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Der Hitzefaktor!

 

Die steigende Anzahl an Hitzewellen sind Begleitzeichen der begonnen Umweltkatastrophe.

Temperaturen über 40 Grad Celsius, über mehrere Tage am Stück, werden von den Meteorologen als realistisch angesehen. Die Anzahl an Tagen mit ca. 30 Grad Celsius, haben sich seit den 50ern nachweislich verdreifacht.

Zu den hohen Temperaturen kommen zeitgleich oft starke Veränderungen der Luftfeuchte, von Allergenen und Schadstoffen wie Ozon, den Winden und eine erhöhte UV-Strahlungsbelastung.

In Städten und Ballungsgebieten kommt es zu stark aufgeheizten Zonen, die sich auch nachts nicht abkühlen, URBAN-HEAT-ISLAND-Effekt genannt.

Der Mensch hat eine Normaltemperatur von ca. 37 Grad Celsius. Dabei sind die Gliedmaßen kühler als die inneren Organe. Durch Schwitzen können wir geringe Temperaturunterschiede ausgleichen. Doch dabei können Körperfunktionen ins Ungleichgewicht geraten. Organfunktionsstörungen, Einschränkungen der kognitiven und motorischen Fähigkeiten sind die Folge. Die Leistungsfähigkeit kann schon bei 32 Grad Celsius bis zu 50 Prozent fallen!

Gefährdet sind bei Hitzewellen besonders Kinder, ältere und chronisch kranke Menschen, Schwangere, Arbeitskräfte in Schutzbekleidung und Menschen, die beruflich im Freien arbeiten, aber auch Obdachlose.

Wetterwarndienste, Hitzeaktionspläne in Ländern und Kommunen, örtlich auch öffentliche Kühlräume, Klimaresilienzmanagement für die Städte...jedoch noch keine länderübergreifenden und verpflichtenden Lösungen.

Man kann/ muss einiges selber tun, doch auch Nachbarschaftshilfe ist wichtig.

httpsx.comquarkswdrstatus1547232818455101440 Quelle: WDR/ Quarks/ Umweltbundesamt 2016

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