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Kontakt: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart
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Mit einem schönen Fest und guter musikalischer Unterhaltung und vielen Sketschen feierten wir unsere erfolgreiche Arbeit 2025. Die Delegation auf der COP30 berichtete von den breiten Protesten und den vielen neuen Kontakten für den IEC. Die
Weihnachtsgeschichte unserer Jahresabschlussfeier: „Es begab sich aber zu der Zeit, als Quirinius Hausmeister in Syrien war. Und obwohl er gerade die Dachrinne repariert hatte, die an jenem Stall angebracht war, in dem bald ein Kindlein geboren werden sollte, war er von schweren Ahnungen geplagt, denn es waren Sturmfluten mit bisher ungekannten
Regenmengen angekündigt worden. Was er nicht wußte, dass auch in Gaza im Herbst 2025 sintflutartige Regenfälle das sonst eher trockene Land und seine friedliebenden Menschen heimsuchen. Und vor allem, dass es kaum Hilfe gab für die fürchterliche Not leidende Bevölkerung. Denn ein Genozid schlimmster Art hatte dort stattgefunden und ist noch im Gange. Alles zerschossen und zerbombt. Kaum ein Stein mehr auf dem anderen, geschweige denn Krankenhäuser. Für all das, außer dem Wetter, ist die faschistische israelische Regierung verantwortlich. Und als ein gewaltiger Sturm Quirinius in Bethlehem packte, war es nicht weit nach Gaza. Was er auch nicht wußte, dass es bereits eine weltweite Bewegung gibt „Gaza soll leben“. Diese schickt sich an, das AL AWDA (sprich ALAuda) Krankenhaus wieder aufzubauen. Und wahrscheinlich wird auch jemand auf der internationalen Umweltkonferenz darüber berichten.
Dies kommentiert ein spanischer Aktivist: „Venceremos – wir werden siegen !“
Ein Bündnis unter Federführung der Umweltgewerkschaft und der Umweltgruppe der MLPD hatte aufgerufen, an diesem Tag auf die Straße zu gehen und Flagge zu zeigen – gegen Kriegstreiber, Klimaleugner und gegen den Rollback in allen Bereichen des Umweltschutzes durch Kapitalistenknechte und Monopolpolitiker à la Wirtschaftsministerin Reiche. Der Aufruf bezog sich so auf den Kampf für den Erhalt der natürlichen Umwelt und des Lebens auf diesem Planeten, für Frieden statt Weltkriegsvorbereitung, für Erhalt und Erweiterung der demokratischen Rechte und Freiheiten gegen die akute faschistische Gefahr. Zu jedem dieser drei Komplexe hatten wir kompetente Redner gefunden. So z.B. zum Thema „Weltkriegsgefahr“ Susanne vom DFG/VK, zum Thema „ Erhalt der natürlichen Umwelt“ Alexander von KUS und Harald von der Umweltgruppe der MLPD und zum Thema „faschistische Gefahr“ Birgit von der Umweltgewerkschaft. Diese Reden wurden umrahmt von Beiträgen zur Umweltzerstörung in Gaza und einer regionalen Umweltkatastrophe in Tunesien, von den faschistischen Umtrieben in den Betrieben mit Berichten von einem Vertreter der IAC und einem ehemaligen BR von Porsche und der Einforderung von mehr demokratischen Rechten von einem Vertreter der „Neuen Generation“ (früher LG). Die Frauen von Courage gingen auf die besondere Unterdrückung der Frau in einer solchen Situation ein und die ÖDP schickte ein Grußwort, da sie am selben Tag einen Parteitag in Würzburg hatte. Zu den ständigen Teilnehmern gehörten auch Leute von den Fahrradvereinen und von Attac.
Dass die Beiträge gut ankamen, zeigte auch das Interesse mehrerer Zuhörer, die um Zusendung von Redebeiträgen baten.
Wir hatten mit dem Wetter Glück und so konnte das Geschehen auf dem Schlossplatz mitten unter dem geschäftigen Treiben am Samstag seinen Lauf nehmen. Immer wieder blieben Menschen stehen und hörten sich eine der vielen Reden an. Viel Aufmerksamkeit erhielten auch die Musikbeiträge, die meist mit den Handys von Jugendliche gefilmt wurden. Wir hatten den Eindruck, dass dieses Jahr wieder mehr Passanten stehen blieben, so um die300 bis 400. In der massenhaften Beteiligung ist allerdings noch Luft nach oben. Das muss erkämpft werden– durch die weitere Höherentwicklung des kämpferischen Umweltbewusstseins in Stuttgart.
