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Kontakt: Suse Hawer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 0176-34679232

Auf dem ehemaligen Lokomotiven- Werk wurde ein Universitäts-Campus geschaffen, rechts der Eingang zu den Eventräumen des 13. FPR.

Klare Ansage! Rechts unser kleiner Stand. Danke an die OG Kassel! Erste Aktivität: die Vorstellung der Teilnehmer (Reise zu den Frauen der Welt) (ohne Foto).

Im Campus verschiedene Ausstellungs- und Standthemen, u.a. Erinnerungen an Lilo Hermann, Clara Zetkin und anderen, ....an die Opfer der jetzigen Kriege.....

....Mahnung und Erinnerung an immer noch nicht anerkanntes Unrecht....gemeinsam kämpfen, gemeinsam feiern. "Gehörwäsche" ließ uns singen und tanzen.
Samstagvormittag, Demonstration vom Hauptbahnhof (Auftaktskundgebung) zum Rathaus (Abschlusskundgebung), hier die vielfältigen Losungen der teilnehmenden Organisationen in Bildern.
Aufmerksame Zuhörer´innen auf allen Stationen der Demonstration. (unten mittig - Liveübersetzung)
unterwegs: Die Umweltgewerkschaft berichtet aus Spanien und Serbien. rechts: Fronttransparent, gut 300 Teilnehmer an der Demonstration.

links: Abschlusskundgebung am Rathaus, rechts: unser Forum mit mehr als 40 Teilnehmern,: "Schöne Erde- bedrohte Erde", wir haben uns vernetzt bei der Vorstellung, internationale Umweltaktivistinnen vorgestellt, lebhaft und offen diskutiert.

Woher kommen die 700 Teilnehmer? Mittagspause

Kranich-Basteln in Gedenken und Mahnung an Hiroshima/ Nagasaki und der drohenden Weltkriegsgefahr. rechts: 8 internationale Gruppen beim Songcontest.

BASTA! Forderung am Campus-Café. Morgenspaziergang am Sonntag, bewusstes Erleben.
Abschluss-Podiumsdiskussion, Auswertungsberichte der verschiedenen Foren und Workshops, rechts: Gespräche auf allen Fluren, hier mit Marianne Liebknecht
....

RG MV, Teilnahme an der Mahnwache gegen LNG an der Hafenzufahrt des LNG - Terminal Mukran/ Rügen
(Fotos privat: links: bis zu 18 Mahnwachenteilnehmer (dankend von Martin), rechts: Krieg ist versagende Politik im kapitalistischen Krisenmanagement!)
Die 14-tägig stattfindende LNG-Mahnwache hatte heute mit 18 ständigen Teilnehmern einen bunten Mix an vielfältigen Meinungen und politischen Einstellungen. Grundtenor: Wir sind hier wegen der Umweltzerstörung durch Fracking und anderer fossiler Rohstoffförderung zur Energiegewinnung.
In den persönlichen Gesprächen dann viel Einigkeit dahingehend, dass der ÖPNV dringend ausgebaut werden muss, die Insel Rügen hat enorm Potential für ein Verkehrskonzept OHNE noch mehr individuellen Urlaubs- und anderen Verkehrsströmungen per Kfz. Doch dazu bedarf es der Einigkeit der Gemeinden zu einem gesamttouristischen Konzept. Die Windräder vor der Küste sollen weg, so ein Teilnehmer. Meine Gegenfrage, warum denn nicht gleich da draußen vor Ort Herstellung von "grünen" Wasserstoff konzeptieren, ließ ihn kurz nachdenken und dann zustimmen. Ja, dezentrale Energiegewinnung wäre richtiger. Er selber favorisiere aber die neue saubere Atomtechnologie. Da waren etliche Teilnehmer dagegen, weil: Wohin mit dem Atommüll? Er meinte, Finnland wäre doch ein gutes Beispiel, Versenkung im Granit. Überzeugen konnte er niemanden dafür. Er war aber unserer Meinung, dass die Vernichtung der Natur durch "Erneuerbare" Energieanlagen jedoch vermeidbar ist, wenn Fabrikdächer usw. zum Beispiel als Solaranlagen-Standorte nutzbar wären, statt Wald oder Ackerland. Einig waren alle, dass Radwege, Begrünung der Städte und Dörfer dringend notwendig seien. Mehr Einheit und Zusammenarbeit statt Spaltung ja! Doch in der Frage dieses auch mit der AfD, war es wieder diskutabel, denn in meiner Gesprächsrunde wurden die "GRÜNEN" als weit aus gefährlicher angesehen, auch in Sachen Kriegstreiber, als die AfD. Und Faschist sei doch nur einer, nicht die Masse der AfD....Wir kamen noch auf die Errungenschaften der DDR, die man gerne erhalten hätte, jedoch ohne die DDR zurück haben zu wollen. Ich gab zu bedenken, dass der Inhalt des Sozialismus-Begriffes, doch gut für uns sei, durch den Verrat dessen aber, es uns nun heute schwer fällt, ihn positiv zu bewerten. Doch sind wir aus der DDR denn wirklich bereit, diesen Verrat ehrlich und offen aufzuarbeiten? ....Kontrovers, doch auf Augenhöhe waren die Gespräche. Danke für diese Begegnungen. Nein zu allen imperialen Kriegen!, da waren wir uns einig.
Suse/ Stralsund

