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Kontakt: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart
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"SCHÖN WAR´S - GERNE WIEDER !" Das war die Meinung etlicher der 18 Teilnehmer nach dem Osterausflug zu "Ritter Sport". Das Wetter, besser als gedacht und vorhergesagt, empfing uns freundlich am Rohrwiesensee bei Waldenbuch. Der Anglerverein hatte uns freundlicherweise ihr tolles Fleckchen Erde mit Grillplatz, Biertischgarnituren, auch unter Dach, zur Verfügung gestellt. So konnten wir in kleineren Gruppen je nach Gehbedürfnissen die schöne Umgebung genießen. Zurück am See gabe es Gegrilltes und Getränke, um uns für die schwierige Aufgabe zu stärken, die unsere Elisabeth akribisch vorbereitet hatte: Das Quiz "Was ist bereits vorbildlich am Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept von "Ritter Sport" ? Aber, wo sind die Grenzen in einem Gesellschaftssystem, das auf Profitmacherei basiert ? Und daraus schlußfolgernd, was sind Visionen für eine Produktion in Einheit von Mensch und Natur in einer von Profitzwängen befreiten Gesellschaft ? Eine lebhafte, spannende, auch gerne mal kontroverse Diskussion mit viel Sachverstand hat wohl alle weitergebracht, um vor allem auch jüngere Menschen für unsere Ideen und Vorstellungen und die Mitgliedschaft in der UG zu begeistern. Im nahe gelegene Museumscafé gab es noch einen gemeinsamen Abschluss. Wir denken, wer nicht dabei sein konnte, hat was versäumt und ist gleich für das nächste Mal herzlich eingeladen.

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Nach Protest von Umweltschützern gibt Porsche Ausbaupläne für Teststrecke in Süditalien auf“ so titelte die Stuttgarter Zeitung von 27.3. Unsere Freunde, die Custodi del bosco d´Arneo, konnten Porsches Teststreckenausbau in Apulien, und damit die Abholzung eines alten Steineichenwaldes, verhindern. Porsche hat das Projekt gestoppt. Herzlichen Glückwunsch!

Die wohl wichtigste Lehre: "wer kämpft ,kann gewinnen - wer nicht, hat schon verloren". Und trau niemals dem großen Kapital! Das führt zur nächsten Frage. Was macht Porsche mit den "eingesparten" 450 Millionen €? Wird damit die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich finanziert, damit die geplanten Entlassungen "nicht nötig" sind ? Nachdem die Seifenblasen von Hafner (Personalchef) und Buck (BR-Vorsitzender) von Mitte Februar schon Mitte März wieder geplatzt sind. Aus "die Stammarbeitsplätze sind gesichert" wurde "im Juni muß über weiteren Personalabbau verhandelt werden". Das ist die "bittere Wahrheit". Aber, wie gesagt: "wer kämpft, kann gewinnen...". Und trau niemals dem großen Kapital.

Was tun gegen die Klimakatastrophe?

Produkte für Umweltschutz. Z.B.: Lithiumionen-Carbon-Akkus für Fahrzeuge. Die brennen nicht, wie die jetzt gebräuchlichen. (Runaway-effekt). (s. Busbrand im SSB-Depot Gaisburg). Und außerdem alles, was mit Sonnen- und Windenergie zusammenhängt. - wie z. B. Speichermöglichkeiten für regenerative Energien. Denn es ist 5 nach 12. Das Eis schmilzt, und die Permafrostböden tauen auf - unaufhaltsam und mit allen Wechselwirkungen und Folgen. Noch kann die Katastrophe abgedämpft werden, wenn möglichst schnell die Regenerativen Energien zu 100% ausgebaut werden. Deshalb ist es notwendig, über dieses rein profitorientierte Gesellschaftssystem hinauszudenken, an eine lebenswerte Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur ! Aber natürlich auch hier wieder Fehlanzeige. Profitgesetz ist Profitgesetz. Die Porsche SE Holding, Hauptaktionär auch der Porsche/Piéch-Clan, denkt dagegen laut darüber nach, bei "Rheinmetall" einzusteigen. Wer denkt da nicht an die Porschepanzerteststrecke in Weissach, wo auch das Gesamtkonzept des Leopard I und II entwickelt wurde. Womöglich mit den 450 Mio. hier wieder einsteigen ? "Rüstung, Krieg und Leichen - Profite für die Reichen". Bei diesem alten Slogan der Friedensbewegung werden auch die Erinnerungen an Ferdinand Porsches Rolle bei Hitlers Aufrüstung für den II. Weltkrieg (z.B. Panzer "MAUS") wieder wach. (Bei Interesse gerne googeln.) Wir denken, einen III. Weltkrieg (atomar) überlebt die Menschheit und die gesamte Natur nicht. Deshalb:

NEHMT IHNEN, EH SIE VERSTRAHLT UND VERBRANNT, -DIE WELT AUS DER HAND!