Bei den Passanten kamen insbesondere internationale Beiträge gut an, wie die Direktschaltung aus Belem mit dem Bericht der Massenkämpfe dort, den Kämpfen für einen Waffenstillstand in Gaza und den erfolgreichen Umweltkämpfen in Tunesien mit den jeweiligen Liedern.
Einige Bild-Eindrücke: 1) BERLIN:




Einige Bild-Eindrücke: 2) STUTTGART:





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Redebeitrag Umweltgewerkschaft Stuttgart
(LKW-Bühne der Antikriegs-Kundgebung am 3.10.25 in Stuttgart)
Liebe Friedensbewegte,
wir stehen an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte unserer Welt. Sie wird heutzutage mehrfach in ihrer Existenz bedroht. Da ist die weltweite Kriegspolitik mit der Gefahr eines atomaren 3.Weltkriegs, da ist aber auch die begonnene Umweltkatastrophe, die das Potential hat die menschliche Zivilisation zu vernichten. Beides wird befeuert von einer weltweiten Rechtsentwicklung und faschistischen Parteien und Regierungen. Dies alles fordert aber auch heraus sich dem entgegenzustellen, nicht nur heute auf der Demo!
Krieg, insbesondere ein Weltkrieg ist die größte Umweltzerstörung. Bombardierungen zerstören ganze Städte, Wälder werden niedergebrannt, Böden verseucht, Wasserquellen vergiftet. Krieg hinterlässt nicht nur verbrannte Erde, sondern vernichtet auch das fragile Gleichgewicht unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Die Klimakatastrophe, die Zerstörung von Regenwäldern und die Ausbeutung von Böden sind nur einige der unzähligen Symptome einer kapitalistischen Gesellschaft, die v.a. an kurzfristigen Gewinnen statt am langfristigen Überleben der Menschheit orientiert ist.
Ganz in diesem Sinn streicht die Wirtschaftsministerin Klimaschutzmaßnahmen und nennt das Ganze einen „Realitätscheck“. Da fragt man sich in welcher Realität lebt die eigentlich? Die gleiche Regierung setzt sich zum Ziel über 40% des Bundeshaushalts für die Kriegstüchtigkeit auszugeben. Das bedeutet als Konsequenz massiver Abbau sozialer Leistungen, Umverteilung der Steuergelder für Hochrüstung und Roll Back im Umweltschutz. Realität ist die soziale und ökologische Katastrophe.
Unsere ganz besondere Solidarität und Mitgefühl gilt den Menschen in Gaza. Inzwischen wurde die internationale Friedensflotte von israelischen Schiffen gestoppt und geentert, die Kommunikation unterbrochen. An Bord sind Hilfsgüter, die dringend benötigt werden. Mit dabei sind auch Umweltschützer, wie Greta Thunberg. Das Stoppen dieser Flotte geschieht in internationalen Gewässern und ist nach geltenden Gesetzen illegal. Wir fordern sofortigen Waffenstillstand, Freigabe der Schiffe! Von der Bundesregierung fordern wir dass sie endlich, wie schon über 150 andere Länder, Palästina als Staat anerkennt!
Umweltkampf und Friedenskampf sind heute wie 2 Seiten einer Medaille für das Überleben der Menschheit. Als Umweltgewerkschaft arbeiten wir daran, dass in 2026 ein internationaler Umweltratschlag stattfindet. Wir führen eine gesellschaftliche Strategiediskussion, fördern Bewusstseinsbildung und verbinden das mit internationaler Kooperation und Unterstützung. Wir lernen uns kennen, beraten uns gegenseitig und lernen voneinander. Wir fördern es, dass alle demokratischen Bewegungen den Umweltkampf zu ihrer Sache machen. Besonders wichtig ist unserer Meinung nach die Einheit von Umwelt-, Friedens- und Arbeiterbewegung. Mittlerweile sind Aktivisten aus ca. 20 Ländern am Vorbereitungsprozess beteiligt.
Macht mit und engagiert euch, denn gemeinsam können wir die Welt verändern!
