Aus dem Grundsatzprogramm der Umweltgewerkschaft e.V.:
„Um… eine globale Umweltkatastrophe abzuwenden, braucht es eine neue Qualität der Umweltbewegung und eine weltweit überlegene Kraft gegen die Hauptverursacher in Konzernzentralen, Banken und Regierungen. (…) Wir suchen den engen Schulterschluss zwischen Arbeiter- und Umweltbewegung und schließen uns auf der Grundlage gewerkschaftlicher Prinzipien als Umweltorganisation zusammen – lokal, national und international. Der Gewerkschaftsgedanke steht für den gemeinsamen Kampf um unsere existenziellen Lebens- und Zukunftsinteressen, für Kampfgeist, Solidarität und breitesten überparteilichen Zusammenschluss. Wir treten für eine gesellschaftliche Alternative ein, in der die Einheit von Mensch und Natur verwirklicht wird.”
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UG-Aufruf zum Internationalen Umwelt-Aktionstag 2025 / Aufruf zum IEC-2026
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Aufruf zum Internationalen Umwelt-Aktionstag 2025
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zum Herunterladen des IEC-2026-Aufrufs |
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Berlin+Stuttgart: UG auf den großen Antikriegsdemos am 3.10. _ ERGÄNZT!
Einige Bild-Eindrücke: 1) BERLIN:




Einige Bild-Eindrücke: 2) STUTTGART:





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Redebeitrag Umweltgewerkschaft Stuttgart
(LKW-Bühne der Antikriegs-Kundgebung am 3.10.25 in Stuttgart)
Liebe Friedensbewegte,
wir stehen an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte unserer Welt. Sie wird heutzutage mehrfach in ihrer Existenz bedroht. Da ist die weltweite Kriegspolitik mit der Gefahr eines atomaren 3.Weltkriegs, da ist aber auch die begonnene Umweltkatastrophe, die das Potential hat die menschliche Zivilisation zu vernichten. Beides wird befeuert von einer weltweiten Rechtsentwicklung und faschistischen Parteien und Regierungen. Dies alles fordert aber auch heraus sich dem entgegenzustellen, nicht nur heute auf der Demo!
Krieg, insbesondere ein Weltkrieg ist die größte Umweltzerstörung. Bombardierungen zerstören ganze Städte, Wälder werden niedergebrannt, Böden verseucht, Wasserquellen vergiftet. Krieg hinterlässt nicht nur verbrannte Erde, sondern vernichtet auch das fragile Gleichgewicht unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Die Klimakatastrophe, die Zerstörung von Regenwäldern und die Ausbeutung von Böden sind nur einige der unzähligen Symptome einer kapitalistischen Gesellschaft, die v.a. an kurzfristigen Gewinnen statt am langfristigen Überleben der Menschheit orientiert ist.
Ganz in diesem Sinn streicht die Wirtschaftsministerin Klimaschutzmaßnahmen und nennt das Ganze einen „Realitätscheck“. Da fragt man sich in welcher Realität lebt die eigentlich? Die gleiche Regierung setzt sich zum Ziel über 40% des Bundeshaushalts für die Kriegstüchtigkeit auszugeben. Das bedeutet als Konsequenz massiver Abbau sozialer Leistungen, Umverteilung der Steuergelder für Hochrüstung und Roll Back im Umweltschutz. Realität ist die soziale und ökologische Katastrophe.
Unsere ganz besondere Solidarität und Mitgefühl gilt den Menschen in Gaza. Inzwischen wurde die internationale Friedensflotte von israelischen Schiffen gestoppt und geentert, die Kommunikation unterbrochen. An Bord sind Hilfsgüter, die dringend benötigt werden. Mit dabei sind auch Umweltschützer, wie Greta Thunberg. Das Stoppen dieser Flotte geschieht in internationalen Gewässern und ist nach geltenden Gesetzen illegal. Wir fordern sofortigen Waffenstillstand, Freigabe der Schiffe! Von der Bundesregierung fordern wir dass sie endlich, wie schon über 150 andere Länder, Palästina als Staat anerkennt!
Umweltkampf und Friedenskampf sind heute wie 2 Seiten einer Medaille für das Überleben der Menschheit. Als Umweltgewerkschaft arbeiten wir daran, dass in 2026 ein internationaler Umweltratschlag stattfindet. Wir führen eine gesellschaftliche Strategiediskussion, fördern Bewusstseinsbildung und verbinden das mit internationaler Kooperation und Unterstützung. Wir lernen uns kennen, beraten uns gegenseitig und lernen voneinander. Wir fördern es, dass alle demokratischen Bewegungen den Umweltkampf zu ihrer Sache machen. Besonders wichtig ist unserer Meinung nach die Einheit von Umwelt-, Friedens- und Arbeiterbewegung. Mittlerweile sind Aktivisten aus ca. 20 Ländern am Vorbereitungsprozess beteiligt.
Macht mit und engagiert euch, denn gemeinsam können wir die Welt verändern!
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UG München: Flugblatt zur IAA 2025