Werdet Mitglied in der Umweltgewerkschaft.

250315 Abb Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg DSC08986 2250315 Abb UG beim IGM Aktionstag DSC08998 2

Am Samstag den 15. März trafen sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz ca 25.000 Menschen. Die IGM hatte dort zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Weitere Städte waren Leipzig, Hannover, Frankfurt und Köln.In Stuttgart waren mindestens 9 Mitglieder der Umweltgewerkschaft dabei, wovon 4 mit den grünen Westen nach außen sichtbar waren.Es ging um die Angriffe der Kapitalisten auf erreichte gewerkschaftliche Errungenschaften, um ihre Maximalprofite zu sichern.

"Wir sind hier, weil überall in den Betrieben sozusagen die Hütte brennt", sagten Teilnehmer. Überall werden Arbeitsplätze vernichtet. Die Kollegen machen sich Sorgen, wie es weitergeht. Allerdings wird in Reden auf der Bühne auch gesagt, dass jetzt zum Glück die Schuldenbremse gelöst sei. Redner suggerierten, dass das viele Geld vielleicht doch zur Arbeitsplatzsicherung eingesetzt werden könnte. Aber sie meinten auf Kosten von Arbeitsplätzen im Ausland oder in der Rüstungsindustrie. Vielen Kollegen war noch nicht klar, dass die kämpferische Richtung für Arbeitsplätze und Ablehnung der Hochrüstung der Bühnen-Richtung für die Stärkung der kapitalistischen Wirtschaft direkt entgegensteht.

Auch die Phrase der "ach so teuren Energiekosten" , welche durch alle Medien geisterte, wurde von einigen RednerInnen sehr unkritisch wiederholt. Der Industriestrompreis beträgt heute schon nur 16,8 Cent, bei stromintensiven Unternehmen sogar nur 10,5 Cent pro Kilowattstunde (KWh). Der durchschnittliche Strompreis für die Bevölkerung beträgt dagegen 28 Cent pro KWh. Die Forderung der IG-Metall-Führung bedeutet eine weitere Umverteilung in die Taschen der Industrie.

Bei Forderungen von Kollegen nach Kampf um jeden Arbeitsplatz und für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich wird diesen vorgehalten, dass dafür nicht die Zeit wäre. Das würde die Autos verteuern. Das kannten wir bisher von bürgerlichen Ökonomen mit ihrem Märchen von der "Lohn-Preis-Spirale!". Tatsächlich ist der Lohnanteil am Umsatz bei Daimler für Produktionsarbeiter bei deutlich unter 10%. Also würde selbst eine Lohnerhöhung von 10% die Gesamtkosten für Mercedes nur um 1% steigern. Das kann wohl schlecht der Grund für teurere Autos sein.

So gab es bei der Kundgebung zwei Richtungen: die nach Stärkung des Standorts Deutschland d.h. des Kapitals und die kämpferische Richtung ach Erhalt der Arbeitsplätze. Auch war uns aufgefallen, dass ein größerer Teil der Kundgebungsteilnehmer aus jüngeren Kollegen bestand

Für gewerkschaftliche und selbständige Kämpfe für die 30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, volle Auszahlung der Tariferhöhungen, feste Übernahme aller Leiharbeiter und Befristeten! Für ein allseitiges und vollständiges gesetzliches Streikrecht!

All diese Dinge waren unter anderem auch Thema an unserem bestaunten und oft fotografierten Transparent gewesen. Wir stellten die Umweltgewerkschaft den Menschen vor, die uns noch nicht gekannt haben. Wir verteilten ca 200 Flyer. Nach gut zweieinhalb Stunden startete dann das Kulturprogramm, ua mit Max Herre. Da hatte sich der Schlossplatz schon merklich geleert. Auch weil viele GewerkschafterInnen nun ihre Busse wieder Richtung Heimat nehmen mussten.