RG MV, Teddy und LNG
Nach Teilnahme an der 20. bundesweiten Montagsdemonstration in Eisenach, wurde mir das regionale "Gezänk" um das Nichterkennen der Gefahr des aufkommenden Faschismus, durch den direkten Aufmarsch der AfD und dem Rechtruck in den bürgerlichen Parteien, oft: "nur, um der AfD Stimmen abzunehmen" sehr deutlich.
Bleib beim Thema!, so lautete die Aufforderung der Veranstaltungsleitung. Teddy wurde durch Faschisten ermordet!!!! Sollen die damaligen Fehler wiederholt werden?
Keine Partei-Werbung oder "Vereinnahmung" der Veranstaltung durch Partei in Wort und Fahne! Wir wollen nicht politisch sein! (So wurde bei der LNG-Mahnwache dann auch die AfD-Fahne vom Veranstaltungsort verwiesen, die Personen der Partei jedoch nicht, auch wenn sie nicht gerne gesehen sind. Die Fahne der UG darf nach intensiven Gesprächen gezeigt werden, aber nicht direkt am Hauptbanner)
Die Umweltgewerkschaft ist bewusst politisch.
Auch wenn in den anschließenden oder laufenden Diskussionen viele Zugeständnisse zum Inhalt gegen die faschistische Entwicklung in vielen Staaten, auch in der BRD gemacht werden, so ist doch die eindeutige OFFENE Positionierung dagegen, auch bei Umweltthemen, wie LNG, Fracking, Atomkraft, noch auf das THEMA an sich beschränkt, nicht auf das gesamtpolitische Umfeld.
Politische Entscheidungen mit dem Hintergrund Maximierung von Profiten, Abwälzung der Kosten auf die Massen, Unterdrückung von politischer Aufklärung der Menschen, sind doch Teil des Systems Kapitalismus, die Ursache für die heutige Situation. Da muss man POLITISCH werden. Die Existenz der Menschheit steht auf dem Spiel. (Seltsam, DAS wurde in vielen Gesprächen übereinstimmend erkannt!)
Sinngemäß sagte G. Dimitrov:
Zu wissen was zu tun ist erfordert auch den Mut, es zu tun!
Suse/ Stralsund