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"SCHÖN WAR´S - GERNE WIEDER !" Das war die Meinung etlicher der 18 Teilnehmer nach dem Osterausflug zu "Ritter Sport". Das Wetter, besser als gedacht und vorhergesagt, empfing uns freundlich am Rohrwiesensee bei Waldenbuch. Der Anglerverein hatte uns freundlicherweise ihr tolles Fleckchen Erde mit Grillplatz, Biertischgarnituren, auch unter Dach, zur Verfügung gestellt. So konnten wir in kleineren Gruppen je nach Gehbedürfnissen die schöne Umgebung genießen. Zurück am See gabe es Gegrilltes und Getränke, um uns für die schwierige Aufgabe zu stärken, die unsere Elisabeth akribisch vorbereitet hatte: Das Quiz "Was ist bereits vorbildlich am Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept von "Ritter Sport" ? Aber, wo sind die Grenzen in einem Gesellschaftssystem, das auf Profitmacherei basiert ? Und daraus schlußfolgernd, was sind Visionen für eine Produktion in Einheit von Mensch und Natur in einer von Profitzwängen befreiten Gesellschaft ? Eine lebhafte, spannende, auch gerne mal kontroverse Diskussion mit viel Sachverstand hat wohl alle weitergebracht, um vor allem auch jüngere Menschen für unsere Ideen und Vorstellungen und die Mitgliedschaft in der UG zu begeistern. Im nahe gelegene Museumscafé gab es noch einen gemeinsamen Abschluss. Wir denken, wer nicht dabei sein konnte, hat was versäumt und ist gleich für das nächste Mal herzlich eingeladen.

Nach Protest von Umweltschützern gibt Porsche Ausbaupläne für Teststrecke in Süditalien auf“ so titelte die Stuttgarter Zeitung von 27.3. Unsere Freunde, die Custodi del bosco d´Arneo, konnten Porsches Teststreckenausbau in Apulien, und damit die Abholzung eines alten Steineichenwaldes, verhindern. Porsche hat das Projekt gestoppt. Herzlichen Glückwunsch!
Die wohl wichtigste Lehre: "wer kämpft ,kann gewinnen - wer nicht, hat schon verloren". Und trau niemals dem großen Kapital! Das führt zur nächsten Frage. Was macht Porsche mit den "eingesparten" 450 Millionen €? Wird damit die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich finanziert, damit die geplanten Entlassungen "nicht nötig" sind ? Nachdem die Seifenblasen von Hafner (Personalchef) und Buck (BR-Vorsitzender) von Mitte Februar schon Mitte März wieder geplatzt sind. Aus "die Stammarbeitsplätze sind gesichert" wurde "im Juni muß über weiteren Personalabbau verhandelt werden". Das ist die "bittere Wahrheit". Aber, wie gesagt: "wer kämpft, kann gewinnen...". Und trau niemals dem großen Kapital.
Was tun gegen die Klimakatastrophe?
Produkte für Umweltschutz. Z.B.: Lithiumionen-Carbon-Akkus für Fahrzeuge. Die brennen nicht, wie die jetzt gebräuchlichen. (Runaway-effekt). (s. Busbrand im SSB-Depot Gaisburg). Und außerdem alles, was mit Sonnen- und Windenergie zusammenhängt. - wie z. B. Speichermöglichkeiten für regenerative Energien. Denn es ist 5 nach 12. Das Eis schmilzt, und die Permafrostböden tauen auf - unaufhaltsam und mit allen Wechselwirkungen und Folgen. Noch kann die Katastrophe abgedämpft werden, wenn möglichst schnell die Regenerativen Energien zu 100% ausgebaut werden. Deshalb ist es notwendig, über dieses rein profitorientierte Gesellschaftssystem hinauszudenken, an eine lebenswerte Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur ! Aber natürlich auch hier wieder Fehlanzeige. Profitgesetz ist Profitgesetz. Die Porsche SE Holding, Hauptaktionär auch der Porsche/Piéch-Clan, denkt dagegen laut darüber nach, bei "Rheinmetall" einzusteigen. Wer denkt da nicht an die Porschepanzerteststrecke in Weissach, wo auch das Gesamtkonzept des Leopard I und II entwickelt wurde. Womöglich mit den 450 Mio. hier wieder einsteigen ? "Rüstung, Krieg und Leichen - Profite für die Reichen". Bei diesem alten Slogan der Friedensbewegung werden auch die Erinnerungen an Ferdinand Porsches Rolle bei Hitlers Aufrüstung für den II. Weltkrieg (z.B. Panzer "MAUS") wieder wach. (Bei Interesse gerne googeln.) Wir denken, einen III. Weltkrieg (atomar) überlebt die Menschheit und die gesamte Natur nicht. Deshalb:
NEHMT IHNEN, EH SIE VERSTRAHLT UND VERBRANNT, -DIE WELT AUS DER HAND!