UG München: Demo gegen Gasbohrungen bei Reichling am 16.08.2025
„Sauberes Gas? Dreckige Lügen!“ 27.08.2025, München, Korrespondenz
So steht es auf einem Transparent der Bürgerinitiative Reichling-Ludenhausen, zwei kleine Dörfer im Voralpenland, in der Nähe vom Ammersee, die seit Monaten gegen das Gasbohren kämpfen. In ihrer Nachbarschaft steht ein 40 Meter hoher Bohrturm, um bis in 3000 m Tiefe nach Gas zu bohren. Die Dorfbewohner befürchten, dass ihr Trinkwasser vergiftet und durch Bohrtürme und Transporte, Felder, Wiesen und Wälder zerstört werden. Gelingt es dem kanadischen Konzern MFC Energy, auf ein Gasfeld zu stoßen, das auf 300 bis 500 Milliarden Kubikmeter geschätzt wird, dann sollen 10 weitere Bohrungen im Gebiet um den Ammersee folgen.
UG Berlin: Gelungene Aktion zum Hiroshima-Tag, 6.8.2025

6. August 2025, Hiroshima-Nagasaki-Platz in Potsdam: Gedenk- und Protestaktion der Umweltgewerkschaft zum 80.Jahrestag der Zerstörung der Stadt Hiroshima durch eine Atombombe am 6.8. 1945. (Im Hintergrund die Villa des damaligen US-Präsidenten Truman, der dort den Befehl zum Einsatz von Atombomben gab. Im Vordergrund die Gedenksteine mit Inschriften auf englisch, japanisch und deutsch).
Beim "Internationalen Umweltratschlag 2026" wird die Hochrüstung und atomare Weltkriegsgefahr als einer der Hauptfaktoren einer globalen Umweltkatastrophe behandelt werden. Aktivisten der Friedensbewegung: Beteiligt euch an den Vorbereitungen!
Umweltgewerkschaft ruft zum 80.Jahrestag der Hiroshima- und Nagasaki-Zerstörung zu Aktionen auf!
Hiroshima-Nagasaki-Jahrestage
Umweltgewerkschaft ruft zum 80.Jahrestag
der Hiroshima- und Nagasaki-Zerstörung
durch Atombomben zu Gedenk- und Protest-Aktionen auf!
Am 6.8. und 9.8. 1945 wurden zum ersten Mal - und bisher einzigen Mal - Atombomben in einem Krieg eingesetzt. Der Abwurf der zwei Atomwaffen durch US-Flugzeuge auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki hatte verheerende Folgen. Etwa 100.000 Menschen wurden auf der Stelle getötet – fast ausschließlich Zivilisten. Bis Ende 1945 gab es zusätzlich 130.00 Tote durch radioaktive Verstrahlung und schwere Verbrennungen. In den folgenden Jahrzehnten starben noch viele Tausende an Spätfolgen.
Heutige Atombomben haben – unvorstellbar – die tausendfache Stärke der Hiroshima-Bombe! Zugleich wurden vor allem von USA und Russland „kleine taktische Atombomben“ entwickelt. Warum? Um sie leichter einsetzbar zu machen? Damit wird immer mehr ein Atomkrieg riskiert! Ein Atomkrieg aber hat das Potenzial die Menschheit zu vernichten, da selbst die Detonation nur einiger Dutzend großer Atombomben eine vollständige globale Klima- und Ernährungskatastrophe nach sich ziehen würde.
Deshalb muss der Einsatz jeglicher Atomwaffen verhindert werden!
Für die feierliche Verpflichtung der Atomwaffenstaaten, niemals und unter keinen Umständen als Erste Atomwaffen einzusetzen! (Es ist bezeichnend, dass kein Atomwaffenstaat eine solche Erklärung bisher abgegeben hat, mit Ausnahme von China 1964).
Für das Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen!
Und ganz aktuell: Keine Stationierung neuer atomarer Mittelstreckenraketen der USA in Deutschland und Europa!
Organisiert selbst (oder beteiligt euch) am 6. und 9. August gut sichtbare Gedenk- und Antikriegs-Aktionen an geeigneten Plätzen in eurer Stadt! Nutzt dazu die Anti-Atomkriegs-Plakate der Umweltgewerkschaft „Aktiv werden gegen Weltkriegsgefahr!“
Verbreitet die UG-Broschüre „Atomkraftwerke sind keine Klimaretter“, denn Atombombenbau und Atomkraftwerke sind untrennbar miteinander verknüpft!