RG MV: Empfehlenswerte Vorstellung des NDR im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Empfehlenswert an Film und Ton, was der NDR und sein Philharmonisches Orchester in Stralsund am 10.08.2024 in den Werkshallen von "Ostseestaal" im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zeigten. Danke dafür!
Während die Moderatorin etwas seicht und sehr gefühlsbetont das Geschehen kommentierte, somit auch entsprechende Emotionen beim Publikum hervorrief, waren die Aussagen des Filmproduzenten doch um Längen schärfer, mahnender, fordernder. Vor Ort erlebbar für ihn und seine Filmcrew die Auswirkungen der globalen Erderwärmung. Seine Verknüpfung der Geschehnisse im Meer, mit den zunehmenden Extremwetterereignissen auch an Land, weil die Meere die Motoren aller Lebensprozesse auf der Erde sind, rief betretendes Schweigen in der Halle hervor. Manch nickenden Kopf sah ich. Es gab aber keinen Beifall, wie bei den sentimentalen Danksagungen zuvor.
Es war ein Hör- und Seh-Genuss (!) zu aller erst, keine Umweltbewusstseinsaufklärung. Doch ein Ansatz von: WIR MÜSSEN ETWAS TUN! DRINGEND! Jedoch noch ohne Fokus auf die Hauptverursacher, sondern an den Menschen allgemein gerichtet.
Wie geschrieben: Empfehlenswert! Danke an alle Beteiligten!
Am 26.08.2024 um 18.15 Uhr zeigt der NDR dazu die Reportage „Die Anpacker“, was hinter der Veranstaltung an Arbeit steckt.
(Fotos privat: geglückte Seepferdchen-Wiederansiedelung Nordsee, in den Hallen von Ostseestaal/ Formung und Zuschnitt von Blechen aller Art)
Suse/ Stralsund
"Majors for Peace" am Stralsunder Rathaus
Kraniche basteln/ Petition
RG MV, 06.08.2024 Stralsund, im Rahmen des Stralsunder Friedensbündnisses
Am Fuße des Rathauses hatte das Bündnis seine Friedensgedenk- und -mahnversammlung anlässlich des Jahrestages der Atombombenabwürfe über Hiroshima (06.08.1945) und Nagasaki (09.08.1945) angemeldet und dazu eingeladen. Von allen eingeladenen "Majors for Peace" aus MV, kam nur aus Stralsund und aus Greifswald ein NEIN zur Teilnahme. Der Rest hat sich nicht gemeldet, das erbetene Grußwort aus Hannover, der Zentrale des "Majors for Peace" erreichte uns ebenfalls nicht. Schade! Diese jährliche Zurückweisung wirft einen Schatten auf das Engagement der Mitstreiter.
Ca. 20 Menschen blieben dauerhaft bei der Veranstaltung und durchlaufende Gäste blieben oft stehen, hörten zu und stellten auch Fragen. Es wurde das Basteln von Kranichen angeboten und die Unterschriftensammlung zur Petition "Atomwaffenfreie Zone Stralsund/ MV", initiiert von ehemaligen und aktiven NVA- und Bundeswehrangehörigen beworben. Sie fand regen Zuspruch und soll zeitnah ins Rathaus weiter geleitet werden. Denn der Titel "Majors for Peace" hat eine Verantwortung und ist nicht nur schmückendes Beiwerk in der Stadtbenennung.
Die Redner mahnte inhaltlich, sich aktiv gegen Atomwaffen, gegen die Stationierung amerikanischer Atomwaffen auf deutschem Boden, einzusetzen.
Die Kriege in der Ukraine und in Palästina wurden teils kontrovers, aber immer als Last für die Bevölkerung dargestellt. Einstimmig die Forderung des Ende dieser und anderer derzeit stattfindenden Kriege. Die Gefahr eines Atomkrieges und damit die Bedrohung der Existenz der Menschheit, ist einfach zu real!
Umweltschädigungen durch Kriege und was Atomkraftwerke mit Atomwaffen zu tun haben, kamen ebenso zur Sprache.
Es wurde bemängelt, dass zu wenig Menschen an der Veranstaltung teilgenommen hätten und doch waren es tolle Gespräche am Rande mit Gästen der Stadt, die sicher die Veranstaltung, ihren Inhalt mit nach Hause nehmen werden. Ein Schwede, der mit seinem Rad von Schweden bis nach Hiroshima in Sachen Frieden radeln wollte, jedoch von der Corona Pandemie gestoppt wurde. Wir besahen uns seine Webseite. Eine Französin erkundigte sich nach Möglichkeiten, in Frankreich aktiv werden zu können. Ich empfahl ihr einige revolutionäre Parteien und Organisationen, von denen ich weiß, dass sie auch in Frankreich aktiv sind. Ein Gast wollte wissen, warum ich und andere Redner die AfD " so schlecht" gemacht haben, die anderen Parteien sind doch ähnlich gelagert, sie hätte nur bei der BSW etwas Hoffnung. Zu mindestens erklärten wir uns auf Augenhöhe, wenn wir am Ende auch nicht so ganz einig waren, sie den faschistischen Charakter der AfD zwar bei der Führungsspitze, aber nicht bei der Masse der Mitglieder und Wähler sähe, meine Meinung dazu aber akzeptierte. Auch ein südkurdischer Flüchtling versuchte mir mit der Erklärung seiner Lebensumstände hier in Deutschland zu begründen, warum die Deutschen alle Faschisten sind. Eine wirkliche Diskussion scheiterte an der Sprachbarriere.
Am Ende durfte ich die Grundidee der "Majors for Peace"- Vereinigung verlesen und forderte alle freiwilligen und unfreiwilligen Zuhörer (Außenbestuhlung der angrenzenden Gaststätten) auf, sich daheim für den Beitritt ihrer Stadt- und Amtsräte in die Vereinigung einzusetzen und Rechenschaft ihres Tätigwerdens in ihnen einzufordern.
Danke dem Team des Stralsunder Friedensbündnisses!
Suse/ Stralsund

