)
Liebe Friedensbewegte,
wir stehen an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte unserer Welt. Sie wird heutzutage mehrfach in ihrer Existenz bedroht. Da ist die weltweite Kriegspolitik mit der Gefahr eines atomaren 3.Weltkriegs, da ist aber auch die begonnene Umweltkatastrophe, die das Potential hat die menschliche Zivilisation zu vernichten. Beides wird befeuert von einer weltweiten Rechtsentwicklung und faschistischen Parteien und Regierungen. Dies alles fordert aber auch heraus sich dem entgegenzustellen, nicht nur heute auf der Demo!
Krieg, insbesondere ein Weltkrieg ist die größte Umweltzerstörung. Bombardierungen zerstören ganze Städte, Wälder werden niedergebrannt, Böden verseucht, Wasserquellen vergiftet. Krieg hinterlässt nicht nur verbrannte Erde, sondern vernichtet auch das fragile Gleichgewicht unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Die Klimakatastrophe, die Zerstörung von Regenwäldern und die Ausbeutung von Böden sind nur einige der unzähligen Symptome einer kapitalistischen Gesellschaft, die v.a. an kurzfristigen Gewinnen statt am langfristigen Überleben der Menschheit orientiert ist.
Ganz in diesem Sinn streicht die Wirtschaftsministerin Klimaschutzmaßnahmen und nennt das Ganze einen „Realitätscheck“. Da fragt man sich in welcher Realität lebt die eigentlich? Die gleiche Regierung setzt sich zum Ziel über 40% des Bundeshaushalts für die Kriegstüchtigkeit auszugeben. Das bedeutet als Konsequenz massiver Abbau sozialer Leistungen, Umverteilung der Steuergelder für Hochrüstung und Roll Back im Umweltschutz. Realität ist die soziale und ökologische Katastrophe.
Unsere ganz besondere Solidarität und Mitgefühl gilt den Menschen in Gaza. Inzwischen wurde die internationale Friedensflotte von israelischen Schiffen gestoppt und geentert, die Kommunikation unterbrochen. An Bord sind Hilfsgüter, die dringend benötigt werden. Mit dabei sind auch Umweltschützer, wie Greta Thunberg. Das Stoppen dieser Flotte geschieht in internationalen Gewässern und ist nach geltenden Gesetzen illegal. Wir fordern sofortigen Waffenstillstand, Freigabe der Schiffe! Von der Bundesregierung fordern wir dass sie endlich, wie schon über 150 andere Länder, Palästina als Staat anerkennt!
Umweltkampf und Friedenskampf sind heute wie 2 Seiten einer Medaille für das Überleben der Menschheit. Als Umweltgewerkschaft arbeiten wir daran, dass in 2026 ein internationaler Umweltratschlag stattfindet. Wir führen eine gesellschaftliche Strategiediskussion, fördern Bewusstseinsbildung und verbinden das mit internationaler Kooperation und Unterstützung. Wir lernen uns kennen, beraten uns gegenseitig und lernen voneinander. Wir fördern es, dass alle demokratischen Bewegungen den Umweltkampf zu ihrer Sache machen. Besonders wichtig ist unserer Meinung nach die Einheit von Umwelt-, Friedens- und Arbeiterbewegung. Mittlerweile sind Aktivisten aus ca. 20 Ländern am Vorbereitungsprozess beteiligt.
Macht mit und engagiert euch, denn gemeinsam können wir die Welt verändern!
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