Die Koordinierungsgruppe des Internationalen Umweltratschlags ruft zusätzlich international auf,
am 6. und 9. August bei den Aktionen
je 1 Foto zu machen mit einem Plakat oder Banner „Unterstützt den Internationalen Umweltratschlag 2026!“
Bei dieser mehrtägigen Konferenz wird der Zusammenhang von globaler Umweltzerstörung, Hochrüstung und Atomkriegsgefahr eines der zentralen Themen sein. (Kopiervorlagen in mehreren Sprachen unten zum Download; das Foto dann bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

UG-Bundesvorstand: Erklärung zum völkerrechtswidrigen Überfall der USA auf den Iran
Berlin 27.6.2025, Umweltgewerkschaft e.V., geschäftsführender Vorstand
Stoppt die Kriegstreiber!
Aktiver Widerstand gegen die wachsende Weltkriegsgefahr!
Verbot und Ächtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen!
Mit dem Angriff Israels auf den Iran ist ein offener Krieg im Nahen Osten entbrannt. Das Eingreifen der USA mit der Bombardierung von iranischen Atomanlagen hat die Gefahr eines 3. Weltkriegs verschärft. Merz und Söder gratulierten genauso wie der gesamte NATO-Gipfel Donald Trump zu seinem "beherzten" Eingreifen.
Heuchlerisch soll angeblich ein Atomkrieg damit verhindert werden, dass die US - Armee die iranischen Atomanlagen zerstört. Also sind alle anderen Atomwaffenländer vernünftig, nur die Atomwaffen des iranischen Regierung sind eine Bedrohung? Das stimmt nicht. Die Initiative ICAN des IPPNW (Ärzte gegen Atomkrieg) fordert schon seit Jahrzehnten alle Länder mit Atomwaffen auf, den Erstschlag mit Atomwaffen auszuschließen – ohne Erfolg. In Wirklichkeit will nur Trump entscheiden, wer Atomwaffen haben darf oder nicht. Mit diesem Aufspielen als Weltpolizei verschärft er die Konflikte. Das iranische Regime wird gerade jetzt verstärkt versuchen, wieder oder immer noch ihre Fähigkeit für den Bau einer Atombombe weiter zu verfolgen. Außerdem legitimieren sich damit alle anderen Länder scheinbar zum Besitz von Atombomben, nur die „falschen“ dürfen diese nicht haben. Wer glaubt, dass uns das vor einem Atomschlag oder sogar Atomkrieg schützt, der irrt sich.
„Ein Atomkrieg stellt die größte Katastrophe in der Menschheitsgeschichte dar. Bereits ein regionaler Nuklearschlag würde einen nuklearen Winter verursachen, der eine 10 Jahre lange, weltweite Hungersnot auslösen würde.“ (Angelika Claußen, Ärztin und Präsidentin des IPPNW Europa)
Auch wenn derzeit eine Atempause ist, sind die Ursachen dieses Konfliktes nicht behoben, sondern haben sich sogar noch verschärft.
Es werden derzeit in der öffentlichen Debatte weiter rote Linien verschoben. Wir als Weltgemeinschaft dürfen nicht zulassen, wie ein völkerrechtswidriger Überfall auf ein anderes Land als legitime Verteidigung verkauft wird. Das bedeutet nicht, dass wir auf der Seite der iranischen Regierung stehen, sondern das wir keine Kriegstreiberei akzeptieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass Atomwaffenbesitz legitimiert wird.
Gäbe es einen 3. Weltkrieg, wären alle vorherigen Bemühungen zur Rettung der Umwelt dahin. Eine neue Friedensbewegung muss sich entwickeln.
Verbot und die Ächtung alle Atomwaffen!
Wir rufen auf zur Beteiligung und Initiierung von Demonstrationen und Protesten gegen die Kriegstreiber.
Machen wir die Gedenktage zu 80 Jahre Atombombenabwurf von Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.) zu einem Teil einer neuen Friedensbewegung.













