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Super UG-Einsatz bei der Anti-IAA-Protestdemo am 13.9.25 in München

mit Unterstützung aus Nah und Fern!

Zu Beginn schnell ein Mobilisierungsfoto zum Internationalen Umweltratschlag 2026 - dann gings los.

München IEC Mobi Aktionsfoto AntiIAA Demo 01 klein

 

Am 13. September war eine Delegation der Umweltgewerkschaft beim Protestmarsch gegen die Autokonzerne mit dabei, die ihre „ökologischen Produkte“ auf der vom 9.9.-14.9.25 stattfindenden IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in München ausgestellt hatten. 4 Mitglieder der UG-Ortsgruppe München wurden dabei von 6 Mitgliedern aus Berlin, Nürnberg, Stuttgart, und dem Bundesvorstand unterstützt. Diese IAA-Greenwashing-Veranstaltung wurde von knapp 1000 Demonstranten scharf kritisiert. „Die Politik müsste eigentlich für die Menschen da sein, nicht für die Autolobby“, erklärte einer der Protestierenden. Die IAA sei Ausdruck kapitalistischen Wahnsinns. Solch einer "ausbeuterischen und zukunftszerstörerischen Veranstaltung muss man sich als junger Mensch entgegenstellen“ meinte ein anderer.

Der Demo-Zug führte vom Karolinenplatz, wo eine ausgiebige Auftaktkundgebung stattfand, bis zum Luitpoldpark, wo das Erlebte noch einmal ausgewertet wurde. Die UG führte gemeinsam mit der MLPD in ihrem Block eine Anlage mit offenem Mikrofon mit. Davon wurde reger Gebrauch gemacht. Unterschiedliche Redner erklärten den Grund ihres Mitmachens, und stellten die Einheit von Umwelt-, Arbeiter- und Friedensbewegung als wichtigen Faktor heraus. Wir waren dabei die Einzigen, die sich direkt an die Passanten gewendet hatten, und so die Demo unters Volk brachten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kritisierten neben der Automobilmesse auch die Aufrüstung Deutschlands als möglichen „Ausweg aus deren Krise“. Trotzdem wurde auf der IAA das Auto als „heilige Kuh“ zelebriert, obwohl weltweit die Verkaufszahlen längst rückläufig sind. Ein großer Hingucker war auch das Stuttgarter Transparent zum Ausbau des ÖPNV, welches sehr oft fotografiert wurde.

Leider wurden aber auch die Auswirkungen der medialen Ablenkungskampagne deutlich sichtbar. Auf dem Höhepunkt der FFF-Bewegung und dem Klima-Thema auf allen Kanälen, waren zwei Jahre zuvor wesentlich mehr Demonstranten auf Münchens Straßen unterwegs. Auch auf dem Mobilitätswende-Camp im Luitpoldpark war heuer nur die Hälfte der Teilnehmer von vor 2 Jahren. „Wir müssen uns unser Thema wieder zurückholen“ war ein oft zu hörendes Versprechen.

 

 

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