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Aufruf zur Teilnahme und Unterstützung der Vorbereitung und Durchführung

eines Internationalen Umweltratschlags 2026!

 

Der offizielle Name lautet englisch: International Environmental Council (IEC)

 

Um was geht es ?

Wir, die Umweltgewerkschaft, sind wie andere zu der Ansicht gekommen, dass die globale Umweltkatastrophe begonnen hat und die Existenz der Menschheit drastisch bedroht ist. Schaut euch die Hitzeperiode Anfang Juli und jetzt an mit Temperaturen über 37°, in Spanien über 45°! Betrachtet jetzt die schweren Überschwemmungen in Südjapan und Peking einerseits und die Waldbrände in der Türkei, in Südeuropa und auch Frankreich. Schon früher dies Jahr brannten riesige Wälder in Kanada, Russland, USA. Die Korallenbleiche in Australien gefährdet das Great Barrier Reef. Hier in Deutschland sind die Flutkatastrophen im Ahr- und Erfttal noch nicht vergessen …

Die sich entwickelnde Klimakatastrophe wirkt als Zündeffekt auf weitere Zerstörungen unserer schönen Umwelt: das Auftauen der Permafrostböden in Russland mit der Gefahr der Freisetzung riesiger Mengen Methan, ungleich stärker die Erderhitzung vorantreibend als CO2, oder das Auftauen solcher Böden in den Alpen wie im Mai, als das schweizerische Dorf Blatten durch einen gigantischen Erd- und Steinrutsch nahezu vernichtet wurde! 

Wegen einer solchen Entwicklung fand im April 2024 eine zweitägige Strategiekonferenz in Potsdam mit rund 500 Teilnehmer*innen und Delegationen aus 13 Ländern statt. Diese Konferenz war in vieler Hinsicht etwas Neues und ein hoffnungsvoller Anfang eines welt-weiten Zusammenschlusses gegen die sich entwickelnde globale Umweltkatastrophe.

In der Abschlusserklärung dieser Konferenz hieß es:

„Sie war ein Kontrastprogramm zu den alljährlichen Weltklimakonferenzen, die trügerische Hoffnungen aussenden und sogar zum Marktplatz umweltschädlicher Projekte wurden.(...).

Es war eine Konferenz des gegenseitigen Kennenlernens, der Vertrauensbildung und gegenseitiger Wertschätzung! (…) Gemeinsamer Nenner war: Der Umweltkampf muss gesellschaftsverändernd sein.“ 

Mit dem IEC 2026 soll dieser Weg fortgesetzt werden. Am bewährten Prinzip der Selbstorganisation und Selbstfinanzierung werden wir festhalten, um in keine Abhängigkeit zu geraten und die Überparteilichkeit und Gleichberechtigung aller Beteiligten zu wahren.

 Der Zeitpunkt des mehrtägigen IEC wird voraussichtlich um die Weltklimakonferenz Ende 2026 herum stattfinden. Land und Stadt werden in nächster Zeit in Abstimmung mit inter-nationalen Unterstützern festgelegt. Plenumsdiskussionen, Foren zu einzelnen Themen, ein großes Kultur-Event mit der Bevölkerung am Austragungsort und am Ende Beschlüsse zur weiteren Zusammenarbeit: das alles wird grob der Inhalt des IEC 2026 werden.

 Im Nachgang zur Weltklimakonferenz in Baku 2024 hat sich eine Vielzahl internationaler Kontakte entwickelt: in verschiedene Länder Afrikas (Nigeria, Uganda, Algerien sowie Mauretanien u.a.), Südamerika, Asien und natürlich Europa (mit einem besonderen Augen- merk auf das Jaddartal in Serbien gegen den dortigen umweltschädlichen Lithiumabbau oder zu streikenden Bergarbeitern in Georgien).

Es wird eine Vielzahl an Helfern gebraucht, die verschiedene internationale Sprachen sprechen, denn viele beherrschen kein Englisch. Sprache ist das A&O jeder Verständigung und der Herausbildung von Vertrauen. Außerdem werden Leute gesucht, die multimediale Fähigkeiten besitzen, die Layout können oder eine Webseite mit gestalten. Und nicht zuletzt braucht es viele Spenden, um ein solches Großereignis international durchführen zu können.

 Die enorme Verschärfung der internationalen Situation durch die imperialistischen Kriege

in der Ukraine und Nahost sowie durch immer mehr faschistisch geführte Staaten treiben auch die Umweltkatastrophe immer weiter voran. Der IEC 2026 muss einen wichtigen Bei-trag zur Strategiediskussion leisten: welchen Weg soll die Menschheit gehen zur Befreiung von Umweltzerstörung, Krieg und faschistischer Gefahr?

Solidarische Diskussion unterschiedlicher Standpunkte, Austausch über die vielfältigen Erfahrungen im Kampf gegen die globale Umweltkrise, gemeinsame Beschlüsse zur weiteren Zusammenarbeit dort, wo wir uns einig sind – macht schon mit in der Vorbereitung! 

Web: www.umweltstrategiekonferenz.org email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Termine der Umweltgewerkschaftsgruppe Kreis Böblingen

(August – Dezember) 

Fr, 22. Aug. 16:30 – 18:30 Vorstellung des IEC 2026 im/am Grünen Zimmer

Böblingen, Leonardo-da-Vinci-Platz

 Mo, 01. Sep., 17 Uhr ff. Kundgebung des „Bündnis für Frieden - Böblingen“

zum Antikriegstag, Mercaden, Bahnhof Böblingen

anschl. evtl. Kurzdemo zur Kath. Betriebsseelsorge,

Sindelfingerstr. 14, dort Veranstaltung 19 Uhr mit Friedensliedern 

Di, 23. Sep., Treffen UG - Thema: Klärschlammverbrennung Kreis BB, Pyrolyse 

Di, 21. Okt., Treffen UG - Thema: Vorbereitung Weltklimatag Sa, 15.11. 

Sa, 15. Nov., Kundgebung Weltklimatag (noch in Planung!) 

Di, 18. Nov., Treffen UG - Thema: ÖPNV zum Nulltarif + „Klimaneutralität BB bis 2035“ 

Di, 16. Dez., Treffen UG - Thema: Diskussion der „Ergebnisse“ des Weltklimatags COP30

 alle Treffen der UG: 18 Uhr, Ernst-Schäfer-Haus, Corbeille-Essonnes-Platz, Sindelfingen 

siehe auch: www.environmental-union.org

 

 

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