Stralsund: Hart umkämpftes GEMEINSAM!
(mit Genehmigung des Gestalters gezeigt, ein neues NO-FRACKING-Plakat, ich finde es Klasse!)
RG MV, 21.07.2024 Mahnwache am LNG-Terminal Mukran
Kräftiger Wind bei stetem Sonnenschein, spielte mit den Bannern, Haaren und Bekleidung der Mahnwachenteilnehmern.
Wir nutzten die Zeit der Wache und setzten uns in einer lockeren Diskussionsrunde zusammen. Kontrovers, spürbar um eine faire Streitkultur bemüht, diskutierten wir über die Themen Energiegewinnung, Konzerne und ihre Regierungsverknüpfungen, eigene Verantwortung im Umgang mit Energie, Verpackungen, Verkehrsmittel und mehr. Auch das NICHT-KLIMASCHUTZ-Programm der AfD und der bürgerlichen Parteien kam zur Sprache. Das passte nicht jedem, doch die Grundmeinung in der Runde war, wir müssen raus aus der fossilen Energiegewinnung.
Ein Problem in meinem Verständnis ist wieder einmal die Forderung, keine Vereinsfahnen an die Anti-LNG-Banner zu befestigen, weil es nach einer Vereinnahmung der Veranstaltung durch den Verein aussehe. Wir einigten uns, darüber noch ein gemeinsames Gespräch zu führen. Danke für dieses Entgegenkommen!
Urlaubsgäste, die spontan mit uns die Mahnwache besuchten, hat diese gefallen hinsichtlich des Durchhaltens vor Ort und der Diskussionsrunde, in die sie sich lebhaft einbrachten. Kritischer Hinweis war jedoch, dass man das Thema an den Menschen heranbringen muss. Zwar wird der Protest gesehen, da an der Kreuzung einer viel befahrenen Straße, jedoch gibt es dort kaum einen persönlichen Kontakt zu den Menschen.
Das steht bereits im Aufgabenplan, jedoch sind die Ressourcen an Mensch und Zeit noch nicht in der erforderlichen Menge dafür vorhanden. Es bedarf unbedingt der Teilnahme der Menschen von Rügen, denn es betrifft sie genau so, wie die Bewohner Texas und anderer Gebiete, die Frackingförderung erleiden, ihr Gas, welches als LNG u.a. hier in Mukran verarbeitet wird.
Nun hat "Landeschefin" Schwesig einen weiteren Windpark vor der Küste des Jasmund (Stubbenkammer/ Rügen) eröffnet und plant weitere in der See vor Rügen und dazu Wirtschaftsansiedelung auf Rügen. Anstatt dezentral die Energie zu gewinnen und zu nutzen, wird weiter die Landschaft Rügens negativ und nachhaltig beeinflusst. LANDSCHAFT ist unser aller kulturelles Gut!....Und es ist nicht nur ein Konflikt auf Rügen!
Die Einheit von Mensch und Natur tritt das Kapital mit seinem Streben nach Maximalprofit mit Füßen.
Protest und Widerstand tut Not, ist unser Recht, wird zur Pflicht!
(Danke an Martin, sein gestaltetes Plakat hier zeigen zu dürfen! Ich hoffe, dass wir es mit seiner Genehmigung bald auch verwenden dürfen.)
Suse/ Stralsund
Moin! Am 21.07.2024 von 14 bis 16 Uhr, findet an der Hafeneinfahrt zum LNG-Ter.inal Mukran die nächste Mahnwache statt. Vielleicht ist jemand im Urlaub auf der Insel Rügen und mag uns unterstützen und Gesellschaft leisten? Wir freuen uns über jede Teilnahme auf antifaschistischer Basis. Ausstieg aus jeglicher fossiler Energiegewinnung, bleibt das Ziel!
Suse/ Stralsund






