Wir dokumentieren im Anschluss einen wichtigen Beitrag aus der Schweizer Online-Zeitung "Infosperber" zu diesem Thema. Wir danken Frau Gschweng für diesen Beitrag, in dem sie untermauert, weiter untersucht und aktualisiert, was wir in unserem Widerstand gegen die von BP geplante Pyrolyse-Anlage bisher herausgefunden haben: Diese Anlage ist kein Beitrag zu einer Kreislaufwirtschaft, sondern soll in erster Linie dazu dienen, die Problematik der weiterhin ständig gesteigerten Plastikproduktion zu verharmlosen.
Aktuell hat die Plastikindustrie offensichtlich noch einen neuen Dreh: Sie will den Begriff "Recycling" neu definiert haben und hebt vor allem auf die "theoretische Recycelbarkeit" als angeblich umweltfreundlich ab - unabhängig davon, was mit dem Müll tatsächlich passiert! Wort-Akrobatik gegen Plastikflut und Umweltkatastrophe! Ernsthaft jetzt????
Ein Armutszeugnis!
Die Umweltgewerkschaft fordert eine wirkliche Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfproduktion; dazu: Förderung der Müllvermeidung, Entwicklung neuer Werkstoffe und Weiterentwicklung wirksamer Recyclingverfahren. Sie setzt sich deshalb auch ein für ein Ende der Profitwirtschaft und für eine andere Gesellschaft, wo der Mensch in Einheit mit der Natur leben kann.
Hier der Artikel:
