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UG AKW US 2025 end TITELUG AKW ES 2025 end TITELUG AKW FR 2025 end TITELUG AKW PL 2025 end TITELUG AKW RU 2025 end TITELUG AKW DE 25.5.22 Nachtrag 2025 TITEL

Seit dem Erscheinen der Umweltgewerkschafts-Broschüre „Atomkraftwerke sind... keine Klimaretter!“ im Jahr 2022 gab es eine hohe Nachfrage insbesondere der online-Ausgabe. Die Download-Zahlen gingen in die Tausende!

Deshalb - und aufgrund des neuen weltweiten „Atomkraft-Hypes“ - haben wir uns vor einiger Zeit entschlossen, die Broschüre in mehrere Sprachen zu übersetzen. Eine PDF-Version steht inzwischen in englisch, spanisch, französisch, russisch und polnisch zur Verfügung. An dieser Stelle besten Dank an alle ehrenamtlichen Übersetzerinnen und Übersetzer!

Das extra Vorwort der fremdsprachigen Ausgaben - einschließlich Werbung für den Internationalen Umweltratschlag 2026 - ist in der deutschen PDF-Version der Broschüre jetzt als letzte Seite ergänzt.

Wir wünschen allen Ausgaben eine weite Verbreitung!

 

DOWNLOAD jeweils komplette Broschüre im PDF-Format (ca.2MB):

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Die Proteste aus dem serbischen Jadar-Tal gegen zerstörerischen Lithium-Abbau wurden am 15. Oktober 2024 bis nach Berlin getragen!

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)  hielt an diesem Tag einen "Klimakongress" ab. Das Tagungsgebäude neben dem Berliner Hauptbahnhof hieß treffenderweise "Futurium". Allerdings ging es nur am Rande um die Zukunft des Klimas. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Zukunft der kapitalistischen Weltmärkte und die dabei beanspruchte "Führungsrolle der deutschen Industrie", wie man den Tagungsunterlagen entnehmen konnte:

"Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) müssen im Szenario der Netto-Null-Emissionen bis 2050 allein bis 2030 weltweit 388 neue Bergwerke eröffnet werden, darunter 50 für Lithium, 60 für Nickel, 17 für Kobalt, 50 für Batteriekathoden und 40 für Batterieanoden. Ohne sichere Rohstoffversorgung gibt es keine Energiewende, E-Mobilität, Digitalisierung oder Industrie 4.0. Kritische Rohstoffe müssen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Denn sie sind die entscheidenden Bestandteile für das Rezept einer zukunftsfähigen deutschen Industrie, die auf den Leitmärkten der Zukunft eine Führungsrolle beansprucht."

Gegenüber dem Tagungsgenäude organisierte eine Gruppe umweltbewegter Menschen - viele mit serbischen bzw. jugoslawischen Wurzeln - eine Protestkundgebung. Sie informierten über die zerstörerischen Pläne des Rio-Tinto-konzerns zum Lithium-Tagebau im Jadar-Tal. Ebenso wurde die schändliche Zusammenarbeit der serbischen und deutschen Regierung im Interesse deutscher Konzerne angeprangert, die das Projekt staatlich absichern soll. Weitere Hintergründe und eine Solidaritätserklärung der Umweltgewerkschaft siehe auf unserer Homepagge hier:   https://www.environmental-union.org/de/themen/energiepolitik/2411-ug-bundesvorstand-massenproteste-in-serbien-gegen-umweltzerstoerung-durch-rohstoffkonzerne.html

Leider war die Berliner Protestkundgebung sehr kurzfristig angekündigt. Die Solidaritäts-Delegation der Umweltgewerkschaft, die kürzlich vor Ort im Jadartal war, hätte sicher Interessantes zur Kundgebung beitragen können. Aber Kontakte sind geknüpft, zu weiteren Protesten kann man dann rechtzeitig die Zusammenarbeit organisieren.  Hier einige Bild-Eindrücke:

Protest RioTinto Berlin 04 Plakat JadartalProtest RioTinto Berlin 01Protest RioTinto Berlin 03Protest RioTinto Berlin 02

 

 

 

Solidaritaetserklaerung der Umweltgewerkschaft mit Ne damo Jadar Serbien 827Solidaritätserklärung der Umweltgewerkschaft mit der serbischen Protestbewegung gegen umweltzerstörenden Lithiumabbau

Liebe Freundinnen und Freunde aus der serbischen Bewegung, liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Jadar – Tals!

Wir erklären uns solidarisch mit eurem Kampf gegen den rücksichtslosen Abbau von Lithium des Bergbaukonzerns Rio Tinto in eurem Tal und in 39 weiteren Minen in Serbien.

Wir sind ein Umweltverband, der für die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung steht.

Wir kritisieren die Greenwashing- Politik der Bundesregierung, besonders von unserem Bundeskanzler Olaf Scholz und der deutschen Autoindustrie. Rücksichtslos begehen sie in Serbien das Umweltverbrechen, euer Tal zu vergiften, um sich in Deutschland als grüne Saubermänner darzustellen.