 

Grußwort der Umweltgewerkschaft zur Kundgebung am 1.2.25 in Stuttgart

 Kundgebung UG Stuttgart 1.2.2025

Liebe Anwesende,

wir freuen uns sehr, dass wir mit euch als Trägerorganisation im internationalistischen Bündnis Flagge zeigen können. Es gilt Partei zu ergreifen. Damit meinen wir nicht nur die Wahl selbst. Als überparteiliche Organisation haben wir Wahlprüfsteine für die Wahl aufgestellt. Umweltkampf und Umweltschutz ist kein Luxus, den man sich heute nicht mehr leisten kann, sondern zwingende Notwendigkeit, wenn die Menschheit überleben will. Es ist aber nötig, dass die Kosten von den Hauptverursachern den internationalen Banken und Konzernen getragen werden und nicht von der Masse der Bevölkerung, wie das die Ampel Regierung machte. Das fordern wir von einer künftigen Regierung!

Mit dem Amtsantritt des Faschisten Trump wurde auch ein neues Kapitel im Umweltkampf aufgeschlagen. Weltweit soll Umweltschutz weitgehend abgeschafft werden. Fossile Energien made in USA sollen erneuerbare Energien weltweit ersetzen. Wer das nicht mitmacht wird mit Zöllen erpresst. In Deutschland will die faschistische AfD alle Windkrafträder niederreißen. Die CDU, FDP und AfD wollen neue AKWs bauen und ihre vielzitierte Brandmauer gegen die AfD ist bereits Geschichte. Faschismus ist aber ein Verbrechen an Mensch und Umwelt! Faschistische Parteien müssen verboten werden.

Umweltkampf ist heute auch antifaschistischer Kampf. Jeder, der gegen Trump oder AfD ist wird von ihnen als „Kommunist“ bezeichnet. Lassen wir uns nicht antikommunistisch spalten. Wir brauchen ein Bündnis von Religion bis Revolution gegen Rechtsentwicklung und Faschismus.

Das Rad der Geschichte werden weder Trump noch die AfD aufhalten. Da sind wir optimistisch und zuversichtlich. In Serbien sind zur Zeit Massenproteste gegen die Regierung und Präsident Vucic. Allein 100 000 in Belgrad. Die Forderung nach Generalstreik und gesamtgesellschaftlicher Veränderung wird immer lauter.

Die Umweltgewerkschaft wird, gemeinsam mit vielen anderen, in 2026 einen Internationalen Umweltratschlag durchführen. Das Kontrastprogramm zu den gescheiterten UN-Umweltkonferenzen und Trumps neuer Weltordnung. Über 80 internationale Kontakte haben daran bereits Interesse. Macht mit, gestaltet Weltgeschichte und werdet am besten Mitglied in der Umweltgewerkschaft!

Stellt euch aktiv auf die richtige Seite der Geschichte!

 

Massenproteste in Serbien

Spendet für den Widerstand gegen die Zerstörung des Jadartals durch Lithiumabbau!

In Serbien protestieren seit längerem die Menschen gegen die gesellschaftlichen Zustände und gegen die Regierung und Präsident Vucic. Es sind in ganz Serbien mittlerweile hunderttausende. Das Bild zeigt das Symbol der Proteste, eine rote Hand mit der Aufschrift „An euren Händen klebt Blut“. Es sind v.a. junge Leute, Studenten die in großer Zahl auf die Straße gehen.

Mittlerweile haben sich Studenten aus Melbourne und Zagreb solidarisiert. Auch in Deutschland gab es Kundgebungen zur Unterstützung.

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Der Widerstand gegen die Zerstörung des Jadartals durch Lithiumabbau ist Teil des Widerstands im Land. Der internationale Konzern Rio Tinto will dort Lithium auf umweltzerstörerischer Weise abbauen.

Um den Widerstand zu brechen wurde Aktivisten der Job gekündigt, von Gerichten verurteilt und den Bauern der Strom abgestellt. Sie müssen nun mit Dieselaggregaten die Stromversorgung aufrechterhalten.

Schon Probebohrungen durch Rio Tinto führten zu einer Verseuchung landwirtschaftlicher Flächen mit Schwermetallen und Bor. 22 000 Menschen, 20 Dörfer und ca. 300km2 wären direkt betroffen. Dort wo Rio Tinto die Mine baut liegt die größte unterirdische Trinkwasserquelle Serbiens! Serbien Proteste2025 blutige Hände

Der Widerstand im Jadartal gegen die Zerstörung des Tals durch Rio Tinto ruft nun zur Solidarität und Spenden auf. Spendet über PayPal!

Die Adresse für die Spenden auf der PayPal App ist:

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Die Umweltgewerkschaft beteiligt sich zurzeit aktiv an der Vorbereitung eines internationalen Umweltratschlags 2026 (International Environmental Council – IEC). Mittlerweile gibt es fast 100 internationale Kontakte, die Interesse daran haben. Am 26.4. wird ein Vorbereitungstreffen in Göttingen stattfinden. Macht mit!

 

 

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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