Werdet Mitglied in der Umweltgewerkschaft.


Am Samstag den 15. März trafen sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz ca 25.000 Menschen. Die IGM hatte dort zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Weitere Städte waren Leipzig, Hannover, Frankfurt und Köln.In Stuttgart waren mindestens 9 Mitglieder der Umweltgewerkschaft dabei, wovon 4 mit den grünen Westen nach außen sichtbar waren.Es ging um die Angriffe der Kapitalisten auf erreichte gewerkschaftliche Errungenschaften, um ihre Maximalprofite zu sichern.
"Wir sind hier, weil überall in den Betrieben sozusagen die Hütte brennt", sagten Teilnehmer. Überall werden Arbeitsplätze vernichtet. Die Kollegen machen sich Sorgen, wie es weitergeht. Allerdings wird in Reden auf der Bühne auch gesagt, dass jetzt zum Glück die Schuldenbremse gelöst sei. Redner suggerierten, dass das viele Geld vielleicht doch zur Arbeitsplatzsicherung eingesetzt werden könnte. Aber sie meinten auf Kosten von Arbeitsplätzen im Ausland oder in der Rüstungsindustrie. Vielen Kollegen war noch nicht klar, dass die kämpferische Richtung für Arbeitsplätze und Ablehnung der Hochrüstung der Bühnen-Richtung für die Stärkung der kapitalistischen Wirtschaft direkt entgegensteht.
Auch die Phrase der "ach so teuren Energiekosten" , welche durch alle Medien geisterte, wurde von einigen RednerInnen sehr unkritisch wiederholt. Der Industriestrompreis beträgt heute schon nur 16,8 Cent, bei stromintensiven Unternehmen sogar nur 10,5 Cent pro Kilowattstunde (KWh). Der durchschnittliche Strompreis für die Bevölkerung beträgt dagegen 28 Cent pro KWh. Die Forderung der IG-Metall-Führung bedeutet eine weitere Umverteilung in die Taschen der Industrie.
Bei Forderungen von Kollegen nach Kampf um jeden Arbeitsplatz und für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich wird diesen vorgehalten, dass dafür nicht die Zeit wäre. Das würde die Autos verteuern. Das kannten wir bisher von bürgerlichen Ökonomen mit ihrem Märchen von der "Lohn-Preis-Spirale!". Tatsächlich ist der Lohnanteil am Umsatz bei Daimler für Produktionsarbeiter bei deutlich unter 10%. Also würde selbst eine Lohnerhöhung von 10% die Gesamtkosten für Mercedes nur um 1% steigern. Das kann wohl schlecht der Grund für teurere Autos sein.
So gab es bei der Kundgebung zwei Richtungen: die nach Stärkung des Standorts Deutschland d.h. des Kapitals und die kämpferische Richtung ach Erhalt der Arbeitsplätze. Auch war uns aufgefallen, dass ein größerer Teil der Kundgebungsteilnehmer aus jüngeren Kollegen bestand
Für gewerkschaftliche und selbständige Kämpfe für die 30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, volle Auszahlung der Tariferhöhungen, feste Übernahme aller Leiharbeiter und Befristeten! Für ein allseitiges und vollständiges gesetzliches Streikrecht!
All diese Dinge waren unter anderem auch Thema an unserem bestaunten und oft fotografierten Transparent gewesen. Wir stellten die Umweltgewerkschaft den Menschen vor, die uns noch nicht gekannt haben. Wir verteilten ca 200 Flyer. Nach gut zweieinhalb Stunden startete dann das Kulturprogramm, ua mit Max Herre. Da hatte sich der Schlossplatz schon merklich geleert. Auch weil viele GewerkschafterInnen nun ihre Busse wieder Richtung Heimat nehmen mussten.