Wir fordern Arbeitsplätze und Umweltschutz. Wir begrüßen eure Überlegungen, wie man umweltverträglich Lithium abbaut.
Für die Rettung unserer Umwelt ist es nötig, den Individualverkehr drastisch zu verringern und nicht, in gleichem Ausmaß Elektroautos zu bauen, wie jetzt Autos mit Verbrennungsmotor fahren.
Für die Rettung der Arbeitsplätze in Deutschland
fordern wir eine Arbeitszeitverkürzung sowie Ersatzarbeitsplätze ohne Lohnverluste – auf Kosten der Profite der Autokonzerne.
Viele unserer Mitglieder arbeiten selber in der Autoindustrie, Stahlindustrie und auch im Bergbau.
Wir werden euren Protest auf der Straße und in den Betrieben bekannt machen.
Umweltschutz ist grenzenlos.
Wir sind an einem Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Aktivitäten interessiert.

Von der Jadar bis zur Donau – hoch die internationale Solidarität!

Herzliche Grüße aus Berlin

Bundesvorstand der Umweltgewerkschaft e.V.

 

 

 

Aktuelle Information des UG-Bundesvorstands und SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG (unten): 

Anhaltende Massenproteste in Serbien gegen die Umweltzerstörung

durch internationale Rohstoffkonzerne

Proteste in Serbien gegen Rohstoff Ausbeutung durch Konzerne 2024

Bergbau Industriestandorte Serbien

   Hier der LINK zu einem kurzen Protest-Video auf YOUTUBE, das sich an die deutsche Bevölkerung richtet:

      https://youtu.be/213uCkRBE_Y?si=HeuPwiSB-PGYgA_8

 

Ein interessanter Hintergrundbericht ist auf dem News-Portal rf-news.de erschienen.

Dort werden auch die Pläne der Bundesregierung und der Automobilkonzerne bei der Ausbeutung Serbiens beleuchtet.

LINK zum Artikel:

https://www.rf-news.de/2024/kw31/proteste-gegen-umweltzerstoerung-praesident-vucic-und-bundeskanzler-scholz

 

 

 

 

 

 

Wir werden als Umweltgewerkschaft die 3. Internationale Bergarbeiterkonferenz unterstützen und daran teilnehmen. Wir bitten um Spenden für die Finanzierung der Konferenz und zur Unterstützung der Teilnahme von Bergleuten aus zahlreichen Ländern.

Umweltgewerkschaft - Spendenaufruf für IMC / Bergleute und Umweltkämpfer: Hand in Hand!
Als Umweltgewerkschaft werden wir am Forum "Für die Einheit des Kampfs für Umwelt und Arbeitsplätze (Kolumbien und Umweltgewerkschaft) teilnehmen und dort auch unsere Erfahrungen einbringen. Zur Teilnahme an der Konferenz sind alle herzlich eingeladen.

http://anmeldung.minersconference.org/

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AKTUALISIERUNG  25.Mai aufgrund der gestrigen Ereignisse:

 

Die Umweltgewerkschaft verurteilt aufs Schärfste die gestrigen Razzien im Auftrag des bayrischen Landeskriminalamt und Generalstaatsanwaltschaft München gegen Aktivistinnen und Aktivisten der LETZTEN GENERATION und die Abschaltung ihrer Homepage, letzteres sogar ohne jeglichen Gerichtsbeschluss. Die Einschätzung der Letzten Generation als "kriminelle Vereinigung" setzt sie gleich mit Menschenhändlern, Drogenkartellen und Mafiabanden - unglaublich! Teils wurden diese Umweltaktivisten mit vorgehaltener Waffe abgeführt. Das ist eine neue Stufe der Kriminalisierung von Umweltkämpferinnen und – kämpfern in Deutschland. Soll eine solche Repression in Deutschland jetzt Gang und Gäbe werden, auch gegen andere fortschrittliche Kräfte?

Es ist offensichtlich, dass das eine politisch motivierte Kampagne von ultrarechten und konservativen Politikern ist, die die Polizei und die Justiz instrumentalisieren und Kritiker ihrer Politik mundtot machen wollen. Voll mitgetragen wird das von der Bundesregierung.

Aber nicht mit uns! Wir als Umweltgewerkschaft stehen uneingeschränkt solidarisch Seite an Seite mit der Letzten Generation und werden uns weder einschüchtern noch spalten lassen!

Die Erde vor dem Kollaps retten: Umweltbewegung und Arbeiterbewegung gemeinsam gegen die Umweltverbrecher in Konzernvorständen und Regierungen!

Für eine befreite Gesellschaft!

 

- ENDE der AKTUALISIERUNG -

 

21.5.2023:

Die Umweltgewerkschaft erklärt sich solidarisch mit den Aktivistinnen und Aktivisten der letzten Generation! Wir verurteilen die Hetze und die Lügen gegen sie in vielen Medien, ausgehend von einer Reihe Politiker aus fast allen Regierungsparteien. Der Antrag der AfD-Bundestagsfraktion zum Verbot der Organisation „die Letzte Generation“ treibt es auf die Spitze. Auch wird in den social media ein aggressives Klima geschürt, nach der das Recht des „kleinen Autofahrers“ angeblich darin besteht, Klimaaktivistinnen und – aktivisten zu verletzen. Das hat auch schon zu Eskalationen geführt. Alle diese Vorgehensweisen kritisieren wir aufs Schärfste.

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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